Reaktion, Verwirrung, Überforderung?

Fernlicht, das unheimliche WesenFernlicht, das unheimliche Wesen

Unter der Woche bin ich früh unterwegs, das Zifferblatt zeigt irgendwas zwischen fünf und sechs Uhr.

Um die Zeit ist es so gut wie immer dunkel, streckenbedingt ist es viel Landstraße. Wer das kennt, weiß, warum man auf freien Abschnitten gern mehr sehen möchte, Fernlicht liegt da nahe.

Nach tausenden Kilometern auf immer denselben Wegen frage ich mich inzwischen trotzdem, ob mit der Reaktionsfähigkeit der Menschheit irgendwas passiert ist.

Gefühlt schafft es mindestens jeder Dritte nicht mehr, bei Gegenverkehr das Fernlicht zeitnah auszuschalten. Manche lassen es gleich komplett an. Das ist kein einzelner Spezialist, das ist eine Disziplin mit Breitenwirkung.

Was steckt dahinter, was passiert da im Kopf?

Ist der Weg vom Auge zum Hirn inzwischen so lang, dass unterwegs noch kurz ein Kaffee gekocht wird?
Hängt es am Weg vom Hirn zur Hand, weil man erst mal den Hebel sucht, den man seit Jahren täglich benutzt?
Wird einfach erwartet, dass das Auto das schon regelt, obwohl die Technik das in der Regel ziemlich gut kann, wenn sie aktiv ist und nicht ignoriert wird?

Lifehack der persönlichen Art?

Dann gibt es noch die ganz besondere Variante, die man irgendwann wiedererkennt, weil sie zuverlässig immer gleich kommt.
Ein Scheinwerfer bleibt beim Abblendlicht ganz aus, weil das Leuchtmittel den Weg alles Irdischen gegangen ist, also wird das mit Fernlicht überbrückt.
Dauerhaft, weil man sonst ja zu wenig sieht. Dass man damit allen anderen die Netzhaut neu kalibriert, wird offenbar als Kollateralschaden verbucht. Selbst im Dunkeln merkt man irgendwann, dass es ziemlich sicher immer das gleiche Auto ist. Neue H4 heißt in dem Fall nicht Luxus, sondern einfach nur „Problem gelöst“.

Ich habe dazu schon mal was geschrieben, damals eher als Versuch, den Blendrekord wenigstens nicht täglich neu zu überbieten. Wer das nachlesen will, hier entlang ;-)

Heute ist das eher ein Nachtrag, weil es sich nicht wie ein Ausrutscher anfühlt, sondern wie ein Trend. Überforderung wirkt inzwischen serienmäßig, Reaktionszeit klingt manchmal wie ein theoretisches Konzept, Fernlicht wird von manchen behandelt, als wäre es kein Lichtmodus, sondern eine Lebenseinstellung.

Ich wollte es nur mal sagen, weil ich immer noch geflasht bin von so viel Erleuchtung … :roll:

 

 

   

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Warten, aber bitte mit Rollen

Bürostuhl am Gleis, draußen, nass, Zotzenbach Haltepunkt.Setz Dich, das kann dauern

Gestern in Zotzenbach am Bahnhof der Anblick vom Foto.

Wobei, Bahnhof ist schon wieder zu groß gedacht, das ist eher ein Haltepunkt mit Wartehäuschen und ein Bisschen Natur drumrum ;-)

Erster Gedanke: „Na guck, jetzt wird das Warten endlich bequem. Vielleicht hat da jemand den Servicegedanken entdeckt.

Zweiter Gedanke: „Ne, kann nicht, ist ja die Bahn:mrgreen:

  

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(Weihnachts)Trödel im Desasterkreis

Flohmarkthalle der Tierschutzinitiative Odenwald e.V.Man wird gegangen werden wollen sein

Es ist Samstag, richtig?

Was macht man also?

Man geht mal wieder zum (Hallen) Flohmarkt.

Weihnachtströdel im Desasterkreis.

Korrekt: Man wird gegangen werden wollen sein, weil man davon ungefähr eine Stunde vorher noch gar nichts wusste.

Heute war ich jedenfalls mit der werten Gattin und Tochter S. bei der Tierschutzinitiative Odenwald e.V. in unserem schönen Fürth im Odenwald. Der Flohmarkt dort ist ja schon fast Tradition hier und irgendwie ein Stück Kulturgut für mich geworden.

Während die beiden direkt zwischen Weihnachtsdeko, Glitzerzeug und geheimnisvollen Kartons verschwunden sind, hab ich mich erst mal treiben lassen. Ich mag das. Dieses ruhige Durcheinander, das Klappern von Porzellan,
irgendwo riecht’s nach Kaffee, und alle sind irgendwie gut drauf.

Man merkt, dass hier Herz drinsteckt. Die Menschen dort machen das alles freiwillig,
für den guten Zweck, für die Tiere. Ohne großen Wirbel, einfach weil’s richtig ist.
Dafür hab ich echten Respekt. Ich mag den Laden sehr, ehrlich gesagt, ich liebe ihn.

Ich komme da selten ohne irgendwas raus. Manchmal schon, aber selten.

Heute war’s wieder soweit

Ein paar festliche Kleinigkeiten haben den Besitzer gewechselt,
und das Zuhause vom Desasterkreis ist jetzt ein bisschen weihnachtlicher.

Und ganz ehrlich, da lagen noch so ein paar Sachen,
die ich mir vielleicht doch noch mal ansehe. Vielleicht. ;-)

Wer wissen will, warum ich da überhaupt immer wieder lande,
findet unter Trödel und Tierschutz noch mehr dazu.

Weihnachtliche Beute – XMAS inklusive ;-)Fundstücke

Auf dem ersten Bild sieht man die Quelle der Versuchung,
auf dem zweiten das Ergebnis:

Ganz ohne Reue, dafür mit einem zufriedenen Grinsen ;-)

 

 


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Fünf Uhr fünfzehn und der Winter grüßt

Vereistes Autodach im frühen Morgenlicht, gefrorene Scheibe, erster Frost im Odenwald.Eiskalt erwischt

Gegen 5:15 Uhr aus der Tür, wie fast jeden Tag.

Früh aufstehen ist für mich kein Problem, aber damit ist es ja nicht getan, gell?

Spätestens wenn ich draußen bin, weiß ich wieder, dass der gemütliche Teil vorbei ist :mrgreen:

Heute dann:

Kalt :shock:

Einfach kalt!

Hab ich das gefühlt?

Nein.

Aber das Auto schon.

Eis auf dem Dach und auf den Scheiben, ganz klar:

Es MUSS kalt sein, geht ja gar nicht anders.

Fahrzeugtacho im Dunkeln, zeigt 0 km/h und eine Temperaturanzeige von 2 °C, Hinweis auf Kälte am frühen Morgen.Ab da war’s vorbei

Frostmodus on!

Eisbären, Pinguine, Schneeleoparden, alles ist plötzlich denkbar.

Da stehst’e dann, mitten im Odenwald, und merkst, es ist Zeit zu frieren.

Ja, okay, vielleicht war’s gar nicht so schlimm, aber, ey, da war Eis, also MUSS es schlimm sein.

Ich bin Deutscher, ich MUSS über das Wetter jammern!

Und final,  manchmal reicht der Anblick, um zu wissen:
Der Sommer ist endgültig Geschichte ;-)

 


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Kaum weg – schon wieder da!

Das war's dann mit dem RuhrpottDas war’s dann mit dem Ruhrpott

Tja, eigentlich wollte ich heute direkt einiges von dem in den Blog bringen, was sich in den letzten Tagen bei meiner Tour in den Ruhrpott so ereignet hat.

Ich stelle allerdings fest, dass ich nach ein paar hundert Kilometern in ordentlich warmen Sommerwetter nur noch eines bin:

Total k. o. :mrgreen:

Also, was immer auch zum Ruhrgebiet, zu Bruce Springsteen oder auch dem Duisburger Zoo zu schreiben wäre, muss noch etwas warten ;-)

 

 

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Webcam: Live-Blick über Rimbach

Symbolische Webcam aus der KISchau in die Nachbarschaft

Wer mal sehen will, wie es bei uns so aussieht, inklusive leicht verschneiter Bäume und dunstigem Horizont, kann sich die Webcam auf dem Trommturm anschauen.

 

Kleiner Rundumblick ;-)



Webcam Rimbach

Auf dem Trommturm in Rimbach hier im Odenwald steht auch eine Webcam, mit der man sich unsere Ecke hier anschauen kann. Ein Klick auf den Link im vorherigen Satz führt übrigens (im Moment jedenfalls) direkt zur Kamera.

Ein paar Informationen zum Trommturm gibt es auch auf der Homepage der Gemeinde Rimbach, ich selber war allerdings noch nie da oben, obwohl das nur ein paar Autominuten von hier entfernt ist.

Doch, ja, auf meiner To-do-Liste steht’s schon länger, aber … das Übliche halt … :roll:

Bei dem aktuellen Wetter draußen sieht man über die Kamera übrigens einen perfekt dunstigen Horizont mit ein paar leicht verschneiten Bäumen, DAS Wahnsinnspanorama, aber da kann ja die Cam nix für. Ich hoffe ohnehin auf einen baldigen Sommer, aber ein bisschen wird’s wohl noch dauern ;-)

 

  

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Lokale Wortspiele: Notenbank

Wortspiele: NotenbankWas man eben so entdeckt

Menschen, die mich kennen, wissen, dass ich ein großer Fan von Wortspielen bin.

Wenn man dann bei einem Weihnachtsspaziergang an den Steinbachwiesen neue Bänke zum Sitzen entdeckt, die von der Idee her genau da Futter bieten, dann muss das natürlich in den Blog ;-)

Bank als SymbolEinfach eine nette Idee

Ich finde es auf jeden Fall ziemlich gut, wenn die Bank als Symbol für Banknoten mit einer Bank ein Symbol für Noten auf einer Bank in die Gegend stellt :mrgreen:

 


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Da jagen die doch den Geldautomaten hoch

Da jagen die doch den Geldautomaten hochHammerhart

Da fährst’e morgens Richtung Arbeit und wunderst Dich noch, warum jenseits der Kreuzung die Alarmlampe der Bank blinkt und es auch sonst irgendwie umtriebig wirkt.

Ich mein‘, Fürth im Odenwald ist jetzt nicht soooo die Metropole, da geht es in den frühen Morgenstunden eher beschaulich zu, sage ich mal so.

Wenn man dann aber eine Weile später liest, dass heute Nacht eben an der erwähnten Stelle der Geldautomat in die Luft gejagt wurde, dann wird einiges klar.

Ja, scheint ja ein neues Hobby von manchen Leute zu sein … :roll:

 

   

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Der Tee-Nachschub für den Herbst

Strick & Teestube in ReichelsheimDie passende Jahreszeit, das passende Wetter

Wie erwähnt, habe ich das passende Alternativgeschäft gefunden, um ein gewisses Teedefizit auszugleichen, das die Schließung unserer Teestube in Fürth mit sich gebracht hat ;-)

Der Tee-Nachschub für den HerbstOktoberwetter = Zum Laden fahren und Tee bunkern

Heute hat sich eher zufällig die passende Gelegenheit ergeben, in der „Strick & Teestube“ vorbeizuschauen und entsprechend das private Lager mit Tee zu füllen.

Eher aus den Gesprächen heraus erfahre ich dann so nebenbei, dass das Geschäft auch bei Facebook und Instagram vertreten ist, warum sagt mir das denn niemand? :shock:

Egal, JETZT kommt’s in den Blog :mrgreen:

Strick & Teestube Reichelsheim

 

 

 

   

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Alternative zu „meiner“ Teestube

Alternative zu "meiner" TeestubeDer Nachschub ist gesichert

Zum Jahreswechsel war Schluss mit unserer Teestube hier in Fürth, ich hatte vor einiger Zeit meinen Unmut zu diesem Umstand hier kundgetan.

Seitdem war es etwas schwierig, einen adäquaten Ersatz für den Kauf vor Ort zu finden, irgendwie haben mir entweder die Läden nicht gefallen oder die angebotenen Sorten wirkten (für mich …) ein bisschen zu „woken“.

Klar, die Klassiker wie Minze und Co, die bekommt man auch an anderen Stellen, notfalls online, aber eine Beratung mit Duftprobe und neuen Varianten, die bekommt man eben nur im richtigen Geschäft.

Wer sucht, der findet

Am Samstag haben mich die Wege nach Reichelsheim geführt, unter anderem, weil es dort eben einen entsprechenden Teeladen gibt.

Was soll ich sagen – Volltreffer :mrgreen:

Die Beratung ist super, die Inhaberin nett und ich habe endlich wieder meine Quelle vor Ort. Der Arbeitsweg führt mich täglich dort vorbei, das erweitert die Optionen doch beträchtlich.

 

   

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Autofahren 2024 in „D“ – fast politisch?

Autofahren 2024 in "D" - fast politisch ...Das Autofahren macht fast keinen Spaß mehr

Es ist halt so eine Sache, das Autofahren. Man kommt meist nicht wirklich drumherum und das eigene Verhalten trifft ungefiltert auf das der Mitmenschen, so etwas offenbart den nackten Charakter.

Okay, vielleicht ist das jetzt auch so ein „Auto-Boomer“ und „früher war eh alles besser“-Ding, aber wenn das so ist, dann stehe ich dazu.

Jedenfalls habe ich den Eindruck, dass nicht die wachsende Zahl der Autos auf den Straßen, das Alter der Fahrer oder auch vielleicht das Wetter schuld sind, wenn die Fahrt mit dem Auto einfach nervt.

Kennt Ihr das, wenn man ungläubig am liebsten mit dem Kopf auf das Lenkrad schlagen möchte, weil eines der vorausfahrenden Fahrzeuge einfach nur scheiße fährt?

Wenn man nur zu gerne diesen oder jenen Wagen stoppen möchte, um selber das Lenkrad zu übernehmen und den Herren oder die Dame persönlich nach Hause zu fahren, weil es dann einfach schneller geht?

Ich liebe sie, die Menschen, die bei jeder neuen Geschwindigkeitsbegrenzung auf die Bremse latschen, weil ein ausgeglichener Umgang mit dem Gaspedal einfach für sie unvorstellbar ist …

Die bei Gegenverkehr fast stehen bleiben, weil Autos ja dazu neigen, urplötzlich auf die eigene Fahrspur zu hüpfen …

Die ihr Auto für mindestens einen Meter breiter halten, als es ist und mal lieber stehen bleiben, um den Radfahrer im Gegenverkehr vorbeizulassen. Dieser ist gelegentlich allerdings so weit entfernt, dass man noch nicht mal sehen kann, ober er steht, rollt oder ob es nicht vielleicht nur ein Fahrradständer ist …

Ein schöner Sport ist wohl auch das massive Unterschreiten der maximalen Geschwindigkeit an Blitzern. Hey, klar, wenn da 70 ist, dann kann man ja mit 50 nichts falsch machen und 20 statt 30, DAS kann nur der totale Burner sein. Natürlich nicht, ohne die Chance zu nutzen, gleich bei dieser Geschwindigkeit zu bleiben, die nächste Kontrolle kommt bestimmt irgendwie, irgendwo, irgendwann.

Überhaupt 30 km/h Zonen …

Keine Frage, an ganz vielen Stellen sind sie wichtig. Punkt.

Autofahren muss sinnvoll geregelt sein, aber die Betonung liegt auf dem Wort SINNVOLL!

Aber sehr oft (sehe ich gerade hier in Fürth) wird einfach nur eine Ideologie per Schild durch die Hintertür umgesetzt, fertig.

Im Hochlastbetrieb der Strecke würde man sich freuen, wenn 30 km/h überhaupt möglich wären und außerhalb der Stoßzeiten führt die Bremserei höchstens dazu, dass neue Stauphasen entstehen.

Ziemlich scharf ist auch das Verhalten mit der „Ahnung“!

Ja, das passiert immer dann, wenn jemand „ahnt“, dass die 30er-Zone schon begonnen hat oder gleich beginnt und lieber doch schon mal nicht schneller fährt. Richtig geil wird es, wenn da am Ende gar kein entsprechender Bereich kommt … :roll:

Klar fährt man langsamer, aber man ist eben auch länger in dem Straßenabschnitt und damit sind zwangsweise auch mehr Fahrzeuge im entsprechenden Bereich. Die Strecke wird halt nicht länger und wenn der Abfluss langsamer läuft, muss der Zufluss ja irgendwo hin, gell? ;-)

Mal ganz davon abgesehen, dass nicht wenige Leute dann eben 30 im 2. Gang fahren statt 50 im 3. Gang.

Umgekehrt ist’s aber auch nicht besser

Da wird dann auch schon mal schnell der Irrsinn umgesetzt (gerade morgens um kurz vor 6 Uhr, wenn z. B. die uhrzeitgeregelten Geschwindigkeitsbegrenzungen bald enden), wie ein Irrer an einem vorbeizupreschen, weil man selbst sich eben an diese 30 km/h hält, eher knapp unter 40 bleibt.

Gerne gesehen sind auch die Sprintpiloten, die vor einer Kurve unbedingt noch an einer ganzen Kolonne vorbeimüssen. Sie haben mindestens Radar an Board, weil sie ja genau (nicht) wissen, was der Grund für die langsame Fahrt ist, sich verschätzen und dann zwangsweise VOR DIR einscheren müssen, weil es eng wird.

Das zwingt einen selbst dann natürlich dazu, auf die Bremse zu treten und spätestens 100 Meter weiter hinten steht alles. Genau so ein Verhalten führt übrigens nicht selten dazu, dass mehrere Fahrzeuge am Stück „schleichen“, was dann wieder geeignet ist, Sprintpiloten zu generieren – eine never ending Story!

Ja, Freunde, Schleichfahrt passt mir auch nicht, aber zahlt ihr mein Ticket?

Nein?

Merkst‘ selber, oder?

Final meinen scheinbar nicht wenige unter den autofahrenden Verkehrsteilnehmer, dass eine Schleichfahrt die Lösung aller Probleme ist. Nun, vielleicht bei U-Booten im Krieg, mal ganz sicher nicht auf der Straße.

Und nein, ich bin kein Raser, es geht einfach um effizientes fahren und wenn ich auf einer Strecke von rund 34 Kilometern Länge statt rund 35 Minuten jeden Tag auch nur 10 Minuten pro Weg länger unterwegs bin durch solchen Unfug, können das 100 Minuten mehr in der Woche werden. Das sind etwas überspitzt 400 Minuten im Monat, an denen der böse, böse Benzinmotor läuft. Unglaublich, gell?

Behauptungen

Gerne wird ja auch behauptet, Raser (…) sind an allem schuld.

Nun, wenn jemand wirklich total hirnlos durch die Gegend kachelt und dabei keinerlei Rücksicht auf das Wohl anderer nimmt, dann stimmt das wohl und ich bin dafür, in solchen Fällen mit der Bestrafung nicht zu geizen.

Viel mehr erlebe ich aber deutlich häufiger, dass bestimmte Leute einfach nur überfordert sind mit der Fahrerei.

Ich äußere mich jetzt mal nicht zu Alter oder Geschlecht, damit würde ich ja auch nur verallgemeinern, aber die Erfahrung aus über 35 Jahren Teilnahme am Straßenverkehr zeigt, dass die Vorurteile nicht selten berechtigt sind.

Egal, wenn also jemand mit 60 auf der Landstraße ohne Geschwindigkeitsbegrenzung vor einem schleicht, bei jeder kleinen Kurve seine Bremslichter präsentiert und obendrein ewig braucht, bis er wenigstens bei diesen 60 km/h angekommen ist, dann schwillt einfach der Kamm. Ich kann schon verstehen, dass man in solchen Fällen auch dort überholt, wo es gerade passt und vielleicht gar nicht so erlaubt ist.

Wenn es dann blitzt, ist man der Depp, obwohl jemand anderes sich fragen sollte, ob er oder sie auf der Straße wirklich zurechtkommen, weil das Autofahren mit einer gemütlichen Sitzung auf dem Sofa verwechselt wird …

Wer weiß, vielleicht ist es auch einfach ein Zeichen der Zeit.

Gefühlt kann man im Moment jeden Unfug veranstalten, man muss nur die edlen und höheren Ziele als Motiv präsentieren. Spätestens wenn das menschliche Geschlecht, Nachhaltigkeit oder Toleranz auf der Liste der Argumente stehen, kann es ja gar nicht falsch sein.

Sorry, aber vielleicht bin auch gerade nur etwas genervt und Ihr wisst schon, mein Senf eben …

Und wisst Ihr was? Meistens rollt es einfach vor sich hin :mrgreen:

Ach ja, nur um das erwähnt zu haben … Wenn jemand nun meint, mir erklären zu müssen, wie sehr richtig planlose 30er-Zonen sind – schenkt es Euch!

Denn:

Sicherer als früher das Autofahren aktuell garantiert nicht, es sind nur bessere Bedingungen geschaffen worden, um blanken Unsinn zu rechtfertigen ;-)

   

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Nach leer kommt voll, kommt übergelaufen


Nach leer kommt voll ...Von Sommer zu Winter

Gestern hat mich irgendwie der Bewegungsdrang gepackt und es wurde wieder mal Zeit für eine Runde um die Steinbachwiesen hier in Fürth.

Also, Fürth Odenwald, falls jemand in gewissen anderen Orten in Deutschland nach bestimmten Namen sucht und dann behauptet, das gäbe es in Fürth gar nicht … :roll:

Egal, jedenfalls finde ich es schon beeindruckend, wie wandlungsfähig der Steinbach hier ist, was seine Pegel angeht.

... kommt übergelaufenMach voll das Ding!

Das Foto oben stammt aus August 2023, das untere eben von gestern, 10. Februar 2024.

Klar, Winter ist nicht Sommer, man muss sich nicht wundern, aber bemerkenswert finde ich es doch. Leider kann man den Unterschied nur schwer wirklich im Foto festhalten, der ganze Bach passt halt nicht auf ein Foto.

Übrigens ist es gar nicht so einfach, einen guten Standpunkt zu finden, wenn unter einem der Boden nachgibt, man im Schlamm steckt und das Bedürfnis nach trockenen Schuhen und Socken langsam (aber sicher) das Denken bestimmt :mrgreen:

 


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Von Scherben, Trödel und Ouzo

Von Scherben, Trödel und OuzoManchmal treffen die Macken aufeinander

Regelmäßige Besucher vom Desasterkreis kennen ja so die eine oder andere meiner Macken.

Zum einen nuckel ich am Abend gelegentlich gerne mal einen Ouzo, allerdings habe ich auch ein gewisses Talent, aus bestimmten Gläsern lustige Granulatsammlungen zum Wegwerfen zu basteln.

Auf der anderen Seite habe ich auch einen gewissen Fimmel für Trödelläden, speziell für den Hallentrödel der Tierschutzinitiative Odenwald e. V. hier in Fürth.

Der Vorteil ist, dass es dort immer ziemlich günstig Nachschub bei kleinen Gläsern gibt und ich auch so das eine oder andere Schnäppchen entdecken kann.

Wenn, wie heute, allerdings alles zusammenkommt, dann ist man eben 2 Euro los ;-)

Ich weiß allerdings nicht, ob ich die Gläser wirklich ganz füllen sollte :mrgreen:

 

   

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Nach vielen Jahren: Adieu Teestube

Adieu TeestubeKein schöner Anblick

Hin und wieder habe ich hier im Blog ja von gemütlichen Abenden mit einer Tasse Tee geschrieben. Das Ganze hat immer schon fast einen Ritual-Charakter, jedenfalls ist für mich persönlich eine Tasse Tee, gebrüht mit Sieb und aus losen Zutaten, immer noch etwas Besonderes.

Ausgelöst hat diesen persönlichen Kult ein kleiner Teeladen hier in Fürth im Odenwald, die Teestube eben.

Ein ganz kleines Geschäft, geführt von einer Inhaberin, die den Verkauf doch mit Herz und Seele betreut hat.

Nun, irgendwann hat man sich aber seine Altersruhe auch verdient und man zieht sich aus dem Geschäftsleben zurück. Leider ist die bauliche Situation des Ladenlokals nicht unproblematisch, soviel mir bekannt, ist es nicht möglich, einfach einen Nachfolger einzusetzen.

Tja, was bleibt?

Ein eher trist wirkender Anblick der Schaufenster und die Pflicht, sich neue Quellen für den Tee zu suchen.

Nebenbei bemerkt bin ich sicher, dass ich auch noch ein Foto vom Geschäft habe, als an eine Schließung noch gar nicht zu denken war. Wenn ich es je finde, reiche ich es nach … :roll:

 

   

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Gönne Dir den Herkules-Teller

Herkules-Teller bei Akropolis in Fürth im OdenwaldMal wieder griechisch essen

Wisst Ihr, was cool ist?

Wenn die Tochter die ganze Bande daheim zum Essen einlädt!

Ja, so richtig mit Bezahlen und Tisch reservieren und so Sachen.

Immerhin nicht ganz ungefährlich, es soll ja Menschen geben, in die eine ganze Menge hineinpasst, wenn es nichts kostet :mrgreen:

Bescheidenheit

Nein, so schlimm war’s gar nicht, wir haben uns alle in vernünftigen Grenzen gehalten, aber dreistellig war der Betrag schon, der nach dem Essen den Besitzer gewechselt hat.

Wie immer halte ich mich mit meiner Gier ohnehin bei solchen Gelegenheiten im Zaum, die Kilos will ich ja nicht wiederhaben ;-)

Auf dem Foto seht Ihr übrigens einen Herkules-Teller hier im Restaurant Akropolis in Fürth im Odenwald, echt lecker.

Und nein, das ist wieder keine bezahlte Werbung, sondern einfach nur eine Empfehlung :-)