Spätsommer, Sonntag und die Ruhe im Garten

SonntagsruheDie Ruhe genießen

Es ist Sonntag, die Sonne scheint und es könnte einer der letzten Tage des Jahres sein, an dem man, mit einem Heißgetränk bewaffnet, ein klein wenig die Ruhe im Garten genießen kann.

Es ist etwas frisch draußen, aber nicht kalt. Dort, wo die Sonne schon scheint, ist es angenehm, nahezu perfekt.

Stille herrscht. Gelegentlich hört man einen Vogel rufen und in der Ferne bellt irgendwo ein Hund. Der Wind rauscht durch die Blätter der Bäume und für einen winzigen Augenblick, steht die Zeit still.

In einem der umliegenden Gärten kommen Geräusche auf. Plötzlich ertönen weibliche Stimmen. Anscheinend haben sich Anke und Moni (Namen und Gesprächsfetzen sind, vielleicht, reine Fiktion ;-) ) getroffen, um irgendetwas für die kommende Woche vorzubereiten.

Ich höre Begrüßungsfloskeln, Details zu mir unbekannten Verpflichtungen und dann geschieht es, sie finden eine gemeinsame Herzensangelegenheit als Thema. Vielleicht beruht auch die komplette Begegnung darauf, ich kann es nur vermuten. Die Stimmen wandern hin und her, werden lauter und leiser, kommen näher und entfernen sich. Immer wieder.

Schnatter, schnatter und schnatter – wie soll man da folgen können? Jetzt sitze ich hier und habe keine Ahnung, wie die Geschichte(n) nun ausgegangen sind oder ausgehen könnten…

Plötzlich wird der Ton hektischer, die Sätze enden früher und Unruhe kommt auf. Aha, die Verabschiedung naht, es gibt ja auch bald Essen. Vermutlich.

Gude, Ciao und Goodbye, Schritte werde geschritten, ein Motor startet und entfernt sich, schon wird es still.

An die Natur gekettetZu still, jetzt fehlt was. Es ist nicht mehr DIE Stille von vorhin. Nicht mehr die
spätsommerliche Ruhe, jetzt ist es einfach nur leise.

Immerhin ahne ich jetzt aber, warum irgendjemand in der Vergangenheit die Möglichkeiten auf dem rechten Bild erschaffen hat … :mrgreen:

Ich nehme besser meine Tasse und gehe in’s Haus. ;-)

 

 

Der Sonntagabend

TeewasserSonntag

Lasst es möglichst gemütlich und ruhig angehen, ehe die neue Woche beginnt.

Es wird natürlich reichlich Menschen geben, für die der heutige Tag ein ganz normaler Arbeitstag ist, da klingen solche Worte wie Hohn, ich weiß das nur allzugut.

Er hat schon einen Sonderstatus, der liebe Sonntag. Zum einen ist er die letzte Ruhestation vor den Pflichten einer neuen Woche, zum anderen kann man schon neidisch auf all jene schauen, die frei haben, wenn der eigene Tag, diesen Luxus nicht bietet.

Wie auch immer, ich wünsche Euch das Beste!

 

 

Ein Nickerchen

Das Moralei schläft!Energie tanken

Wie ich ja letztens erst bemerkt habe, gibt es Nächte, in denen man nicht wirklich Erholung findet. Vielleicht ist es auch gar nicht wirklich so, jedenfalls weiß man aber, dass es eine miese Nacht war und will dementsprechend müde sein.

Wie auch immer, eine gute Wahl dagegen etwas zu unternehmen, ist das Mittagsschläfchen oder auch Nickerchen. Natürlich funktioniert das nur unter den passenden Umständen, während Job & Co allerdings, hilft meist ausschließlich durchhalten. Wenn man aber Zeit dazu findet, ist die Zeit nach dem Essen ideal.

Du rekelst Dich auf der Couch, schaltest vielleicht noch den Fernseher ein und lässt Dich von irgendwelchen bunten und bewegten Bildchen einlullen. Der Kopf wird schwer, der Schlaf überkommt dich und es macht: Brrääääämmmm!

In Millisekunden sitzt Du senkrecht und fassungslos dort, wo Du gerade eben noch gelegen hast! Lange Überlegungen sind allerdings nicht notwendig. Es ist Samstag, die Sonne scheint und einer Deiner Nachbarn kann es nicht erwarten, seinem Benzinmäher wieder mal die Gartenwelt zu zeigen. OK, eine Entscheidung ist gefragt. Das gekippte Fenster schließen und frische Luft gegen Ruhe tauschen oder das Thema Nickerchen verschieben? Irgendwann muss der Rasen ja perfekt getrimmt sein. Etwas Geduld und siehe da, es wird ruhiger.

