Das kannste knicken!

messer_kannste_knickenDurchhänger

Einst schnitt ich mit dem Messer die härteste Salami und auch mächtige Käsestücke hat der treue Begleiter bezwungen.

So viele Mahlzeiten haben wir zusammen zubereitet, ein echtes Team eben …

Aber an was scheitert es nun? An einer faulen Stelle eines Apfels :shock:

Ey, nicht lachen! Zu Hause ist das ja alles halb so wild, aber hier im Internat zählt jedes Werkzeug :mrgreen:

 

 

Ouzo, Glas, Universum, Schicksal, ich …

ouzoglasMan sollte es nicht glauben!

Also, stellt Euch mal vor, die eigene Frau ist auf dem Campus zu Besuch.

Um so eine Gelegenheit zu würdigen, setzt man sich vielleicht auch mal mit einer Handvoll ausgewählter Leutchen zusammen, mit denen man am späteren Abend den einen oder anderen Ouzo nascht. Ok, vielleicht auch noch ein bisschen was anderes, aber das ist ja egal.

Dumm ist es dann, wenn einem irgendwie die zu einem Drittel gefüllte Ouzoflasche umfällt, auf Stein buchstäblich in 10.000 Stücke zersplittert und halb Heidelberg in einen ziemlich stark nach Anis riechenden Alkoholpool verwandelt.

Man selber ist nass (samt Handy und E-Zigarette), die Anwesenden sind geflüchtet und gefühlt 3 Minuten später nimmt diesen Vorfall jeder zum Anlass, mal so langsam ins Bett zu verschwinden.

Wie man noch einen drauflegt?

Indem sich das Ouzoglas im Aufzug verselbstständigt, Flipperkugel spielt und final den traurigen Anblick vom Foto zum Abschied hinterlässt. Nun ja, es folgt dem Schicksal des Vorgängers:roll:

Mitten in der Nacht Aufzüge reinigen, DAS will doch jeder, oder?

:mrgreen:

 

Du kommst hier nicht raus!

automatWieder im Internat

Tja, nach der Prüfung ist vor der Prüfung, gell? ;-)

Wie auch immer, ich bin wieder Nutzer des lernbedingten Zweitwohnsitzes, die Show muss ja weitergehen.

Irgendwie muss die Anreise allerdings auch mit einer kleinen Hürde versehen sein, sonst wär’s ja zu einfach.

Genügte bei der Einfahrt in das Parkhaus noch das Ziehen eines Tickets statt des Einsatzes der üblichen Chipkarte (weil die Schranke sich nicht öffnete), dürfte es bei der Ausfahrt demnächst deutlich schwieriger werden.

Ich darf hier vielleicht nie wieder weg! :oops:

Frei nach den Eagles:

„We are programmed to receive.
You can check-out any time you like,
But you can never leave!“

:mrgreen:

 

 

Man muss sich nur zu helfen wissen, oder?

wagenTransportmittel

Hier unten vor dem Internatsgebäude befindet sich ein recht großer Abstellplatz für Fahrräder, gelegentlich ist auch mal (mindestens) ein E-Scooter zu entdecken.

Das Ding hier ist aber neu!

Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob man dieses Gefährt alleine bedienen kann, also, wenn man drin sitzt, aber bei mehreren Personen geht es vielleicht.

Für einen einzelnen Menschen wäre es wahrscheinlich irgendwie doof, aber wer hat nicht auch schon mal gedacht: „Jetzt schiebe ich einfach ein paar Kilometer einen Einkaufswagen, das macht Spaß!„. :mrgreen:

(Oh, noch 4 Tage bis zur Prüfung! ;-) )

 

 

Ein Internatslebensrückblick in kulinarisch ;-)

essen-2Ein Rückblick vor Ostern

Ostern steht vor der Tür, der umschulungsbedingte Internatsbewohner des Haushaltes hier (also ich) ist zu den Ferien ein paar Tage zu Hause und freut sich durchaus auf Mahlzeiten, die frisch zubereitet am heimischen Tisch zu genießen sind.

Über die Ostertage dürfte dies obendrein etwas üppiger ausfallen und da die vergangenen Tage durchaus energiezehrend verlaufen sind, habe ich sogar noch ein paar Kalorien in Reserve ;-)

essen-3Um das zu würdigen, hinterlege ich mir mal ein paar Mahnmale für die Zeit, die bis vor Kurzem und auch wieder demnächst die Nahrung ausmachen wird.

Nein, nicht falsch verstehen, man lebt nicht schlecht im Internat, aber wenn man sein Essen alleine jagen, erlegen und zubereiten muss, dann wird man gelegentlich etwas bequem.

