Eingefroren in Schrödingers Moment

Eine Hand lässt ein Wasserglas über dunklen Fliesen fallen, daneben ein panischer Smiley, der Moment kurz vor dem Aufprall. KI generiert.Und Du weißt, Du bist machtlos

Es gibt diese Momente, da schaut man sich selber beim Scheitern zu, gell? ;-)

Nicht lange, eigentlich lediglich für einen Wimpernschlag.

Blöd ist nur, dass sich genau dieser Wimpernschlag anfühlt wie eine kleine Ewigkeit. Diese Phase zwischen „Huch“ und „Shit“ läuft nämlich nicht normal ab. Die läuft in Zeitlupe.

Genau das ist der fiese Teil

Es passiert noch nichts Endgültiges, aber innerlich ist schon alles vorbei. Das Glas fällt noch, das Handy kippt erst, die Tasse ist noch nicht auf dem Boden angekommen, der Satz ist noch nicht ganz raus.

Der Fehler lebt offiziell noch in der Zukunft, aber im Kopf ist die Sache längst erledigt.

Man begreift es sofort

Nur glauben will man es nicht, kann ja alles nicht sein!

Und genau da wird’s schräg.

Der Arm macht noch irgendeine nutzlose Bewegung und die Hand zuckt hinterher (was es meist verschlimmert), als würde sie jetzt plötzlich Wunder bewirken können. Im Kopf läuft erst noch dieses stumpfe „WTF?“ und direkt danach kommt die Wahrheit mit Ansage. :shock:

Den Mist hast Du selber verzapft. Nur Du selber!

Nicht der Boden, nicht das Glas oder was da sonst gerade dabei ist, sich aus Deinem Zugriff zu verabschieden. Oder die Schwerkraft, die heute auch nur ihren Job macht, kein schräger Zufall und erst recht nicht das Schicksal, das angeblich wieder schlechte Laune hat.

Nein.

Du warst das!

Du ganz allein.

Ein Griff daneben, ein Moment nicht aufgepasst, ein Tick zu hektisch, ein Satz zu viel, eine Sekunde zu sicher. Reicht ja völlig.

Und dann wird es richtig unerquicklich, denn ab da gehört Dir die Sache nicht mehr, vergiss es!

Du hast sie in Gang gesetzt, und jetzt läuft sie. Sauber, schnörkellos, ohne Rücksicht und genau vor Deinen Augen, auf Einzelschicksale wird keine Rücksicht mehr genommen.

Du darfst noch zugucken, Du darfst noch kapieren, Du darfst Dich innerlich noch anlügen, dass es sich vielleicht irgendwie fängt, aber eingreifen darfst Du nicht mehr. Der Zug ist weg, und Du stehst daneben wie der Depp, der ihn selbst losgeschickt hat. :roll:

Genau das macht diese Momente so schön (eklig)

Nicht nur, dass etwas schiefgeht. Sondern dass Du in aller Ruhe dabei zusehen darfst, wie aus Deinem kleinen Bockmist etwas wird, das jetzt seinen eigenen Lauf nimmt.

Das „Ding“ entwickelt seine eigene Dynamik, bekommt eine Postleitzahl und einen eigenen Raum in der Evolution und beansprucht Lebensraum. Da fällt nicht bloß etwas. Da kippt nicht nur irgendwas. Da marschiert Dein Fehler los und zeigt Dir sehr deutlich, dass er auch ohne weitere Hilfe bestens zurechtkommt.

Und Du? Du kannst live dabei sein

Erst kommt noch dieses alberne Hoffen. Vielleicht fängt es sich. Vielleicht war’s doch nicht so schlimm. Vielleicht geht’s diesmal gut. Klar. Und vielleicht baut sich der ganze Mist nebenbei auch noch selbst zurück. Ähm … lass‘ überlegen … NEIN! :cool:

Dann macht es Klick

Nicht dieses nette Klick von „aha, wieder was gelernt“. Eher dieses trockene, unangenehme Klick, bei dem im Hirn ankommt: Tja. Das war’s. Jetzt lebst Du mit dem, was Du da gerade selber angeschoben hast.

Genau das nenne ich „Schrödingers Moment.“ :mrgreen:

 


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Dies und das noch:

Phantomtöchter und Zahlendreher!

Wer ruft an und warum?Wer ruft an und warum?

Szene:

Heimweg von der Arbeit, im Auto, eine mir unbekannte Nummer ruft an.