Du streckst Dich, wühlst Dich erneut in die perfekteste aller Stellungen und dämmerst weg. Kurz, wirklich nur Millisekunden vor dem Leichtkoma, springt es Dir ins Ohr! Ein nicht ganz dezentes Summen, vielleicht auch ein Brummen? Es hat gerade eben ausgereicht, um Deine Sinne zurück ins Jahr 2020 zu holen, schon ist es wieder weg.

Der NickerchenkillerNur geträumt, Flugzeuge im Bauch oder Karl der Käfer?

Keine Ahnung! Was auch immer das was, jetzt ist Ruhe, jetzt gibt es Mittagschlaf Versuch Nummer 3, nun wird, nein muss, es gelingen. Noch kurz hier und da kratzen, dann wegschlummern. Allerdings krabbelt da nun etwas auf der zum Temperaturausgleich entblößten Wade.

DA KRABBELT WAS! Igitt!

Ein instinktives Wischen und das Problem ist behoben, nicht aber das Neue, was ein Altes ist: ES BRUMMT wieder. Augen auf, Lage peilen – eine Scheißdrecks-Terror-Stubenfliege! Wo kommt die denn her? Muss das JETZT sein? Flieg weg, Fliege, hau ab! Das verlängert Dein Leben und meine Mittagsruhe!

Pustekuchen! Es ist eine von der frechen, von der penetranten Art. Während Du sie noch auf dem Bein wähnst, wechselt sie vom Ellenbogen auf den Kopf, die ganz irren, wagen sich sogar auf die Nase, was die Möglichkeiten des Draufhauens echt einschränkt.

Die wilde Hatz beginnt. Kissen fliegen, Decken wehen und gerollte Zeitungen werden geschwungen. KLATSCH! Das war er, der Garaus! Hab ich Dich! Allerdings, zum Beweis fehlt die Leiche… Innehalten und lauschen, regt sich noch etwas?

Offensichtlich herrscht jetzt Ruhe, noch ist es nicht zu spät. Ein kleines Schläfchen muss einfach noch möglich sein. Diese selige Schwere von vorhin, muss allerdings jetzt erst wieder eintreten. Überhaupt, wie kann man auf dem gleichen Sofa jetzt so dermaßen unbequem liegen? Das ist das gleiche Kissen, auch die Decke sieht identisch aus, warum ist jetzt plötzlich alles so anders? Na gut, man versucht es trotzdem, vielleicht wenigstens ein wenig ruhen?!

Brrääääämmmm!  – Dir schießen die Zornestränen in die Augen, der Rasenmähermann hat wohl etwas übersehen, vielleicht hat auch jemand sein Erbe angetreten.

Du reißt kurz vor dem wahnsinnig werden, die Augen auf. Gerade noch um den Schatten der Fliege zu sehen, die Deine Stirn anvisiert. Sie kommt, sie brummt, sie fliegt, Du schlägst, sie flüchtet.

Kapitulation, Kaffee kochen…

 

 

 

Das Osterwochenende

Tee im SiebSchon Ostermontag

Sie gehen immer schnell vorbei, diese Tage mit besonderen Bedeutungen. Heute ist schon Ostermontag und auch dieser, zählt bereits seine letzten Stunden.

Natürlich leben wir aktuell auch in bewegten Zeiten mit ungekannten Situationen, welche, widersinniger Weise, alle Bewegungen und Aktionen bremsen. Wann immer möglich, sollte man also diese etwas unechte Ruhe nutzen und den inneren Akku aufladen.

Tee AufgussIch für meinen Teil mache dies wieder mit einer Tasse Tee und hoffe, dass Ihr alle ein ruhiges und entspanntes Osterfest verbringen konntet.

 

 

 

 

 

 

R. I. P. Kirk Douglas

Kein Foto LogoTja, nun hat Kirk Douglas den irdischen Trouble auch überstanden.

Irgendwie schon komisch, wenn Menschen, die einem irgendwie ein Leben lang in der bunten Flimmerwelt begegnet sind, aus dem Alltag verschwinden. 103 Jahre sind darüber hinaus ein bemerkenswertes Alter, er wird viel erlebt haben.

Ruhe in Frieden!