Zeitumstellung!

Zeitumstellung!Eine Stunde mehr!

Nicht vergessen, heute Nacht werden die Uhren wieder in Richtung Winter gedreht.

Ich erinnere mal lieber etwas eher daran ;-)

Konkret heißt das: Alles eine Stunde zurück, aus 3 Uhr wird 2 Uhr und die Winterzeit beginnt.

Auf die Art und Weise bleibt mehr Zeit für einen Schlummertrunk, blöderweise wird auch so manche Nachtschicht künstlich verlängert.

Auch wenn ich mich wiederhole und das ohnehin fast jeder denkt: Schafft diesen Mist mit der Zeitumstellung endlich ab!

 

 

 

 

Der Ouzo zur Nacht!

desasterkreis.de - Ouzo am AbendEin Betthupferl

Seht Ihr das? Das ist ein Schnapspinnecken mit Ouzo, mein Schlafmittelchen sozusagen.

Ihr seht ebenfalls das Ei und die Tomate? Ja, ich auch …

Warum das da liegt und was das mit dem Ouzo zu schaffen hat, das Zeugs?

OK, ich merke, das muss anders erklärt werden …

Also, wer mich bei Twitter kennt oder überhaupt etwas aktiver dort vertreten ist, weiß, dass es am Abend so eine Art Gute-Nacht-Ritual gibt. Einige dichten ein paar reimende Sätze (das Wort „Vers“ möchte ich nicht strapazieren ;-) ), andere sind nett oder auch einfach nur merkwürdig, je nach persönlichem Dingens. Ich mache da auch gerne mit, will dann zu Bett gehen und das soll es für diesen Tag online auch gewesen sein.

Manchmal kommt es eben anders …

Meistens ist es aber so, dass ich vor dem Schlafengehen noch einen (!) Ouzo in mich hineinschütte. Bei mir wirkt der als Müdemacher und auch Magenberuhiger, anscheinend und sicherlich habe ich da Bedarf.

Der Magen zickt mal hier, reagiert auf Stress und ist, eher war, irgendwie 24 Stunden am Tag sozusagen auf dem Schirm. Ich mein‘, nicht, dass ich da nicht schon mit diversen Ärzten drüber gesprochen hätte, also magenproblemtechnisch, so „vong mein Magen her“, ne ne, das bestimmt nicht.

Da habe ich aber eben klassische Pillen, Säfte und gute Ratschläge erhalten, manches mit Wirkung, anderes mit nix, alles aber mit einer Menge Zeugs und Kosten. Ziemlich nervig und auch nicht wirklich zu 100% wirksam.

Vor ein paar Jahren ist mir allerdings bei einem Betriebsessen beim Griechen so ein kleiner Ouzo auf den Tisch gestellt worden, mir war aufgrund des Anlasses ohnehin nach Besaufen zumute und ich habe final das Teil in mich hineingeschüttet. Wenn ich mich recht erinnere, den meiner Frau auch noch – sicher weiß ich das aber nicht mehr.

Tja, was soll ich Euch sagen? Anstatt die erhoffte und benötigte Dröhnung einsetzen zu lassen, hat der Schluck für Ruhe im Bauch gesorgt und das so schnell und gründlich, dass ich es wirklich fast unmittelbar bemerken konnte. Kurz darauf hat eine wohlige und träge Schläfrigkeit eingesetzt, die als Bonus noch das benötigte Leck-mich-am-Arsch-Gefühl lieferte. Na, wenn DAS wirkt – es gibt echt Schlimmeres, das ist weiterhin machbar!

Jedenfalls ist der eine Ouzo nun schon seit einiger Zeit das Letzte, was ich vor dem Weg ins Bett so veranstalte, ich trinke ihn so spät wie irgend möglich. Nicht zuletzt um möglichst die Gefahr zu vermeiden, doch noch das Auto benutzen zu müssen, was bei der Kombi  aus Job der Tochter und Benötigung des ÖPNV‚, immer wieder mal vorkommen kann vorkommt.

Tja, genau da, in diesem Moment, passiert es eben regelmäßig: Zu diesem Zeitpunkt hänge ich auch das Smartphone an sein Ladekabel, schaue noch mal auf das Display, sehe meist etliche Benachrichtigungen von Twitter und reagiere natürlich (…) auch. Dann gehen schon wieder ein paar (…) Minuten ins Land und ich wäre unhöflich, nicht erneut gute Nacht zu sagen. Man stelle sich nur mal vor, es würde ein Tweet nicht geschrieben werden!

Na, was liegt also näher, als gleich zu verkünden, dass man gerade einen Ouzo getrunken hat und nun schlafen geht, ist ja wichtig, gell? Eben! Vielleicht muss man dazu auch Twitter kennen, immerhin kann da ein Fuß in der Badewanne eine gewaltige Rolle spielen, da ist ein Schnaps unmöglich Nebensache, geht gar nicht! :mrgreen:

Also habe ich mir gedacht, ich mache ein nettes Foto von dem Heilgetränk, schreibe einen Blogbeitrag als kleinen Dank an den Erfinder des Ouzos und freue mich.

Was das alles jetzt mit dem Ei und der Tomate zu schaffen hat, die da auf dem Bild zu sehen sind? Na, gar nix, aber ich war in der Küche und die lagen gerade da herum, die Sachen, eben beim Bild fotografieren. Völlig unpassend? Ja, kann sein. Ich habe aber bei und auf diversen Webseiten schon Fotodekorationen gesehen, die dermaßen dämlich sind, dass ich mir Eier und Tomaten mit Sicherheit erlauben kann.

desasterkreis.de - M.Floesseldesasterkreis.de - Pinnchen OuzoProst ;-)

 

 

 

 

 

 

 

Vom eigenen Kosmos, dem Internet und überhaupt …

Sei mal still, hörst Du was?Um was es geht?

Um die schier unerschöpfliche Erlebnisquelle ‚Mitmenschen‘ und gelegentlich auch Irre. Vornehmlich um das Bilden von Grüppchen, die dann die alleinige Wahrheit gepachtet haben, nun umherziehen und alle Leute quasi missionieren (wollen).

Um die Tatsache, dass trotz einer Verfügbarkeit von Wissen, welches in dieser Form noch nie so leicht zu erlangen war, der Alltag immer öfter dazu verleitet, mit dem Kopf einmal richtig heftig auf den Tisch zu schlagen. Vielleicht auch mehrmals.

Das ist nichts Neues?

Nein, wahrlich nicht. Aber die Qualität, die das Ganze erreicht hat, kennt keine Vergleiche mehr. In unserer aktuellen Zeit kommt nämlich die Tatsache dazu, dass plötzlich keiner mehr wirklich schuld ist, wenn er Scheiße gebaut hat. Ne, im Gegenteil! Da schießen die Verteidiger und Unterstützer geradezu aus dem Boden. Du brauchst Dich nur 5 Sekunden umzudrehen, schon ist ein Opfer plötzlich Täter, mindestens aber teilschuldig. Das gilt auch auf den Straßen, gerade da. Durchaus nicht nur im Straßenverkehr, da merkt man es aber am schnellsten und stärksten. Warum? Weil Dummheit da sofort und unmittelbar wirkt und man in jedem Augenblick auf Personen treffen kann, die man vielleicht niemals in seinem persönlichen Leben dulden würde. Noch gar nicht erwähnt habe ich die aktuelle Pandemiesituation. Als ich mir die ersten Gedanken zu dem Artikel hier gemacht habe, war davon nämlich noch gar nichts zu erahnen, einige der Verhaltensweisen bei bestimmten Mitbürgern bestätigen aber meine, durchaus persönliche, Meinung, dass ich zumindest nicht ganz falschliege. Die letzte Bestätigung findet sich spätestens im Internet!

Woher das kommt?

Ich, nur für mich, nenne dies den „Internet-Gruppenfilter“.

Früher war es doch so: Wenn in einer Stadt oder Gemeinde jemand geistig einen am Schlappen hatte oder sonst irgendwie zerebral unrund lief, wusste das jeder und gut. Man hat sich nicht groß an diesem Menschen gestört, meist hatte er sogar eine Aufgabe, welche seinem Talent entsprach. Er hatte seinen eigenen Kosmos.

Auf jeden Fall hat man dafür gesorgt, dass solche Personen keinen Schaden anrichten, aber auch versorgt sind, ansonsten hat man sie einfach ignoriert. Genau dies ist aber heute anders. Heute gehen solche Deppen hin, vernetzen sich über Facebook, WhatsApp oder weiß der Geier was und finden sich gegenseitig. Grauenhaft! Plötzlich haben alle eine Basis, sich zu vereinen. Sogar die Vermehrung der Zugehörigen steigt rasant, immerhin haben sie Jahrhunderte lang auf eine Gelegenheit gewartet, wussten nur nicht, auf welche. Die Natur hatte den Daumen drauf bis – ja, bis vermeintlich schlauere Menschen so etwas wie das Internet erfanden und Pandoras Büchse nicht nur geöffnet, sondern erweitert haben. Mit Garten, Pool und Klimaanlage!

Um Peinlichkeiten zu vermeiden, haben noch gescheitere Leute dann so etwas wie „Political Correctness“ verinnerlicht und zur Leitkultur erhoben. Das musste sein, damit man einen Idioten nun kaum noch so bezeichnen darf. „Lebensteilnehmer mit leistungsfähiger Kreativität“ kann man diese dann vielleicht nennen. Den Deppen freut das natürlich. So eine Umschreibung klingt unheimlich gut und weil es eben so ist, muss er oder sie selber das gar nicht mehr verstehen. Wieso auch? Selbst wenn es nicht verstanden wird, darf man Idiot doch nicht mehr sagen. Zumindest ist es so gewünscht.

Komm‘ mir jetzt nur niemand mit „Keiner ist dumm, es liegt an der Bildung„. DAS IST QUATSCH! Ich schreibe es jetzt mal langsam, mit Betonung und Großschrift: ES GIBT DOOFE MENSCHEN! Man bekommt keine 10 Liter Wasser in eine normale Kaffeetasse, geht einfach nicht. Bestenfalls ist das, was überschwappt, nur Verschwendung, erfahrungsgemäß entstehen aber wenigstens Flecken.

Wer gehört denn wo hin?

Je nachdem, wie man seine Sympathien vergibt, landet man auch bei einer anderen Gruppe. Die eigenen Filter im Kopf bestimmen das persönliche Weltbild! Komm mir jetzt bitte auch keiner mit: „Der wählt aber die falsche Partei!„, „Diese Kirche – sonst keine!„, oder was sonst noch möglich ist, auch das ist Quatsch! Idioten sind innerhalb jeder Gruppe von Leuten zu finden, die sich aufgrund ihrer Interessen miteinander verbunden fühlen oder von außen derart betrachtet werden.

Ebenso bescheuert ist es nämlich, gleich alle Personen in einen Sack zu stecken, nur weil deren Ansichten nicht dem eigenen Gusto entsprechen. Meinungen und Ansichten hängen doch hauptsächlich mit den eigenen Erfahrungen zusammen, da sollte jeder etwas vorsichtig mit (Vor-) Urteilen sein, wenn er die des Gegenübers nicht kennt. Wer weiß, vielleicht sind er oder sie ja wirklich auf dem besseren Weg?

Egal wie – wem schmeckt es denn schon, im Irrtum zu sein, dies zu erkennen und vielleicht sogar zugeben zu müssen? Eben!

Wenn ich nämlich zum Beispiel laut und bei jeder Gelegenheit verkünde: „Alle Rosenkohlfresser sind scheiße, ich muss dafür sorgen, dass es keine Rosenkohlfresser mehr gibt!„, dann habe ich gerade genau das getan, was ich vielleicht bei den anderen verurteile. Der Unterschied liegt lediglich darin, dass ich nun zur Gruppe der Rosenkohlfresserhasser gehöre, obwohl mich das einen Dreck angeht und ich mich vielleicht mal damit auseinandersetzen müsste, dass meine eigene Knoblauchfresserei andere geruchsmäßig fast zum Erbrechen bringt!

Dann kommt in der Regel das Argument: „Ja, aber Doktor Knolle hat gesagt, Knoblauch ist gesund!„, während die Gegenseite fleißig Links postet, welche belegen, dass Professor Kleinkohl das Gleiche für Rosenkohl bescheinigt. Natürlich nur, wenn gleichzeitig auf Knoblauch verzichtet wird. Was bringt das unter dem Strich? Nichts! Denkt aber jemand an Menschen, die vielleicht mit jemandem im Bus sitzen, der Knoblauch und Rosenkohl gleichzeitig gegessen hat und dies nun ausdünstet? Oben und unten gleichzeitig! Von Aufzügen mal ganz zu schweigen? Nein!

Ich beziehe meine Zeilen in keiner Weise auf eine spezielle Auswahl von Menschen. Ich beziehe sie auf alle, die sich in einer Blase zusammenrotten und nur noch diese als Realität akzeptieren. Die so handeln, reden und denken, als wäre keine Außenwelt, keine andere Sichtweise mehr möglich. Ich rede von all denjenigen, die verlernt haben, gelegentlich von außen auf den eigenen, selbst errichteten Käfig zu schauen. Alles hat mindestens zwei Seiten, keine hat ohne die andere eine Bedeutung oder die alleinige Wahrheit inne.

Vermutlich kommt der Durchschnittsverstand ohnehin nach 10 Sekunden Gehirnleistung ganz von alleine darauf, dass ein Facebook- oder Twitterkommentar in der Art: „Du machst das falsch, nur ich richtig! Du bist ein *hier beliebige Beleidigung einfügen*!„, noch nie auch nur eine Person vom Gegenteil überzeugt hat.

Meine Meinung, man muss ja nicht der Gleichen sein, wollte ich einfach mal gesagt haben ;-)

 

 

Ich dachte, jetzt kommen sie…

Sie kommen!Eine fremde Macht?

Wie bei den meisten anderen Menschen, ist es in der Nacht auch bei uns dunkel draußen. Schwarze Umgebung, sozusagen total duster.

Nun will man spät abends die Tochter von der Arbeit abholen, geht durch die Haustür und bekommt den Anblick vom ersten Foto geboten :shock:

Ich habe echt drauf gewartet, dass nun sphärische Töne erklingen und dürre Personen mit riesigen Augen über unseren Rasen wandern. Der erste Gedanke: „SIE KOMMEN!“

Ja, lacht nur. Ich habe bei den nächtlichen Touren beim Abholen der Tochter nun schon so ein paar Kleinigkeiten erlebt, so sehr verwundert hätte mich das nicht!

Sie kommen - desillusioniertBeim nächsten Foto desillusioniert das Licht am Smartphone die schaurig schöne Szene dann schon ein wenig, die Show da hinten muss doch irdischen Ursprungs sein.

Dann klingelt es im Kopf! Klar, wir haben ja quasi hinter dem Haus die Steinbachwiesen, da ist war am Wochenende mehrtägig Open-Air-Kino, die Truppe macht da Licht.

Vielleicht ist es auch besser so. Alf und Mork vom Ork (kennt die noch jemand?), hätten wahrscheinlich sowieso nur die frisch geharkte Erde zertrampelt ;-)

 

 

Nicht ganz ein Märchen oder: Roll over Lebkuchen!

lebkuchenEine kleine Warnung zu Beginn

Das ist jetzt kein Beitrag, den man von meinem Blog hier erwartet.
OK, vielleicht doch. Hier muss man mit allem rechnen (Meinung der Frau, nicht meine), aber ich schwöre, es war nie geplant, so etwas zu schreiben.
Dummerweise war die Idee nun in meinem Kopf, wollte raus und Ihr seid meine Opfer. Jedenfalls für den Fall, dass Ihr das Ding bis zum Ende durchsteht.

Inspiriert ist der Text durch ein Märchen nach den Gebrüdern Grimm. Allerdings nur inspiriert, mehr auch nicht.

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass Ihr die Geschichte von den beiden nicht kennt:

Es geht im Original um ein Geschwisterpärchen, das aus Geldnot von den Eltern im Wald ausgesetzt wird und dort ein Haus entdeckt. So ein schickes Teil, völlig aus Lebkuchen gebaut, was zur damaligen Zeit wohl ziemlich krass gewesen sein muss. Jedenfalls knabbern Bruder und Schwester da so locker dran rum, bis die Besitzerin die Zwei entdeckt und ins Innere lockt. Blöderweise ist die Inhaberin der Lebkuchenimmobilie eine Hexe mit kannibalistischen Ambitionen und möchte nun ihrerseits, die Geschwister mampfen. Ziemlich heftige Geschichte, so ein Märchen.
Allerdings sind Hänsel und Gretel recht fit im Köpfchen und killen die Hexe. Die landet final im Ofen und das war es, im Großen und Ganzen jedenfalls.

Irgendwie hat mich die Story aber gerade dazu animiert, auch mal so etwas zu schreiben. Bei mir heißen die Geschwister allerdings Kevin und Gretchen, 15 und 14 Jahre alt. Irgendwie muss das so sein, ich kann es nicht ändern. Ach ja, und die Hexe, die ist eher ein Hexerich, das aber nur am Rande. Lange Rede, kurzer Sinn, ich gebe mal Gas und erzähle Euch das nun.

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Mal eben die Tochter zur Arbeit fahren…

Driving @nightDie Aufgabe

Meine beiden Mädels, sind aktuell auf Bus und Bahn angewiesen. Da wir nicht sehr weit vom Bahnhof entfernt wohnen, ist dies eigentlich kein großes Problem. Beide arbeiten im gleichen Betrieb und in aller Regel, kann der öffentliche Personennahverkehr für die Arbeitswege genutzt werden. Jedenfalls immer dann, wenn er denn auch Transporte vornimmt, was allerdings hier nicht der Fall war, später aber auch niemanden der Verantwortlichen, wirklich interessiert hat.

Jedenfalls ist es nun so, dass ich bzw. meine Frau dann Taxi spielen müssen, wenn der Weg von A nach B nicht bewältigt werden kann. Irgendwie scheint es aber so zu sein, dass bei absolut gleichen Voraussetzungen, der Weg mit Tochter B. irgendwie anders bestrahlt ist.

Spring mir vor die Haube, Kleines

Die erste merkwürdige Tour ist schon einige Wochen her, was die Sache aber nicht weniger merkwürdig macht.

Mein Start erfolgt an einem stinknormalen Samstag, um besagte Tochter von der Nachtschicht abzuholen. Ich rolle in Heppenheim so die Straße entlang, da springt eine Frau auf die Straße, nur wenige Meter vor meiner Motorhaube. BREMSE!!! Ich mache die Scheibe runter und brülle: „Hast Du den Knall nicht gehört? Weißt Du nicht, was für ein Papierkram dran hängt, wenn ich Dich in die Straße bügele?“ Sie erzählt wirr etwas von Herzschrittmacher, Drainagen, Heppenheim und Krankenhaus. Ganz langsam humpelt dann auch noch ein Männlein heran, dem es augenscheinlich nicht gut geht. Er soll wohl zum Arzt, irgendwie aber ohne Rettungswagen. Nun ja, ich bin ein hilfsbereiter Mensch und nehme die beiden mit, es liegt fast auf meinem Weg. Zusammengefasst habe ich die Zwei dann an einer Tankstelle rausgelassen, wo wohl erst der Alkoholvorrat ergänzt werden muss, sehr aufschlussreich. Eine zweite Chance bekommt Ihr nicht, Lady, never!

Spring mir schon wieder vor die Haube, Kleines

Genau eine Woche später, muss ich die gleiche Tochter von der gleichen Arbeit abholen, jetzt allerdings um reichlich nach Mitternacht. Wir sind auf dem Rückweg und nur ein paar Meter weiter, wie beim ersten Vorfall. Aus dem Augenwinkel sehe ich etwas von der rechten Seite kommen, erneut ab auf die Bremse! Aus dem Nichts steht schon wieder ein Weiblein vor meinem Auto und schreit um Hilfe! Sie geht zum Beifahrerfenster, Tochter macht das Fenster auf und fragt, was los ist. „Polizei, Mord, Totschlag, rufen Sie bitte die Polizei, ich bin überfallen worden, alles weg, Alarm, Hilfe„, höre ich nur, während ich versuche, irgendwie das Auto etwas an die Seite zu bewegen, ohne diese Dame da umzufahren. Tochter wählt schon den Notruf, man weiß ja nun nie, welche Gefahr die Frau erlebt hat, da braust zeitgleich ein komplett unbeleuchtetes Auto an uns vorbei, ganz knapp, ganz dunkel. „Das kann nur ein Traum sein!…„, denke ich mir, das war eng.

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Heute Nacht beginnt die Sommerzeit!

Symbol Clock swUhren vorstellen!

Heute  Nacht werden, mal wieder, die Uhren von 2 auf 3 Uhr vorgedreht!

Nachtschichten werden eine Stunde kürzer, der Schlaf um die gleiche Zeit verringert. OK, man kann eine Stunde eher ins Bett gehen, dann passt das wieder, aber wer will das denn?

Sinnvoll?

Nein, garantiert nicht.

Aber wie das so ist: Neue Steuern gehen in wenigen Wochen, Sinnvolles dauert halt länger, oder kommt nie ;-)