Wenn dann, wie bei den Spaghetti, eine liebe Mitschülerin ihre Vorräte mit einem teilt, kommt man sogar vom Fast Food weg und auch die von zu Hause mitgebrachten Vorräte werden natürlich ganz behutsam dosiert.

essen-1

Und nein, ich habe das nicht alles alleine gegessen, was da in der Tüte ist.

Genau gesagt, habe ich da gar nichts von dem gegessen, was da in der Tüte zu entdecken ist, aber ich habe mal spioniert, wie sich andere Leute dort versorgen, man kann allerdings auch recht schnell arm bei der ganzen Geschichte werden :mrgreen:

essen-5Manchmal ist man ja auch eher bescheiden, gell?

Wenn man auf seine Kalorien achten will, ist Fremdzubereitetes allerdings immer etwas schwierig, wer weiß denn schon, ob da Mayonnaise mit 700 kcal auf 100 Gramm verwendet wurde oder Margarine irgendeiner Halbfettstufe, wenn man noch nicht probiert hat? So der Hunger groß genug ist und man schon mal am Kauen ist, juckt’s einen dann ja auch nicht mehr …

essen-4Wenn alle Stricke reißen, muss es eben wieder etwas natürlicher werden ;-)

 

 

 

 

 

Aus dem Internatsleben

team_internatlerDie kleinen Freuden des Alltags

Meist ist ja nicht alles Gold, was glänzt, aber wenn man eine kleine Freude aus dem engeren Kreise seiner Mitbewohnertruppe bekommt, dann ist das doch nett, oder?

Herzlichen Dank!

Da sind jetzt mal rund 550 kcal golden verpackte Energie unterzubringen ;-)

 

 

 

 

Hol es ab, aber sei pünktlich!

lieferunfugPräzision ist wichtig!

Eigentlich sitze ich gerade an einem weiteren Artikel zum Theme „Pakete im Internat„, aber gerade stellt sich ein gewisses Bedürfnis bei mir ein, dieser Nachricht von DHL ein bisschen Humor abzugewinnen und sie zu bloggen ;-)

Jetzt, wo sich das Paket in meinem Besitz befindet, finde ich das sogar zum Lachen :roll: :mrgreen:

 

 

Momente im Bild – Das spezielle Internatszimmer ;-)

muellsammelstelleNicht direkt bewohnt …

… obwohl mir schon ein paar Leute einfallen, die ich da einziehen lassen würde, aber die hat ja jeder, gell? ;-)

Vielleicht wären es sogar ein paar mehr, das ginge dann sozusagen in Richtung persönliche Entsorgungs-WG, aber lassen wir das. Allerdings habe ich den Verdacht, dass in den Behältern in dem Raum auch durchaus neues Leben entsteht, besonders in der warmen Jahreszeit …

Das ist übrigens nicht mein Zimmer! Ok, vielleicht finde auch nur ich das witzig, aber da muss die Leserschaft eben mit leben :mrgreen:

 

Weitere Momente im Bild und ein Wort zur Nutzung von Material aus dieser Webseite.

 

Das Ding mit der Planung Version X

no_emergencyMan plane einfach: Gar nicht!

Es hieß (mal wieder …), wir wären bis mindestens Anfang Mai in Dauerpräsenz hier in der Umschulung.

Also sortiert man sein Familienleben um, packt Zeugs ein, dass es fast eines Transporters bedarf und richtet sich eben auf ein längeres Internatsleben ein.

Tja, und dann kommt er, der Stundenplan für die folgende Woche – Alles online :shock:

Warum? Keine Ahnung …

Was ich aber weiß? Koffer packen ist angesagt, ich „sehe“ Euch dann wahrscheinlich irgendwann vom heimische Sofa aus …

Manchmal dauert’s halt länger

aufzugWenn einem etwas bewusst wird…

Ich sitze hier in meinem Zimmer im 5. Obergeschoss, in der Regel benutze ich den Aufzug, weil das einfach bequemer ist ;-)

Ich habe mich gerade echt gefragt, wie viele Stunden ich am Ende der Umschulung da wohl vorgestanden habe und auch, welche Strecke ich final mit den Teilen gefahren bin.

Ich glaube, wenn ich irgendwann diese Wand mit den Türen nicht mehr sehe, fehlt mir glatt etwas :mrgreen:

 

 

Aus dem Internatsleben: Die erste Nacht …

internatsbettDer Mensch ist ein Gewohnheitstier!

Wie die meisten Leser hier wissen, befinde ich mich momentan in einer beruflichen Vollzeitumschulung.

Fragt mich nicht, wie man mit zarten 52 (fast 53) Jahren dazu kommt, ich weiß es auch nicht mehr so genau, es ist halt so ;-)

Mal hier mal dort

In den letzten nicht ganz 12 Monaten hat es sich durch Corona (und auch noch einige andere Umstände) immer wieder ergeben, dass einige Wochen des Unterrichts im Internat, andere von zu Hause aus durchgeführt werden konnten oder mussten.
Rein vom Lerneffekt her ist das Verbleiben im Internat eigentlich bisher immer die bessere Wahl gewesen, wenn man jedoch mehrere Wochen am Stück wieder im heimischen Bett verbringen kann, hat das natürlich durchaus auch seinen Reiz, sodass sich das immer wieder mal im Wechsel ausgenutzt habe.
Die Umgewöhnung ist meist nicht sehr schwierig, schließlich hat man sich im Laufe der Zeit an jedem seiner Aufenthaltsorte einigermaßen eingerichtet, zu Hause ist ohnehin irgendwie die Referenz für den Rest.

Die erste Nacht

Woran ich mich bei dem Ganzen jedoch wahrscheinlich nie gewöhnen werde, ist die jeweils erste Nacht, wenn man seinen Aufenthaltsort mal wieder geändert hat.
Das beginnt bei ganz banalen Dingen, wie, dass ich hier im Internat rechts aus dem Bett aussteige, zu Hause dagegen linksherum. Was natürlich zur Folge hat, dass, wenn man gerade angereist ist, in der ersten Nacht der Geist noch nicht so ganz auf die neuen Zustände reagieren will und mal prompt in die falsche Richtung startet.
Im Internat ist es bestenfalls schmerzhaft, wenn ich vor die Wand trete, die sich eben auf der linken Seite befindet. Wesentlich schlimmer ist dies zu Hause, wenn man beim Aussteigen nachts aus dem Bett anstatt des Fußbodens seine eigene Ehefrau unter den Füßen vorfindet!

Leute, glaub mir, das kann Ärger geben :oops:

Weiter geht es mit diesen kleinen Problemchen dann, wenn nachts mal wieder der Weg zum Klo angesagt ist. Hier hat allerdings das Internat klar die Nase vorne, nicht ganz 6 Meter aus dem Bett heraus einmal um die Ecke – schon bin ich dort.
Im trauten Heim Nummer 1, muss ich durch den Flur und eine kleine Treppe herunter, was im verpeilten Zustand des Nachtschlafes gelegentlich schon zu einem Drahtseilakt werden kann, wenn man das ignoriert. Nun, man gewöhnt sich an alles, aber mit Schmerzen lernt man doch schneller.

Lange Rede kurzer Sinn:

Die erste Nacht ist immer Mist :mrgreen:

 

 

Das Wetter-Spaziergang-System-Komfortpaket!

wetter_mit_systemWetter mit System?

Einer der Vorzüge des Internatslebens während meiner Umschulung hier bei der SRH in Heidelberg, ist die Tatsache, dass man sich den Tag beinahe komplett nach Lust und Laune eintakten kann. Jedenfalls dann, wenn kein Unterricht stattfindet, also am Wochenende. Ein bisschen Lernerei ist natürlich auch nicht die schlechteste Idee, aber das macht man ja nun auch nicht 24 Stunden am Tag.

Ist das Wetter mistig, kann man früh den Kopf in die Bücher oder Office-Dokumente stecken, ohne, dass man durch das Familienleben abgelenkt wird. Passt das Wetter, ist es allerdings durchaus sinnvoll, sich in Ruhe den Heidelberger Wind durch ein paar Minuten Aufenthalt an der frischen Luft um die Nase wehen zu lassen, gelernt wird dann eben später. Zu Hause müsste schon der Takt der Mitbewohner eingeplant werden, das entfällt hier total.

Man schaut früh aus dem Fenster, entdeckt die Sonne, was ja nach dem Wind in den letzten beiden Tagen wirklich ein erfreulicher Anblick ist und beschließt, einen kleinen Spaziergang rund um den Campus zu machen, vielleicht auch etwas weiter.
Das Thermometer zeigt 6°, die Sonne scheint, also zieht man besser eine vernünftige und dickere Jacke an, aber eben keinen Hoodie oder sonstiges Winterwerkzeug, das könnte zu warm sein.

Was stellt man fest?

Das Wetter hat heute System!

Warum?

Während einem die Sonne von vorne durchaus das Wasser aus den Poren drückt, pustet Wind diese gleich wieder trocken, was zur Folge hat, dass man bei der schweißtreibenden Lauferei vor lauter Hitze glatt friert.
Damit hat das Menschlein alles, was das Wetter zu bieten hat, in einer einzigen Spazierrunde erlebt! Mehr Service geht nicht, oder? ;-)

 

 

Es gibt gute und schlechte Ideen!

kehrdingensErst denken, dann handeln 

Eine gute Idee ist es zunächst, wenn man sein Zimmer mal ordentlich auf Vordermann bringt, weil vielleicht bald die Heimfahrt ansteht und später dann in ein ordentliches Gemach auf einen wartet.

Ein weniger gute Idee ist es, das Reinigungsgerät am Ende, also, dann, wenn alles fertig ist, noch schnell auszuklopfen.

Also, natürlich nur in der Theorie, so als Gedanke, nicht falsch verstehen :roll:

PS: Dank Tochter B., ist die Überschrift jetzt auch gefixt! Manchmal, ne? :mrgreen:

 

 

 

Die schöne und moderne Onlinewelt

onlineklausurPremiere

Das soll mal einer sagen, man erlebt nichts Neues mehr!

Wie die meisten hier ja schon mitbekommen haben dürften, befinde ich mich aktuell in einer Umschulung.

Bedingt durch die Pandemiewirren, sind wir seit März 2020 allerdings immer wieder gezwungen, in den Onlineunterricht auszuweichen, um die Ausbildung überhaupt zu realisieren. In der Regel findet der Unterricht wechselseitig statt, immer eine Woche jeweils zu Hause und die nächste wieder im Präsenzunterricht auf dem Campus.

Aber keine Regel ohne Ausnahme!

Immer wieder nach den Ferien oder wenn größere Heimaufenthalte angestanden haben, ist es aus organisatorischen Gründen notwendig, mehrere Onlinewochen am Stück zu praktizieren.

Nun ist es ja so, dass man während einer Ausbildung auch des Öfteren seinen Wissensstand abfragen (lassen) muss, es stehen die heiß geliebten Klausuren, etwas billiger ausgedrückt: Klassenarbeiten auf dem Plan.

Bisher war es uns planungstechnisch immer möglich, diese Klausuren während der Präsenzphasen zu erledigen, da dies für alle Beteiligten im Regelfalle der einfachere Weg ist. Leider hat sich dabei aber in der Vergangenheit gezeigt, dass die teilweise sehr kurzfristig angesetzten Onlinephasen dafür sorgen, dass viele dieser kleinen Lernstandserhebungen immer wieder aufgeschoben werden müssen, um somit dann in der nächsten Präsenzphase geballt aufzutreten, was weder für die auszubildende Truppe noch für die Dozenten eine besondere Freude darstellt.

Heute habe ich das erste Mal eine Onlineklausur genießen dürfen!

Natürlich fühlt sich zu Beginn alles relativ fremd an, weil man sehr auf die Technik angewiesen ist, die in den letzten Monaten durchaus bewiesen hat, dass sie auch gerne mal ihre eigene Vorstellung vom Unterrichtsablauf aufzeigt und uns Pausen durch Aussetzer gönnt. Während einer Klausur ist so was aber, gelinde gesagt, scheiße ;-)

Da ich von Natur aus wohl doch ein Online- und Technikjunkie bin, muss ich zugeben, dass mir die neue Möglichkeit, in Jogginghose und Hausschuhen die kleine Prüfung im privaten technischen Umfeld abzulegen, durchaus sehr zugesagt hat.

Und auch wenn der Druck und Stress durch die Vorbereitung und die eigentliche Durchführung der Klausur dadurch nicht unbedingt weniger worden ist, kam mir die heutige Klausur doch ein klein wenig entspannter vor und man kommt auch nicht wirklich in die Versuchung zu mogeln, weil erstens der digitale Klassenlehrer einem auf die Finger schaut und zweitens die Zeit auch einfach viel zu gering wäre, um großartig andere Wissensquellen anzuzapfen.

Unterm Strich: Nur weil es digital und modern ist, muss es ja nicht schlecht sein :mrgreen:

 

 

Der Plan für das Wochenende

internat_und_inbusAn die Stammleser?

Nun, die regelmäßigen Leser hier vom „Desasterkreis“ wissen anhand des Fotos, wo ich nun wieder bin und was auf der To-do-Liste für das Wochenende (unter anderem) steht.

Ok, so schwer ist das nun auch nicht zu erraten, ich weiß ;-)

Davon unabhängig, wünsche ich Euch allen ein schönes Wochenende :-)