Autofahren 2024 in „D“ – fast politisch?

Autofahren 2024 in "D" - fast politisch ...Das Autofahren macht fast keinen Spaß mehr

Es ist halt so eine Sache, das Autofahren. Man kommt meist nicht wirklich drumherum und das eigene Verhalten trifft ungefiltert auf das der Mitmenschen, so etwas offenbart den nackten Charakter.

Okay, vielleicht ist das jetzt auch so ein „Auto-Boomer“ und „früher war eh alles besser“-Ding, aber wenn das so ist, dann stehe ich dazu.

Jedenfalls habe ich den Eindruck, dass nicht die wachsende Zahl der Autos auf den Straßen, das Alter der Fahrer oder auch vielleicht das Wetter schuld sind, wenn die Fahrt mit dem Auto einfach nervt.

Kennt Ihr das, wenn man ungläubig am liebsten mit dem Kopf auf das Lenkrad schlagen möchte, weil eines der vorausfahrenden Fahrzeuge einfach nur scheiße fährt?

Wenn man nur zu gerne diesen oder jenen Wagen stoppen möchte, um selber das Lenkrad zu übernehmen und den Herren oder die Dame persönlich nach Hause zu fahren, weil es dann einfach schneller geht?

Ich liebe sie, die Menschen, die bei jeder neuen Geschwindigkeitsbegrenzung auf die Bremse latschen, weil ein ausgeglichener Umgang mit dem Gaspedal einfach für sie unvorstellbar ist …

Die bei Gegenverkehr fast stehen bleiben, weil Autos ja dazu neigen, urplötzlich auf die eigene Fahrspur zu hüpfen …

Die ihr Auto für mindestens einen Meter breiter halten, als es ist und mal lieber stehen bleiben, um den Radfahrer im Gegenverkehr vorbeizulassen. Dieser ist gelegentlich allerdings so weit entfernt, dass man noch nicht mal sehen kann, ober er steht, rollt oder ob es nicht vielleicht nur ein Fahrradständer ist …

Ein schöner Sport ist wohl auch das massive Unterschreiten der maximalen Geschwindigkeit an Blitzern. Hey, klar, wenn da 70 ist, dann kann man ja mit 50 nichts falsch machen und 20 statt 30, DAS kann nur der totale Burner sein. Natürlich nicht, ohne die Chance zu nutzen, gleich bei dieser Geschwindigkeit zu bleiben, die nächste Kontrolle kommt bestimmt irgendwie, irgendwo, irgendwann.

Überhaupt 30 km/h Zonen …

Keine Frage, an ganz vielen Stellen sind sie wichtig. Punkt.

Autofahren muss sinnvoll geregelt sein, aber die Betonung liegt auf dem Wort SINNVOLL!

Aber sehr oft (sehe ich gerade hier in Fürth) wird einfach nur eine Ideologie per Schild durch die Hintertür umgesetzt, fertig.

Im Hochlastbetrieb der Strecke würde man sich freuen, wenn 30 km/h überhaupt möglich wären und außerhalb der Stoßzeiten führt die Bremserei höchstens dazu, dass neue Stauphasen entstehen.

Ziemlich scharf ist auch das Verhalten mit der „Ahnung“!

Ja, das passiert immer dann, wenn jemand „ahnt“, dass die 30er-Zone schon begonnen hat oder gleich beginnt und lieber doch schon mal nicht schneller fährt. Richtig geil wird es, wenn da am Ende gar kein entsprechender Bereich kommt … :roll:

Klar fährt man langsamer, aber man ist eben auch länger in dem Straßenabschnitt und damit sind zwangsweise auch mehr Fahrzeuge im entsprechenden Bereich. Die Strecke wird halt nicht länger und wenn der Abfluss langsamer läuft, muss der Zufluss ja irgendwo hin, gell? ;-)

Mal ganz davon abgesehen, dass nicht wenige Leute dann eben 30 im 2. Gang fahren statt 50 im 3. Gang.

