Schwach geworden
Wer hier im Blog ein bisschen mitliest, kennt die Vorgeschichte im Büro.
Erst stand da eine Schüssel mit Erdnüssen im Pausenraum, dann wurden es zwei.
Beide randvoll mit dem gefährlichen Zeug, sauber platziert, damit man ja nicht drumherum kommt.
Is‘ bestimmt so ein Arbeitgeberding! Nix mit „Früchtekorb“, „Extraurlaub“ oder „Wasser kostenlos“! ![]()
NE!
Erdnüsse Freunde, DAMIT ködert man Mitarbeiter.
Wobei … auch Blödsinn, bin ja schon da, was sollte man da ködern?
Nur, wenn keiner ködert, warum dann Erdnüsse? Ich wittere eine Falle, ein Komplott!
Die nächste Stufe
Die Kollegen (oder wer auch immer das da hingestellt hat) haben mich jedenfalls so erfolgreich angefixt, dass ich inzwischen eigene Erdnüsse kaufen musste.
Ganz offiziell, mit Kassenzettel. Mitgenommen ins Büro, getarnt in der Brotdose, damit es nach harmloser Pausenverpflegung aussieht und nicht nach ernsthaftem Suchtthema.
Ist das schon der Abstieg?
Wie soll das enden?
Totalversagen der Selbstbeherrschung?
Und dann kommt der Gedanke, der es nicht besser macht!
Was, wenn ich jetzt eine Nussallergie bekomme, aber längst an dem Punkt bin, an dem ich nicht mehr stoppen kann? Nie mehr!
Ist es dann das Ende?
Und wenn ja, wovon eigentlich?
Von der Vernunft, der Snackkultur im Büro oder einfach nur von meiner Restwürde?
Beschaffungskriminalität, eigene Plantage, Ernte im Homeoffice – alles gedanklich schon einmal durchgespielt ![]()
Sicher ist nur eins, die Büro-Erdnüsse haben eine Dynamik entwickelt, die mir langsam ein bisschen unheimlich wird.
Okay, ich fege mal ein paar Schalen weg … ![]()
Wer kämpft mit? ![]()
Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Bisschen Desasterkreis & Social Media?



































