Knapp vorbei mit der Glaskugel

34 Grad um 15:21 Uhr in Fürth. Heiß war es definitiv, aber gemessen ist eben etwas anderes als vorhergesagt. ;-) Eigener Screenshot.Knapp vorbei, ich hatte nicht so ganz Unrecht

Gestern wusste das Radio ja schon am Morgen ziemlich genau, was der Tag bringen würde:

Bis zu 39 Grad, heißester Tag der Woche. Ich hatte bei „Wenn aus Prognose Wahrheit wird (vielleicht)“ vor allem mit einem kleinen Wort mein Problem: ist.

Am Nachmittag dann mein Screenshot: Samstag, 15. August 2026, 15:21:43 Uhr, Fürth im Odenwald, 34 Grad. Heiß? Aber hallo, gar keine Frage!

Aber 39 Grad? Zu diesem Zeitpunkt jedenfalls nicht.

Bevor jetzt jemand mit „bis zu“ um die Ecke kommt, genau darum ging es doch. Natürlich können irgendwo 39 Grad erreicht werden, vielleicht wurden sie später sogar noch irgendwo gemessen. Eine Vorhersage darf ziemlich genau sein und auch komplett ins Schwarze treffen.

Nur ist sie eben vorher noch keine Tatsache, mein „vielleicht“ war also gar nicht so verkehrt. :mrgreen:

34 Grad um 15:21 Uhr sind gemessen, alles andere war zu diesem Zeitpunkt weiterhin Vorhersage.

Knapp vorbei? Vielleicht. Ganz daneben lag ich jedenfalls nicht. Und 5 Grad mehr oder weniger sind nun auch nicht gerade ein Rundungsfehler … ;-)

 

 

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home Kopf->Tisch Seite 2
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei TikTok

Wenn aus Prognose Wahrheit wird (vielleicht)

Wenn das Radio morgens schon weiß, wie heiß der Tag wird, fehlt eigentlich nur noch die Glaskugel. ;-) KI-generiertes Bild.Das Radio kennt das Wetter von heute Abend schon

Heute Morgen im Radio: „Bis zu 39 Grad. Es ist der heißeste Tag der Woche.“

Ähm. Es ist? Um kurz nach acht Uhr morgens?

Da bin ich offenbar technisch etwas hinterher. Mein Wetter kann nämlich noch nicht in die Zukunft schauen. Das Radio schon. ;-)

Natürlich kann heute der heißeste Tag der Woche werden. Die Vorhersage kann genau das erwarten, vielleicht sogar mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit. Trotzdem ist zwischen „wird voraussichtlich“ und „ist“ ein kleiner Unterschied, der nennt sich Realität.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Michael F. (@sesselphilosoph)


Bis heute Nacht können irgendwo 39 Grad erreicht werden. Vielleicht werden es 38, vielleicht 39, vielleicht sogar mehr, wahrscheinlich oft weniger. Irgendwo zieht früher etwas zu, irgendwo später, irgendwo trifft die Prognose genau ins Schwarze. Erst wenn der Tag vorbei ist, wissen wir, wie heiß er tatsächlich war.

Vorher wissen wir, wie heiß er werden könnte, eigentlich keine Raketenwissenschaft.

Aus vielleicht wird Tatsache

Genau über solche Unterschiede hatte ich mich bei „Augen auf beim Wetterkauf“ schon ausführlicher ausgelassen. Eine Prognose ist keine Messung aus der Zukunft. Ein Modell ist keine Zeitmaschine und ein einzelner heißer Tag ist zunächst einmal Wetter.

Weiterlesen

Wenn ein Reel die empfindliche Stelle trifft

Social-Media-Kirmes mit KI 😁Was ein paar Bremslichter alles auslösen

Gestern ging es hier um das Bremsen bei Gegenverkehr auf der Landstraße. Das dazugehörige Reel läuft für meine Verhältnisse ziemlich gut und an den Kommentaren ist deutlich zu erkennen, dass das Thema einen Nerv trifft.

Der Großteil kennt dieses Verhalten und empfindet die Situation ähnlich wie ich. Bremslichter an, obwohl einfach nur ein Auto entgegenkommt, danach wieder etwas beschleunigen und beim nächsten Gegenverkehr dasselbe Spiel.

Spannender wird es dort, wo nicht mehr auf die Verkehrssituation reagiert wird, sondern offenbar auf das, was sie im Inneren auslöst.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Michael F. (@sesselphilosoph)

Wenn ein Video persönlich wird

Bei einigen wirkt es, als hätte ich nicht ein bestimmtes Fahrverhalten kritisiert, sondern sie persönlich. Vielleicht erkennen sie darin eine eigene Unsicherheit, vielleicht wollen sie grundsätzlich Verständnis zeigen oder einfach nur widersprechen. Plötzlich bekommt der unbekannte Fahrer jedenfalls eine komplette Geschichte verpasst.

Vielleicht hatte er einen schweren Unfall. Vielleicht traut er sich gerade erst wieder auf die Straße. Vielleicht ist er verängstigt, fühlt sich von mir bedrängt oder bremst bergab, um meinen Überholweg zu verkürzen (was sicherlich nicht ernstgemeint war :mrgreen: ).

Nichts davon ist im Video zu sehen, trotzdem wird Verständnis für ein möglicherweise gefährliches Verhalten gefordert, weil es ja irgendeinen unbekannten Grund dafür geben könnte.

Natürlich kann hinter Unsicherheit eine Geschichte stecken. Verständnis ändert aber keinen Bremsweg und macht ein unberechenbares Verhalten nicht ungefährlich. Wer bei jedem Gegenverkehr bremst, zwingt alle dahinter, darauf zu reagieren. Egal, warum er es tut.

Weiterlesen

Facebook entdeckt die Moral

Wenn Meta meint zu wissen, was DU sehen darfst!Wenn die Intelligenz am Kontext scheitert

Gestern zwei Dampfer auf dem Dach, ein Foto, ein paar harmlose Worte dazu und der Link zum Blog. Eine völlig banale Alltagsszene.

Ein privates Foto, keine Aufforderung zu irgendwas, kein Angebot, kein Verkauf, kein Tausch, keine Preisangabe, keine Bezugsquelle. Einfach zwei E-Zigaretten in echten menschlichen Händen auf einem Bild.

Facebook macht daraus trotzdem ein Problem. Angeblich könnte der Beitrag den Kauf, Verkauf oder Tausch von „illegalen oder reglementierten Drogen“ betreffen. Könnte. Irgendwie. Vielleicht. Der Inhalt ähnelt schließlich einem anderen Beitrag, der gegen die Gemeinschaftsstandards verstößt. Das muss reichen. Allein schon dieses zu 90 % strunzdumme zusammenfantasierte Bashing gegen das Dampfen, da spiegelt sich die gegenwärtige Dummheit des Mainstream-Theaters: Labern durch Glauben statt Wissen.

Die Maschine schaut also nicht darauf, was tatsächlich passiert ist, sondern erkennt irgendein Muster und wirft den Beitrag vorsichtshalber in eine passende Schublade. Kontext? Offenbar lästig. Aussage? Nebensache. Hauptsache, der Filter hat etwas gefunden, das theoretisch irgendwie irgendwo problematisch sein könnte.

Meta selbst hat Anfang 2025 eingeräumt, dass seine Systeme zu oft harmlose Inhalte erwischt und deren Verbreitung eingeschränkt haben. Zu viele Fehler, zu viele falsche Treffer. Bei besonders sensiblen Bereichen sollen die automatischen Systeme natürlich weiter besonders aufmerksam sein. Na, Treffer :mrgreen:

Manche woll(t)en es so!

Nicht vergessen, das ist auch der Konzern, der 2016 sein großes Programm mit externen Faktenprüfern gestartet hat. Damals klatschten erstaunlich viele Nutzer Beifall. Endlich passt jemand auf. Endlich sortiert jemand. Endlich entscheidet jemand, was wahr, falsch, erlaubt oder gefährlich ist. Jahre später erklärte Meta selbst, dass dieses System zu oft danebenlag und legitime Inhalte traf. In den USA wurde die externe Faktenprüfung 2025 schließlich wieder abgeschafft.

Vielleicht sollte genau das zu denken geben, denn wer sich darauf verlässt, dass ein milliardenschwerer Konzern, seine Algorithmen oder irgendeine KI schon wissen werden, was gut für den Pöbel ist oder gefälligst gut zu sein hat, bekommt irgendwann genau so etwas geliefert. Ein harmloses privates Foto wird nicht mehr als das bewertet, was es ist, sondern danach, was irgendein System darin zu erkennen glaubt. Natürlich alles nur zu unserem Besten.

Ausgerechnet bei einem Konzern, bei dem ich seit Jahren den Eindruck habe, dass hinter beinahe jeder Ecke nur eine wirklich wichtige Frage wartet: „Willst Du nicht irgendwas machen, an dem wir verdienen?“ Moral ist eben auch schön …

… solange sie ins Geschäftsmodell passt.

