Ein Eichhörnchen-Suchbild

Suche das Eichhörnchen ;-)Wo ist das Eichhörnchen?

Jaja, ich weiß, die Herausforderung, das Tierchen zu finden, ist geradezu riesig und als Aufgabe kaum zu lösen. Andererseits reicht das auch an geistigen Ansprüchen für einen Sonntag, oder? ;-)

Wie auch immer, da sitze ich heute Morgen so sinnlos in der Gegend herum, bemerke ein Gewusel in der Nähe und schieße auf Verdacht ein Foto in die entsprechende Richtung. Entdeckt habe ich das fast schwarze Eichhörnchen real auch erst im 3. Anlauf, dass es auf dem Bild wirklich erfasst ist, nennt man wohl Dummenglück.

Ergänzend das Bild hier unter dem Link in 2000 Pixel breite, viel mehr sieht man da aber auch nicht. OK, wer es wirklich nicht finden kann, hier ist das Kerlchen mit einem roten Kreis markiert.

:mrgreen:

Ich wünsche Euch noch einen schönen Rest vom Sonntag!

 

 

Ich wünsche einen guten Morgen und einen erfolgreichen 26. Oktober 2020!

Der gute Morgen GrußGuten Morgen, liebe Besucher von desasterkreis.de

Wie angedroht, tippe ich nun so ab und an, mehr oder weniger gelegentlich, einen kleinen Gruß zum Tage. Falsch kann das ja nie sein, immerhin kann man gute Wünsche immer gebrauchen und ich hoffe nun mal ehrlich, dass es den Lesern meiner Digitaltexte gut geht. Ich mein‘, wer soll denn sonst auch hier hereinschauen? ;-)

Wie sieht’s denn heute aus?

Stellt Euch einfach vor, der Blick auf das Display vom Wecker zeigt 7 Uhr 14, es ist also ohnehin Zeit, sich aus dem Bett zu erheben. Na, dann mal aufstehen, Kaffee – Tagesstart.

Laptop an, verwundert stellt man fest, da steht 6 Uhr 22 auf dem Bildschirm! Hä? Kann doch gar nicht ..?!? :shock:

Dann dran denken, dass die Frau einen am Abend darauf hingewiesen hat, dass sich der Funkwecker nicht umgestellt hat. Ebenfalls daran denken, dass man sich darum ja noch kümmern wollte …

Wie auch immer: Euch einen guten Morgen und Montag und Wochenstart! 

:mrgreen:

 

 

 

 

 

Wenn beim Mann nichts mehr steht

moralei-hoeren-verstehenWas man so sagt…

Folgende Situation:

Mann (mit 2 *n*!) stellt fest, das Duschgel ist alle. Dies teilt er der Frau mit, die daraufhin fragt, ob sich auch in diesem und jenem Regal, nichts mehr befindet, er soll halt genau nachsehen. Der Mann zieht von dannen, um diese Aufgabe zu erfüllen, das Männlein ist eben in diesem Moment sehr folgsam.

Zeitgleich, aber ohne das Wissen eben dieses unschuldigen Mannes, kommt in einem anderen Zimmer, mit anderen Teilnehmern des Familienlebens, ein Gespräch auf das Thema „scharfe Kleidung im Sommer, sexuelle Reize und ähnlich anstößige Dinge“. Es tendiert wohl alles zum antikeuschen Meinungsaustausch.

Wenn der Mann dann völlig unschuldig mit den Worten: „Ich habe gerade im Bad nachgeschaut, bei mir steht absolut nichts mehr!„, aus besagtem Raum kommt, startet nach einigen Sekunden das große Gelächter. Ne, nicht Gelächter, Gegröle! Infernalisches, schadenfrohes Verhalten an allen Fronten.

Sehr sehr demütigend :!: ;-)

Die Moral aus der Geschichte: Gib vorher den Anlass Deiner Aussage bekannt :mrgreen:

 

 

 

 

Das große „Aber“

moralei-aberNur ein Wort

Jeder kennt sie wohl, diese Sätze, die eine Meinung oder sogar Entscheidung verkünden, welche mit dem Wörtchen ‚Aber‘ am Ende dann doch wieder relativiert werden. So eine Art universelles Hintertürchen, wenn die eben getroffene Aussage jemandem nicht recht schmeckt. Ob es nun Unsicherheit, Feigheit oder auch Angst ist, so ein Satz wird in meinen Ohren inhaltlich meist ins Gegenteil gedreht.

Eigentlich wäre es oft besser gar nicht zu sprechen oder, besser noch, gleich das zu sagen, was wirklich sicher und auch gemeint ist.

Wie ich gerade jetzt darauf komme?

Durch Corona natürlich. Klar, auch vorher gab es schon ununterbrochen Aussagen in der Form, aber in diesen Tagen kommt ja kaum noch ein Satz ohne ‚Aber‘, über die Lippen von Menschen, deren Aussagen Einfluss auf das Leben vieler Tausend Menschen haben. War zu Beginn noch ein entschlossenes ‚werden wir‘, zu hören, wurde bald darauf daraus ein ‚hoffen wir‘, zum Schluss blieb ein ‚vermutlich‘. Um nun aktuell wieder gar nichts zu versprechen, muss ein Satz also mit ‚aber‘ enden, schließlich hieße alles andere ja, Verantwortung zu übernehmen. So kann im Fehlerfalle sichergestellt werden, dass eben mehr als ein Versuch, nie die Absicht war.

Irgendwie hat im Augenblick alles einen besonders fauligen Beigeschmack, wenn Versprechen unter Vorbehalt gemacht werden. Etwas anderes, ist dieses ‚Aber‘ in meinen Augen nämlich nicht. Klappt’s, steht der Versprecher sehr gut da, geht’s schief, gab es im Vorfeld ja ein wohlbekanntes ‚Aber‘. Wie auch immer – die Rechnung, die zahlen andere, Kritik hat kein Ziel und eventuelle Lorbeeren, nun ja…

 

 

 

 

Die Nachtruhe

Bett- Symbol desasterkreis.deSchlaf schön

Es ist irgenwo um Mitternacht herum, Du bist müde und erschöpft – ab ins Bett.

Bequem in die Kissen kuscheln und vielleicht noch etwas lesen. Schon ab der dritten Seite fällt die Konzentration schwer, das Kapitel soll aber noch fertig werden.

Klatsch! Das Buch liegt auf dem Gesicht, war wohl doch ein Mikronickerchen. Also Buch weg, Licht aus und Augen zu. Du drehst Dich in die Decke, alles scheint perfekt. Also, es KÖNNTE perfekt sein, wenn sich nicht ganz gemein und heimlich, die Ecke des Kopfkissens umgeklappt hätte und nun droht, in Deine Lunge zu bohren.

Ach, ein wenig rekeln, dann wird das schon besser werden. Ja, so geht es. Richtig schön könnte es sein, wenn jetzt nicht das komplette Kissen verrutscht wäre und der Kopf nicht in der Luft baumelte. Also gut, eine letzte Energiereserve aktivieren und mit Hilfe der Hände, alles wieder in die korrekte Lage bringen. Ja, so geht es!

Theoretisch! Praktisch ist bei der Aktion natürlich das Zudeck verrutscht, ein Fuß liegt im Freien. Ungeschützt, frostgefährdet und überhaupt sehr einsam dort. Im Sommer kann das ja noch praktisch sein, JETZT ist es das aber nicht. Es wird Zeit für einen Reset, die komplette Schlafposition, bedarf der Neujustage. EIN MAL noch Kraft, nun ist es besser.

Bing, Augen auf! Warum? Du weißt es nicht. Panischer Blick auf die Uhr: 1:55 Uhr, bis zum Wecken um 6 Uhr, ist noch Zeit. Also hämisch grinsen, Augen zu und ab ins Traumland. War da nicht ein Klacken oder Pochen? Hat dieses Geräusch Dich geweckt? Was ist das? Ist es überhaupt real oder war das Einbildung? Noch ein paar Sekunden lauschen, wenn dann nichts zu hören ist, wird schon nichts….

