Der Termin, der keiner war

Teddy, das braune Therapie-Alpaka vom Circus Hallygally, im Porträt.Kollegen, Kunden und ein Alpaka

Ich bin im Job ja des Öfteren mit vor Ort.

Da treffe ich Menschen aus unserem Team und natürlich auch aus den Reihen der Kunden.

Manchmal gibt es dabei aber Begegnungen, mit denen ich so ganz sicher nicht gerechnet habe. ;-)

Spitzenkandidat bisher:

Teddy, das Therapie-Alpaka vom Circus Hallygally.

 

 

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Streng genommen hatte er selbst einen Termin beim Kunden, von dem nur wir nichts wussten. Für mich und die Kollegen hatte er trotzdem noch ein paar Minuten frei.

Was bei uns zu therapieren war, lasse ich vorsichtshalber offen, aber für gute Laune hat es jedenfalls gereicht. :mrgreen:

 

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Schon geil oder schön hässlich?

Puristisch, eigenwillig und irgendwie geil: eine umgebaute BMW.Wenn sich der Kopf nicht entscheiden kann

Beim Einkaufen ist mir diese BMW vor die Linse gekommen und natürlich musste ich ein Foto machen.

Ich selbst besitze leider keinen Führerschein für die Dinger.

Damals war’s nicht drin, heute juckt es mich durchaus in den Fingern, aber mit 57 noch mal Fahrschule? Weiß nicht … :mrgreen:

Jedenfalls liefen beim Anblick sofort zwei völlig gegensätzliche Gedanken gleichzeitig durch meinen Kopf.

Der eine:

„Schon geil, so puristisch.“

Parallel dazu:

„Schön hässlich, sieht aus, als hätte sie 1940 jemand bei der Wehrmacht vergessen.“

Welcher davon nun stimmt? Keine Ahnung. Je länger ich drauf schaue, desto öfter kippt der Eindruck von einer Seite auf die andere und wieder zurück.

Vielleicht macht genau das den Reiz aus. Ob ich sie tatsächlich fahren (wollen) würde? Da bin ich unsicher und beim Blick auf den Sattel sagt mein Steißbein ohnehin: „Nein, willst Du nicht, ganz sicher nicht!“

Aber ohne den passenden Führerschein bleibt die Frage vorerst ohnehin reine Theorie. ;-)

 

 

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Ein Stern hinterm Zaun

Ein Mercedes C 123 als Futter für den Retrofimmel.Futter für den Retrofimmel

Wer hier öfter liest, kennt meinen Fimmel mit alten Autos.

Mercedes war zwar nie so ganz meine Welt, aber wenn irgendwo ein Stück Automobilgeschichte herumsteht, bleibt der Blick trotzdem hängen. ;-)

Diesmal hinter einem Zaun: ein weißes Mercedes-Coupé, ziemlich sicher aus der Baureihe C 123. Gebaut wurden die Coupés von 1977 bis 1985. Welcher Typ es genau ist, ließ sich aus der Entfernung und durch den Maschendraht natürlich nicht feststellen.

Näher kam ich leider nicht heran. Für ein Foto hat es aber gereicht, und das Herz des Freundes der Kfz-Geschichte freut sich notfalls eben auch auf Abstand. :mrgreen:

 

 

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Der wollte nie aufs Bild

Alter Bekannter an den Steinbachwiesen: Der große Fisch, der meiner Kamera jahrelang entkommen ist.Jahrelang gesehen, gestern endlich erwischt

An den Steinbachwiesen drehe ich öfter meine Runde und seit Jahren sehe ich dort immer wieder einen ziemlich großen Fisch. Vermutlich ein Karpfen, jedenfalls einer von der Sorte, die auffällt.

Das Spiel war eigentlich immer gleich: Fisch gesehen, Handy raus, Fisch weg.

Gestern hatte er offenbar einen schwachen Tag. Nicht nur, dass er lange genug zu sehen war, er hatte sogar noch Kollegen dabei. Also endlich Video statt der üblichen Geschichte von dem großen Fisch, der natürlich gerade eben noch da war. :mrgreen:

 

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Viel passiert darin nicht. Nach Jahren erfolgloser Versuche musste das aber einfach festgehalten werden.

Jetzt habe ich ihn endlich erwischt. Sogar mit Zeugen. ;-)

 

 

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Facebook entdeckt die Moral

Wenn Meta meint zu wissen, was DU sehen darfst!Wenn die Intelligenz am Kontext scheitert

Gestern zwei Dampfer auf dem Dach, ein Foto, ein paar harmlose Worte dazu und der Link zum Blog. Eine völlig banale Alltagsszene.

Ein privates Foto, keine Aufforderung zu irgendwas, kein Angebot, kein Verkauf, kein Tausch, keine Preisangabe, keine Bezugsquelle. Einfach zwei E-Zigaretten in echten menschlichen Händen auf einem Bild.

Facebook macht daraus trotzdem ein Problem. Angeblich könnte der Beitrag den Kauf, Verkauf oder Tausch von „illegalen oder reglementierten Drogen“ betreffen. Könnte. Irgendwie. Vielleicht. Der Inhalt ähnelt schließlich einem anderen Beitrag, der gegen die Gemeinschaftsstandards verstößt. Das muss reichen. Allein schon dieses zu 90 % strunzdumme zusammenfantasierte Bashing gegen das Dampfen, da spiegelt sich die gegenwärtige Dummheit des Mainstream-Theaters: Labern durch Glauben statt Wissen.

Die Maschine schaut also nicht darauf, was tatsächlich passiert ist, sondern erkennt irgendein Muster und wirft den Beitrag vorsichtshalber in eine passende Schublade. Kontext? Offenbar lästig. Aussage? Nebensache. Hauptsache, der Filter hat etwas gefunden, das theoretisch irgendwie irgendwo problematisch sein könnte.

Meta selbst hat Anfang 2025 eingeräumt, dass seine Systeme zu oft harmlose Inhalte erwischt und deren Verbreitung eingeschränkt haben. Zu viele Fehler, zu viele falsche Treffer. Bei besonders sensiblen Bereichen sollen die automatischen Systeme natürlich weiter besonders aufmerksam sein. Na, Treffer :mrgreen:

Manche woll(t)en es so!

Nicht vergessen, das ist auch der Konzern, der 2016 sein großes Programm mit externen Faktenprüfern gestartet hat. Damals klatschten erstaunlich viele Nutzer Beifall. Endlich passt jemand auf. Endlich sortiert jemand. Endlich entscheidet jemand, was wahr, falsch, erlaubt oder gefährlich ist. Jahre später erklärte Meta selbst, dass dieses System zu oft danebenlag und legitime Inhalte traf. In den USA wurde die externe Faktenprüfung 2025 schließlich wieder abgeschafft.

Vielleicht sollte genau das zu denken geben, denn wer sich darauf verlässt, dass ein milliardenschwerer Konzern, seine Algorithmen oder irgendeine KI schon wissen werden, was gut für den Pöbel ist oder gefälligst gut zu sein hat, bekommt irgendwann genau so etwas geliefert. Ein harmloses privates Foto wird nicht mehr als das bewertet, was es ist, sondern danach, was irgendein System darin zu erkennen glaubt. Natürlich alles nur zu unserem Besten.

Ausgerechnet bei einem Konzern, bei dem ich seit Jahren den Eindruck habe, dass hinter beinahe jeder Ecke nur eine wirklich wichtige Frage wartet: „Willst Du nicht irgendwas machen, an dem wir verdienen?“ Moral ist eben auch schön …

… solange sie ins Geschäftsmodell passt.

Ne, besser: Solange man damit biedere Geister davon überzeugen kann, selbst das Gute zu sein … :roll:

 

 

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Dampfer unter sich

Manchmal braucht es keine großen Worte 😁Fachsimpelei ohne Worte

Heute auf dem Dach beim Job ergab sich dieses Bild. Zwei Modelle nebeneinander, ein kurzer Blick, fertig.

Keine Diskussion über Hersteller, Leistung oder Geschmack. Stilles Einverständnis unter Männern eben :mrgreen:

 

 

 

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Ich dachte, Turnhallen wären Geschichte

Leere Schulturnhalle mit Spielfeldlinien, Basketballkörben und blauen Matten.Damit war ich doch eigentlich durch, oder?

Ich dachte wirklich, Schulturnhallen wären für mich Geschichte.

Die Schulzeit liegt lange zurück, Sportnoten muss ich keine mehr fürchten und über Kästen, Barren oder andere Gerätschaften, deren Sinn sich mir bis heute nicht vollständig erschließt, soll sich inzwischen jemand anderes Gedanken machen :mrgreen:

Zumindest war das mein Stand des Denkens … :roll:

Dann bringt einen der Job mal wieder in eine Schule, irgendeine Tür geht auf und dahinter liegt genau so eine Halle. Leer, friedlich und eigentlich völlig harmlos. Trotzdem ist dieses leicht beklemmende Gefühl sofort wieder da.

Seltsamerweise gab es nach der Schulzeit durchaus Gelegenheiten, bei denen ich freiwillig in so eine Halle gegangen bin. Nicht nur hinein, sondern tatsächlich zur sportlichen Nutzung. Kein Zwang, kein „das bringt Dich im Leben weiter“, vielleicht reicht das dem Gehirn schon, um nahezu identische Räume in völlig verschiedenen Ecken abzulegen.

Beim Geräteraum hatte ich diesen Rückfall bereits. Diesmal gab’s gleich die komplette Halle ;-)

 

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Wenn das Bauchgefühl recht behält

Parkplatz 2026Irgendwas war anders

Seit ich vor ein paar Wochen aus dem Urlaub kam, war beim Blick von der Außentreppe auf den Firmenparkplatz irgendetwas anders. Ich konnte nur nicht greifen, was.

Man schaut da beinahe täglich runter, aber bis ich begriffen hatte, was plötzlich anders war, hat es trotzdem eine Weile gedauert :mrgreen:

Na, fällt es euch auf?

Nein, Autos und Mülltonnen sind unschuldig.

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Kaffee ist Stadtplanung

Coffee-to-go-Becher in Offenbach während eines Baustelleneinsatzes.So sieht perfekte Stadtplanung aus

Ich bin ja eher einer, der nicht viel braucht, denke ich wenigstes ;-)

Kaffee gehört allerdings nicht in diese Kategorie. Ohne werde ich zickig, mit zu viel wird auf längeren Fahrten irgendwann die Blase zum Reiseleiter :roll:

Deshalb drossele ich an Tagen, an denen ich im Job direkt zu einer Baustelle fahre, die Zufuhr aus blasentechnischen Gründen, man muss schließlich nicht jeden Rastplatz persönlich kennenlernen.

Sobald das Auto vor Ort steht und eine Toilette realistisch erreichbar ist, darf die Versorgungslage natürlich wieder hochgefahren werden.

Wenn dann direkt ein Coffee-to-go-Dealer in Fußreichweite auftaucht, fühlt sich das jedes Mal ein bisschen wie eine gewonnene Schlacht an.

Zwischenstand: Edeka liegt klar vorn!

Ob Hamburg, Zellhausen oder heute Offenbach, jedes Mal stand ein Edeka mit Backdingens und Kaffee praktisch neben der Baustelle.

DAS, Freunde, ist perfekte Planung im Stadtbild. Über Parkplätze, Bäume und irgendwelche gestalterischen Konzepte kann man streiten. Ein brauchbarer Kaffee in Laufweite schafft dagegen sofort (inneren) Frieden.

Duisburg-Walsum zählt allerdings nur bedingt. Dort wusste ich vorher, wo ich hinmusste, der berühmte Heimvorteil eben. :mrgreen:

Man kann schließlich nicht alles dem Zufall überlassen, Kaffee schon gar nicht!

 

 

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Da war doch mal ein Feld

Feld, Straße und Bäume an der Strecke meiner Mittagsrunde im Mai oder Juni 2025.Der gleiche Ort, nur nicht mehr derselbe

Wenn ich in der Mittagspause meine Runde drehe, komme ich immer wieder an denselben Stellen vorbei. Meistens ändert sich dort nicht viel, zumindest nicht so, dass man es von einem Tag auf den anderen wirklich bemerkt, andernfalls landet es früher oder später eh hier im Blog.

Feld, Straße, Himmel, ein paar Bäume. Nichts, wofür irgendwo ein Reisebus hält, aber genau solche normalen Aussichten gehören irgendwann so fest zum Weg, dass man sie kaum noch bewusst wahrnimmt.

Das Foto oben ist irgendwann im Mai oder Juni 2025 entstanden, vermutlich habe ich an dem Tag Interesse an Bildern mit Feldern gehabt :mrgreen:

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