Umgekehrt ist’s aber auch nicht besser

Da wird dann auch schon mal schnell der Irrsinn umgesetzt (gerade morgens um kurz vor 6 Uhr, wenn z. B. die uhrzeitgeregelten Geschwindigkeitsbegrenzungen bald enden), wie ein Irrer an einem vorbeizupreschen, weil man selbst sich eben an diese 30 km/h hält, eher knapp unter 40 bleibt.

Gerne gesehen sind auch die Sprintpiloten, die vor einer Kurve unbedingt noch an einer ganzen Kolonne vorbeimüssen. Sie haben mindestens Radar an Board, weil sie ja genau (nicht) wissen, was der Grund für die langsame Fahrt ist, sich verschätzen und dann zwangsweise VOR DIR einscheren müssen, weil es eng wird.

Das zwingt einen selbst dann natürlich dazu, auf die Bremse zu treten und spätestens 100 Meter weiter hinten steht alles. Genau so ein Verhalten führt übrigens nicht selten dazu, dass mehrere Fahrzeuge am Stück „schleichen“, was dann wieder geeignet ist, Sprintpiloten zu generieren – eine never ending Story!

Ja, Freunde, Schleichfahrt passt mir auch nicht, aber zahlt ihr mein Ticket?

Nein?

Merkst‘ selber, oder?

Final meinen scheinbar nicht wenige unter den autofahrenden Verkehrsteilnehmer, dass eine Schleichfahrt die Lösung aller Probleme ist. Nun, vielleicht bei U-Booten im Krieg, mal ganz sicher nicht auf der Straße.

Und nein, ich bin kein Raser, es geht einfach um effizientes fahren und wenn ich auf einer Strecke von rund 34 Kilometern Länge statt rund 35 Minuten jeden Tag auch nur 10 Minuten pro Weg länger unterwegs bin durch solchen Unfug, können das 100 Minuten mehr in der Woche werden. Das sind etwas überspitzt 400 Minuten im Monat, an denen der böse, böse Benzinmotor läuft. Unglaublich, gell?

Behauptungen

Gerne wird ja auch behauptet, Raser (…) sind an allem schuld.

Nun, wenn jemand wirklich total hirnlos durch die Gegend kachelt und dabei keinerlei Rücksicht auf das Wohl anderer nimmt, dann stimmt das wohl und ich bin dafür, in solchen Fällen mit der Bestrafung nicht zu geizen.

Viel mehr erlebe ich aber deutlich häufiger, dass bestimmte Leute einfach nur überfordert sind mit der Fahrerei.

Ich äußere mich jetzt mal nicht zu Alter oder Geschlecht, damit würde ich ja auch nur verallgemeinern, aber die Erfahrung aus über 35 Jahren Teilnahme am Straßenverkehr zeigt, dass die Vorurteile nicht selten berechtigt sind.

Egal, wenn also jemand mit 60 auf der Landstraße ohne Geschwindigkeitsbegrenzung vor einem schleicht, bei jeder kleinen Kurve seine Bremslichter präsentiert und obendrein ewig braucht, bis er wenigstens bei diesen 60 km/h angekommen ist, dann schwillt einfach der Kamm. Ich kann schon verstehen, dass man in solchen Fällen auch dort überholt, wo es gerade passt und vielleicht gar nicht so erlaubt ist.

Wenn es dann blitzt, ist man der Depp, obwohl jemand anderes sich fragen sollte, ob er oder sie auf der Straße wirklich zurechtkommen, weil das Autofahren mit einer gemütlichen Sitzung auf dem Sofa verwechselt wird …

Wer weiß, vielleicht ist es auch einfach ein Zeichen der Zeit.

Gefühlt kann man im Moment jeden Unfug veranstalten, man muss nur die edlen und höheren Ziele als Motiv präsentieren. Spätestens wenn das menschliche Geschlecht, Nachhaltigkeit oder Toleranz auf der Liste der Argumente stehen, kann es ja gar nicht falsch sein.