Merkwürdige Träume schieben sich in Deine Schlafphase. Alles hat irgendwie mit Wasser zu tun. Es wird spezieller, es geht um Toilettenspülungen und WC-Kabinen, die verschlossen sind, obwohl Du hinein möchtest. Der Traum wird heftiger, irgendwie wirkt alles sehr real. Die Blase drückt, nirgendwo darfst Du dem nachgeben, Dir wird klar, Du bist gerade wach geworden, weil es kurz vor zu spät ist, die Toilette ruft. Nein, sie schreit regelrecht: „Gib Gas und komm her!

Es ist 2:40, noch ist Zeit. Dir ist kalt, wie kann man in den zwei Minuten Klotour, nur so auskühlen? Egal, nur wieder schnell in die Federn. Es hat ja schon was, dieses Zurückkuscheln in die warme Höhle. Was bedeuten schon Sex und Reichtum, wenn man so etwas erleben kann? Allerdings, irgendwie ist die Haltung nicht so perfekt, wie das vorhin noch gewesen sein muss. Drehen, wenden, rücken und drücken – so ist es besser. Schon bist Du wieder weggetreten.

Staubtrocken

Oh, ein angenehmer Traum jetzt! Du sitzt am Strand, perfektes Wetter und alles friedlich. Du nimmst das Getränk, das neben Dir steht und willst die Flasche öffnen. Nur, es klappt nicht! Der Traum ändert die Richtung, es geht nur noch um die Flasche. Es ist der Durst, der nun die Regeln bestimmt! Alles dreht sich um Getränke, vor allem um die Tatsache, dass Du keines ergattern kannst. Klack, die Augen sind wieder offen. Im Mund ist alles pelzig trocken und aus dem schönen Strand im Traum, ist eine Mundhöhlen-Sahara geworden. Durst! Das ist erbärmlicher, nerviger Durst.

Jetzt weißt Du auch, was gestern Abend noch zu erledigen gewesen wäre. Du hast vergessen, was Trinkbares am Bett zu platzieren. Gehts denn nicht so? Es ist 3 Uhr 32, bis um 6, muss das doch auszuhalten sein?! Du riskierst es! Eigentlich müsstest Du das aber besser wissen. Alle Gedanken kreisen nur noch um Flüssigkeiten, der Belag im Mund ist zum Bärenfell mutiert, das wird so nichts. 10 Minuten wertvollen Schlaf hast Du so schon vergeudet, nun bewege Dich endlich in die Küche!

Wieder aus dem Bett, wieder frösteln, wieder wach. Der Weg in die Küche ist ohne Licht ausreichend bekannt, nur nicht noch munterer werden. Kühlschranktür auf und: Schock! :shock: Die Arktissonne durchflutet Dich! Kalt und hell, jetzt, wo Du ohnehin schon frierst! Glasklarer Plan im Kopf: Morgen fliegt die bescheuerte Lampe da raus und das Gerät wird wärmer eingestellt!

Gefahr

Arschkaltes Getränk, rinnt Dir durch die Kehle. Eine Mischung zwischen Schmerz, Erleichterung und Befriedigung, durchfließt Dich. Mit der Flasche am Hals, geht es wieder in Richtung Bett. Leicht schwankend, in der Hoffnung das es dies nun war, beginnt der Rückweg bis: RUMMS! Ein Knall, ein Schmerz, ein Stöhnen! Tja, Baby, Stühle haben Beine, auch wenn Du kein Licht gemacht hast. Strafe folgt auf Dummheit. Ob es blutet? Bestimmt ist der Zeh gebrochen! Nachsehen? Nein, das kann auch nachher noch begutachtet werden. Oder?

OK, Vorsicht ist besser als Nachsicht. Licht an und der Wahrheit ins Auge sehen! Hm, OK, der Zehnagel ist noch da, jetzt sogar mit Kerbe. Ach was, kein Blut und kein offener Bruch, zurück in die Heia. Immerhin ist es knapp 4 Uhr, mehr als die Hälfte der Schlafzeit, ist doch schon rum.