Ne, besser: Solange man damit biedere Geister davon überzeugen kann, selbst das Gute zu sein … :roll:

 

 

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home Kopf->Tisch Seite 2
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei TikTok

Keine Zeit zum Telefonieren

WhatsApp-Chat - Keine Zeit zum Telefonieren 😁Manchmal muss man moderne Kommunikation einfach lieben

Da gehen Sprachnachrichten hin und her, werden angehört, beantwortet und wieder angehört.

Das Spielchen läuft ein paar Runden, bis irgendwann die völlig verrückte Idee aufkommt:

„Sollen wir eben telefonieren?“
„Ne, keine Zeit.“

;-)

(Haben wir aber doch noch :mrgreen: )

 

 

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home Kopf->Tisch Seite 2
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei TikTok

Krank? Dann zahl und arbeite

Wenn man nicht faul ist, kann man auch gemolken werden?Wer krank ist, steht unter Verdacht

Wer mich kennt, weiß, dass ich seit 2005 auf keine Bundesregierung auch nur einen Cent gebe. Ein Geheimnis habe ich daraus nie gemacht.

Streng genommen ging das schon vorher los, spätestens seit Helmut Kohl Deutschland 1993 sinngemäß zum „kollektiven Freizeitpark“ erklärte, weil hier angeblich zu wenig gearbeitet und zu viel Freizeit gemacht wurde.

Trotzdem muss ich inzwischen zugeben, dass selbst meine schlimmsten Befürchtungen offenbar noch Luft nach oben hatten. Seit ein Kanzler regiert, dessen Nachname ohne Umlaut stark an einen Frühlingsmonat erinnert, hat die politische Show endgültig sämtliche Grenzen des Lächerlichen gesprengt. Ein „Es reicht“ reicht längst nicht mehr, dafür ist das Schauspiel schon viel zu weit fortgeschritten.

Krank oder einfach nur keine Lust?

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Michael F. (@sesselphilosoph)

Die Koalition will die telefonische Krankschreibung abschaffen und künftig bereits ab dem ersten Krankheitstag eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung verlangen. Der Kanzler spricht dabei von einem Wettbewerbsnachteil durch lange Abwesenheiten, den man sich nicht länger leisten könne.

Die Botschaft dahinter ist für mich ziemlich eindeutig. Wenn der deutsche Arbeitnehmer morgens nicht zur Arbeit erscheint, ist er vermutlich nicht wirklich krank. Vielleicht hat er einfach keinen Bock, möchte ausschlafen, feiern oder sich einen schönen Tag machen. Also ruft er kurz beim Arzt an, erzählt etwas von Husten und hängt anschließend mit einem Kaltgetränk auf der Terrasse herum. So ungefähr scheint man sich das in Berlin vorzustellen.

Dabei funktioniert die telefonische Krankschreibung keineswegs wie ein Bestellservice für freie Tage. Sie ist nur bei leichten Erkrankungen möglich, auf höchstens fünf Kalendertage begrenzt und der Patient muss in der Praxis bekannt sein. Ob eine telefonische Krankschreibung ausreicht, entscheidet immer noch der Arzt. Das erklärt sogar die Bundesregierung selbst.

Trotzdem wird recht offen der Eindruck vermittelt, man müsse Arbeitnehmer vor allem deshalb stärker kontrollieren, weil sie ansonsten ihren natürlichen Hang zum Krankfeiern ausleben würden.

Weiterlesen

Ich dachte, Turnhallen wären Geschichte

Leere Schulturnhalle mit Spielfeldlinien, Basketballkörben und blauen Matten.Damit war ich doch eigentlich durch, oder?

Ich dachte wirklich, Schulturnhallen wären für mich Geschichte.

Die Schulzeit liegt lange zurück, Sportnoten muss ich keine mehr fürchten und über Kästen, Barren oder andere Gerätschaften, deren Sinn sich mir bis heute nicht vollständig erschließt, soll sich inzwischen jemand anderes Gedanken machen :mrgreen:

Zumindest war das mein Stand des Denkens … :roll:

Dann bringt einen der Job mal wieder in eine Schule, irgendeine Tür geht auf und dahinter liegt genau so eine Halle. Leer, friedlich und eigentlich völlig harmlos. Trotzdem ist dieses leicht beklemmende Gefühl sofort wieder da.