Ich habe eine Weile überlegt, ob ich überhaupt drangehe, weil es vielleicht wie “ ist, der meine Zugangsdaten zum PC braucht oder einfach so eine Kackbratze meine Kontodaten mit dem Gewinnspiel abgleichen will, bei dem ich mal sicher nicht mitgemacht habe, so’n Rotz halt :roll:

Eine Alarmlampe im Kopf leuchtet!

Ich weiß nicht, vielleicht nennt man es Intuition, aber da es eine deutsche Nummer war, ging ich mal ran, was im Nachhinein eine gute Idee war.

Weil: Es gibt sie noch! Mitdenkende, fähige Menschen, die beim Arbeiten denken und sich Mühe machen!

Die Situation:

Sagen wir mal, Du hast 2 Töchter, die tatsächlich am gleichen Tag im gleichen Jahr geboren sind, sowas nennt sich Zwillinge.

Sagen wir weiter, diese beiden arbeiten auch noch beim Arbeitgeber „Nudelgericht“, die eine aber bei Spaghetti, die andere bei Makkaroni, also einem Konzern mit einzelnen Unternehmen in privater Hand untendrunter.

Jetzt sind vor ein paar Wochen die Spaghetti verkocht und beide Zwillinge arbeiten nun bei Makkaroni, aber eben in zwei verschiedenen Kochtöpfen.

Keine Sorge, das geht noch weiter!

Es kann also vorkommen, dass bei so einem Wechsel eine Zahl verdreht wird, Tochter S. dann zum Beispiel ein bisschen unglücklich ist, weil falsche Steuerklassen bei der Übermittlung auch zu wenig ausgezahlte Geldmittel auf dem Konto bedeuten, was an sich ja schon blöde genug ist.

Genau diese Tochter bekommt aber auch Post von der Krankenkasse, weil sie ein neues Foto für die Gesundheitskarte einreichen soll. Okay, ja, das ist so weit nicht unüblich, es sei denn, das wäre erst vor ein paar Wochen schon mal angefordert und auch erledigt worden.

Wenn solche Dinge geschehen, dann könnte es sein, dass Folgendes passiert ist:

Ein weiterer Zahlendreher generiert die Tochter im deutschen Staats-Verwaltungsdschungel neu, mit einem anderen Geburtsdatum. Dies bewirkt, dass eine neue Krankenversicherungsnummer und (mindestens) auch eine neue Rentenversicherungsnummer entstehen, die final eine neue, dem Universum völlig unbekannte Person generieren.

Man selber merkt’s ja nicht.

Wenn in dem Fall eine pfiffige, wirklich bemühte Mitarbeiterin bei der Krankenkasse hellhörig wird, in die Vita schaut und feststellt „Der Herr F. hat Zwillinge!“, weil da ein Phantom generiert wurde, dann hat man Schwein. Diese Dame ruft dann den Erzeuger an (Tochter konnte nicht drangehen, die war eben bei Makkaroni (be)arbeiten), klärt ab, wie der Sachverhalt ist und dreht nun krumme Zahlen wieder richtig! (Hoffe ich …).

Fragt sich nur, ob wir für das Phantom jetzt auch einen Teller mehr auf den Tisch stellen müssen, laut Vater Staat gibt’s ja jetzt eine Tochter mehr … ;-)

      

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Manchmal sind Fehler cool

Manchmal sind Fehler coolK(l)eine Panne

Mancher wird es kennen:

Es liegen noch Hunderte (Tausende?) Fotos auf den diversen Datenträgern herum, mit denen man noch etwas anstellen möchte.

Blöderweise gibt es irgendwie aber nie einen passenden Anlass, sie zu irgendetwas Sinnvollem zu nutzen.

Mir geht’s da nicht anders, also sichtet man sie dann und wann und eines sticht plötzlich ins Auge.

Konkret habe ich hier einen alten Mercedes vor die Linse bekommen, dessen halb ausgeweideter Motor mich irgendwie fasziniert hat.

Anders, als gedachtAnders als gedacht

Ursprünglich wollte ich nur Details der Technik in den Fokus rücken, wenn man aber gerade seine Bewegungslegastheniker-Phase hat, dann verklickt man sich schon mal :mrgreen:

Was soll ich sagen, das ungewollte Ergebnis vom ersten Foto ist mir einen Blogbeitrag wert ;-)

 

   

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Dies und das noch:

Momente im Bild: Wenn Spiele spinnen

Wenn Spiele spinnenEigentlich geht das nicht

Mit dem Besen fegen oder vielleicht auch fliegen, das kenne ich ja.

