Falsche Taste = falscher Sender!

Kasperletheater für ErwachseneKasperletheater für Erwachsene

Oder:

Du denkst erst richtig, wenn Du Dich hinterher gut informiert fühlst!

Eigentlich bevorzuge ich Radiosender, die sich auf Musik beschränken oder, wenn überhaupt, Nachrichten senden, die nicht aus Deutschland über Deutschland berichten.

Denn hier weiß man doch eh schon vorher, was am Ende rauskommt:

  • Die Politik ist gut.
  • Man macht alles richtig.
  • Kritik ist grundsätzlich unbegründet – es sei denn, sie kommt von den „Guten“.

Heute früh ist es dann doch passiert

Einmal die falsche Taste erwischt, und ich bin mitten in den Nachrichten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gelandet. Ein Fehler mit Folgen, denn was mir da um die Ohren flog, war reinstes Theater für Leichtgläubige:

E-Autos: Mehr Zulassungen denn je im Januar! Natürlich ein Erfolg auf ganzer Linie – außer bei Tesla. Aber das liegt vermutlich nur daran, dass Elon Musk böse ist. Wobei mir auffällt, dass gegenteilige Berichte eher dauern, weil so schnell ja keinen Zahlen vorliegen …

Die Russen kommen! Und diesmal verstopfen sie nicht nur Pipelines, sondern direkt unsere Auspuffanlagen. Doppelter Punktgewinn für die Nachrichtenschreiber: Feindbild Russe geht immer, und nebenbei wird noch der schmutzige Verbrenner verteufelt.

Der Oberhammer: Der böse Russe klebt sogar noch einen Sticker aufs verstopfte Auto, um den Grünen die Schuld zuzuschieben – Opferrolle inklusive!

Mal ehrlich

Für wie bescheuert soll man hier eigentlich verkauft werden?

Ich bin immer mehr davon überzeugt, dass man an entscheidenden Stellen fest daran glaubt, der Bürger bewege sich auf dem intellektuellen Niveau einer Amöbe.

Vielleicht – aber nur vielleicht – liegt das Problem doch eher am geistigen Horizont derer, die so einen Unsinn verzapfen (und glauben).

Und falls jetzt wieder jemand daher kommt uns fragt: „Was ist, wenn es doch stimmt?„. Dann Freunde, dann ist das Ende tatsächlich nahe und dazu braucht es noch nichtmal den Klimawandel oder eben die Russen, dann hat die Menschheit einfach fertig (oder doch nur einige Deutsche?) :mrgreen:

Oh, ja, fast vergessen, bald sind ja Wahlen … ;-)

Mir reicht’s jedenfalls mal wieder für eine ganze Weile mit diesen „Volksinformationen“.

Eine lange Weile. Eine ganz, ganz lange Weile …

 

  

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Bisschen Desasterkreis & Social Media?

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Muss man Dir sagen, was relevant ist?

Relevant ist nur, was relevant sein sollRelevant ist nur, was relevant sein soll

Ich dachte immer, eigenständig denken und entscheiden, was relevant ist, dient als die Basis für Verantwortung.

Warum ich das schreibe?

Man scrollt nichtsahnend (nicht wirklich) durch Facebook, bleibt bei einem Beitrag hängen und will mal schauen, was die Leute so dazu sagen.

Nur, welche Kommentare sieht man da eigentlich so out of the box?

Genau: Die, die Facebook für relevant hält. Und das ist der Punkt, an dem mir langsam aber sicher die Magensäure die Speiseröhre hinauf wandert.

Facebook bietet drei schöne Auswahlmöglichkeiten:

  • Top-Kommentare
  • Neueste zuerst
  • Alle Kommentare

Klingt erstmal fair, oder?

Ist es aber nicht.

Die Standardansicht sind die Top-Kommentare, also das, was Facebook als besonders wichtig oder interessant einstuft. Angeblich hilft das, Spam herauszufiltern.

Aber mal ehrlich: Wie oft erlebt man, dass die „Top-Kommentare“ einfach nur die lautesten, dümmeren oder provokantesten sind? Genau die, die am meisten Klicks, Likes oder wütende Reaktionen bekommen. Die sachlichen, fundierten Beiträge? Die saufen irgendwo ganz unten ab.

Genau hier geht die Meinungslenkung los!

Wer entscheidet denn, was relevant ist?

Wieder richtig:

Die Plattform.

Und die hat sicher nicht das Interesse an einer objektiven Diskussion im Sinn. Es geht um Reichweite, Engagement und – natürlich – um die Agenda, die gerade gepusht werden soll.

Nicht vergessen: Es gibt nicht wenige Leute, die begeistert klatschen, wenn so eine Plattform Fakenews filtert oder festlegt, was Hatespeech ist. Besser noch, Leute, die in Panik verfallen, wenn angekündigt wird, dass das ggf. wegfällt.

Das spiegelt ein ziemlich scharfes Bild von dem, was an Ergebnissen jeden Tag im realen Leben zu entdecken ist. Vielleicht nicht die Mehrheit, aber ziemlich sicher der Teil, der Relevanzfilter benötigt, um eine Meinung zu haben …

Wenn man wirklich alle Meinungen sehen will, gibt es nur eine Option: Alle Kommentare. Aber komisch, dass genau diese Auswahl ganz unten platziert ist, welch ein Zufall, oder? Neutralität sieht jedenfalls anders aus.

Falls das jetzt übertrieben klingt, ich habe dazu schon mal meine Meinung geäußert. Wen es interessiert – einfach „Es geht nicht um Dich“ lesen.

Solche Auswahlmöglichkeiten wie diese hier spielen da ganz vorne mit, wenn es um meine Sichtweise geht. Da wird klar, dass man für Facebook und Co. nicht mehr ist als ein weiteres Zahnrad im großen Manipulationsgetriebe.

Ach ja, und wer 202x nicht 110% bei jedem „woken“ Thema mitschwimmt, der kann sicher sein: Seine Meinung landet vielleicht, aber nur vielleicht, nicht in den „Top-Kommentaren“.

Willkommen in der schönen neuen Filterblasen-Welt.

Wie immer: Nur meine Meinung, nur mein Senf ;-)

  

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Social-Media: Es geht nicht um dich!


Social Media Werbung – Kaufen, Konsumieren, Werben im digitalen Zeitalter
Merken kann man das schon, oder?

Wenn man, auch beruflich, viel in den sozialen Medien unterwegs ist, dann stehen nicht mehr immer die Inhalte der Postings im Zentrum der Informationen.

Je mehr man liest, desto öfter rutscht das „Wie wird es präsentiert?“ in den Fokus.

Es drängt sich mir auch parallel die Frage auf, warum Menschen, bei denen 2 + 2 = 4 ergibt, dort so viel ohne Skepsis sozusagen schlucken – merkt das denn niemand?

Aber, lass‘ überlegen, vielleicht doch?!

Es gibt offensichtlich jede Menge Benutzer, die sich von den Social-Media-Plattformen treiben lassen und glauben, sie hätten alles im Griff, während sie in Wirklichkeit nur Teil eines perfiden Systems sind.

Ich öffne die eine oder andere Seite in Sachen Social Media, aber nicht zuletzt am Schlimmsten sind dabei die Inhalte, die ein gewisses Unternehmen mit „M“ im Namen betreibt.

Dabei rede ich, wie gesagt, nicht von den Inhalten, die durch die Nutzer generiert werden!

Nein!

Ich rede davon, wie die Plattformen den Umgang strukturiert haben.

Gezielte Werbung, die oft ihren Zweck verfehlt, weil die Maschine zu simpel gestrickt ist, um zumindest die Accounts zu treffen, bei denen der Konsum nicht völlig den Verstand vernebelt.

Final: Alle paar Scrolls und immer wieder der pauschale Versuch, einem einzupauken, wie zu denken ist und dass jetzt gefälligst Geld ausgegeben werden muss. Bei einigen Betreibern geht es dagegen eher darum, den nächsten Arbeitsplatz zu suchen – man kann ja unmöglich mit dem aktuellen zufrieden sein, gell? :roll:

Informationen aufbereiten + Bedürfnisse wecken = Gewinn?

Scheint zu funktionieren. Dazwischen ein wenig moralische Entrüstung, anbiedern an die jeweiligen woken Zeitgenossen und das moralische Schwert schwingen.

Ganz vorne weg allerdings:

KAUFE, KONSUMIERE, NUTZE UNSERE WERBUNG, PLATZIERE BEI UNS WERBUNG!

Ey, echt jetzt!

Wer da wirklich noch der Meinung ist, dass diese Betreiber das Maß aller Dinge sind, die entscheiden, was hier Hatespeech, gut oder schlecht und überhaupt Fake ist, der tickt doch nicht mehr sauber.

Und der Konzern mit „M“ hat sich tatsächlich auch noch erdreistet, den ersten „Wächter“ über Fake News und Hatespeech zu spielen – als ob sie wüssten, was Wahrheit ist.

Ne, eigentlich ist es nicht schlimm, dass sich da jemand mit in die Öffentlichkeit wagt. Wirklich schlimm ist das Gefolge, welches sich sofort quasi unterworfen hat, weil es ja um die ach so gute Sache ging und geht.

Der Witz:

Die, die sich am lautesten als moralische Instanz aufspielen, sind meistens diejenigen, die am einfachsten manipulierbar sind oder eben ihrerseits gerne manipulieren (möchten), je nachdem, von welchem Tellerrand man in die Suppe schaut, die einem eingetrichtert wird (werden soll).

Die „Erleuchteten“, die sich für die über alles Erhabenen halten, landen nicht selten als erste in der Werbefalle – und das nicht nur bei diesem Konzern mit „M“, sondern auch bei vielen anderen. Aber wenn es um gezielte Manipulation durch Filterung der Posts mittels „Was zeige ich wem“ geht, ist der Konzern mit „M“ eindeutig in der obersten Liga. Ich erwähne bei den Kommentaren nur mal die Option „Relevanteste zuerst“! Freunde, ehe ich Herrn Z. entscheiden lasse, was für mich relevant ist und was nicht, verzichte ich lieber lebenslang auf Springsteen-Musik – und das wird wohl kaum passieren ;-)

Man sollte vielleicht auch mal über Gewinne reden. 2024 hat der Konzern mit „M“ einen Umsatz von 116 Milliarden US-Dollar gemacht, vorwiegend durch Werbung.

Werbung, die nicht nur Daten absaugt, sondern auch vorsetzt, was zu denken und zu kaufen ist – unter dem Deckmantel, zu helfen und „sauber“ zu informieren. Mal an diejenigen, die darauf vertrauen: Glaubt Ihr das wirklich?

Ich selbst bin übrigens kein Werbe-Cookie-Opfer. Warum? Weil ich beruflich mit mehreren Accounts schreibe, die sich technisch gesehen nach Lust und Laune vermischen.

Da kommt dann absoluter Bullshit raus, wenn die Technik meint, mein Nutzerprofil kennen zu können.

Blitzschutz, Unternehmensangebote, Bruce Springsteen und Gitarren – ich kann gar nicht so schnell schauen, wie diese völlig unterschiedlichen Themen miteinander vermengt werden.

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man glatt lachen (muss man manchmal auch! Wenn wieder was Passendes erscheint, kommt es in den Blog, glaube ich…) ;-)

Das Ganze läuft auf eines hinaus:

Kaufen, Konsumieren, Werben.

Wer denkt, dass diese Plattformen wirklich das Wohl der Allgemeinheit im Blick haben, der sollte mal die Augen aufmachen. Es geht nur um Profit – und der wird mit dir gemacht, nicht für dich.

Die Realität?

Sie wird nicht durch die Filter eines Konzerns mit „M“ oder Google bestimmt, sondern durch dich. Wenn du noch glaubst, dass die „Götter“ von Social Media das Maß aller Dinge sind, dann bist du tief in der Matrix gefangen. Es ist Zeit, da wieder rauszukommen und den eigenen Kopf zu benutzen.

Nicht Musk, Trump, Zuckerberg und wie sie alle heißen, sind der Kern dessen, was dich beeinflusst – es ist das, was DU mit dir machen lässt ;-)

Es geht mir übrigens nicht darum, wie die Konzerne Geld verdienen. Man muss da ja nicht mitmachen.

Mir geht es um die Menschen, die unter einem Posting ihre erhabene Meinung setzen, weil sie meinen, der letzte unbeeinflussbare Fels in der Brandung zu sein.

Charakterlich unantastbar, moralisch über alles erhaben – und bei der nächsten Aufforderung des Algorithmus sofort anspringend, weil irgendein Text dafür sorgt, dass sie die Geldbörse öffnen oder sich wenigstens ein wenig empören.

Warum ich persönlich überhaupt noch da mitlese?

Zum Einen, weil ich das beruflich nicht vermeiden kann, und zum Anderen, weil überall ein paar Kleinigkeiten oder Menschen sind, die mich interessieren und doch Mehrwert bieten. Man darf halt nur bestimmte Kommentare nicht lesen und auf die Werbemechanismen anspringen. Und – oh ja, sehr wichtig – nicht jeder rotzdumme Kommentar verdient Beachtung und Antwort. Nur die Facebook-Seite zum Blog hier, die habe ich seinerzeit schnell wieder gestoppt. :mrgreen:

Wie immer: nur ein paar Gedanken, nur mein Senf ;-)

 


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Lifehack: Schneller Kaffee am Morgen

Einfach ein Pott Kaffee ;-)Aus der Reihe „Unglaubliche Lifehacks“ Kaffee-Edition!

Im Netz und den sozialen Medien wird man ja zuweilen überschwemmt mit den sogenannten Lifehacks. Kleine Tricks oder Hilfsmittel eben, die einem das Leben und den Alltag erleichtern sollen.

Nun, ja, wie soll ich sagen … Also, einige Dinge, die ich da so sehe, die sind schon praktisch, das muss ich zugegen.

Oft passt das allerdings nur dann, wenn bestimmte (eher unwahrscheinliche) Gegebenheiten aufeinandertreffen oder man einen Gegenstand als Werkzeug benutzen kann, den man ziemlich sicher gar nicht besitzt.

Nun, ich will auch mal so was machen!

Mein Tipp für den schnellen Kaffee am Morgen:

  1. Kaffee-Vollautomat einschalten
  2. Tasse unterstellen
  3. „Start“ drücken
  4. Warten
  5. Tasse entnehmen

(Sorry, geht gleich wieder :mrgreen: )

Je nach Uhrzeit noch ein Zusatztipp! Fortgeschrittene können den Prozess optimieren, indem sie parallel die Augen aufmachen.

Ach ja, für die Humorgehemmten im weltweiten Netz:

Das war ein Gag, wenn auch ein ziemlich flacher ;-)

   

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Wenn es (nicht) um die Wurst geht!

Wenn es (nicht) um die Wurst geht! (KI-Bild)So ein Käse!

Man kann aus dem All ein Foto von einem Fliegenschiss auf der Windschutzscheibe machen, Informationen in Millisekunden um den Globus schicken und berechnen, wie viel CO₂ eine Schnecke beim Kriechen ausstößt.

Aber eine simple Verpackung für Wurst oder Käse, die sich problemlos öffnen und danach wieder sauber verschließen lässt? Fehlanzeige!

Das Szenario

Man steht vor dem Kühlschrank mit einer frisch gekauften Wurstpackung. Oder Käse, ja, Käse geht auch!

Warum?

Hunger!

Gier!

Fresskick!

Aber: alles Fehl am Platz!

Denn:

Es wird ein Kampf.

Die Packung verspricht eine „praktische Aufreißlasche“ – ein Begriff, der offenbar aus einem Paralleluniversum stammt, in dem sich Folie nicht dehnt, sondern tatsächlich reißt. Bei mir reißt sie aber nur teilweise oder, noch besser, ich ziehe, ziehe, ziehe – und zack, die Hälfte der Packung bleibt fest verschweißt wie ein Atombunker.

Plan B

Die berühmte Ecke, an der man mit den Fingern irgendwie dazwischenkommt.
Die Verpackungslobbyisten behaupten ja, es gäbe eine „leicht zu öffnende Ecke“. Klar. Die existiert nur in der Theorie.
Nach Minuten des Zornes, Zerrens und Kapitulierens bleibt nur der Griff zum Messer oder zur Schere.

Ergebnis?

Entweder ist die Packung jetzt komplett zerstört oder ich habe mit chirurgischer Präzision ein Loch geschnitten, das maximal als Flaschenhals für den gesamten Inhalt taugt.

Immerhin als Bonus: Wurstscheibenangeln mit den Fähigkeiten eines Gynäkologen :mrgreen:

Der Gipfel?

Die Behauptung: „Wiederverschließbar!“

Natürlich. Vorausgesetzt, man definiert „wiederverschließbar“ als „irgendwie drauflegen und hoffen“. Ist der Kleber zu schwach, bleibt die Packung offen und der Käse vertrocknet. Ist er zu stark, klebt er so gut, dass man die Packung das nächste Mal wieder mit dem Brotmesser aufschneiden muss.

Warum ist das so schwer? Warum bekommen die Entwickler das nicht hin? Wenn man in der Lage ist, Weltraumteleskope zu bauen, die Galaxien in Milliarden Lichtjahren Entfernung fotografieren, warum scheitert die Verpackungsindustrie an einer simplen Wurstverpackung?

Einzig die Tatsache, dass man alleine schon beim Öffnen zusätzliche Kalorien verballert, die verhindert die totale Verzweiflung.

Ich ahne eine Verschwörung. Ne, ein Komplott!

Oder aber die Verpackungsindustrie verdient sich dumm und dämlich an zerstörten Packungen und verdorbenen Lebensmitteln. (Ich glaube, ich bin wieder etwas ganz Großem auf der Spur :shock: )

Mir bleibt nur, mich zu fügen, aber seid sicher: „Ich weiß es!“ ;-)

   

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Technische Weekendvibes oder so

Technische WeekendvibesMuss ja gemacht werden

Was machen manche Menschen am Wochenende? Richtig, Sonne, Strand, Meer, Party – so Zeug eben ;-)

Was mache ich?

Das Notebook von Tochter S. reparieren. Ja, okay, noch nicht reparieren, eher Fehler suchen, den Akku als Übeltäter identifizieren und eben für sie einen neuen bestellen.

Einbauen kann ich das Dingen natürlich erst, wenn der Ersatz angekommen ist. Apropos, falls jemand mit einem Acer Nitro 5 zu kämpfen hat: Der Akku dafür kostet aktuell etwa 45 Euro. Und nein, ich bekomme nichts dafür, dass ich das hier schreibe – reine Service-Info!

Aber mal ehrlich, Notebook-Akkus wechseln ist heute fast schon eine kleine Wissenschaft. Schraubendreher rauskramen, Gehäuse auf, hoffen, dass nix abbricht, und dann auf die Ersatzteil-Lieferung warten. Warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht, oder?

Nachhaltigkeit? Nur, wenn’s passt

An jeder Ecke wird gepredigt, wie nachhaltig wir alle leben sollen. Heute wird ja angeblich alles so viel „besser“ gemacht als früher.

Wir bezahlen mittlerweile Unsummen für die Nutzung von Bestandteilen der Atemluft, sollen elektrisch rollen, weil Verbrenner ja soo schlecht sind. Gleichzeitig wird uns erklärt, dass der Strom knapp ist, weshalb selbst Staubsauger nur noch „sparsam“ sein dürfen. Merkt ihr selber, oder? :roll:

Und dann gibt es da noch die Sache mit Handys, Notebooks und Konsorten.

Nachhaltigkeit?

Klar, ist wichtig, aber wehe, es geht um den Konsum. Warum sonst sind die Akkus in den meisten modernen Geräten quasi nicht mehr ohne technische Kenntnisse austauschbar?

Früher hat man das Akku-Fach einfach aufgeklappt und zack, neues Teil rein.

Heute? Ohne Spezialwerkzeug und eine Portion Nerven geht da nichts mehr.

Fun Fact:

Laut einer Studie der European Environmental Bureau (EEB) könnte eine verlängerte Nutzungsdauer von Elektronikgeräten die CO₂-Emissionen erheblich senken. Aber genau da hakt es.

Hersteller setzen lieber auf verklebte Bauteile und Spezialschrauben, die den Austausch erschweren – bringt schließlich mehr Umsatz.

Und die Politik? Tja, die könnte theoretisch handeln, bleibt aber bisher auffällig still. Okay, ja, ist vielleicht auch schwer so etwas zu entscheiden, wenn man sich mit den Kobolden in den Drähten nicht so auskennt :mrgreen:

Fazit: Nachhaltigkeit wird gerne gepredigt, solange sie ins Konzept passt. Wenn’s ums Verkaufen geht, sieht die Sache schon wieder ganz anders aus. Aber hey, immerhin habe ich am Wochenende wieder was für die Umwelt getan – oder zumindest für die Lebensdauer eines Notebooks ;-)

 


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Hohlbrot und heiße Luft: Die Brötchen

Luftnummern, wohin das Auge blickt.Mehr Schein als Sein

Kennt ihr das?

Ein Brötchen wird aufgeschnitten, man freut sich auf eine ordentliche gerade Fläche zum Belegen, und dann?

Man schaut unerwartet in den Marianengraben.

Klar, als Griff für eine Bockwurst eignet sich sowas ja vielleicht, aber spätestens eine Scheibe Wurst muss man dann schon falten :roll:

Statt massiver Backware: Luft!

Und nein, das ist kein Zufall. Das passiert nicht nur ab und zu, sondern immer öfter, vor allem bei bestimmten Backshops.

Vielleicht erinnert sich der eine oder andere daran, wie vor ein paar Jahren die Diskussion durch die Medien ging, dass Brötchen immer teurer, aber dazu auch noch kleiner werden.

War damals eine Weile lang Thema, hat aber anscheinend nicht viel bewirkt. Heute ist es fast Standard, dass Brötchen äußerlich schön groß aussehen, aber innen – na ja, eben Luftnummern sind.

„Ach kommt, regt euch nicht so auf“, sagen jetzt die Leute, die immer denken, die Welt sei ein kuscheliger Ort voller guter Absichten. Aber sorry, hier geht es doch um Augenwischerei!

Die Strategie ist offensichtlich

Großes Brötchen, größerer Hohlraum. Warum? Weil die meisten eben mit den Augen kaufen. Groß = mehr für’s Geld, oder? Denkste!

In den letzten Jahren wurde das Thema von mir sozusagen als Begleiterscheinung genauer unter die Lupe genommen.
Beim Essen achte ich auf Kalorien und Kohlenhydrate, Diabetes-Dingens, und dabei sind jede Menge Brötchen von mir gewogen worden.

Im Durchschnitt bringt so ein Ding zwischen 65 und 80 Gramm auf die Waage, klingt erstmal okay, oder?

Aber Achtung: Je größer und günstiger das Brötchen, desto wahrscheinlicher, dass es ein echter Luftikus ist. Klar, es gibt Ausnahmen, aber die sind eher selten.

Und jetzt mal Butter bei die Fische:

Das ist kein Versehen, das ist Absicht! Diese hohlen Wunderwerke sind so designed, dass der Kunde sich über’s Auge blenden lässt. Groß, billig – und am Ende fast nix drin. Da fühlt man sich ehrlich gesagt verarscht.

Dann kauft halt beim Bäcker, das sichert Arbeitsplätze“, hört man jetzt schon einige sagen. Ja, nee. Erstens gibt es solche Brötchen auch beim Bäcker. Zweitens garantiert niemand, dass der Bäcker um die Ecke nicht dieselben Fertigrohlinge nutzt wie die Backshops. Und drittens, ganz wichtig: Wenn das eigene Einkommen aufgebraucht ist, weil für überteuerte Luftbrötchen gezahlt wird, kann der überlebende Bäcker herzlich egal sein.

Auf den Punkt gebracht

Man lebt in einem System, das einem an allen Ecken und Enden die Kohle aus der Tasche zieht. Und dann wird immer schön auf die Verbraucher gezeigt: Kauft dies, unterstützt das. Aber wer spricht mal die Verantwortlichen an? Die Politiker, die solche Preissteigerungen und Sparstrategien unterstützen? Oder die Wahlberechtigten, die das Ganze durch ihre Stimmen weiterführen? Genau.

Und jetzt noch ein kleiner Blick zurück

In den 80ern hat ein Brötchen im Durchschnitt 20 Pfennig gekostet – das wären heute ungefähr 10 Cent. Das Durchschnittsgehalt lag damals bei knapp 2.000 Mark. Heute kostet ein Brötchen je nach Region zwischen 30 Cent (im Discounter) und 1,20 Euro (beim „lokalen Bäcker“). Das Durchschnittsgehalt? Um die 3.500 Euro brutto. Merkt man selbst, oder? Die Preise haben sich verdreifacht, die Löhne nicht mal verdoppelt.

Fazit: Luftnummern, wohin das Auge blickt. Und damit sind nicht nur die Brötchen gemeint ;-)

    

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Da ist eine Toleranz in der Präzision!

Merker: Meide feuchte Flächen bei Frost!Schneechaos oder kalter Hauch?

Der Winter zeigt sich jetzt auch bei mir in Fürth mit tieferen Temperaturen.

Das war zu erwarten, immerhin liegt der Januar ja so ziemlich genau in der Jahreszeit Winter.

Man weiß, es kann noch eine Weile einfach frostig werden und sein, doch die Schlagzeilen könnten nicht dramatischer sein :roll:

Der große Kälteschock! Minusgrade im zweistelligen Bereich! Eine neue Eiszeit im Süden Deutschlands!

Nun ja, bisher würde ich sagen, reicht es noch, sich passend zu kleiden … ;-)

Morgen soll es hier angeblich bitterkalt werden. Habe mal geschaut, ja, tatsächlich um minus zwei Grad laut Wettervorhersage.
Nicht gerade das, was ich unter einem Kälteschock verstehe. Dennoch liest sich das in den Medien wie der Anfang eines Katastrophenfilms.
Schneestürme, die mich angeblich einsperren, Temperaturen, die ohne arktische Kleidung nicht zu überleben sind – Uiuiui, da wird einem ja flau im Magen!

Was mich besonders stört, ist die inflationäre Nutzung von Begriffen wie „Kälte-Horror“ oder „Eischaos“ oder „Schneewalze“. Allerdings alles wie gehabt: Angst scheint ein beliebtes Werkzeug zu sein, um Klicks zu generieren.

Ich will nicht sagen, dass man Warnungen ignorieren sollte. Vorsicht bei Glätte ist selbstverständlich wichtig, aber vertrauensvolle Berichterstattung geht anders!

Vielleicht liegt meine Sichtweise allerdings auch darin begründet, dass ich mit diesen Medien einfach fertig bin …

    

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Ich, Tiere, Fotos und das Ergebnis

Ich, Tiere und FotosAlles wie immer

Wenn man sich das Foto genau anschaut, kann man erkennen, dass ich wieder mal probiert (!) habe, ein paar flugfähige Tiere zu fotografieren.

Nun ja, das Ergebnis spricht wohl für sich :roll:

Aber, hey, es soll niemand sagen, ich hätte es nicht versucht! :mrgreen:

 

    

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„Wir Deutschen“ – Echt jetzt?

„Wir Deutschen“?Wer ist „wir“?

Wieder lese ich in der Presse:
Neue Vorsätze: Was die Deutschen für 2025 streichen“.

Und wieder kommt es, dieses „Die Deutschen“, dieses pauschale „Wir“, das mich jedes Mal nervt.

Wer ist hier „wir“?

Ich jedenfalls nicht.

Ich gehöre nicht zu diesem angeblichen Kollektiv, das die Medien so gerne beschwören.

„Wir Deutschen“ gibt es so pauschal nicht. In den Zeiten, in denen einige Spitzen der Politik sogar die Landesfahne aus dem Bild räumen, schon gar nicht.

Diese Formulierung ist doch nur noch ein bequemes Etikett für irgendwas, was vielleicht ein paar Leute denken oder tun. Aber glaubt wirklich jemand, dass das die Meinung oder das Verhalten eines ganzen Landes widerspiegelt?

Dieses Schubladendenken nervt schlicht und ergreifend. Ständig wird so getan, als gäbe es diese eine große, homogene Masse, die geschlossen hinter irgendwas steht.

Das „Wir“ der Deutschen wird für alles Mögliche herangezogen:

Fürs Sparen, für Fußball, fürs Grillen im Sommer – und jetzt eben fürs Streichen von Netflix und Co. im neuen Jahr.

Ich bin nicht Teil dieses „Wir“

Ich brauche auch keine Mahnung zu mehr Toleranz von Leuten, die selbst alles und jeden bewerten, brauche keine Top-Model-Shows, bei denen Menschen öffentlich zerlegt werden, keinen von vorne bis hinten manipulierten ESC (ja, Song Contest, ich meine dich!) und erst recht keine Fernsehsender, die zwischen ihren Werbeblöcken Verblödung als Marketingtrainer verkaufen.

Ich habe meine eigene Meinung, mein eigenes Leben, meine eigenen Entscheidungen. Und ich wette, die meisten anderen sehen das genauso. Dieses ständige „Wir“ ist einfach nur eine naive Verallgemeinerung, um alle die auszugrenzen, die nicht dem Mainstream folgen (wollen).

Also, um es mal klar zu sagen

Nicht „wir Deutschen“ streichen 2025 irgendwas, sondern eine gewisse Bubble möchte sich einfach angesprochen fühlen, wenn sie etwas ändert, das anderen völlig am Popo vorbeigeht ;-)

 

    

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