Die Brille der Wünsche

Brille mit sonniger Wunschwelt vor einer tristen Realität. KI, was sonst?Wenn man nur sieht, was man sehen WILL

Egal ob Politik oder echte Menschen, die mir im Laufe der Jahre begegnet sind, manchmal läuft es erstaunlich ähnlich.

Es kann nicht sein, was nicht sein darf.

Passt die Realität nicht zur eigenen Vorstellung, wird eben nicht die Vorstellung überprüft, sondern die Realität zurechtgebogen. Schönreden, ausblenden, passenden Ausschnitt suchen, fertig. Im Zweifel hilft die richtige Brille, auf den Boden stampfen und schlimmstenfalls anderen die Schuld zuschieben, gerne samt Verantwortung.

 

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Ein Beitrag geteilt von Michael F. (@sesselphilosoph)

Kann man machen

Im Grunde ist das erst einmal jedem selbst überlassen. Wer sich eine beschissene Politik schönreden möchte, seinen Konsumwahn oder irgendeine Idee, die schon beim ersten Kontakt mit der Wirklichkeit auseinanderfällt, bitte. Jeder darf sich seine Welt so hübsch anmalen, wie er möchte.

Nur wird aus Scheiße eben keine Schokolade, bloß weil genug Kakao drauf ist. Dazu passt dieser alte Spruch immer noch wunderbar:

Millionen Fliegen können nicht irren. Scheiße muss schmecken.

So funktioniert Wahrheit nur leider nicht.

Die passende Bubble gibt es gleich dazu

Richtig praktisch wurde das Ganze mit Social Media. Früher musste man Gleichgesinnte wenigstens noch finden, heute reichen ein paar Klicks und irgendwo sitzt garantiert jemand, der dieselbe Brille trägt. Dann kommt der nächste dazu, noch einer bestätigt alles und irgendwann wirkt die eigene Sicht plötzlich erstaunlich groß.

Über diesen Effekt hatte ich schon bei „Differenzierung stört, oder?“ geschrieben. Social Media hat solche Lager nicht erfunden, aber ziemlich komfortabel gemacht.

Problematisch wird es dann, wenn aus „Ich sehe das so“ irgendwann „So ist es“ wird und daraus gleich folgt, dass bitte auch alle anderen diese Sicht übernehmen sollen.

Realität kann ziemlich störend sein

Politik ist dafür ein dankbares Beispiel. Man kann sich Pläne, Entscheidungen und Entwicklungen wunderbar hinrechnen, solange man nur die passenden Zahlen, Leute und Erklärungen betrachtet.

Irgendwann fehlt dann Geld, Menschen verhalten sich nicht wie vorgesehen oder Dinge funktionieren schlicht anders als gedacht. Dann gäbe es natürlich die Möglichkeit zu sagen: War wohl doch nicht ganz so clever.

Das scheint nur erstaunlich schwer zu sein. Viel angenehmer ist es, einen Schuldigen zu finden. Die anderen, die Umstände, die Gesellschaft, das Schicksal, irgendwer wird sich schon auftreiben lassen. Hauptsache, die Brille bleibt auf.

Andere verdienen daran

Ganz nebenbei dürfte diese Entwicklung für manche Marketingabteilung ein ziemliches Geschenk sein. Menschen kaufen längst nicht nur Produkte, sie kaufen Zugehörigkeit, Haltung und das passende Gefühl gleich mit. Vorne wird Zugehörigkeit gepredigt, hinten das Geld gezählt und irgendwo kichert jemand, der eine Excel-Tabelle auswertet.

Je sauberer sich Gruppen selbst sortieren, desto leichter kann man ihnen genau das vorsetzen, was zu ihrer jeweiligen Welt passt. Da muss niemand mehr groß überzeugen, wenn die Zielgruppe ohnehin schon weiß, was sie sehen will.

Da kann man sich mit dem Dollarzeichen in den Augen schon mal auf die Schenkel klopfen. Die Wunschbrille gibt es praktisch gleich im passenden Design dazu.

Brille ab hilft manchmal

Wünsche und Vorstellungen sind völlig okay. Ohne die wäre das Leben vermutlich ziemlich grau. Nur sollte man gelegentlich prüfen, ob das, was man sich so hübsch zurechtgelegt hat, draußen eigentlich noch irgendetwas mit der Realität zu tun hat.

Die kann man ignorieren, schönreden oder passend einfärben. Weg ist sie deswegen nicht.

