Zurück im Bergtierpark?

Eingang zum Bergtierpark Fürth-Erlenbach mit Willkommensschild zwischen Bäumen und Wegen.12 Jahre Pause sind auch mal genug

Aaaalso, was macht man alle 12 Jahre mal, was man eigentlich viel öfter machen möchte, aber dann doch nicht macht, weil man es ja jederzeit machen könnte?

Richtig, man geht mal wieder in den Bergtierpark Fürth-Erlenbach.

Klingt erst mal logisch. Wenn etwas quasi vor der Haustür liegt, kann man ja immer hin. Morgen. Nächste Woche. Im Urlaub. Wenn das Wetter besser ist. Wenn alle Zeit haben. Wenn der Mond günstig steht und die Kaffeemaschine keinen Widerstand leistet. So entstehen dann eben 12 Jahre Pause.

Mein letzter Besuch dort war 2014, damals noch auf michael-floessel.de dokumentiert, weil es den Desasterkreis noch gar nicht gab. Andere sammeln Briefmarken, ich sammle offenbar zeitliche Abstände, bei denen man irgendwann selber denkt: „Ja gut, das ist jetzt auch konsequent ausgesessen.“

Natürlich Regen

Geplant war der Besuch für Sonntag mit dem ganzen Clan. Familienausflug, ein bisschen Natur, ein paar Tiere, vielleicht ein paar Fotos und dann hier etwas freiwillige, unbezahlte Werbung für etwas, das man direkt vor der Nase hat und trotzdem viel zu leicht ignoriert.

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Dies und das noch:

Der Kaloriengigant in Korbform

Betrachtet aus dem Desasterkreis: Vatertag in Korbform, nett verpackt und kalorisch völlig unschuldig ;-)Vatertag im Fresskorb

Heute ist Vatertag und dazu ist Christi Himmelfahrt, also dieser Feiertag, bei dem Kirche und Bollerwagen irgendwie denselben Kalendereintrag nutzen. Für mich zählt an der Stelle vor allem: nix mit arbeiten.

Mein Nachwuchs achtet in der Regel schon auf den Muttertag. Beim Vatertag ist die Trefferquote eher so mittel, sagen wir mal diplomatisch. Zugegeben, ich habe da eigentlich auch nicht wirklich Erwartungen, wenn ich saufen will, dann brauche ich keinen Mottotag dafür ;-) (Und lasst euch gesagt sein: Je älter man wird, desto länger hat man was von solchen Eskapaden :roll: )

Zurück zum Thema

Am Sonntag war Muttertag, das war also erledigt, und in meiner leisen, sehr dezenten, schüchternen Art habe ich natürlich nur ganz vorsichtig erwähnt, dass ich zum Vatertag nichts bekommen habe.

Vielleicht einmal.

Vielleicht zweimal.

Vielleicht auch fünfzigmal (NIEMALS!), aber wirklich nur ganz leise. Ich weiß auch nicht, warum dabei Leute auf der Straße zum Fenster geschaut haben. Muss am Wind gelegen haben :mrgreen:

Jedenfalls stand heute plötzlich dieser Kaloriengigant in Korbform vor mir.

Süßkram, Verpackung, Schleifchen, alles dabei. So ein Präsentkorb, der freundlich aussieht, während irgendwo im Hintergrund vermutlich schon die Waage kündigt.

War schon toll

Nicht nur wegen des Inhalts, auch wenn der natürlich seine Argumente hat. Eher wegen der Geste. Da hat offenbar jemand beschlossen: Der WLAN-Verwalter hat lange genug dezent gejammert, jetzt bekommt er seinen Korb.

Mit Dank an meinen Nachwuchs :-)

Das Ganze auch als Reel

 

 

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Ein Beitrag geteilt von Michael F. (@sesselphilosoph)

 

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Dies und das noch:

Wer nicht liest, zahlt mit

KI-generiertes Symbolbild für verstaubte Bildung, bequeme Ablenkung und Entscheidungen mit Wurstbrot statt Durchblick.Herr und Frau Lesefaul und das Kleingedruckte

Vorweg, der Desasterkreis soll nach wie vor kein politisches Werkzeug sein.

Eigentlich geht es hier lieber um Alltagskram, menschliche Eigenarten, kleine Absurditäten, lustige Eier im Supermarkt und die Dinge, bei denen man erst lacht und dann kurz an der Menschheit zweifelt.

Nur ist es im Augenblick eben schwer, sich nur darauf zu konzentrieren, wenn gleichzeitig das Gefühl immer stärker wird, dass dem Volk Stück für Stück die eigene Lebensgrundlage aus den Händen gezogen wird.

Wenn auf dieser Seite oben „(K)eine Ansichtssache“ steht, dann ist das eigentlich eine Haltung zum Alltag. Gerade fühlt es sich aber eher so an, als würde aus Ansichtssache Pflichtlektüre. Weil man reagieren muss, wenn Menschen hinter Licht geführt, für dumm verkauft und mit schönen Worten in eine Richtung geschoben werden sollen, die am Ende vor allem eins kostet: Geld, Freiheit und den klaren Blick.

Also ja, heute wieder politischer als sonst.

Nicht, weil ich hier Wahlkampf spielen will, sondern weil Wegsehen auch keine Lösung ist.

So, jetzt mal ganz einfach

In den letzten Tagen kamen auf meine Beiträge ziemlich oft Rückmeldungen nach dem Muster:

Ja, genau so ist es, mich nervt zusätzlich noch dies und jenes, und überhaupt diese ganze Regierung, bei der man langsam das Gefühl bekommt, dass das eigene Volk nur noch als Melkkuh im Vorgarten steht, während man mit der Milch draußen in der Welt den großen Gönner spielt.

Soweit, so bekannt.

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Dies und das noch:

Wenn Familie plötzlich stört

Eimer mit Euro-Scheinen und Münzen, daneben ein Stethoskop und ein gelbes Emoji, das sich an die Stirn tippt.Erst gewollt, dann zu teuer

Es gibt diese Momente, da liest man etwas und merkt sofort, was hier eigentlich läuft.

Jahrzehntelang erzählt man den Leuten, Familie sei wichtig, Kinder seien unsere Zukunft und Zusammenhalt sei sowieso das große Zauberwort.

Dann bauen Menschen ihr Leben genau auf dieser Grundlage auf. Einer geht arbeiten, der andere hält den Laden zusammen, zieht Kinder groß, steckt zurück, organisiert, verzichtet, fängt auf. Eben das, worauf dieses Land in Wahrheit die ganze Zeit gebaut hat und was auch funtkioniert hat.

Später kommt dieselbe Republik um die Ecke und tut so, als sei genau dieses Modell plötzlich ein Fehler.

Warum?

Weil die Politik bemerkt hat, dass man mit mehr Steuerzahler*INNEN (Ja, JETZT muss ich gendern!) einfach mehr einsackt, mit dem man die Welt beschenken kann.

Aktuell wird ganz offen an der Familienversicherung für Ehepartner herumgedoktert. Die beitragsfreie Familienversicherung steht heute auf gesetzlicher Grundlage im System der GKV, und das Bundesgesundheitsministerium nennt für mitversicherte Angehörige 2026 eine Einkommensgrenze von 565 Euro im Monat.

Gleichzeitig hat die Finanzkommission Gesundheit am 30. März 2026 empfohlen, die beitragsfreie Mitversicherung für Ehegatten ohne Kinder unter sechs Jahren abzuschaffen. Im Referentenentwurf des Gesundheitsministeriums vom 16. April 2026 steht daraus schon die nächste Stufe auf Papier. Für nach § 10 versicherte Ehegatten und Lebenspartner sollen Beiträge erhoben werden, während Kinder weiter beitragsfrei bleiben.

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Ostern frisst die Woche

Wenn Ostern den inneren Kalender schreddert, darf die KI den Rest zusammensammeln. 😁Vier freie Tage, null innere Ordnung

Tja, da sind wir bei Teil 2 von 2 zum Osterfest 2026, Ostermontag.

Was bleibt? Verwirrung!

Warum? Heute ist Ostermontag.

Sagt jedenfalls der Kalender.

Fühlt sich aber an wie Sonntag, nur: Morgen ist Dienstag.

Im Kopf natürlich Montag :shock:

Vorher war es ja schon nicht besser

Der Donnerstag war doch längst kein normaler Donnerstag mehr. Volle Läden, genervtes Gewusel, überall noch schnell dies, noch rasch das, weil am nächsten Tag alles dicht ist.

Karfreitag war offiziell Freitag, machte aber komplett auf Sonntag.

Der Samstag hatte dann schon Montag im Gesicht, nur eben mit Wochenende drumherum, weil ja gestern alles zu war.

Der Ostersonntag konnte damit schlecht noch einfach Sonntag sein. Der Platz war längst besetzt. Also blieb nur Dienstag in Verkleidung.

Heute hängen wir folglich in einem Montag fest, der auf Sonntag macht.

Morgen ist deshalb Dienstag.

Gefühlt Montag.

Verwirrt?

Ja, ich auch, dankt mir später :mrgreen:

(Wartet mal ab, Weihnachten legt in diesem Jahr noch einen drauf, da ist gleich ein Stück Wochenende mit drin ;-) )

 

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Frohe Ostern, was denn sonst?

Ostern im Desasterkreis 🥚Heute ist Ostern

Ostersonntag um genau zu sein ;-)

Also nicht einfach nur irgendein freundlicher Frühlingstag mit ein bisschen Deko, Schokolade und bunten Eiern, sondern eben Ostern.

Das Fest, das hier seit langer Zeit zu diesem Land, zu diesem Glauben und zu diesem Kalender gehört, auch wenn man inzwischen manchmal den Eindruck haben könnte, man müsse sich dafür fast schon entschuldigen.

Ist aber nicht nötig

Ostern ist Ostern.

Mit allem, was für viele dazugehört.

Auferstehung, Glaube, Familie, Essen, Eier, Schokolade, vielleicht ein Gottesdienst oder all das eben nicht, sondern einfach nur ein paar Tage frei.

Ja gut, bis auf die, für die es beruflich gar keine freien Ostertage gibt. Ich habe das selber jahrelang erlebt. Das soll jeder mit sich selbst ausmachen, aber trotzdem muss man an die denken, die jetzt auch einfach nur ihren Job machen.

Vielleicht sind es auch einfach nur Tage mit den Menschen, die einem etwas bedeuten (sollten).

Okay, ja, manche verbringen diesen Tag auch mit Menschen, bei denen eher nur die Erwartung im Raum steht, ganz ähnlich wie an Weihnachten. Das ist zwar nicht direkt der Gedanke dahinter, aber auch da bedeuten einem diese Menschen etwas, nur gegebenenfalls nichts Gutes :mrgreen:

Man muss daraus weder ein Event machen, noch es auf irgendein belangloses Frühlingsgedöns herunterkochen, nur weil sich bloß keiner von irgendwas empört fühlt, das hier schon deutlich länger existiert als der nächste Zeitgeistquatsch.

Habt schöne Feiertage, etwas Ruhe, etwas Anständiges auf dem Tisch und, je nach Lebenslage, entweder gute Gespräche oder endlich mal Ruhe davor.

Mehr muss ich dazu gar nicht sagen, nur:

Frohe Ostern euch allen!

 

 

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Das Fest wirkt kulinarisch nach

Das Fest wirkt nachKann man ja nicht vergammeln lassen!

Es ist schon merkwürdig, tatsächlich ist so kurz nach Weihnachten ist das Abendessen immer irgendwie anders ;-)

Aber unterm Strich sind die Plätzchen dem Brot ja auch sehr ähnlich!

Geformt aus Teig und dann gebacken, das reicht mir völlig :mrgreen:

 

   

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Gitarren, Springsteen & Macken

Mini-TelecasterAlso, falls sich jemand fragt …

… ob man für den Gitarren- und Springsteenfimmel noch etwas Futter bieten kann, lautet die klare Antwort:

Ja!

Wenn man dann Wände freiräumen, Regale erweitern und Tische leeren muss, um Raum für mehr von dem Zeug zu schaffen, dann ist es wohl eskaliert.

Nun, gut, dann kann ich ja weitermachen :mrgreen:

Winterfest mit dem Boss ;-)Zuwachs eben

Auch wenn die Fender Telecaster eher die Miniversion darstellt und ich den Boss ziemlich selten sehe, wenn ich unter der Decke liege, der Springsteen-Tempel wird größer.

(Ja, da war noch mehr, ich bin jetzt nur zu faul, alles fotogerecht zu positionieren ;-) )

 

   

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Frohe Weihnachten, ab heute geht das ja

Frohe Weihnachten 2025Kurz und gut

Frohe Weihnachten!

Ab HEUTE kann man das ja sagen ;-)

Ich wünsche euch allen einfach eine schöne und ruhige Zeit!

 


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Heiligabend, und alle so: Weihnachten!

Heiligabend, und alle so: Weihnachten!Dann feiert mal schön!

Heiligabend

Heute ist dieser Tag, an dem schon vorm ersten Kaffee „Frohe Weihnachten“ verteilt wird, als gäbe es dafür irgendwo eine Abhakliste.

Spoiler: Gibt’s nicht ;-)

Heute ist Heiligabend

Weihnachten ist erst ab morgen. Wie immer. Punkt.
Nur weil die Lichter schon seit Wochen leuchten, wird aus dem 24. nicht automatisch der 25.

Trotzdem, ich weiß schon:

Heiligabend ist für viele der eigentliche Moment.
Da steckt viel drin, auch wenn man es nicht immer so nennt. Familie, Erinnerungen, ein bisschen Druck, ein bisschen Hoffnung, manchmal alles gleichzeitig.

Und falls es heute bei einigen eher nach „läuft so semi…“ aussieht:
Völlig normal!
Das ist kein Wettbewerb, wer am feierlichsten guckt und am wenigsten Chaos hat.

Wenn’s schön wird, freut mich das.
Wenn’s ruhig wird, noch mehr.
Und wenn’s anstrengend wird, dann denk dran: Bald ist Weihnachten :mrgreen:

Macht’s euch so chillig wie möglich.
Mit Leuten, die guttun oder mit Ruhe, wenn das gerade besser ist.

Heiligabend heute

Weihnachten morgen. Dann wirklich.

Frohes Fest! :-)

 


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