Die Servicefall-Falle

dsl-lte-problemeDann melden wir mal eine Störung

Ich wohne ja nun hier in einer Gegend, in der superschnelles Internet keine Selbstverständlichkeit ist. Als wir 2013 hergezogen sind, war ein 25 Mbit Internetanschluss möglich, also wurde der seinerzeit auch gebucht. Nach drei Jahren dann eine Herabstufung auf DSL 16000, aus technischen Gründen, wahrscheinlich weil der Nachbar auch Internet haben wollte.

Das hat mich schon ziemlich gefuchst und nach einigem hin und her habe ich mich entschlossen, auf eine Hybridlösung zu setzen. Wer das nicht kennt: Das ist so eine Mischlösung aus DSL aus dem Erdboden und LTE, also Funkdaten aus der Luft via Mobilfunknetz. Lange Rede, kurzer Sinn: Das funktioniert erstaunlich gut, in Schwachlastzeiten sind knapp 70 Mbit durchaus keine Seltenheit.

Wie man auf dem oberen Bild erkennen kann, liegt dabei die Empfangsstärke beim LTE optisch signalisiert bei diesen 3 Balken, technische Einzelheiten erspare ich mir. (OK, irgendwer fragt ja doch wieder, also die entscheidenden Werte liegen im Mittel bei RSRP -97 und RSRQ -6.). Leider ist die Geschwindigkeit bei LTE nicht konstant. Hängen viele Nutzer in der Funkzelle, geht es zuweilen langsamer zu, unter 22 Mbps falle ich aber eigentlich nie. Ergänzend sollte ich vielleicht noch erwähnen, dass ich mir eine externe Indoor-Antenne für den LTE-Empfang am Router (Speedport-Hybrid) gekauft habe, was eine sinnvolle Investition ist, die sorgt für den Unterschied zwischen zwei oder drei Empfangsbalken.

dsl-lte-probleme-2Ja wo isser denn, der Leuchtklotz?

Das ganze System läuft jetzt so seit Mitte 2018. Abgesehen vom zusätzlichen Kabelsalat durch die Zusatzantenne arbeitet es recht stabil und vernünftig.

Vor ein paar Tagen allerdings erblicke ich erstaunt die Anzeige auf dem zweiten Bild. Da sind nur noch zwei der fünf möglichen Balken aktiv. Ein kurzer Test bestätigt: Da ist etwas faul!

Datentransfers brauchen ewig, bis sie beginnen, der Datendurchsatz ist unter aller Sau. Was macht man also? Nach ein wenig Router Neustart, Antenne prüfen und Stecker-raus-rein-Aktivität, ruft man die Servicestelle an und meldet eine Störung. Nebenbei geht auch die Verbindung zum Telefonieserver plötzlich immer wieder verloren. Die Erstmeldung geschieht via Internet, was ja an sich schon eine Herausforderung ist, wenn das Netz spinnt.

Humor als Bonus

Ganz witzig wird es aber, wenn die Online-Schritt-für-Schritt-Hilfe die Anweisung erteilt, alle Netzwerkverbindungen UND das WLAN zu trennen, ehe man auf “Weiter“ klickt! :shock: Werte Ersteller der Seite: Macht Ihr mir das mal live vor? ;-)

Die Störungsmeldung

Nun, irgendwann stellt man dann fest, dass auch die LTE-Geschwindigkeit auf dem separat zu betrachtenden Smartphone ebenfalls, gelinde gesagt, scheiße schlecht läuft. Mein Verdacht: LTE hat hier grundsätzlich ein Problem, das liegt nicht direkt an meinem Anschluss. Wenn dann natürlich die ganze Gemeinde nur noch am DSL saugt, geht auch dieses in die Knie.

Jetzt ist aber die Herausforderung, diese Erkenntnis dem Textfeld des Telekommunikationsanbieters mitzuteilen. Wie umschreibt man das? Passt alles in das Feld? Kapiert der oder die Lesende das überhaupt? Liest das jemals jemand?