Seltsamerweise gab es nach der Schulzeit durchaus Gelegenheiten, bei denen ich freiwillig in so eine Halle gegangen bin. Nicht nur hinein, sondern tatsächlich zur sportlichen Nutzung. Kein Zwang, kein „das bringt Dich im Leben weiter“, vielleicht reicht das dem Gehirn schon, um nahezu identische Räume in völlig verschiedenen Ecken abzulegen.

Beim Geräteraum hatte ich diesen Rückfall bereits. Diesmal gab’s gleich die komplette Halle ;-)

 

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home Kopf->Tisch Seite 2
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei TikTok

Der Schilderwald existiert

Verkehrszeichen für Halteverbote, Tempolimits und Umleitungen stehen dicht gedrängtStraßenordnung auf Vorrat

Viele reden davon, manche fluchen darüber, ich habe ihn gefunden, den Schilderwald.

Die Mutter aller Verbote, Gebote, Anweisungen und Widersprüche, die Quelle all dessen, was per Gesetz für Knöllchen, blöde Briefe oder auch gelegentliche Schnappatmung sorgt.

Ich musste schwören, den Ort nicht zu nennen, niemand redet über den Schilder-Club, aber alle sind da:

Halteverbot, Tempo 30, Umleitung, Pfeile in sämtliche Richtungen. Alles dicht an dicht und bereit für den nächsten Einsatz (oder auch nicht …).

Damit wäre endlich geklärt, wo die Dinger herkommen, die gefühlt über Nacht an Baustellen, Festplätzen und Ortsdurchfahrten auftauchen. Wer entscheidet, welches Exemplar wohin gestellt wird, bleibt offen.

Wobei vermutlich gewürfelt wird, wenn ich mir manche Beschilderung ansehe. :mrgreen:

 

 

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home Kopf->Tisch Seite 2
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei TikTok

Mal eben schnell? Eher nicht …

Was ist schon Zeit ...Was ist schon Zeit …

Die Situation:

Du stellst fest, das Smartphone ist recht voll.

Die Galerie braucht beim Einlesen nicht nur lange, sondern ewig und überhaupt sind da noch Bilder drauf, bei denen Schnee auf der Straße liegt. Welcher? Der aus Januar 2025 … :shock:

Also denkst Du dir: „Ich kopiere das Zeug mal eben schnell auf den PC, kann ja nicht sooo lange dauern…“

Nun ja, „lange“ ist eben relativ :mrgreen:

Dabei ist die Zeit, in der Du alle möglichen Bilder anschaust und irgendwie eine Zeitreise im Kopf machst, noch außen vor ;-)

 

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home Kopf->Tisch Seite 2
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei TikTok

Stabilisiert wird nur die Rechnung

KI-generiertes Symbolbild einer bis zur Erschöpfung gemolkenen Kuh für Bürger, Beitragszahler und ein ausgepresstes Gesundheitssystem.Mehr muss ich nicht mehr wissen

Wer hier schon länger liest, kennt meine Meinung zum politischen Geschehen im Land. Das Muster, das schon lange erkennbar ist, für mich jedenfalls, und das reicht mir völlig.

Am schlimmsten empfinde ich diese „Friss das jetzt, Du hast eh keine Chance“-Mentalität dahinter, weil alles absolut unumgänglich und richtig ist, während man einfach nur in die Realität schauen muss, um zu sagen „Ähm … NEIN!“

Vorne wird geblendet und hinten getreten, anschließend gewöhnt man die Menschen langsam an höhere Lasten. Sollte trotzdem noch Geld fehlen, arbeitet Berlin eben auf fremde Kosten.

Dinge der Gegenwart

Am 10. Juli 2026 hat der Bundestag das sogenannte GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz beschlossen.

Stabilisierung klingt gut. Fast nach Reparatur, Verantwortung und Leuten, die vorher wenigstens grob ausgerechnet haben, was sie da eigentlich tun.

Tatsächlich werden keine Probleme gelöst. Es werden Kosten gebremst, verschoben, Leistungen verändert und weitere Rechnungen ausgestellt, natürlich ans Volk.

Die gesetzliche Krankenversicherung soll durch das Paket von 2027 bis 2030 rechnerisch um insgesamt 114 Milliarden Euro entlastet werden.

Diese Zahl ist keine einmalige Geldsumme, die irgendwo eingezahlt wird. Sie entsteht, indem die für jedes einzelne Jahr geschätzten Mehreinnahmen und Minderausgaben addiert werden. Die Berechnung stammt aus dem abschließenden Bericht des Haushaltsausschusses und berücksichtigt bereits die Änderungen kurz vor der Verabschiedung.

Weiterlesen