Sorry, aber vielleicht bin auch gerade nur etwas genervt und Ihr wisst schon, mein Senf eben …

Und wisst Ihr was? Meistens rollt es einfach vor sich hin :mrgreen:

Ach ja, nur um das erwähnt zu haben … Wenn jemand nun meint, mir erklären zu müssen, wie sehr richtig planlose 30er-Zonen sind – schenkt es Euch!

Denn:

Sicherer als früher das Autofahren aktuell garantiert nicht, es sind nur bessere Bedingungen geschaffen worden, um blanken Unsinn zu rechtfertigen ;-)

   

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Nach leer kommt voll, kommt übergelaufen


Nach leer kommt voll ...Von Sommer zu Winter

Gestern hat mich irgendwie der Bewegungsdrang gepackt und es wurde wieder mal Zeit für eine Runde um die Steinbachwiesen hier in Fürth.

Also, Fürth Odenwald, falls jemand in gewissen anderen Orten in Deutschland nach bestimmten Namen sucht und dann behauptet, das gäbe es in Fürth gar nicht … :roll:

Egal, jedenfalls finde ich es schon beeindruckend, wie wandlungsfähig der Steinbach hier ist, was seine Pegel angeht.

... kommt übergelaufenMach voll das Ding!

Das Foto oben stammt aus August 2023, das untere eben von gestern, 10. Februar 2024.

Klar, Winter ist nicht Sommer, man muss sich nicht wundern, aber bemerkenswert finde ich es doch. Leider kann man den Unterschied nur schwer wirklich im Foto festhalten, der ganze Bach passt halt nicht auf ein Foto.

Übrigens ist es gar nicht so einfach, einen guten Standpunkt zu finden, wenn unter einem der Boden nachgibt, man im Schlamm steckt und das Bedürfnis nach trockenen Schuhen und Socken langsam (aber sicher) das Denken bestimmt :mrgreen:

 


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Von Scherben, Trödel und Ouzo

Von Scherben, Trödel und OuzoManchmal treffen die Macken aufeinander

Regelmäßige Besucher vom Desasterkreis kennen ja so die eine oder andere meiner Macken.

Zum einen nuckel ich am Abend gelegentlich gerne mal einen Ouzo, allerdings habe ich auch ein gewisses Talent, aus bestimmten Gläsern lustige Granulatsammlungen zum Wegwerfen zu basteln.

Auf der anderen Seite habe ich auch einen gewissen Fimmel für Trödelläden, speziell für den Hallentrödel der Tierschutzinitiative Odenwald e. V. hier in Fürth.

Der Vorteil ist, dass es dort immer ziemlich günstig Nachschub bei kleinen Gläsern gibt und ich auch so das eine oder andere Schnäppchen entdecken kann.

Wenn, wie heute, allerdings alles zusammenkommt, dann ist man eben 2 Euro los ;-)

Ich weiß allerdings nicht, ob ich die Gläser wirklich ganz füllen sollte :mrgreen:

 

   

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Nach vielen Jahren: Adieu Teestube

Adieu TeestubeKein schöner Anblick

Hin und wieder habe ich hier im Blog ja von gemütlichen Abenden mit einer Tasse Tee geschrieben. Das Ganze hat immer schon fast einen Ritual-Charakter, jedenfalls ist für mich persönlich eine Tasse Tee, gebrüht mit Sieb und aus losen Zutaten, immer noch etwas Besonderes.

Ausgelöst hat diesen persönlichen Kult ein kleiner Teeladen hier in Fürth im Odenwald, die Teestube eben.

Ein ganz kleines Geschäft, geführt von einer Inhaberin, die den Verkauf doch mit Herz und Seele betreut hat.

Nun, irgendwann hat man sich aber seine Altersruhe auch verdient und man zieht sich aus dem Geschäftsleben zurück. Leider ist die bauliche Situation des Ladenlokals nicht unproblematisch, soviel mir bekannt, ist es nicht möglich, einfach einen Nachfolger einzusetzen.