OK, die Meldung ist raus, ich soll innerhalb 24 Stunden kontaktiert werden.

Der Klassiker

Es kommt natürlich, wie es kommen muss:

Der Service ruft zurück und stellt fest, dass der Anschluss läuft, wie er eben laufen soll. Persönlich verfolgt man das parallel am PC mit und bemerkt das Gleiche, ES IST WIEDER ALLES SO, WIE ES SEIN MUSS! Just in diesem Moment. Man erfüllt sofort das Klischee Trottelkunde, gefühlt wenigstens.🙄 Die Dame am Telefon hat sich aber als zugänglich und kompetent erwiesen, die Störung liegt nun bis Dienstag auf Eis, wir wollen abwarten, was sich entwickelt.

Immerhin ist das aber nun schon das zweite oder sogar dritte Mal, dass ich ein Problem mit dem Anschluss habe, welches sich genau in dem Moment in Luft auflöst, als die Leitung geprüft wird. Zufall? Verschwörung? Ich weiß es nicht!

Jedenfalls bin ich im Moment wieder mit voller Power online (es scheint sogar schneller zu laufen!?), wir werden sehen, was das Weekend bringt. Sollte ich mich allerdings bei einigen nicht wie erwartet melden, gilt das Geschriebene von gestern ;-)

 

 

 

Die Eistee-Falle

EisteeMach was kalt!

Wir haben seit einigen Tagen ja eher weniger Grund, uns über Sonnenmangel zu beklagen. Damit verbunden ist, zumindest bei mir, auch ein gewisses Bedürfnis an kalten Getränken.

Flaschen aus dem Kühlschrank sind schnell recht warm, werden Eiswürfel hineingegeben, schmeckt das Ganze am Ende eher wie die Probe aus einem Planschbecken. Ich habe mich auch schon an diesen mehrfach verwendbaren Plastikwürfeln versucht, aber irgendwie ist das wohl eher für Menschen gedacht, die auch ansonsten gerne mal auf alten Autoreifen herumkauen. Geschmacklich, meine ich natürlich, obwohl… Egal.

Ich habe für mich eine bessere Lösung gefunden. Solange keine Kohlensäure drin ist, friere ich mir eine nicht mehr ganz volle Flasche einer Flüssigkeit nach Wahl im Tiefkühler ein. Nicht ganz voll übrigens deshalb, weil sich Eis ausdehnt. Nur für den Fall, dass dies jemand noch nie getestet hat, Flaschen können (und werden!) platzen ;-)

Aktuell ist mein Favorit für die Aktion Eistee. Alleine schon, um dem Namen gerecht zu werden, auch ansonsten auch so eine recht coole Sache ;-) Nach 2 Stunden in der Tiefkühlung ist er noch nicht ganz gefroren, aber auch nicht mehr komplett flüssig.

Eistee-FalleMan hat also so richtig Durst, auf der Flasche bildet sich ganz leicht Kondenswasser und eigentlich setzt der Schluckreiz schon beim Öffnen der Flasche ein.

Tja und dann? Dann hat die Pulle so blöde gelegen, dass sich ein Pfropfen aus Eis gebildet hat, der jede Flüssigkeitsentnahme unmöglich mache. Nix, Nada, Niente… Eine unscheinbare wirkende, aber sehr stabile Eissäule geht von oben nach unten. Du siehst, Du willst, Du kommst nicht ran!

Das muss jetzt erst eine Weile antauen. Ich geh dann man schauen, ob ich was Kaltes zu trinken finde :roll:

 

 

 

 

Ein Wort noch zum Verhalten, in der aktuellen Corona Situation

Noch ein Wort...Vielleicht ist das Problem nicht das Problem!

Viele Unannehmlichkeiten mit denen wir im Moment kämpfen, kommen nicht durch Unveränderliches und Krankheit.
Sie kommen vom Mangel an Vertrauen, vom fehlenden Glauben!
Hamsterkäufe und rebellisches Verhalten, sind nur einige Zeichen dafür.
Einige sollten überlegen, warum dies so ist!

Vertrauen muss verdient werden!

Kaum jemand misstraut der Aussage, dass der Virus gefährlich ist. (Übrigens ist „der“ Virus nicht falscher, als „das“ Virus!)
Viele misstrauen aber der Aussage, dass Lebensmittel ausreichen, dass Corona nicht tödlich, sondern „nur“ gefährlich ist.
Damit wird selbst dem Virus mehr Zuverlässigkeit zugeschrieben, als denen, die in solchen Situationen die Lösungen suchen müssen!
Es muss im Vorfeld, viel verspielt worden sein!

Kompetenz

Es ist eben schwer zu glauben, dass Menschen die vor wenigen Monaten noch das Geschlecht von Papierkörben untersucht haben, plötzlich die Fähigkeit aufbringen, die Bevölkerung vor Verseuchung zu schützen.

Es ist eben schwer zu glauben, dass Lebensmittel ausreichend vorhanden sind, wenn Wochen vorher schon von hohen Stellen geraten wurde, Vorräte zu bunkern.

Es ist eben schwer zu glauben, dass für die Gesundheit verantwortliche Minister besonnen entscheiden, wenn sie im Vorfeld das Pflegepersonal und die Versorgung infrage gestellt haben.

Es ist eben schwer zu glauben, dass die so hoch gelobte EU wirklich eine Existenzberechtigung hat, wenn sie plötzlich in der Bedeutungslosigkeit versinkt und die Nationen schlagartig ihre Grenzen wiederfinden.

So etwas führt zu Unsicherheiten. Diese führt zu Angst und diese wieder, führt zum Auslösen der Überlebensreaktionen!

Ihr, liebe Verantwortliche, habt dafür zu sorgen, dass aus „Rette sich wer kann“, ein echtes „Wir schaffen das“ wird! Es gibt Menschen im Land, die gar nicht mehr realisieren, dass Corona nicht garantiert tödlich, sondern eben sehr gefährlich ist, wenn die Ausbreitung nicht gestoppt wird.

Aber wenn aus einem Toten tragischerweise zwei werden, kann man ja ruhig von einer Verdopplung sprechen, das klingt so schön heftig und wirksam, gell? 2000 statt 1000 sind auch eine Verdoppelung, merkt Ihr da was?

Mich sorgen übrigens nicht die, wahrscheinlich notwendigen, Unannehmlichkeiten der Virusgeschichte aktuell.
Ich sehe mit Bedenken auf die „bewährten“ Veränderungen, die am Ende beibehalten werden, weil irgendjemand da seinen ganz persönlichen Vorteil draus zieht.

Ebenso wäre es nicht neu, dass zugesagte Hilfe nur bei denen ankommt, die sie nicht benötigen oder später die Hand aufgehalten wird. Dann, wenn sich an die Krise niemand mehr erinnern will und die Folgen, nicht mehr auf die Ursachen zurückzuführen sind!

Da, werte Politik und Medien, DA liegen oft die Ursachen von Hamsterkäufen und falschem Verhalten. Wo kein Vertrauen vorhanden ist, fehlt auch der Respekt!

Noch ein Appell an alle, die nicht besonders gefährdet sind!
Im Löwenanteil aller Fälle werdet Ihr nicht krank!

Wenn doch, fühlt Ihr Euch einige Tage nicht gut, bestenfalls merkt Ihr es noch nicht einmal! Also bitte, plant nicht das eigene Ende durch Corona, dies wird ohne weitere Umstände so nicht kommen! Sorgt Euch darum, dass Gefährdete nicht durch unüberlegtes Verhalten infiziert werden!

Wo kein Vertrauen existiert, schafft welches!

 

So viel für jetzt. Mit den nächsten Beiträgen, versuche ich hier wir gewohnt weiterzumachen! ;-)

 

wichtig