 

 

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Hinten die Wirkung – vorne die Ursache

KI-Szene: Bus im RegenNicht direkt Hellsehen (eher rot)

In der Regel KANN man früh gegen 5 Uhr 30 Glück haben und die Straßen sind frei.

Ein kleines Bisschen schmälert sich die Hoffnung auf diesen Zustand allerdings, wenn es regnet – angepasste (…) Fahrweise und so.

Persönlich finde ich es auch durchaus angebracht, entsprechend der Straßenverhältnisse zu fahren, solange man das am Ende eben noch als Fahren bezeichnen kann.

Eines ist jedenfalls sicher

Wenn auf einer Strecke, die ansonsten eigentlich bestenfalls in der Ferne vor einem ein Auto erahnen lässt, plötzlich eine ganze Reihe Rücklichter immer größer werden, dann befindet sich das Problem eher an der Spitze dieser hoffentlich noch rollenden Reihe.

Da denkst’e, irgendjemand glaubt mal wieder, dass bei Regen Panik Pflicht ist und plötzlich Monster aus der Straße schießen oder etwas in der Art. Aber nein, keine Apokalypse, kein plötzlicher Krater – nur wieder der weiße Kleinbus des Reiseunternehmens S!

(Un)glücklicherweise bin ich so weit von der Spitze entfernt, dass sich der Gedanke an ein Überholen getrost wegschieben lässt, obwohl die Mitleidenden vor mir schon so einiges riskieren, um an dem Ding vorbeizukommen.

Junge, Junge, da entwickeln sich regelrechte Stunt-Szenen! Das wäre ja fast unterhaltsam, wenn es nicht so brandgefährlich wäre. Denn wenn’s vorne kracht, kann das hinten immer noch böse enden.

Fazit

Wenn vor Dir die Schlange leuchtet, ist das kein Zeichen für Gemütlichkeit, sondern für Pulsbeschleunigung :roll:


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Intelligente Menschen wissen das

Intelligente Menschen wissen dasHinweis & Statement

Es steht zu lesen:

Das ist ein Blumenbeet

– kein Abfallkorb

– kein Hundeklo

Intelligente Menschen wissen das !!!

Das Schild habe ich heute beim Einkaufen zum ersten Mal bewusst wahrgenommen. Ich muss schon sehr oft daran vorbeigekommen sein, irgendwie ist es mir wohl vorher nie bewusst im Fokus erschienen.

Nun, da ich in der Regel meine Brocken nicht in anderer Leute Blumenbeeten oder Grünanlagen entsorge, habe ich bei dem Thema wahrscheinlich auch keinen Grund zu erhöhter Aufmerksamkeit.

Man kann sich die Entstehungsgeschichte dieses Schildes bildlich vorstellen.

Da hat irgendjemand mit viel Mühe ein Beet bepflanzt, damit man sich an der eh schon grauen Straße ein netter Anblick bietet und dann kommen Zeitgenossen, die ihren Kaffeebecher, ihre Zigarettenkippen oder das, was der Hund so hinterlässt, einfach mitten reinwerfen.

Irgendwann hat der Verantwortliche genug und denkt sich: Ich muss was tun! Und weil direkte Ansprache heutzutage (mindestens) oft mit einem empörten „Wie reden Sie denn mit mir?“ endet, wird eben ein Schild aufgestellt.

Jedenfalls komme ich zu dem Schluss, dass die Worte auf dem Schild unsere aktuelle Gesellschaft schon gut widerspiegeln.

 

  

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30 km/h – länger ist immer gut!

Gefahren durch 30er-Zonen, über die keiner spricht!Begleiterscheinungen in 30er-Zonen, über die keiner spricht!

Ich weiß, dass das Thema „30 überall“ gerne polarisiert, deshalb will ich da gar nicht drauf eingehen, ob es nun sinnvoll oder nicht ist.

Bestimmten Menschen kann man eben ihre persönliche Ideologie nicht ausreden, sieht man ja auch an anderen Stellen.

