Damit war ich doch eigentlich durch, oder?
Ich dachte wirklich, Schulturnhallen wären für mich Geschichte.
Die Schulzeit liegt lange zurück, Sportnoten muss ich keine mehr fürchten und über Kästen, Barren oder andere Gerätschaften, deren Sinn sich mir bis heute nicht vollständig erschließt, soll sich inzwischen jemand anderes Gedanken machen ![]()
Zumindest war das mein Stand des Denkens … 
Dann bringt einen der Job mal wieder in eine Schule, irgendeine Tür geht auf und dahinter liegt genau so eine Halle. Leer, friedlich und eigentlich völlig harmlos. Trotzdem ist dieses leicht beklemmende Gefühl sofort wieder da.
Seltsamerweise gab es nach der Schulzeit durchaus Gelegenheiten, bei denen ich freiwillig in so eine Halle gegangen bin. Nicht nur hinein, sondern tatsächlich zur sportlichen Nutzung. Kein Zwang, kein „das bringt Dich im Leben weiter“, vielleicht reicht das dem Gehirn schon, um nahezu identische Räume in völlig verschiedenen Ecken abzulegen.
Beim Geräteraum hatte ich diesen Rückfall bereits. Diesmal gab’s gleich die komplette Halle ![]()




Schulturnhallen waren mein Endgegner! Ich als völlig sportuntalentiert hab da jede Woche die Bestätigung als Null-Nummer erhalten und bin nach den Sportstunden regelmäßig völlig desillusioniert und niedergeschlagen in den Unterricht gestolpert. O wie ich sie hasse, die Turnhallen! Der Geruch allein, dieses leistungsorientierte Gehabe, die Angeberei der Mitschüler, wenn sie federleicht über alles mögliche hinwegspringen. Wobei das Schlimmste aller Gerätschaften für mich der Bock war. Gruselig!
Sabine aus dem Mausloch, froh, erwachsen zu sein
Ja, da bin ich voll bei Dir.
Ich bleibe dabei. Wer es gehasst hat, den hat Sport als Pflichtfach höchstens in die weitere Ablehnung getrieben und wer sportlich unterwegs war, der brauchte die paar Minuten in der Woche nicht.