Drauf laufen ist mir aber neu ;-)

Kleiner Bug in Hogwarts Legacy, das musste in den Blog.

Ich packe mal den Link zum Beitrag bei „X“ in den Artikel, sieht einfach besser aus :mrgreen:

 


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Was Dein Handy zu sehen bekommt …

Was Dein Handy zu sehen bekommt ...… wenn Du …

… mal wieder unfähig bist, die richtige Kamera auf dem Smartphone zu nutzen ;-)

Das Blöde ist vor allem, dass ein sich bewegendes Motiv einfach weg ist, bis dann endlich die passende Auswahl aktiv ist.

Was noch einen drauflegt?

Heute weiß ich noch nicht mal mehr, WAS ich da eigentlich entdeckt habe. Ja, und scheiße aussehen tut’s auch, weiß ich  :mrgreen:

 

 

    

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Die Planung, next step, oder: Vielen Dank, ADAC!

adacNur nichts vornehmen 

Nun, eigentlich wollte ich ja heute chillen auf dem Plan haben.

Ich will jetzt nicht das ganze Hin- und Her aufschreiben, aber heute Morgen gab es dann statt meines Sonntagsspaziergangs eben einen technischen Helfer und eine Probefahrt.

Das Problem ist zumindest so weit behoben, dass ich mich in der kommenden Woche um eine finale Lösung kümmern kann, da bin ich ja schon zufrieden. Immerhin ist es etwas doof, ohne Bremslichter und mit einer meckernden „ECP!“ Leuchte vor der Nase durch die Gegend zu fahren.

Scheint ’ne Polo Krankheit zu sein. Na, die Behebung sollte um 20 Euro kosten und ist von mit selber lösbar, da kann ich mit leben ;-)

 

 

Dies und das noch:

Diabetes Typ 2, Mails, mein Senf zum Thema und auch sonst viel laienhafte Meinung!

diabetes-2.1Huch, ich habe Zucker!

(M)eine Erkenntnis nach 25 Jahren gesicherter Diabetes Typ 2 Diagnose.

Vorweg scheint es mir angebracht, zu diesem Blogartikel einige Punkte gleich zu Beginn klarzustellen:

  • Ich bin kein Arzt! Im Zweifelsfalle fragt IMMER (!) diesen!
  • Das hier sind meine persönlichen Erfahrungen, nichts anderes.
  • Den folgenden Zeilen liegt meine persönliche Meinung zugrunde, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Er ist so geschrieben, wie ich das als Nichtmediziner eben verstanden habe, konstruktive Kritik wird gerne angenommen. Sollte allerdings jemand einfach trollen wollen oder ich merke, dass mein Text nicht gründlich gelesen wurde, wird die Mail oder auch ein Kommentar schlicht gelöscht. Wie fies? Ja, vielleicht, aber mein Blog – Meine Regeln!
  • Der Artikel jetzt wird (viel) länger und ist eigentlich untrennbar mit diesem hier verknüpft. Wer sich für meine Worte interessiert, sollte den vorher verlinkten wahrscheinlich zuerst lesen.
  • Vielleicht fühlt sich jemand durch meine Meinung angegriffen, aber das ist nicht meine Absicht. Ich kann (und werde) bei einigen Menschen mit meiner Meinung total daneben liegen, bei vielen aber auch eben nicht. Ich werde auf jeden Fall beim „sprechen“ nun nicht unbedingt die Hand vor den Mund nehmen ;-)

Zu Beginn vielleicht etwas Provokation

Ich werfe nun einfach mal einige Worte in den Raum, die, mich eingeschlossen, auf einen Großteil der an Diabetes mellitus Typ 2 erkrankten Menschen zutreffen. Natürlich kann es anders sein, aber höchstwahrscheinlich muss man dann auch wesentlich differenzierter mit der Krankheit umgehen und der Beitrag hier nicht unbedingt der Passende.

Um es mit Joda zu sagen: „Angefressen sie ist, die Krankheit!“

Ja, um es mal ganz einfach zu sagen, der Zucker soll vom Körper in die Zellen gebracht werden, um daraus letztendlich die Energie zu generieren, die wir für den Alltag brauchen.

Der Mensch hat von Natur aus alles, was er dazu benötigt. Befindet sich im Blut mehr Zucker, wird einfach mehr Insulin ausgeschüttet und die Zellen können eben diesen Zucker aufnehmen und ihren Job machen.

Nun, bei Diabetes Typ 2 funktioniert das eben nicht mehr. Im Gegensatz zu Diabetes Typ 1 ist es ja nicht so, dass kein Insulin mehr produziert wird, sondern in den allermeisten Fällen sind die Zellen gegen das Insulin resistent und nehmen den Zucker nicht mehr auf. Fazit: Der Zucker bleibt im Blut und kann von den Zellen eben nicht verwertet werden.

Ich weiß, dass das jetzt sehr vereinfacht dargestellt ist, aber mehr braucht man für die eigentlich einfache Betrachtung zunächst nicht unbedingt zu wissen.
In meiner Situation, und nur von der kann ich hier schreiben, ist eben genau dies der Fall.

Hat also das Menschlein Hunger (in der Funktion, die ihm die Natur zugedacht hat), dann fehlt Energie. Nimmt es eine passende Menge Nahrung zu sich, kann der Körper diese verwerten und es geht einem wieder oder weiterhin gut.

Leider ist es aber nun so, dass uns jeden Tag dermaßen viele Verlockungen vor die Nase gehalten werden, dass man in der Regel deutlich mehr Energie zu sich nimmt, als der Körper benötigt, jedenfalls wenn es einem an einer gewissen Selbstbeherrschung mangelt. Bei manchen Menschen geht es gut, bei sehr vielen eben nicht. Im zweiten Fall steigt das eigene Gewicht und letztendlich kann der Körper mit den Zuckermassen nicht mehr zurechtkommen, man erkrankt vielleicht an Diabetes und anderen unschönen Dingen.

Was dann in der Regel passiert?

Die Krankheit, sie schmerzt und drückt zunächst nicht oder hindert einen sonst am Leben, wird verdrängt, gar verharmlost. Vielleicht hat man auch schon die eine oder andere Tablette vom Arzt verschrieben bekommen, auf jeden Fall ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass man einfach so weitermacht – die Pillen (später ggf. auch die Spitzen) werden es schon richten.

Ich fasse unfein zusammen: Das Menschlein kann einfach weiter fressen!

Zugegeben, das sind vielleicht jetzt ein paar leicht überzogene oder auch anmaßend klingende Worte, aber wenn ich meine eigenen Gedanken über viele Jahre zugrunde lege, dann war genau das mein Denkmuster. Wobei „war“ auch ein bisschen gewagt ausgerückt ist, ich muss nach wie vor auf das achten, was ich esse, weil die Versuchungen bestehen bleiben und es ist nie besonders schwer, in schädliche Muster zurückzufallen.

Nun, wer hier des Öfteren mitliest, der weiß, dass ich seit ungefähr 3 Jahren meinem eigenen Verhalten den Kampf angesagt habe und die mittlerweile ziemlich stabil verlorenen 52 kg Körpergewicht haben sich nicht nur bei einem Zipperlein als unwahrscheinlicher Vorteil gezeigt. Aber, um das zu unterstreichen, all das, was ich hier mal so pauschal unterstelle in diesem Abschnitt habe ich mir selber vorgemacht.

Bisherige Reaktionen (auch) über den Blog hier

Egal, ob ich mich hier oder auch im realen Leben in irgendeiner Form zu den Themen Diabetes oder Gewichtsabnahme äußere, meist erfahre ich eine von drei Reaktionen:

  1. Missgunst oder Schadenfreude
  2. Anerkennung
  3. Meistens Klugscheißerei

Zu 1: Es ist für nicht Betroffene natürlich immer sehr einfach, Kommentare abzusondern, wenn man die angesprochenen Probleme nie hatte oder einfach nicht kennt. Ich persönlich hake solche Leute meist innerlich ab, weil erfahrungsgemäß von ihnen auch sonst nicht viel zu erwarten ist.

Zu 2: Das freut einen dann schon, allerdings bin ich auch jemand, der mit Komplimenten eher nicht umgehen kann, ich lasse das Wort „Verlegenheit“ an der Stelle einfach seine Wirkung entfalten :mrgreen:

Zu 3: Es ist unglaublich, wie schwer es ist, mit Argumenten und auch Beweisen dagegen anzukommen, was in Illustrierten, werbefinanzierten Medien und (vor allem) von wissenden Freunden oder Verwandten, an Weisheiten „gelehrt“ wird.

Nicht weniger erstaunlich ist allerdings, dass nicht wenige Leute einem zwar glauben, dass das, was man selber geschafft hat, funktioniert, bei ihnen aber leider nicht anzuwenden ist, weil dieses und jenes bei ihnen der Fall ist.

Gut, das kann natürlich sein, in 80 % der Fälle stellt sich dann aber im weiteren Gesprächsverlauf heraus, dass die betreffenden Personen einfach weiter wie gewohnt ihre Leckerchen genießen wollen, eigentlich machen sie ja alles richtig.

Nun, solange man diesen Leuten keine Lösung anbietet, wie sie quasi beim Naschen leichter werden und gleichzeitig ihren Blutzucker senken, werden sie immer das letzte Gegenargument haben und ich beende dann diese Thematik mit oder bei ihnen, weil es schlicht nicht mein Hintern ist, um den es geht. Punkt. Bei anderen gesundheitlichen Ursachen kann nur der Arzt helfen, aber bestimmt nicht privates Geschreibsel im weltweiten Netz.

Das Problem

Grundsätzlich ist das mit dem Diabetes auch so ein Informations- und Glaubensproblem. Selbst wenn man, wie ich zum Beispiel, eine gewisse Anzahl an Diabetesschulungen hinter sich hat, weiß man hinterher eigentlich nicht viel mehr als vorher, hat sich aber das, was eindeutig ist, mehrfach angehört.

Es gibt einfach zu viele Dinge, die einem Diabetiker im Laufe seines Lebens als Allheilmittel angepriesen werden. Die einen schwören auf „Low Carb“, weil eben keine Kohlenhydrate auch keinen Blutzuckeranstieg veranlassen, sie setzten dann oft auf eine Eiweißernährung. Wieder andere dagegen meiden nur Zucker, obwohl der garantiert nicht nur ist, wo es auch süß schmeckt und all diese Dinge eben.
Man muss es halt kombinieren. Mein Weg, das Gewicht zu verlieren, ging schlicht und einfach über die Kalorien. Einfach nicht mehr Energie zuführen als verbraucht wird, dann muss das Gewicht sinken. Viel mehr habe ich eigentlich auch nicht gemacht.
Ich habe weder darauf geachtet, dass ich möglichst wenig Kohlenhydrate in mich hinein schaufle, noch habe ich um alles einen Bogen gemacht, was irgendwie süß schmeckt. Ich habe einfach in dem Gesamtpaket Ernährung, alles, was ich gerne esse untergebracht, weil ich genau weiß, wenn ich all das komplett vom Speiseplan verbanne, wird mein Plan scheitern.
Verzichte ich zum Beispiel komplett auf Kohlenhydrate, funktioniert mein Kopf sehr träge. Das Gehirn scheint (bei mir zumindest) die Energie zu brauchen und auch eine gewisse Dauermüdigkeit stellt sich ein, die nicht besser ist als die Müdigkeit, die irgendwann einsetzt, wenn der Zucker mal wieder zu hoch ist oder beziehungsweise war.

Es macht also wenig Sinn, den Zucker und alles was den Zucker nach oben treibt, zu reduzieren, um die Kalorien mit anderen Lebensmitteln nachzuholen. Wenn das Gewicht nicht sinkt, bekommt man den Diabetes nicht dauerhaft in den Griff.
Ich nehme nur mal den gesunden Apfel als Beispiel, der sicherlich nicht das schlechteste Lebensmittel ist, aber immerhin in einem durchschnittlichen Vertreter seiner Art durchaus 3 – 5 Broteinheiten konzentrieren kann, die den Blutzucker eben nach oben treiben. Hätte man alternativ vielleicht aufgetretenen Heißhunger einfach ein mit einem Stück Fleisch bekämpft, wäre der Blutzucker eben grad gar nicht angestiegen, allerdings hätte man wohl auch deutlich mehr Kalorien zugeführt. Hundert Gramm Apfel haben so in etwa 60 Kalorien, hundert Gramm Schnitzel bringen selbst unpaniert mehr als das Doppelte auf den Plan. Manchmal kann man Heißhunger auch einfach ignorieren oder mit einer Tasse Kaffee oder Tee überwinden.

Man muss also schon schauen, wie man sein Essen verteilt. Ich erwähne noch mal den oben verlinkten Artikel, den ich vor mittlerweile einigen Jahren geschrieben habe, da steht noch mehr zu meiner Denkweise drin. Wie gesagt, mein Weg muss nicht DER Weg sein, er hat bei mir nur schlicht funktioniert.

Es ist einfach auch so, das man selber auch handeln WILL! Soll sich nichts ändern, bleibt eben alles so, wie es immer war. Inklusive Diabetes. Punkt.

Meine eigenen Erfahrungen als Fazit

Man muss ausreichende Mengen essen, die mal selber als „Menge“ empfindet. Nur muss das eben so gestaltet sein, dass die Masse nicht mehr Energie beinhaltet, als auch verbraucht wird und die Kohlenhydrate sollten nicht unnötig in die Höhe getrieben werden.

Die bestmögliche Lösung

Die Resistenz der Zellen gegen das Insulin muss durchbrochen werden und aus meiner Erfahrung heraus, geht das nur über das Abnehmen.

Die Fehler

Getränke, die nicht wirklich zuckerfrei sind, oder solche, die einen Haufen Kalorien in sich bergen. Bier und Alkohol überhaupt, gezuckerter Tee oder Kaffee, vielleicht gar mit Milch, Softdrinks und Limonade ohnehin.

Obst als alle Probleme lösenden Allheilmittel. Das ist schlicht auch alles drin, was den Blutzucker nach oben treibt und auch die Kalorien summieren sich ziemlich rasant.

Ich will jetzt nicht alles aufzählen, was man eh in jeder Illustrierten beim Arzt lesen kann. Schon gar nicht will ich empfehlen, auf all das zu verzichten, nein!

Packt ruhig alles in den Speiseplan rein! Nur, wenn es die Flasche Bier am Abend sein soll, dann muss es eben eine Scheibe Brot weniger sein, eigentlich recht simpel.

In einer perfekten Welt …

… gäbe es sie, die zuckerfreie Schokolade und das kalorienfreie Eis, aber auf der Erde muss man in der Regel immer etwas mehr leisten, als man am Ende zurückbekommt. Nimmt man allerdings erfolgreich ab, kann man diesen Umstand auch mal für sich ausnutzen ;-)

Zum guten Schluss

Ich will nicht belehren oder missionieren, das liegt mir fern. Der Artikel hier ist eher eine Zusammenfassung meiner Kommunikation mit verschiedensten Menschen, bei denen ich jemals in irgendeiner Form über diese Dinge gesprochen oder geschrieben habe.

Wenn ich vor jemandem stehe, der locker 60 Kilo Übergewicht hat, mir aber weismachen will, dass das, was bei mir funktioniert hat, totaler Quatsch ist, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln oder eben einen Blogartikel dazu schreiben, weil mich das beschäftigt, gelegentlich sogar ärgert. Es kann eben nicht sein, was nicht sein darf. Zuweilen darf es vielleicht auch einfach nicht an einem selbst liegen.

Aber auch hier sei noch ausdrücklich erwähnt: Ich selbst bin keinen Deut besser als der Rest, ich habe eben nur bemerkt, dass es an mir selber liegt ;-)

 

Erwartung vs. Realität

dhl-benachrichtigungNur nicht darauf verlassen, gell?

Also, mal gesetzt den Fall, man hockt beim Onlineunterricht in seinem Zimmer im Internat und muss etwas ausdrucken, was auch im digitalen Zeitalter nicht ganz zu vermeiden ist. (Ich bin nebenbei auch der Typ „Anmerkungen schreiben am Seitenrand“, da ist Papier einfach im Vorteil, was mich eher des Öfteren zum Drucker treibt. ;-) )

Dann hat man zwei Möglichkeiten:

Erstens

Man verlässt den Unterricht, rennt durch das Haus, fährt mit dem Aufzug nach unten und druckt auf dem hauseigenen Gemeinschaftsgerät. Dadurch verpasst man also ein wenig Lernstoff und wenn dort noch jemand auch diese Idee hat, dann dauert es schon eine Weile. Noch schöner wird die Geschichte, wenn das Gerät mal wieder spinnt und der Weg am Ende nur ein kleiner Ausflug ohne Erfolg war. Ratet, was gerade der Fall ist …

Zweitens

Im eigenen Zimmer steht ein ganz privater Drucker. Das kostet zwar etwas Budget aus den eher knappen eigenen Finanzmitteln, geht aber einfach schneller und ist schlicht praktischer.

Nun stelle man sich vor, dieser zuerst erwähnte Gemeinschaftsdrucker spinnt UND das eigene Gerät hat leere Tintenpatronen. Was man dann macht? Man rennt über den Campus in die Verwaltung und druckt dort. Wenn man dann wieder in den Onlineunterricht kommt, ist so viel passiert, dass man denkt, die anderen waren schon in der Prüfung.

Nun, um dem vorzubeugen, bestellt man rechtzeitig neue Tintenpatronen. In der Regel ist die Zustellung im Internat kein Problem, solange der Kram nicht mit Amazon kommt. Zumindest DHL liefert an der Internatspforte an, die Pakete werden dort angenommen und landen im eigenen Briefkasten. Das hat bisher immer funktioniert, das wird bestimmt weiterhin funktionieren!

In der Erwartung, dass an diesem bestimmten Tag die Lieferung eintrifft, verlässt man um 12:07 Uhr das Internat, schaut auf dem Weg kurz in den Briefkasten und stellt fest, er ist leer. Ok, dann war die Post wohl noch nicht da.

Der Weg führt anschließend mit einem kleinen Small Talk an der tagsüber (eigentlich) immer besetzten Pforte vorbei, später dann noch mal im Kasten nachsehen, so lautet der Plan.

Man betritt eine halbe Stunde später um 12:37 wieder das Gebäude, schaut in den Briefkasten und findet die Karte vom Foto, wie auch immer das möglich geworden ist :roll:

Nun, dann werde ich wohl noch einen neuen Ort in Heidelberg suchen und finden müssen. Es ist schon erstaunlich, welche Wege man hier zuweilen beschreiten muss.  Zum Glück beginnt jede Wegbeschreibung hier mit den Worten: „Richtung Netto, dann weiter gerade aus bis …“ :mrgreen:

 

 

Dies und das noch:

Die Servicefall-Falle

dsl-lte-problemeDann melden wir mal eine Störung

Ich wohne ja nun hier in einer Gegend, in der superschnelles Internet keine Selbstverständlichkeit ist. Als wir 2013 hergezogen sind, war ein 25 Mbit Internetanschluss möglich, also wurde der seinerzeit auch gebucht. Nach drei Jahren dann eine Herabstufung auf DSL 16000, aus technischen Gründen, wahrscheinlich weil der Nachbar auch Internet haben wollte.

Das hat mich schon ziemlich gefuchst und nach einigem hin und her habe ich mich entschlossen, auf eine Hybridlösung zu setzen. Wer das nicht kennt: Das ist so eine Mischlösung aus DSL aus dem Erdboden und LTE, also Funkdaten aus der Luft via Mobilfunknetz. Lange Rede, kurzer Sinn: Das funktioniert erstaunlich gut, in Schwachlastzeiten sind knapp 70 Mbit durchaus keine Seltenheit.

Wie man auf dem oberen Bild erkennen kann, liegt dabei die Empfangsstärke beim LTE optisch signalisiert bei diesen 3 Balken, technische Einzelheiten erspare ich mir. (OK, irgendwer fragt ja doch wieder, also die entscheidenden Werte liegen im Mittel bei RSRP -97 und RSRQ -6.). Leider ist die Geschwindigkeit bei LTE nicht konstant. Hängen viele Nutzer in der Funkzelle, geht es zuweilen langsamer zu, unter 22 Mbps falle ich aber eigentlich nie. Ergänzend sollte ich vielleicht noch erwähnen, dass ich mir eine externe Indoor-Antenne für den LTE-Empfang am Router (Speedport-Hybrid) gekauft habe, was eine sinnvolle Investition ist, die sorgt für den Unterschied zwischen zwei oder drei Empfangsbalken.

dsl-lte-probleme-2Ja wo isser denn, der Leuchtklotz?

Das ganze System läuft jetzt so seit Mitte 2018. Abgesehen vom zusätzlichen Kabelsalat durch die Zusatzantenne arbeitet es recht stabil und vernünftig.

Vor ein paar Tagen allerdings erblicke ich erstaunt die Anzeige auf dem zweiten Bild. Da sind nur noch zwei der fünf möglichen Balken aktiv. Ein kurzer Test bestätigt: Da ist etwas faul!

Datentransfers brauchen ewig, bis sie beginnen, der Datendurchsatz ist unter aller Sau. Was macht man also? Nach ein wenig Router Neustart, Antenne prüfen und Stecker-raus-rein-Aktivität, ruft man die Servicestelle an und meldet eine Störung. Nebenbei geht auch die Verbindung zum Telefonieserver plötzlich immer wieder verloren. Die Erstmeldung geschieht via Internet, was ja an sich schon eine Herausforderung ist, wenn das Netz spinnt.

Humor als Bonus

Ganz witzig wird es aber, wenn die Online-Schritt-für-Schritt-Hilfe die Anweisung erteilt, alle Netzwerkverbindungen UND das WLAN zu trennen, ehe man auf “Weiter“ klickt! :shock: Werte Ersteller der Seite: Macht Ihr mir das mal live vor? ;-)

Die Störungsmeldung

Nun, irgendwann stellt man dann fest, dass auch die LTE-Geschwindigkeit auf dem separat zu betrachtenden Smartphone ebenfalls, gelinde gesagt, scheiße schlecht läuft. Mein Verdacht: LTE hat hier grundsätzlich ein Problem, das liegt nicht direkt an meinem Anschluss. Wenn dann natürlich die ganze Gemeinde nur noch am DSL saugt, geht auch dieses in die Knie.

Jetzt ist aber die Herausforderung, diese Erkenntnis dem Textfeld des Telekommunikationsanbieters mitzuteilen. Wie umschreibt man das? Passt alles in das Feld? Kapiert der oder die Lesende das überhaupt? Liest das jemals jemand?

OK, die Meldung ist raus, ich soll innerhalb 24 Stunden kontaktiert werden.

Der Klassiker

Es kommt natürlich, wie es kommen muss:

Der Service ruft zurück und stellt fest, dass der Anschluss läuft, wie er eben laufen soll. Persönlich verfolgt man das parallel am PC mit und bemerkt das Gleiche, ES IST WIEDER ALLES SO, WIE ES SEIN MUSS! Just in diesem Moment. Man erfüllt sofort das Klischee Trottelkunde, gefühlt wenigstens.🙄 Die Dame am Telefon hat sich aber als zugänglich und kompetent erwiesen, die Störung liegt nun bis Dienstag auf Eis, wir wollen abwarten, was sich entwickelt.

Immerhin ist das aber nun schon das zweite oder sogar dritte Mal, dass ich ein Problem mit dem Anschluss habe, welches sich genau in dem Moment in Luft auflöst, als die Leitung geprüft wird. Zufall? Verschwörung? Ich weiß es nicht!

Jedenfalls bin ich im Moment wieder mit voller Power online (es scheint sogar schneller zu laufen!?), wir werden sehen, was das Weekend bringt. Sollte ich mich allerdings bei einigen nicht wie erwartet melden, gilt das Geschriebene von gestern ;-)

 

 

 

Uploadfilter für alternde Scherze und Gag’s?

Sooo lustig ...Einfach zu oft und zu viel!

Ihr kennt bestimmt diese Dauerbrenner-Witzsprüche (und überhaupt “lustigen“ Bildchen) mit Sätzen wie: „DAS war ein Winter!“ Zu sehen ist dann eben ein Haufen Schnee mit Autos von 1978/79 oder Kindern mit Schlitten, um nur mal ein Beispiel zu nennen. Je nach Jahreszeit oder anstehenden Ereignissen variieren die Inhalte natürlich, Anlässe gibt’s genug.

Die Social-Media-Welt ist voll von solchen Bildern, leider sind es seit Jahren fast immer identische Motive, gelegentlich mit angepassten Jahreszahlen. Von einigen Rechtschreibgranaten einmal abgesehen, sind die Originale meist ja noch irgendwie witzig. Leider kommen nicht wenige Zeitgenossen aber auf die Idee, jetzt unbedingt noch einen drauflegen zu müssen, was meistens einen humoristischen Würgereiz im Hirn auslöst, zumindest bei mir ;-)

Ich wäre ja dafür, das, wenn man schon über Uploadfilter sinniert, automatisch jedes Jahr das Hochladen identischer Scherze abgebrochen wird, wenn 90 % der Onlinegemeinde die Dinger nicht mehr sehen können wollen 🙄

Und wenn ich auch mal einen Gag teile, den außer mir jeder schon kennt? Na, dann ist der bestimmt lustig, ist doch wohl klar :mrgreen:

 

 

Dies und das noch: