Das Ding mit der Planung Version X

no_emergencyMan plane einfach: Gar nicht!

Es hieß (mal wieder …), wir wären bis mindestens Anfang Mai in Dauerpräsenz hier in der Umschulung.

Also sortiert man sein Familienleben um, packt Zeugs ein, dass es fast eines Transporters bedarf und richtet sich eben auf ein längeres Internatsleben ein.

Tja, und dann kommt er, der Stundenplan für die folgende Woche – Alles online :shock:

Warum? Keine Ahnung …

Was ich aber weiß? Koffer packen ist angesagt, ich „sehe“ Euch dann wahrscheinlich irgendwann vom heimischen Sofa aus …

Manchmal dauert’s halt länger

aufzugWenn einem etwas bewusst wird…

Ich sitze hier in meinem Zimmer im 5. Obergeschoss, in der Regel benutze ich den Aufzug, weil das einfach bequemer ist ;-)

Ich habe mich gerade echt gefragt, wie viele Stunden ich am Ende der Umschulung da wohl vorgestanden habe und auch, welche Strecke ich final mit den Teilen gefahren bin.

Ich glaube, wenn ich irgendwann diese Wand mit den Türen nicht mehr sehe, fehlt mir glatt etwas :mrgreen:

 

 

Dies und das noch:

Aus dem Internatsleben: Die erste Nacht …

internatsbettDer Mensch ist ein Gewohnheitstier!

Wie die meisten Leser hier wissen, befinde ich mich momentan in einer beruflichen Vollzeitumschulung.

Fragt mich nicht, wie man mit zarten 52 (fast 53) Jahren dazu kommt, ich weiß es auch nicht mehr so genau, es ist halt so ;-)

Mal hier mal dort

In den letzten nicht ganz 12 Monaten hat es sich durch Corona (und auch noch einige andere Umstände) immer wieder ergeben, dass einige Wochen des Unterrichts im Internat, andere von zu Hause aus durchgeführt werden konnten oder mussten.
Rein vom Lerneffekt her ist das Verbleiben im Internat eigentlich bisher immer die bessere Wahl gewesen, wenn man jedoch mehrere Wochen am Stück wieder im heimischen Bett verbringen kann, hat das natürlich durchaus auch seinen Reiz, sodass sich das immer wieder mal im Wechsel ausgenutzt habe.
Die Umgewöhnung ist meist nicht sehr schwierig, schließlich hat man sich im Laufe der Zeit an jedem seiner Aufenthaltsorte einigermaßen eingerichtet, zu Hause ist ohnehin irgendwie die Referenz für den Rest.

Die erste Nacht

Woran ich mich bei dem Ganzen jedoch wahrscheinlich nie gewöhnen werde, ist die jeweils erste Nacht, wenn man seinen Aufenthaltsort mal wieder geändert hat.
Das beginnt bei ganz banalen Dingen, wie, dass ich hier im Internat rechts aus dem Bett aussteige, zu Hause dagegen linksherum. Was natürlich zur Folge hat, dass, wenn man gerade angereist ist, in der ersten Nacht der Geist noch nicht so ganz auf die neuen Zustände reagieren will und mal prompt in die falsche Richtung startet.
Im Internat ist es bestenfalls schmerzhaft, wenn ich vor die Wand trete, die sich eben auf der linken Seite befindet. Wesentlich schlimmer ist dies zu Hause, wenn man beim Aussteigen nachts aus dem Bett anstatt des Fußbodens seine eigene Ehefrau unter den Füßen vorfindet!

Leute, glaub mir, das kann Ärger geben :oops:

Weiter geht es mit diesen kleinen Problemchen dann, wenn nachts mal wieder der Weg zum Klo angesagt ist. Hier hat allerdings das Internat klar die Nase vorne, nicht ganz 6 Meter aus dem Bett heraus einmal um die Ecke – schon bin ich dort.
Im trauten Heim Nummer 1, muss ich durch den Flur und eine kleine Treppe herunter, was im verpeilten Zustand des Nachtschlafes gelegentlich schon zu einem Drahtseilakt werden kann, wenn man das ignoriert. Nun, man gewöhnt sich an alles, aber mit Schmerzen lernt man doch schneller.

Lange Rede kurzer Sinn:

Die erste Nacht ist immer Mist :mrgreen:

 

 

Dies und das noch:

Das Wetter-Spaziergang-System-Komfortpaket!

wetter_mit_systemWetter mit System?

Einer der Vorzüge des Internatslebens während meiner Umschulung hier bei der SRH in Heidelberg, ist die Tatsache, dass man sich den Tag beinahe komplett nach Lust und Laune eintakten kann. Jedenfalls dann, wenn kein Unterricht stattfindet, also am Wochenende. Ein bisschen Lernerei ist natürlich auch nicht die schlechteste Idee, aber das macht man ja nun auch nicht 24 Stunden am Tag.

Ist das Wetter mistig, kann man früh den Kopf in die Bücher oder Office-Dokumente stecken, ohne, dass man durch das Familienleben abgelenkt wird. Passt das Wetter, ist es allerdings durchaus sinnvoll, sich in Ruhe den Heidelberger Wind durch ein paar Minuten Aufenthalt an der frischen Luft um die Nase wehen zu lassen, gelernt wird dann eben später. Zu Hause müsste schon der Takt der Mitbewohner eingeplant werden, das entfällt hier total.

Man schaut früh aus dem Fenster, entdeckt die Sonne, was ja nach dem Wind in den letzten beiden Tagen wirklich ein erfreulicher Anblick ist und beschließt, einen kleinen Spaziergang rund um den Campus zu machen, vielleicht auch etwas weiter.
Das Thermometer zeigt 6°, die Sonne scheint, also zieht man besser eine vernünftige und dickere Jacke an, aber eben keinen Hoodie oder sonstiges Winterwerkzeug, das könnte zu warm sein.

Was stellt man fest?

Das Wetter hat heute System!

Warum?

Während einem die Sonne von vorne durchaus das Wasser aus den Poren drückt, pustet Wind diese gleich wieder trocken, was zur Folge hat, dass man bei der schweißtreibenden Lauferei vor lauter Hitze glatt friert.
Damit hat das Menschlein alles, was das Wetter zu bieten hat, in einer einzigen Spazierrunde erlebt! Mehr Service geht nicht, oder? ;-)

 

 

Es gibt gute und schlechte Ideen!

kehrdingensErst denken, dann handeln 

Eine gute Idee ist es zunächst, wenn man sein Zimmer mal ordentlich auf Vordermann bringt, weil vielleicht bald die Heimfahrt ansteht und später dann in ein ordentliches Gemach auf einen wartet.

Ein weniger gute Idee ist es, das Reinigungsgerät am Ende, also, dann, wenn alles fertig ist, noch schnell auszuklopfen.

Also, natürlich nur in der Theorie, so als Gedanke, nicht falsch verstehen :roll:

PS: Dank Tochter B., ist die Überschrift jetzt auch gefixt! Manchmal, ne? :mrgreen:

 

 

 

Dies und das noch:

Die schöne und moderne Onlinewelt

onlineklausurPremiere

Das soll mal einer sagen, man erlebt nichts Neues mehr!

Wie die meisten hier ja schon mitbekommen haben dürften, befinde ich mich aktuell in einer Umschulung.

Bedingt durch die Pandemiewirren, sind wir seit März 2020 allerdings immer wieder gezwungen, in den Onlineunterricht auszuweichen, um die Ausbildung überhaupt zu realisieren. In der Regel findet der Unterricht wechselseitig statt, immer eine Woche jeweils zu Hause und die nächste wieder im Präsenzunterricht auf dem Campus.

Aber keine Regel ohne Ausnahme!

Immer wieder nach den Ferien oder wenn größere Heimaufenthalte angestanden haben, ist es aus organisatorischen Gründen notwendig, mehrere Onlinewochen am Stück zu praktizieren.

Nun ist es ja so, dass man während einer Ausbildung auch des Öfteren seinen Wissensstand abfragen (lassen) muss, es stehen die heiß geliebten Klausuren, etwas billiger ausgedrückt: Klassenarbeiten auf dem Plan.

Bisher war es uns planungstechnisch immer möglich, diese Klausuren während der Präsenzphasen zu erledigen, da dies für alle Beteiligten im Regelfalle der einfachere Weg ist. Leider hat sich dabei aber in der Vergangenheit gezeigt, dass die teilweise sehr kurzfristig angesetzten Onlinephasen dafür sorgen, dass viele dieser kleinen Lernstandserhebungen immer wieder aufgeschoben werden müssen, um somit dann in der nächsten Präsenzphase geballt aufzutreten, was weder für die auszubildende Truppe noch für die Dozenten eine besondere Freude darstellt.

Heute habe ich das erste Mal eine Onlineklausur genießen dürfen!

Natürlich fühlt sich zu Beginn alles relativ fremd an, weil man sehr auf die Technik angewiesen ist, die in den letzten Monaten durchaus bewiesen hat, dass sie auch gerne mal ihre eigene Vorstellung vom Unterrichtsablauf aufzeigt und uns Pausen durch Aussetzer gönnt. Während einer Klausur ist so was aber, gelinde gesagt, scheiße ;-)

Da ich von Natur aus wohl doch ein Online- und Technikjunkie bin, muss ich zugeben, dass mir die neue Möglichkeit, in Jogginghose und Hausschuhen die kleine Prüfung im privaten technischen Umfeld abzulegen, durchaus sehr zugesagt hat.

Und auch wenn der Druck und Stress durch die Vorbereitung und die eigentliche Durchführung der Klausur dadurch nicht unbedingt weniger worden ist, kam mir die heutige Klausur doch ein klein wenig entspannter vor und man kommt auch nicht wirklich in die Versuchung zu mogeln, weil erstens der digitale Klassenlehrer einem auf die Finger schaut und zweitens die Zeit auch einfach viel zu gering wäre, um großartig andere Wissensquellen anzuzapfen.

Unterm Strich: Nur weil es digital und modern ist, muss es ja nicht schlecht sein :mrgreen:

 

 

Dies und das noch:

Der Plan für das Wochenende

internat_und_inbusAn die Stammleser?

Nun, die regelmäßigen Leser hier vom „Desasterkreis“ wissen anhand des Fotos, wo ich nun wieder bin und was auf der To-do-Liste für das Wochenende (unter anderem) steht.

Ok, so schwer ist das nun auch nicht zu erraten, ich weiß ;-)

Davon unabhängig, wünsche ich Euch allen ein schönes Wochenende :-)

 

 

 

Erwartung vs. Realität

dhl-benachrichtigungNur nicht darauf verlassen, gell?

Also, mal gesetzt den Fall, man hockt beim Onlineunterricht in seinem Zimmer im Internat und muss etwas ausdrucken, was auch im digitalen Zeitalter nicht ganz zu vermeiden ist. (Ich bin nebenbei auch der Typ „Anmerkungen schreiben am Seitenrand“, da ist Papier einfach im Vorteil, was mich eher des Öfteren zum Drucker treibt. ;-) )

Dann hat man zwei Möglichkeiten:

Erstens

Man verlässt den Unterricht, rennt durch das Haus, fährt mit dem Aufzug nach unten und druckt auf dem hauseigenen Gemeinschaftsgerät. Dadurch verpasst man also ein wenig Lernstoff und wenn dort noch jemand auch diese Idee hat, dann dauert es schon eine Weile. Noch schöner wird die Geschichte, wenn das Gerät mal wieder spinnt und der Weg am Ende nur ein kleiner Ausflug ohne Erfolg war. Ratet, was gerade der Fall ist …

Zweitens

Im eigenen Zimmer steht ein ganz privater Drucker. Das kostet zwar etwas Budget aus den eher knappen eigenen Finanzmitteln, geht aber einfach schneller und ist schlicht praktischer.

Nun stelle man sich vor, dieser zuerst erwähnte Gemeinschaftsdrucker spinnt UND das eigene Gerät hat leere Tintenpatronen. Was man dann macht? Man rennt über den Campus in die Verwaltung und druckt dort. Wenn man dann wieder in den Onlineunterricht kommt, ist so viel passiert, dass man denkt, die anderen waren schon in der Prüfung.

Nun, um dem vorzubeugen, bestellt man rechtzeitig neue Tintenpatronen. In der Regel ist die Zustellung im Internat kein Problem, solange der Kram nicht mit Amazon kommt. Zumindest DHL liefert an der Internatspforte an, die Pakete werden dort angenommen und landen im eigenen Briefkasten. Das hat bisher immer funktioniert, das wird bestimmt weiterhin funktionieren!

In der Erwartung, dass an diesem bestimmten Tag die Lieferung eintrifft, verlässt man um 12:07 Uhr das Internat, schaut auf dem Weg kurz in den Briefkasten und stellt fest, er ist leer. Ok, dann war die Post wohl noch nicht da.

Der Weg führt anschließend mit einem kleinen Small Talk an der tagsüber (eigentlich) immer besetzten Pforte vorbei, später dann noch mal im Kasten nachsehen, so lautet der Plan.

Man betritt eine halbe Stunde später um 12:37 wieder das Gebäude, schaut in den Briefkasten und findet die Karte vom Foto, wie auch immer das möglich geworden ist :roll:

Nun, dann werde ich wohl noch einen neuen Ort in Heidelberg suchen und finden müssen. Es ist schon erstaunlich, welche Wege man hier zuweilen beschreiten muss.  Zum Glück beginnt jede Wegbeschreibung hier mit den Worten: „Richtung Netto, dann weiter gerade aus bis …“ :mrgreen:

 

 

Dies und das noch:

Das (nicht) Werkzeug-Desaster

werkzeug-dingensZu Hause ist eben doch anders

Ihr erinnert Euch, eigentlich will ich ja hier im Internat die Ruhe am Abend nutzen und meiner E-Gitarre endlich neue Saiten gönnen.

Bei der Gelegenheit sollen (müssen …) auch die Halskrümmung neu justiert, die Mechaniken gereinigt und überhaupt das ganze Instrument ein wenig gepflegt werden. Tja, so habe ich mir das aber auch nur gedacht.

Man schleppt im Laufe eines knappen Jahres wirklich viel mit ins Zimmer, mir grault es jetzt schon vor dem Auszug am Ende irgendwann, aber das, von dem man denkt, dass es schon vorhanden ist, das liegt garantiert noch NICHT hier.

In meinem Fall ist dies jetzt aktuell der Inbusschlüssel für die Halskrümmung. Ohne gehts nicht, das Ganze muss also warten, bis ich wieder heimfahre und dann eben MIT dem passenden Material im Gepäck, wieder anreise. Immerhin will ich auch nicht zweimal anfangen, gell?

Tja, Dinge, die in den eigenen vier Wänden eigentlich überhaupt keiner Überlegung wert sind, können an anderen Orten ganz neue Dimensionen annehmen, Nebenbei könnte ich schwören, den Schlüssel dabei zu haben, aber … ;-)

Nicht ist so übel, dass es nicht doch zu etwas gut ist!

Das kleine Werkzeugset auf dem Foto habe ich am vergangenen Sonntag mitgebracht, eben für das oben beschriebene Vorhaben. Ok, es braucht nicht viel Raum, kann also hier in einer Schublade seinen Platz finden, passt schon.

Was aber passiert? Ein sozusagen Gruppenkumpel kriegt Zicken an seinem PC-System, ordert einen Haufen Teile und was fehlt ihm? Richtig! Werkzeug!

Nun ja, bei DIESEM Problem, kann ich IHM helfen :mrgreen:

 

Hallo Heidelberg

gitarre-im-internatWieder da!

Nachdem gestern die Idee, doch mal wieder den Zweitwohnsitz Heidelberg zu nutzen, recht konkrete Formen angenommen hat, ist sie ein gefühltes Fingerschnippen später, auch schon realisiert.

Dieses Mal habe ich mir allerdings buchstäblich etwas zum Spielen mitgenommen, bin nur gespannt, ob ich die Zeit finden, die Gitarre auch zu benutzen.

Was auch sicher ist:

Was immer man sich hier auf dem Campus vornimmt, kann ins Wanken kommen, wenn man wen zum Quasseln findet :mrgreen:

Vielleicht sollte ich auch erwähnen, dass ein gewisser Lernaufwand durchaus mit Priorität zu bewerten ist, was auch einer meiner Gründe ist, trotz Online-Unterricht wieder nahe am Geschehen leben zu wollen. Zumindest, für eine Weile ;-)

 

 

Dies und das noch: