Was Du lernst, wenn Du zum Blog auch eine Facebookseite betreibst!

Der Desasterkreis bei Facebook Man kann sich wundern, muss aber nicht ;-)

 

  1. Ein Beitrag wurde angeklickt, man zeigt Dir sofort, wie Du ihn für nur X Euro mit mehr Reichweite an den Mann und die Frau bringen kannst vielleicht bringen könntest. Nein, keine Sorge, Du kannst das nicht übersehen, Dein privates Profil informiert Dich auch. Hier und da und dort erneut.
  2. Der Zusammenhang zwischen dem Inhalt und den gewünschten Möglichkeiten ist zweitrangig. Verkaufe Dein Produkt, auch wenn Du gar keines vertreibst!
  3. Schau wie andere Seiten mehr Reichweite erlangen, auch wenn es für Dich um etwas völlig anderes geht.
  4. Lade alle Leute ein, die Seite zu liken.
  5. Lade alle Leute schon wieder ein. Hast Du bereits? Ach? Die und den hier auch? Ja? Nein, kann nicht sein. Oh, doch – reload – nein – doch – nein.
  6. Lege hier eine Rubrik, einen Button oder Sonstiges an. Brauchst Du nicht? Wie, Du kannst kaum noch was sehen, wegen all der Hinweise? Leg doch einen Button an!
  7. Ordne Deine Seite einer Kategorie zu, die es nicht gibt. Die Vorgaben müssen stimmen, Facebook irrt nie! Ach ja: Plane jetzt sofort gefälligst ein Ereignis.
  8. Überlast – ALARM! Ab sofort alles nur noch in Englisch! Hihi, ne Scherz, gar nicht! Na ja, bis auf das, was Du gerade versendet hast. Aber nicht alles!
  9. Wir machen es jetzt besser. Leider ist die einzige Funktion, die in dem Bereich gut war, bald verschwunden. Lege doch einfach eine zusätzliche Rubrik fest! Das löst das Problem nicht? Das ist ja dumm, leider können wir auf Einzelschicksale keine Rücksicht nehmen.
  10. Nicht benötigte Hinweise einfach schließen. WIR wissen ja, dass sie morgen wieder da sind. Brauchst Du Hilfe das Klopapier zu verkaufen, was Du in Deinem nicht vorhanden Unternehmen gar nicht produzierst? Haben wir uns gedacht, das Angebote klingt aber so toll, oder?

Ich bin gefrustet? Nein, das scheint nur so, eigentlich bin ich eher amüsiert ;-)

Gut, für mich ist die FB-Seite hier zum Desasterkreis eher noch ein Versuchsballon, einfach zum Testen, was es so nutzt, wo der Mehrwert (böses Wort) liegt. Im Prinzip füttert der Blog die Seite, nicht umgekehrt. Ebenso sind die Möglichkeiten wahrscheinlich vielfach sinnvoller anzuwenden, sobald man wirklich ein Produkt vertreibt. Nur gibt es eben auch sehr viele Angebote, wo es ausschließlich um Virtuelles geht. Das ist kein Geheimnis, also sollte doch so ein Riesenapparat wie Facebook, etwas präziser anpassbar sein. Ich weiß aber auch, dass ich niemals meine Existenz auf ein Standbein stellen würde, welches so diktatorisch vorgibt, in eine moderne Welt einzuladen. Ein einziger Klick an die falsche Stelle und Du kannst in Minuten die Erfolge von Wochen ruinieren. Davon, dass man auf den guten Willen der Plattformbetreiber angewiesen ist, gar nicht erst zu reden.

Sei’s drum, ist halt so. Was mich allerdings ein wenig nervt, ist der schmerzende Finger, vom Scrollen mit der Maus, bis man den Adminkram übersprungen hat. Ich wollte doch eigentlich nur meine Beiträge sehen

 

 

 

2 Gedanken zu „Was Du lernst, wenn Du zum Blog auch eine Facebookseite betreibst!

  1. „Ebenso sind die Möglichkeiten wahrscheinlich vielfach sinnvoller anzuwenden, sobald man wirklich ein Produkt vertreibt.“

    Nein, keine Sorge… Sind sie nicht… Zumindest hier bei uns nicht…

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