Egal, darum geht es mir jetzt gerade gar nicht mal, eher um die Begleiterscheinungen von 30er-Zonen, über die kaum jemand spricht! ;-)

Unterschätzte Nachteile:

  • Der Blutdruck steigt, wenn man das Schild plötzlich an Stellen sieht, an denen bis gestern gar keines war.
  • Er steigt noch weiter, wenn jemand zeitliche Einschränkungen wie zum Beispiel „Von 22 – 6 Uhr“ nicht registriert oder kapiert.
  • Es dauert einfach länger, bis das Pizzataxi ankommt.
  • Die Pizza kommt kälter an, als es sein müsste.
  • Man kann schnell erkennen, wer 25 nicht von 30 km/h unterscheiden kann.
  • Es stellt sich an jedem Blitzer heraus, wer den Unterschied zwischen angepasst fahren und Bremstest nicht verstanden hat.
  • Der erste in der Schlange bestimmt den Rhythmus, siehe die vorherigen beiden Punkte (Ja, das gilt tatsächlich überall.
  • Fußgänger brauchen keine Ampeln mehr, die Lücke zum Überqueren der Straße reicht immer und falls nicht, ist es ja eine 30er-Zone, da muss das Auto einfach schlagartig stoppen können.
  • Aus normalem Abstand werden plötzlich Lücken, in die man sich aus Seitenstraßen und Parklücken „mal eben“ vorschnellend reinzwängt.

Ungeahnte Vorteile:

  • Adrenalinkick, wenn du ein 15 km/h schnelles Fahrrad überholen möchtest.
    Kein Fitnessstudio mehr nötig! 30/50/30 trainieren die Wadenmuskulatur am rechten Bein.
  • Der Lkw, der früher in 3 Sekunden an deinem Fenster vorbeigefahren ist, kann jetzt bewundert werden, wenn er jetzt stattdessen im Stop-and-Go 1-2 Minuten vor dem Haus kriecht.
  • Man kann sehen, wie viel Potenzial die Seitenstraßen haben, wenn da ungeahnte Schlangen auf eine Lücke zum Einscheren warten.
  • Du kennst nach einer Weile alle Schaufenster sehr genau, immerhin bist Du früher ja effizient daran vorbeigefahren.
  • Du lernst die Pizza-Sorte „Frozen-Ice“ kennen!
  • Bestimmte Parteien können beweisen, wie gut sich Dinge einführen lassen, die nur eine Minderheit toll findet.
  • Im Gespräch über solche Dinge merkst du schnell, wem du einfach nichts zu sagen hast.

Die Liste ist bestimmt nicht vollständig, nein, ganz bestimmt nicht :mrgreen:

   

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Fahre früh, dann sind die Straßen frei

KI-Szene: Bus im RegenDas gilt wohl nicht mehr …

Kennt Ihr das?

Man muss morgens so gegen 5:25 Uhr zur Arbeit fahren. Die Zeit ist absichtlich so gewählt, weil die Straßen zu dieser Uhrzeit in der Regel leer(er) sind.

Okay, ich bin eigentlich nie im Zeitdruck, aber im Grunde geht es mir ja darum, einfach anzukommen, mehr nicht.

Klar, ich fahre gerne Auto, aber wenn ich Spaß haben will, dann starte ich:

Nicht um diese Uhrzeit.
Nicht im Dunkeln.
Nicht bei der Kälte.
Nicht im Regen.
Nicht bei Dingens …

Normalerweise klappt das morgens auch ganz gut – Betonung auf „normalerweise“.

Womit es losgeht?

Damit, dass Busse anscheinend eine Art „flexiblen Fahrplan“ haben.
Der 693er zockelt gerne mal gemütlich vor mir her, weswegen ich meine Abfahrtszeit genau so gelegt habe, dass er idealerweise hinter mir bleibt. Locker hinter mir bleibt.

Heute?

Keine Chance!

Er ist entweder später gestartet oder hat sich spontan überlegt, mein persönlicher Führer zu sein. Jedenfalls habe ich ihn nach dem Abbiegen auf die Hauptstraße direkt vor der Nase.

Überholen?

Bei dem Sauwetter?

Vergiss es.

Also ausharren. Manchmal hilft allerdings der Zufall und am Gumpener Kreuz fährt er tatsächlich in die Haltestelle. Ich kann endlich vorbei und denke: „Das war’s!“.

ABER!

Von links erscheint an der Kreuzung der weiße Kleinbus des Reiseunternehmens S und hat Vorfahrt, was natürlich bedeutet, ich habe dieses Gefährt nun VOR mir“ Da stellen sich bei mir sofort alle Nackenhaare auf, weil ich diese Karre schon öfter vor der Nase hatte. Wer auch immer da fährt – er oder sie hat da was mit dem Bedienen eines Autos auf der Straße und im Verkehr nicht verstanden!

Mehr als 70 in den 100er-Zonen? Fehlanzeige. Und bei jedem neuen Geschwindigkeitsbegrenzungsschild wird gebremst, völlig egal, ob die erlaubte Geschwindigkeit überhaupt erreicht ist. Danach wird dann auf irgendeinen Zufallswert beschleunigt – gerade so, dass man keine Chance hat, vorbeizuziehen. Außer im letzten Drittel von geschlossenen Ortschaften, da gibt das Teil dermaßen Speed, dass ich mal lieber im Rahmen des Erlaubten bleibe.

Das Ganze zieht sich, bis ungefähr zwei Drittel der Strecke hinter mir liegen. Endlich biegt er ab, der Kleinbus.

Aber die Freude währt nur kurz

Es ist fast schon ein Klischee, aber meine Erfahrung hat mich gelehrt:

Wenn ein SUV mit „E“ auf dem Kennzeichen vor einem auftaucht, wird’s merkwürdig. Nicht generell, aber auffallend oft … Und ratet mal, was keine 100 Meter weiter den Kleinbus ablöst. Richtig! Ein SUV mit „E“.

28 in der 30er-Zone, 35 in den 50ern – und bei jedem Anzeichen von Gegenverkehr wird gebremst.

Kurve? -> Bremsen.

Fahrbahnverengung? -> Bremsen.

Wahrscheinlich bremst der Typ*In*Innen ( :mrgreen: ) auch, wenn sich die Farbe des Autos vorm ihm/ihr/es ändert!

Die ganzen anderen Kleinigkeiten wie unbenutzte Blinker, endloses stehen an auf grün geschalteten Ampeln oder Panikbremsungen an stationären Blitzern fallen da gar nicht mehr ins Gewicht.

Aber mal ehrlich, also, weil das ja immer mal Thema ist und oft als Argument gepredigt wird:

Wenn man wirklich Energie sparen will, dann doch sicher nicht mit diesen ständigen Brems- und Beschleunigungsorgien. Jetzt komme man mir auch nicht mit dem Schlagwort „Sicherheit“! Diese Leute fahren alles andere als sicher und sorgen durchaus auch für Unsicherheiten und Missverständnisse bei den restlichen Verkehrsteilnehmern, ganz zu schweigen von der verschwendeten (eigenen) Lebenszeit. :roll:

Aber eigentlich passt das gut zu gestern Nachmittag

Auf dem Rückweg lief das genauso ab, nur mit anderen Akteuren.

Da gab’s eine Fahrschule, die jede mögliche Unsicherheit in Sachen Anfahren und einfach auch Weiterfahren perfekt demonstrierte. Okay, ja, die Leutchen lernen noch, da bin ich nachsichtig, allerdings erschließt sich mir auch hier nicht, warum man mit 30 km/h bei freier Fahrbahn durch Reichelsheim tuckern muss.

Vor allem, wenn man doch vorher schon bewiesen hat, dass 70 Kilometer pro Stunde auf der Landstraße durchaus gemeistert werden (in der 100er-Zone).

Als Bonus dann noch den Fahrer eines 3,5-Tonners, der sein Fahrzeug offensichtlich eher als Flugzeugträger eingeschätzt hat. Dazu, Trommelwirbel, ein weiterer SUV mit „E“ auf dem Kennzeichen. Andere Farbe, anderer Hersteller, aber die Fahrweise des „Klienten“? Copy & Paste.

Was ich damit sagen will?

Es geht doch nichts über eine Extra-Portion Puls ;-)

 

   

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Der Mensch und der Karpfenteich

moralei-aberJeder in seiner Blase, oder?

 

„Hast Du ausschließlich Karpfen im Teich?“

„Ja, es gibt ja nur noch Karpfen!“

„Wie kommst Du denn da drauf?“

„Mein Teich beweist es, da sind nur noch Karpfen drin!“

Damit ist meine Einschätzung zu einem Großteil der Menschheit kurz und knapp erklärt! ;-)

 

 

 

Aus Frust oder: Einer dieser Tage…

Herr Lauch: Not amused!Diese Tage …

Kennt Ihr das?

Man steht morgens auf und hat schon einen Furz quer sitzen. Nicht begründet, nicht durch bestimmte Ereignisse ausgelöst – einfach so.

Vielleicht ist man auch durch irgendetwas getriggert worden, was gar nicht wirklich im Bewusstsein angekommen ist, was aber letztendlich auch egal ist.

Klassisch trifft dies oft noch den Samstag oder Sonntag, an dem man vielleicht hätte ausschlafen können, was aber irgendein Umstand erfolgreich verhindert hat.

Das Zwitschern der Vögel nervt, die dämlichen Kissen liegen knubbelig und außerdem geht einem das ganze Aufstehen ohnehin auf den Sack.

Die Kaffeemaschine ist viel zu lahm, was eine diabolische Zeitverschwendung. Die Menschen können angeblich zum Mond fliegen, aber Kaffee immer und in Echtzeit, das schafft keiner. Tolle Entwickler, wirklich…

Jetzt könnte man wenigstens kaffeeschlürfend seine Mails checken, leider sieht das Notebook dies aber anders. „Update-Fortschritt 33 %“ :roll:

Ja, werte Experten von Winzigweich, DAS ist genau das, was ich jetzt sehen will und weil Ihr ja sowieso immer besser wisst, was ich an meinem Rechner brauche, pfuscht doch auch gleich noch tiefer in meinem System herum. Vielleicht noch eine Einhornanimation, damit das Durchsuchen von Ordnern wenigstens ordentlich verzögert wird? Toll, ich platze gleich vor lauter Freude!

Dann die elektrische Post an sich. „Friss die Pille blau und zart, wird Dir gleich ein Bauteil hart!“, ist noch das Harmloseste an Schwachsinn, der reinkommt. Wer richtig Freude bekommen will, muss mal einen Blog starten, Impressumspflicht und so. Meine Filter funktionieren gut, aber gegen Schwachsinn ist kein Kraut gewachsen und nicht alles ist wirklich Spam, wenn Ihr versteht, was ich meine. Nein, meine werte Prinzessin der Elfen, ich habe immer noch absolut kein Interesse an einem bezahlten Artikel ohne Kennzeichnung mit ‚do follow‘ zu Deinen hammergeilen Katzenpfoten gewürzten Hühnerschwanzkristallen, auch nicht, wenn die schon 3 x im Mondlicht aufgeladen wurden. Klar, das würde mir vielleicht einmaligen Content bringen, fragt sich nur, von wem.

Kaffee leer, Post gecheckt, ab zur Körperpflege. Idee gut, Umsetzung erst möglich, wenn dann das Bad frei ist, soviel dazu. Wenn es dann endlich so weit ist, verschwören sich die Temperaturen des Wassers, der Inhalt der Duschgelflasche und die Zuverlässigkeit der Rasierklingen, es wird echt nichts ausgelassen.

Zum Glück ist es ein Tag ohne Verpflichtungen. Nur eben mit der Frau einkaufen, dann ist nichts weiter geplant. Wobei meine Erfahrungen mit dem Einkaufen an sich schon wie eine Drohung wirken, nicht zuletzt wegen so Dingen wie Spinat, Viren und auch vermehrtem Kaffeekonsum. Wenn man dann noch etwas falsch versteht, ist gleich ganz Land unter.

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Aufgeschnappt: Zwei Gehirne

Doppelt Blöd ;-)Bei Twitter aufgeschnappt, kann ich nicht in Vergessenheit geraten lassen! ;-)

Die Verfasserin möchte nicht genannt werden, was ich natürlich respektiere!

 

 

 

Der Mittelmaß-Snob

Schematisch, Euro Kennt Ihr den Mittelmaßsnob, sozusagen aus der Kleingeldklasse? Nein?

Ich bisher auch nicht, ich habe das zunächst nur so am Rande mitbekommen. Natürlich nicht nur mitbekommen, auch das eine oder andere zusammengereimt. Ich meine, kennt Ihr das? Du sitzt so im Auto oder auf dem Klo, da springt Dich ein Gedanke an, der sich wie von alleine weiterspinnt. Dann macht es PING, und man hat eine Story im Kopf. Eben so eine kleine Idee, wie sich welcher Sachverhalt erklärt. So etwas muss man dann bloggen, weil das einfach nicht anders geht ;-)

Einfach „mitbekommen“ stimmt aber doppelt nicht, eher habe ich Schlussfolgerungen aus dem gezogen, was ich bei Facebook kürzlich in den Kommentaren gelesen habe. Es ging um ein Thema, welches vor allem die wirtschaftlich Schwachen betrifft. Frei nach dem Motto: „Ätsch, mit gehts besser als Dir, aber auch nicht gut genug. Du bist allerdings selber Schuld, ich nur ein bemitleidenswertes Opfer„.

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