Das Bett ist warm, bequem und heimelig. Augen zu und ab in die Parallelwelt. Aber, ist der Kühlschrank auch wieder zu? Hast Du da nicht vielleicht was vergessen? Ne, dann wäre es ja nicht so duster gewesen. Der arme Zeh. Überhaupt, so ein bisschen pochen ist schon noch zu merken. Doch was gebrochen? Vielleicht mal einen Arzt drauf schauen lassen? Na, nachher wird sich da schon was zeigen, wenn es arg sein sollte. Jetzt erst noch schlafen, ist ja wichtig. Was da nachher noch alles zu erledigen ist! All die Aufgaben. Was, wenn Du es nicht schaffst, wenn Du etwas Grundlegendes vergessen hast? Quatsch, warum sollte das so sein? Schlaf jetzt! Es ist doch schon, ja wie spät ist es denn? OK, nur ein kurzer Blick – 4 Uhr 21… So richtig lange ist es nicht mehr, bis der Wecker klingelt. Überhaupt, klingelt! Der piept doch eher. Ab sofort bist Du da viel korrekter, man sollte schon die richtigen Begriffe nutzen. JETZT IST SCHLAFEN WICHTIG! Moment, war das Symbol für den aktivierten Alarm auf dem Display überhaupt zu sehen? Hast Du nicht vergessen, den Wecker einzuschalten? Schau mal lieber nach! Oha, schon halb fünf! Ja, doch, da scheint alles in Ordnung. Was ein Quatsch auch, warum sollte ausgerechnet das Alarm aktivieren, vergessen worden sein? Augen zu!

Wieso ist es überhaupt schon 4 Ur 33? Du hast doch nicht 12 Minuten lang überlegt, ob Du den Wecker gestellt hast. Oder doch? Ne, sicher nicht.

KNACK!

Was war das? Einbrecher, Entführer, Hauseinsturz? DAS ist keine Einbildung! Das ist wirklich! Besteht Gefahr, muss ich die Familie wecken und alle retten? Aber was war das denn? Irgendwie doch ein bekanntes Geräusch… KNACK! Das ist es wieder! Laut, scharf und schrill. Na klar, das ist die fucking Plastikwasserflasche, die jetzt warm wird. Ab sofort kommen hier nur noch Glasflaschen zum Einsatz! Ja, so wird das ab jetzt werden!

Wie viele Stunden Schlaf bekommst Du überhaupt noch zusammen? Das reicht doch niemals! Das kann ja ein beschissener Tag werden, es ist doch jetzt schon klar, dass die Zeit nicht ausgereicht hat. Man, so ein Dreck. Kurz rechnen, knapp 4 Stunden, unter 5 funktionierst Du nicht. Na, jetzt noch schnell die letzten 1 1/4 Stunden pennen, dann klappt das knapp. Nur, dazu musst Du zunächst einschlafen. Jetzt sofort, wäre gut. Na, los mach schon! Augen zu und ab. Boah, so wird das nichts, die Zeit rennt weg, EINSCHLAFEN, SOFORT! Es ist 4 Uhr 56, noch lohnt das. Besser umdrehen, auf der anderen Seite schläfste ohnehin besser. Ob es wohl schon viel später ist? Egal, jetzt wird erst wieder die Zeit beachtet, wenn es Zeit zum Aufstehen ist.

MIEP MIEP MIEP MIEP MIEP

Der Weckruf, es ist 6 Uhr, raus aus dem Bett!

 

(M)ein sozialer Augenblick

besonders-nicht-witzigDa ich gerade einen sozialen Moment habe:

Falls Ihr das heute braucht, hier ein bisschen Universelles:

„ICH WAR DAS NICHT!“

Bei Bedarf einfach kopieren und einfügen. Bitte, gerne!

 

 

 

 

Der Desasterkreis ist Käse

Schmierkaese EckenKreise, Desaster und Schmierkäse

Ich merke immer wieder, wie sinnvoll die Entscheidung war, den Desasterkreis eben genau so zu nennen.

Heute geht es um Schmierkäse.

Eigentlich kann man dieses bescheuerte Wort auch durch Streichkäse ersetzen, ich amüsiere mich aber lieber mit dem altbekannten Begriff aus meiner Kindheit. Schmierkäse, das klingt so herrlich unfein, ich muss schon wieder grinsen :-D

Unabhängig davon, mag ich diese Spachtelmasse geschmacklich, vorzugsweise auf Brötchen. Also auf echten, klassischen Brötchen, nicht auf irgendwelchen neumodisch gepimpten Backwaren ähnlicher Bauart. Da ich ja zusätzlich noch ein Genießer, geradezu ein Gourmet bin, hat es mir dieses runde Sortiment von Aldi besonders angetan. Blöderweise aber nicht jede Ecke daraus, nur drei Sorten. Die Kräutervariante kann ich zwar essen, dies funktioniert aber nur, wenn ich alles andere im Kühlschrank noch viel weniger will.