Tja, was bleibt?

Ein eher trist wirkender Anblick der Schaufenster und die Pflicht, sich neue Quellen für den Tee zu suchen.

Nebenbei bemerkt bin ich sicher, dass ich auch noch ein Foto vom Geschäft habe, als an eine Schließung noch gar nicht zu denken war. Wenn ich es je finde, reiche ich es nach … :roll:

 

   

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Gönne Dir den Herkules-Teller

Herkules-Teller bei Akropolis in Fürth im OdenwaldMal wieder griechisch essen

Wisst Ihr, was cool ist?

Wenn die Tochter die ganze Bande daheim zum Essen einlädt!

Ja, so richtig mit Bezahlen und Tisch reservieren und so Sachen.

Immerhin nicht ganz ungefährlich, es soll ja Menschen geben, in die eine ganze Menge hineinpasst, wenn es nichts kostet :mrgreen:

Bescheidenheit

Nein, so schlimm war’s gar nicht, wir haben uns alle in vernünftigen Grenzen gehalten, aber dreistellig war der Betrag schon, der nach dem Essen den Besitzer gewechselt hat.

Wie immer halte ich mich mit meiner Gier ohnehin bei solchen Gelegenheiten im Zaum, die Kilos will ich ja nicht wiederhaben ;-)

Auf dem Foto seht Ihr übrigens einen Herkules-Teller hier im Restaurant Akropolis in Fürth im Odenwald, echt lecker.

Und nein, das ist wieder keine bezahlte Werbung, sondern einfach nur eine Empfehlung :-)

 

   

Der Baum, das Schild, der Apfel

Der Einzelkämpfer?Wenn der ganze Baum nur für dich arbeitet

Ein Jahr ist es her, da habe ich am Straßenrand, unweit der Blühwiese, auch eine Reihe frisch gepflanzter Obstbäume entdeckt.

Neue Bäume am StraßenrandSeinerzeit sah das noch ziemlich filigran aus. Okay, welche Pflanze sieht auch im Winter schon gut aus?

Ich mein‘, so nackt und gerade in den Boden gestopft würde ich auch lieber vermeiden wollen, dass mich jemand entdeckt ;-)

„Das kann noch dauern …“, habe ich so für mich gedacht.

Ich muss allerdings zugeben, ich habe eigentlich gar keine Ahnung, wie lange es dauert, bis ein Apfelbaum in dem Stadium erste Früchte produziert.

Der Kopf baut da irgendwie ein jahrelanges Szenario zusammen, so von klein auf habe ich derartige Pflanzen halt noch nie begleitet.

Aber jetzt, gut ein Jahr später, da ist mir doch etwas ins Auge gesprungen.

Auffällig, leuchtend rot und eindeutig ein Apfel!

Erstaunlich, was die paar Äste da in so kurzer Zeit hervorbringen.

Ob da schon mehr dran hing? Nun, ich habe keine Ahnung, aber so viele Ressourcen scheint das Bäumchen doch noch nicht zu haben.

Falls jetzt wieder jemand fragen möchte:

Nein, ich habe das Äpfelchen natürlich hängen lassen, obwohl das für mich echt hart war, ein paar (mehr) Kilo von den Dingern vertilge ich im Monat durchaus :mrgreen:

Zum guten Schluss noch etwas BildungZum guten Schluss noch etwas Bildung   

Immerhin kann man bei so einer Aktion auch etwas für das eigene Wissen tun.

Ja! Wirklich!

Ich weiß jetzt, dass da etwas mit dem Namen „Spitzrabau“ wächst!

Bin lernfähig, hättet Ihr nicht gedacht, gell?

Ich kaufe Äpfel allerdings verhältnismäßig oft mit der Beschreibung: „Die roten da!;-)

 

  

Der Desasterkreis ist @sesselphilosoph bei InstagramAuf ein Wort, weil es mir gerade beim Thema „Bilder“ einfällt!

Wenn jemand von Euch auch bei Instagram herumturnt und wir uns dort noch nicht begegnet sind, das hier bin ich:

@sesselphilosoph bei Instagram

Warum dort nicht als „desasterkreis„?

Weil da bei der Erstellung des Accounts etwas verbaselt wurde (ne, nicht von mir!) und der Name seitdem reserviert ist. Irgendwie hat Instagram es geschafft, den Accountnamen gleich im ersten Anlauf damals in ein Desaster zu verwandeln :mrgreen:


Weitere Momente im Bild und ein Wort zur Nutzung von Material aus dieser Webseite.

 

Ich hasse Abschiede …

RE 19 Voerde… besonders an der Bahnsteigkante!

Bis heute war die Gattin mit mir hier in Voerde, so eine Art Urlaub in der alten Ecke.

Tja, irgendwann ist alles mal zu Ende und sie musste wieder nach Hause, der Alltag dort stoppt ja auch durch mein Praktikum nicht.

Ich bleibe natürlich noch einige Zeit hier, gerne sogar, aber so ein Abschied am Zug, der ist immer doof, gell? ;-)

 

Gerds Saftladen

gerds-saftladenGesehen und für nett befunden :-)

Ich habe scheinbar einen gewissen Fimmel für kleine Stände oder auch Geschäfte.

Vielleicht besser gesagt, nicht einfach „klein“, eher „zum Anfassen“.

Jedenfalls in der Art, dass man bei einem Gespräch nicht nur mit einer Personalnummer spricht, sondern wirklich mit einem oder dem Menschen, der quasi voll bei der Sache ist.

gerds-saftladen-gerdZufällig gesehen

Wie dem auch sei, als ich mit meiner Frau vor einigen Tagen ein bisschen durch Heppenheim gebummelt bin, sind wir irgendwie mit dem Herrn auf dem zweiten. Foto beim Stand „Gerds Saftladen“ ins Gespräch gekommen.

Ich denke, dass das der Gerd ist, tatsächlich habe ich vergessen, ihn danach zu fragen :mrgreen:

Ich fand (und finde) die Idee ziemlich gut und nutze jetzt die Gelegenheit und meinen Blog einfach dazu, ihn hier im Blog zu erwähnen.

Nein, bekommen habe ich nichts dafür, wie manche nun vielleicht denken!

Ich finde nur, gerade im Rück- und Hinblick auf Corona, dass man vielleicht ein bisschen dafür sorgen sollte, dass solche Händler nicht aus dem Stadtbild verschwinden.

 

 

 

 

Schönheiten direkt vor der Tür

bienenwiese-header

Manchmal sind es die einfachen Dinge

bienenwiese-artikel

Schön, oder?

Gelegentlich ziehe ich ja mit der Kamera los, um einfach mal zu schauen, was sich hier in Fürth im Odenwald oder auch der Umgebung so auf die Speicherkarte bannen lässt.

Bedingt durch meine vielen Aufenthalte in Heidelberg ist das Auge durchaus etwas verwöhnt, allerdings hat auch die heimische Umgebung viel zu bieten.

Ich habe es hier nicht weit zum Naherholungsgebiet „Steinbachwiesen“. Wenn es nicht gerade ausnahmsweise mal ein Open-Air-Konzert gibt, steht klar die Natur im Vordergrund.

So ist es wohl auch nicht verwunderlich, dass es sich zu jeder Jahreszeit lohnt, mal nach Neuigkeiten zu schauen, obwohl das Gelände ja bereits reichlich ausgekundschaftet ist.

bienenwiese-1Entdeckungen

Manchmal sind es eben auch kleinere Szenen, die man so auf Anhieb oder im Vorbeifahren zunächst gar nicht entdeckt, die einem aber bei einem ruhigen Spaziergang am Morgen auffallen.

Ok, diese Entdeckung hier liegt etwas abseits an der Straße auf dem Weg von (oder zu?) den Steinbachwiesen, aber gerade die Nähe zum Asphalt, macht den Anblick durchaus noch reizvoller.

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Momente im Bild – Blick aus dem Auto: Januar

wetter-januar-2022Aussicht Unterwegs

Das Motiv ist mir heute Morgen so während der Fahrt ins Auge gesprungen. Also Blinker rechts, anhalten, Foto machen und weiter :-)

Nebenbei, wenn vor Euch jemand rechts blinkend am Straßenrand hält, dann hupt Ihr doch auch dumm rum, anstatt einfach zu überholen, oder? :roll:

 

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Im Stau ist die Zeit relativ

ministauSteh mal wieder

Ich meine, dass ich auf meinen Wegen über die A5 nach Heidelberg oder zurück gelegentlich im Stau oder wenigstens zäh fließendem Verkehr stecke, wundert wohl niemanden, der bei dem aktuellen Baustellenzeugs den Abschnitt kennt.

Aber dass man an einem Samstag für die rund 13 Kilometer Mörlenbach – Fürth fast genauso lange braucht, das ist schon bemerkenswert. Den nicht Ortskundigen sollte man vielleicht noch sagen, dass da keine Autobahn vonnöten ist, einfach nur die B38 lang, quasi am Startpunkt starten, rechts abbiegen und ab nach Hause, am Ende noch kurz durch den Ort, fertig. :roll:

Nur falls mal jemand fragt, was man an einem verregneten Samstag im November so alles anstellen kann. ;-)

 

 

 

Einige mühsame Sekunden aus dem Leben einer Raupe

Die Mühen einer RaupeWer hoch hinaus will, hängt manchmal am seidenen Faden

Nun, ich habe ja vor einigen Tagen zufällig eine Raupe beobachtet, die auf einem für sie doch beachtlichen Weg nach oben war.

Bei der Durchsicht der entstandenen Bilder sind doch noch ein paar Sekunden Videomaterial zusammengekommen, auf der die Mühen von dem kleinen Kämpfer zu erahnen sind.

 

Fast schwerelos, oder? :-)

Ich habe das Ganze bei YouTube eingestellt und hier eingebettet, die Datenmengen müssen ja nicht zwingend auch noch durch Videos auf der eigenen Seite in die Höhe getrieben werden ;-)

 

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Momente im Bild – Am seidenen Faden!

Die Mühen einer RaupeWer hoch hinaus will, hängt manchmal am seidenen Faden

Ich freue mich ja immer, wenn ich im Garten über etwas quasi stolpere, was ich so noch nie gesehen habe.

Heute Morgen ist plötzlich dieses quirlige Kerlchen dort, einige Zentimeter vor meinen Augen aufgetaucht und hat buchstäblich Wirbel um sich selbst veranstaltet :-)

Auf den ersten Blick schwebte diese Raupe frei in der Luft und hat sich mit viel Energie und Mühe Richtung Himmel bewegt. Ganz hoch über ihr, bestimmt noch zwei oder drei Meter, musste der obere Punkt ihres Fadens sein, wie auch immer das funktioniert hat.

Immerhin hat sie mir wenigstens ein wenig Zeit gegönnt, um das Smartphone zu zücken und ein paar Fotos zu schießen. Ein größeres Foto verbirgt sich unter diesem Link hier, um die Datenmengen gering zu halten, verzichte ich ja meist darauf, aber dieses Mal muss ich das einfach machen. Wenn man genau hinschaut, kann man sogar den Faden erkennen.

Ein quirliges Kerlchen

Ich habe auch versucht, ein paar Sekunden ihrer Mühe auf Video festzuhalten. Leider sieht es aber so aus, als wenn das Handy lieber die Wolken fokussieren wollte, immerhin war die Raupe auch schwer zu erfassen, vom buchstäblich seidenen Faden ganz zu schweigen. Sollte ich daraus noch etwas Vorzeigbares extrahieren können, reiche ich es nach ;-)

 

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Auf dem Strampelpfad

auf-dem-strampelpfadMach’s doch einfach wieder!

Egal wie ich mein Hirn auch anstrenge, ich kann mich nicht erinnern, seit 1994 ein Fahrrad benutzt zu haben.

Mein Exemplar hier steht jetzt auch schon seit 2013 in der Garage. Ich habe es damals etwas reparaturbedürftig von einem lieben Bekannten bekommen, weil ich in meinen ersten Tagen in Fürth absolut nicht mobil war. Seinerzeit war unser Wohnsitz ja zum Teil noch in Duisburg, und als klar war, dass Fürth und der Odenwald das neue Domizil werden, kam ganz schnell mein 50ccm Roller her. Damit verlor das neue alte Fahrrad schon seinen Job, ehe es ihn auch nur einen Meter weit hätte antreten dürfen.

Nun, mittlerweile ist viel Zeit vergangen, und nicht zuletzt durch den Verlust von rund 48 kg Körpergewicht, hat sich bei mir schon vor einigen Monaten ein gewisser Bewegungsdrang eingestellt, der wirklich befriedigt werden will. Da ich aber nicht völlig irre bin, darf sich das Ganze gerne in einem eher moderaten Rahmen halten. Durchtrainierte Menschen haben auch nicht das ewige Leben, sie werden beim Jammern nur seltener kritisiert, weil sie in jüngeren Jahren gefährlicher wirken :mrgreen:

Nebenbei und auf das Abnehmen bezogen, ist aber immerhin jeder einzelne Schritt oder eben Pedaltritt sinnvoller, als eine Minute auf dem Sofa zu sitzen, dies aber nur so nebenbei (und als Ermahnung Motivation für mich).

auf dem weg zum strampelpfadWas liegt also näher, als mein eigentlich noch gutes Rad endlich aus der Garage zu holen, das der Frau gleich daneben zu stellen und alles wieder in Schuss zu bringen? Klar, NICHTS! :-)

Jetzt muss man dazusagen, dass das Tretfahrzeug meiner Gattin sogar schon in Duisburg im nicht geringen Einsatz war, es hat also ein gewisses Alter und auch einige Kampfspuren, die es zu beseitigen gilt.

Mit neuen Reifen und Schläuchen, ein paar Lämpchen, vielen neuen Einstellungen und etwas Öl, kann man allerdings schon einiges erreichen, unser Fuhrpark rollt wieder.

Die ersten Testfahrten haben allerdings beweisen, dass unsere Räder immer noch eine bessere Kondition besitzen, als die Fahrer (noch) ;-)

Kurz noch ein Wort

Ergänzend möchte ich erwähnen, dass ich kein brennender Verfechter des aktuellen Trends bin, alles dem Erdboden gleichzumachen und nur für Radfahrer die Welt neu zu gestalten, aber den Begriff „Strampelpfad“ habe ich, glaube ich, doch instinktiv richtig gewählt. Die Radwegsituation, nicht nur hier in Fürth, ist gelinde gesagt scheiße. Gerade was die Hauptstraßen angeht, kann mir niemand erzählen, dass die Risikos, denen Radfahrer hier ausgesetzt werden, wirklich unvermeidlich sind. Ich glaube, dazu schreibe ich in den nächsten Tagen noch einen eigenen Beitrag, weil ich gerade merke, dass ich dazu einfach ein paar Zeilen mehr loswerden muss …

 

Pünktlich zum 1. Dezember …

Der 1. Schnee 2020… zeigt sich auch ein bisschen Schnee ;-)

Allzu viel ist es noch nicht, laut Radion soll es auch nicht liegen bleiben, aber mal abwarten. Jedenfalls hat sich der Dezember damit mal passend angemeldet.

Das Schöne daran? Tochter S. hat Urlaub und geht schaufeln. So kann ich noch etwas faul an der Heizung rumgammeln :mrgreen:

Einen winterlichen guten Morgen wünsche ich Euch. Rutscht nicht aus und kommt trocken durch den Tag!