Tja, da sind wir bei Teil 2 von 2 zum Osterfest 2026, Ostermontag.
Was bleibt? Verwirrung!
Warum? Heute ist Ostermontag.
Sagt jedenfalls der Kalender.
Fühlt sich aber an wie Sonntag, nur: Morgen ist Dienstag.
Im Kopf natürlich Montag
Vorher war es ja schon nicht besser
Der Donnerstag war doch längst kein normaler Donnerstag mehr. Volle Läden, genervtes Gewusel, überall noch schnell dies, noch rasch das, weil am nächsten Tag alles dicht ist.
Karfreitag war offiziell Freitag, machte aber komplett auf Sonntag.
Der Samstag hatte dann schon Montag im Gesicht, nur eben mit Wochenende drumherum, weil ja gestern alles zu war.
Der Ostersonntag konnte damit schlecht noch einfach Sonntag sein. Der Platz war längst besetzt. Also blieb nur Dienstag in Verkleidung.
Heute hängen wir folglich in einem Montag fest, der auf Sonntag macht.
Morgen ist deshalb Dienstag.
Gefühlt Montag.
Verwirrt?
Ja, ich auch, dankt mir später
(Wartet mal ab, Weihnachten legt in diesem Jahr noch einen drauf, da ist gleich ein Stück Wochenende mit drin )
Also nicht einfach nur irgendein freundlicher Frühlingstag mit ein bisschen Deko, Schokolade und bunten Eiern, sondern eben Ostern.
Das Fest, das hier seit langer Zeit zu diesem Land, zu diesem Glauben und zu diesem Kalender gehört, auch wenn man inzwischen manchmal den Eindruck haben könnte, man müsse sich dafür fast schon entschuldigen.
Ist aber nicht nötig
Ostern ist Ostern.
Mit allem, was für viele dazugehört.
Auferstehung, Glaube, Familie, Essen, Eier, Schokolade, vielleicht ein Gottesdienst oder all das eben nicht, sondern einfach nur ein paar Tage frei.
Ja gut, bis auf die, für die es beruflich gar keine freien Ostertage gibt. Ich habe das selber jahrelang erlebt. Das soll jeder mit sich selbst ausmachen, aber trotzdem muss man an die denken, die jetzt auch einfach nur ihren Job machen.
Vielleicht sind es auch einfach nur Tage mit den Menschen, die einem etwas bedeuten (sollten).
Okay, ja, manche verbringen diesen Tag auch mit Menschen, bei denen eher nur die Erwartung im Raum steht, ganz ähnlich wie an Weihnachten. Das ist zwar nicht direkt der Gedanke dahinter, aber auch da bedeuten einem diese Menschen etwas, nur gegebenenfalls nichts Gutes
Man muss daraus weder ein Event machen, noch es auf irgendein belangloses Frühlingsgedöns herunterkochen, nur weil sich bloß keiner von irgendwas empört fühlt, das hier schon deutlich länger existiert als der nächste Zeitgeistquatsch.
Habt schöne Feiertage, etwas Ruhe, etwas Anständiges auf dem Tisch und, je nach Lebenslage, entweder gute Gespräche oder endlich mal Ruhe davor.
Ja, da ist wieder so ein Post, den wohl nur meine inzwischen ziemlich langjährige Twitter bzw. X-Bubble wirklich einordnen kann, aber egal, hier gehört das hin, in den Blog.
Gestern lag wieder eine Osterkarte im Briefkasten. Also echte Post. Papier, Umschlag, Briefmarke, Handschrift. Kein schneller Gruß auf dem Bildschirm, sondern etwas, das ganz klassisch seinen Weg gemacht hat.
Genau das gefällt mir daran
Social Media ist oft laut, hektisch und schnell wieder weg. Umso schöner, wenn von dort auch mal etwas kommt, das nicht nur digital vorbeifliegt, sondern ganz altmodisch im Briefkasten landet.
Darum gehört das hier auch wieder in den Blog. Einfach als Dank. Und auch als kleiner Hinweis darauf, dass hinter Profilbildern und Benutzernamen eben manchmal doch noch ganz normale Menschen stecken, die sich echte Mühe machen.
Also kurz und ehrlich: Vielen Dank an Frau Knüppelkuh für die schöne Osterpost. Ich habe mich sehr darüber gefreut.
Manchmal reicht ein einziges Bild, und der Rest erklärt sich fast von selbst, gell? (Gerade zu Ostern passt das Motiv natürlich doppelt gut, hier im Desasterkreis echt recht )
Ein Ei wirkt erst mal simpel
Harte Schale, runde Sache, alles ordentlich. Blöd ist nur, dass eine sauber wirkende Hülle rein gar nichts darüber sagt, wie es innen aussieht.
Genau deshalb taugt das Bild so gut als Symbol. Außen geschniegelt, beim kleinsten Riss wird aus dem Inneren aber ganz schnell nur noch Matsch.
Und genau so läuft es
Irgendjemand hat irgendeinen Vorteil davon, dass eine Situation perfekt wirkt, obwohl sie im Inneren stinkt. Gezeigt wird gern die glatte Seite, die ordentliche, die beruhigende, die, die man glauben soll, um jeden Preis. Eben die Perspektive, bei der alles (halbwegs) sauber wirkt und niemand nervös werden muss.
Das betrifft Bilder, Menschen, Firmen, Politik, Medien, eigentlich alles, was nach außen irgendwas darstellen will. Immer dann, wenn massiv manipuliert werden soll.
Nur ist eine ordentliche Oberfläche eben noch keine Wahrheit!
Wer nur auf das Intakte schaut, erkennt den Schaden oft erst dann, wenn der Mist schon unaufhaltsam aus dem Inneren quillt und der Schaden real ist, also einfach nicht mehr zu verhindern. Kleine Risse wirken harmlos, solange man sie nicht sehen will. Ein anderer Blickwinkel reicht manchmal völlig, und aus der schönen Behauptung von Stabilität wird plötzlich eine ziemlich matschige Angelegenheit. Ja, hätte man mal vorher die Augen aufgemacht.
Zeichen gab es wahrscheinlich genug, aber warum sollte man denn hinter die Fassade schauen, gell?
Das ist ja das Problem mit heiler Welt
Sie sieht oft nur deshalb heil aus, weil man konsequent auf die richtige Seite schauen soll. Nicht zu genau. Nicht zu lange. Bitte einfach die Schale bewundern und den Rest in Ruhe lassen. Kann man machen. Ist halt nur eher Selbstverarschung als Erkenntnis.
Gerade deshalb lohnt sich der zweite Blick
Nicht alles, was geschniegelt daherkommt, ist stabil. Nicht alles, was sauber erklärt wird, ist sauber. Und wer einem ständig erzählen will, alles sei rund, ruhig und völlig in Ordnung, hat nicht selten genau dort die größte Baustelle, wo keiner hinschauen soll.
Das gilt im Kleinen wie im Großen
Im Privaten.
Im Beruf.
In den Medien.
Überall da, wo eine Perspektive reicht, um aus einem Problem eine Präsentation zu machen.
Nur reicht das eben nicht
Bis man eben genauer hinsieht, und genau das sollte man öfter tun. Nicht nur einmal, immer wieder. Richtig übel wird es, wenn man es nicht bemerkt oder, noch schlimmer, es sich schönredet.
Warum?
Weil es dann funktioniert. Und was funktioniert, wird wiederholt, immer wieder.
Darum ist dieses Motiv so schön ehrlich, so schön unwiderruflich bei den Folgen, so schön osterhaft
Was mich am meisten an all dem ärgert, ist die Tatsache, dass einem Scheiße vorgekauelt wird und man offensichtlich denkt, man schluckt das einfach. Nun, nur weil man zu etwas nichts sagt, heißt das noch lange nicht, dann man es nicht merkt.
KI Spielereien
Und weil ich am Sonntag nichts Besseres zu tun hatte, als mich mit dem Thema „Vorgaukeln und hinterfragen“ zu beschäftigen, kam da die eine oder andere Kuriosität mit diversen künstlichen Intelligenzen zum Vorschein.
Zu Ostern gibt’s hier und da Süßkram – und man muss nicht zwingend alles sofort vernichten (ja, das soll’s geben ).
Jedenfalls – und vielleicht genau deshalb – habe ich so einen Schrank, in dem ich immer wieder alles ablege, was ich „irgendwie später mal“ noch knabbern will.
Dann kommt so ein lauschiger Sonntag, man denkt sich: „Ein bisschen Zartbitterschokolade wär jetzt genau richtig“, und die Erinnerung sagt: „Du hast ja noch was, Ostern war ja eben erst!“
Habe ich?
„Eben erst Ostern?“
Ja, schon – aber nicht für den Hasen auf dem Foto oben.
Offensichtlich begegnet mir dieses Milka-Häschen da schon etwas länger. Genauer gesagt: deutlich länger.
Und das sogar völlig unauffällig.
Vielleicht sollte ich ihm da einfach eine dauerhafte Bleibe einrichten.
Klappt das mit dem Wert beim Altern eigentlich auch bei Zartbitterschokolade?
Es gibt die Dinger mittlerweile für Mädchen und Jungen. (Bei Divers wird’s schwer, gell? )
Ich habe eines für Mädchen bekommen!
Tatsächlich kam diese Erkenntnis erst, als Tochter S. (oder war’s B?) mich süffisant darauf aufmerksam gemacht hat, aber immerhin – Ostern + Ei = Is‘ auch egal!
Jedenfalls wusste ich gar nicht, dass es da nun verschiedene Versionen gibt, habe die Dinger ewig nicht gekauft.
Warum?
Weil:
Kein Zartbitter. (Überhaupt: Wieso gibt es was anderes als Zartbitter bei Schokolade?).
Jedenfalls habe ich es gestern ausgepackt, gegessen, das Goody zusammengesteckt und … nun ja … Ich habe eine Barbie. Wenn auch eine winzige!
Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul – schon klar, manchmal stopft man das Ganze sogar in das ebensolche
Nur, was zum Geier mache ich jetzt mit dem Püppchen?
Kaum hat man den Weihnachtsbaum weggepackt, liegen schon wieder Eier und Hasen in Lauerstellung.
Aber mal ehrlich
Ostern ist und bleibt schon etwas Besonderes, selbst wenn man nie genau weiß, ob die Schokolade, die man findet, vom letzten Jahr ist
(Bei den Eiern ist es nicht besser, aber die dürften olfaktorisch von alleine darauf hinweisen – spätestens im Hochsommer :mrgreen:).
Egal, wie ihr die Feiertage verbringt, ob entspannt auf dem Sofa oder hektisch bei der Eiersuche: Genießt die freien Tage, lasst es euch gut gehen und bleibt vor allem gesund.
In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein frohes und vor allem entspanntes Osterfest!