Das richtig Dumme ist, dass eben in der Kreisverpackung auch immer mehrere von dieser Kräutermasse drin sind. Natürlich bleiben die dann übrig und liegen beleidigt in der Pappschachtel. Nach der vierten Packung verfügt man dann über einen puren Kreis aus Kräuter-Schmierkäse (ich muss wieder lachen :mrgreen: ).

Natürlich habe ich versucht, das Problem durch andere Marken oder Sorten zu umgehen, zu 100% doof bin ich ja nun auch nicht. Aber, ich finde nichts! Zumindest bisher, wobei ich eben auch nicht diese Backsteineklötze kaufen mag, die mit gefühlt einem Kilo puren Inhalts. Das muss doch erst mal gegessen werden, Kalorien und so. Wenn man gelegentlich den Geschmack wechseln möchte, liegen da dann ja gleich mehrere im Kühlschrank. Über Wochen gar. Wissenschaftlich ist die Metamorphose offener Schmiekäseanschnittstellen doch noch gar nicht ausreichend erforscht. Habe zumindest noch nie etwas darüber gelesen.

Das ist eben keine runde Sache, mit dem Schmierkäse im Kreis. Einfach ein Desasterkreis!

 

 

 

6 Uhr und irgendwas… – Variante 2

Das Desaster mit dem FahrenErinnert Ihr Euch?

Da war doch vor ein paar Wochen schon mal…

Heute Tochter S., der Bus kommt nicht, kannst Du?

Natürlich kann ich, natürlich will ich lieber… Gähn! Ach ja, andere müssen auch mit 4 Stunden Schlaf auskommen, was soll’s.

Das 3. Mal, dass der liebe ÖPNV das hier durchzieht, ohne jede Ankündigung. Bei der Beschwerde wird es wieder heißen: „Der muss gekommen sein, Fahrer XYZ, steht doch im Dienstplan.“ Ja sicher, ist klar…

In diesem Sinne auf eine Neues: GUTEN MORGEN! Auch nen‘ Tässchen Kaffee?

 

 

Jetzt hab‘ Dich doch nicht so

SchweigDas stinkt, Leute!

Wisst ihr, was ich so richtig zum Kotzen finde?

Den Spruch aus dem Titel! Dieses „stell‘ Dich mal nicht so an„, wenn man etwas ablehnt, das Gegenüber dies aber zum Verrecken nicht akzeptieren will. Wenn eine Situation fast eskaliert, weil man seinem eigenen Willen folgt.

Egal ob ich nun aufgehört habe zu rauchen, bei der Ernährungsumstellung keine extra Häppchen oder auch nicht das Schnäpschen nach dem Essen wollte, einen gab es immer, der meinte, es besser zu wissen.

Ich bin jetzt zum Glück nicht der Typ, der nun kneift und zustimmt. Im Gegenteil, ich lege dann eine gewisse Bockigkeit an den Tag, schon aus Trotz. In der ersten Instanz reicht manchmal ein klares „Nein!“, das ist immerhin ein ganzer Satz. Bei hartnäckigen Tyrannen sind aber unter Umständen klarere Worte notwendig. Leider habe ich schon oft die Erfahrung gemacht, dass der Großteil der Menschen dann nachgibt. Einfach nur, um nicht in Ungnade zu fallen. Ausgerechnet bei solchen Leuten, die andere doch meist nur animieren unsinnig zu handeln, um nicht alleine mit ihrer Peinlichkeit aufzufallen.

Hat der Ablehnende aber gute Gründe etwas nicht zu mögen und stimmt trotzdem zu, bekommt er vielleicht negative Folgen zu spüren. Was sagt dann aber meist der Anstifter? „Hättest ja nicht gemusst!„, selber Schuld.

Was mich so richtig dabei hochbringt, ist noch nicht mal der vielleicht nichtige Anlass, eher diese unterschwellige Andeutung, dass man selber ja gar nicht weiß, was jetzt richtig und angebracht ist.

Also, wer auch immer dazu neigt: Lasst das!

 

 

 

Der Spießrutenlauf

einkaufswagen_modellDie Situation

Samstag Vormittag, Lebensmitteleinkauf in einem der üblichen Supermärkte. Es ist voll! Menschen mit Hunger und Durst wollen ihre Bedürfnisse erfüllen, sie brauchen Nahrung und Klopapier. Meine Wenigkeit ist dabei und begleitet die Gattin. Ich trage jedoch ein beschämendes Geheimnis mit mir herum. Es ist nicht mehr zu ignorieren, stärker und stärker wird die Qual. Dachte ich bis vor ein paar Minuten noch, ich könnte damit leben, ist es jetzt in der Getränkeabteilung vorbei. Im Angesicht der Wasserflaschen und Colakisten wird es schlimme Gewissheit: Ich muss auf’s Klo!

Stelle Dich der Wahrheit!

Das ist kein dunkles Geheimnis? Doch! Und zwar genau dann, wenn man gegen den gut gemeinten Rat der Ehefrau, kurz vor dem Aufbruch, noch einen Kübel Kaffee in sich hineingepumpt hat und dabei so etwas dummes wie, „ich bin doch kein windeltragendes Kleinkind„, geschwätzt hat. Dann ja. Jedenfalls, wenn man noch so etwas wie einen Rest Würde bewahren möchte.

Wie immer löst man so etwas ja souverän, schlendert extrem lässig zur Frau und flüstert in verschwörerischem Tonfall: „Soll ich schon mal das Auto aufmachen? Ich geh‘ dann vor…“ Nicht ganz so flüsternd, leicht sarkastisch kommt zurück: „Schau an, doch der Kaffee…“ „Ja zum Geier, der Kaffee, die Blase und der komplette Rest des verkackten Universums – ICH MUSS!“ Jetzt ist es raus, verlacht oder verstoßt mich, mir egal, nur weg!

Die Toilette ist am Eingang, dort muss ich hin. Der nächste Schreck! Da ist genau eine einzige. Die wird doch nicht besetzt sein? Was ist, wenn noch jemand anderes so unverfroren wäre? Überhaupt, was für Penner bei der Planung! Ein Klo für zig Leute! Spontan erscheint vor meinem inneren Auge eine Szene aus dem Film „Das Boot“, in dem fällt sinngemäß der Satz: „Ein Klo für 50 Mann. Mehr Platz zum Fressen, weniger zum Scheißen. Auch ’ne Logik, oder?“ Wie wahr, wie realistisch.

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Rückgängig machen!

Symbol Rückgängig WiederholenRückgängig machen oder Undo?

Wer hat es im Leben nicht schon erlebt? Man hat einen Fehler gemacht, einfach Scheiße gebaut. Ja, er ist unfein, der Ausdruck, beschreibt es aber immer noch ziemlich treffend. Es ist etwas geschehen, was man mit dem Wissen des Augenblicks nicht verursacht hätte. Blöderweise kann dieser Augenblick sowohl Millisekunden- wie auch erst Jahre später eintreten.

Aus der digitalen Welt kennen wir wohl alle den unauffälligen, aber feinen Kopf mit der Funktion „Rückgängig machen„, welcher schon so manches Projekt gerettet hat. Blöderweise gibt es den im echten Leben nicht.

Manchmal habe ich den Eindruck, dieser Umstand wird verdrängt. Bei vielen Dingen, welche sorgfältig überlegt sein sollten, kann man eher „Try & Error“ als Entscheidungsgrundlage vermuten. In der aktuellen Zeit zudem bei Angelegenheiten, die zunächst andere betreffen, wo Verantwortung zu übernehmen wäre.

Genau die digitale Welt übrigens, die dieses schöne „Rückgängig machen“ ermöglicht, sorgt nämlich im Ausgleich dafür, dass Fehler und Irrtümer in einer Geschwindigkeit Folgen haben können, die man gar nicht abschätzen kann. Würde ich beim Schreiben einer Nachricht am PC noch einen Schritt zurückgehen, ist spätestens nach dem Senden Schluss. Klar, manchmal kann man auch Gesendetes wieder zurückziehen, die Gefahr, dass der Adressat es doch noch lesen konnte, ist aber groß.

Vielleicht führt ein virtuelles Leben, in dem man in einem Moment alles zurücksetzen kann, auch zu einer gewissen Oberflächlichkeit. Die Natur bietet diesen Komfort nicht, sie ist es allerdings, die letztendlich den Lebenstakt bestimmt. Auch dann, wenn Konsumjunkies oder Illusionisten meinen, mit menschengemachten Schnellschüssen alles an ihre Vorstellungen anpassen zu können.

Das Leben hat eben diese eine Funktion nicht: „Rückgängig machen!“

PS: „Wiederholen“ funktioniert auch nicht ;-)

 

 

 

 

6 Uhr und irgendwas…

Das Desaster mit dem FahrenEs ist Sonntag, 6 Uhr und eine unbekannte Anzahl an Minuten.

Im Halbschlaf höre ich Tochter B.verzweifelt: „Meine Fahrgelegenheit hat mich versetzt, kann mich bitte wer nach Heppenheim zur Arbeit bringen?“

Was für eine Frage, klar kann ich. Will ich denn? Gähn!

Na, wenn man eh erst irgendwann nach 2 Uhr eingschlafen ist, kommt’s da auch nicht mehr drauf an und man lässt ja die Seinen nicht hängen.

In diesem Sinne: GUTEN MORGEN! Auch nen‘ Tässchen Kaffee?

 

 

Knoten im Kopf

Coffe 2 GoKennt Ihr auch so Situationen, in denen das eigene Gehirn, na sagen wir mal, verknotet ist? Dann der Knoten aber auf einmal regelrecht platzt, plötzlich die Sonne scheint, obwohl es verstandesmäßig an dem Punkt eher immer Nacht war?

Nein, ich rede kein wirres Zeug, jetzt gerade jedenfalls nicht.

Also gut, ein Beispiel…:

Mann oder Frau hat irgendwann im Leben irgendeinen Film gesehen, möglichst mehrfach. In dem Streifen gibt es eine Szene oder einen Dialog, wo man einfach den Sinn nicht versteht. Nichts, was den Inhalt des Ganzen komplett unverständlich machen würde, lediglich nur diese eine Stelle. Das ist dann eben so, war schon immer, vielleicht ist es ja ein Übersetzungsfehler. Man ägert sich an diesem Punkt, ist vielleicht auch verwundert, lebt damit, es gibt ja wirklich schlimmeres. Irgendwann aber, wird man schlagartig erleuchtet! Ein Grinsen erscheint am eigenen Firmament und man hat es kapiert. Es leuchtet ein! Ja, so ist das! Natürlich, war es schon immer! Hurra, juhu. Völlig klar.

Kennt Ihr das?

Bedenklich wird es aber dann, wenn man beim nächsten mal wieder nur Bahnhof versteht… :mrgreen:

 

 

 

Ne, jetzt doch noch nicht!

Coffe 2 GoNa, gerade fällt mir doch ein, dass sich ja vielleicht jemand jetzt schon hierher verirren könnte. Wie peinlich das wäre! Ich hätte zwar gar keine Idee, wo der Blog hier schon zu finden wäre, immerhin also:

Hallo :-)

Links steht ein Kaffee für Dich! Genieße ihn, schau Dich ein wenig um. Ist aber nix fertig, nicht aufgeräumt. Ehrlich gesagt, ich bin mir noch nicht mal bei der Tapete sicher, sozusagen wackelt die Wand noch. Ich verspreche allerdings, die besten Vorsätze und Absichten zu haben.

Das Ganze hier wird übrigens so etwas wie eine Rumpelkammer für mein Gehirn, was mich so beschäftigt, was ich nicht einfach vergessen kann oder will, wo man mal drüber gesprochen haben sollte. Vielleicht auch, wo ich gerne etwas zu kommentieren oder beitragen möchte, wie es sich eben entwickelt.

Hm, Du sagst, es ist anmaßend seinen Gedankenkram anderen auf den Bildschirm zu legen? Na, machen viele andere auch, hier kann man aber einfach wieder weg, geht im realen Leben leider oft nicht.

Ist aber auch egal, ich mach das Ding hier jetzt einfach weiter :mrgreen: