Da war doch mal ein Feld

Feld, Straße und Bäume an der Strecke meiner Mittagsrunde im Mai oder Juni 2025.Der gleiche Ort, nur nicht mehr derselbe

Wenn ich in der Mittagspause meine Runde drehe, komme ich immer wieder an denselben Stellen vorbei. Meistens ändert sich dort nicht viel, zumindest nicht so, dass man es von einem Tag auf den anderen wirklich bemerkt, andernfalls landet es früher oder später eh hier im Blog.

Feld, Straße, Himmel, ein paar Bäume. Nichts, wofür irgendwo ein Reisebus hält, aber genau solche normalen Aussichten gehören irgendwann so fest zum Weg, dass man sie kaum noch bewusst wahrnimmt.

Das Foto oben ist irgendwann im Mai oder Juni 2025 entstanden, vermutlich habe ich an dem Tag Interesse an Bildern mit Feldern gehabt :mrgreen:

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Das Feld war beim Frisör

Abgeerntetes Feld Ende Juli, aufgenommen von derselben Stelle wie in den Monaten zuvor.Das Feld bleibt, der Alltag zieht weiter

Man muss die Reihe ja rund machen, gell? ;-)

Also stand ich gestern wieder an derselben Stelle, an der ich inzwischen seit Ende März immer mal das gleiche Feld fotografiere. Mehrfach in der Woche führt mich meine Mittagsrunde dort vorbei, sofern Zeit und Wetter mitspielen, der Standort ist also nicht gerade schwer wiederzufinden.

Diesmal war das Feld beim Frisör :mrgreen:

Wo im Juni noch alles stand und langsam reif wurde, bleiben jetzt nur noch Stoppeln. Kurz geschnitten, sauber abgeräumt und vermutlich schon bereit dafür, demnächst wieder neu aufgeladen zu werden.

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Gleiche Stelle, nächster Anblick

Dasselbe Feld am 16. Juni 2026, schon wieder mit einem völlig anderen Gesicht ;-)Die Natur macht einfach weiter

Wenn es irgendwie geht, drehe ich nach wie vor in der Mittagspause meine Spazierrunde, und so komme ich doch immer wieder an den gleichen Stellen vorbei.

Eine davon ist inzwischen fast schon eine kleine Reihe im Blog. Ende März noch eher nacktes Feld, im April knallgelber Raps und im Mai machte dann das Grün ernst.

Am 16. Juni stand ich wieder dort. Nicht mit dem festen Plan, unbedingt noch ein Foto zu machen, aber ich habe mir den Standort inzwischen nun einmal gemerkt. Entsprechend fiel mir sofort auf, dass der gleiche Blick schon wieder ganz anders aussieht.

Die nächste Stufe

Das satte Grün aus dem Mai wird heller, das Feld wirkt reifer, das Gras am Rand steht höher und die Bäume sind inzwischen deutlich voller.

Eigentlich passiert da nichts Überraschendes. Pflanzen wachsen, blühen, reifen und irgendwann wird geerntet.

Trotzdem ist es erstaunlich, wie wandlungsfähig die Natur ist, wenn man nicht einfach nur daran vorbeiläuft, sondern tatsächlich hinschaut.

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Altes Blech kommt selten allein

Aus der Abteilung Retrofimmel: Vorne ein alter Robur, hinten der alte Bekannte, und mein Kopf sagt sofort: Foto! ;-)Wenn der Retrofimmel Futter bekommt

Vielleicht erinnert sich ja jemand daran, dass ich einen Fimmel für alte Autos hab, also, unter anderem alte Autos ;-)

Vielleicht erinnert sich sogar jemand an den alten Bekannten aus diesem Beitrag hier, der damals schon hier in der Straße der Firma stand.

So richtig Spaß macht der Fimmel aber natürlich erst dann, wenn auf dem Mittagspausen-Spaziergang plötzlich noch so ein Schätzchen auftaucht.

Vermutlich ein alter Robur, also so ein schön kantiger Kerl aus DDR-Zeiten, bei dem man nicht lange überlegen muss, warum ich für sowas sofort stehenbleibe.

Das eigentlich Schöne an dem Bild ist für mich aber fast der Hintergrund.

Da steht er nämlich wieder. Der alte Bekannte vom Beitrag von vor rund zwei Jahren. Einfach so. Als hätte die Straße beschlossen, meinen Retrofimmel nicht nur zu dulden, sondern aktiv zu unterstützen.

Ich laufe also in der Pause ein paar Meter durch die Gegend, sehe vorne altes Blech mit Charakter, und hinten parkt direkt der nächste Kandidat, den ich längst ins Herz geschlossen habe. Für manche ist das vermutlich einfach nur Straße. Für mich ist das schon fast ein kleiner Freiluft-Service für Leute mit leichtem Klassiker-Schaden. :mrgreen:

Manche Straßen können eben mehr als nur Verkehr.

 

 

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Jetzt macht das Grün ernst

Betrachtet aus dem Desasterkreis: Eben noch gelb, jetzt grün mit Ansage ;-)Eben noch gelb, jetzt grün

Vor ein paar Wochen hatte ich hier schon fast denselben Blick im Blog.

Damals war es der Vergleich zwischen März und April. Erst Feld, dann plötzlich Raps. Zwei Fotos, fast derselbe Blick, und die Landschaft hatte einmal kräftig den Schalter umgelegt.

Jetzt ist wieder etwas Zeit vergangen, gleiche Ecke, nächster Auftritt ;-)

Der Raps ist weg, das Grün ist da

Das Gelb war schon deutlich genug. Dieses „Guck mal, ich bin Frühling!“ quer über das Feld, nicht gerade dezent, aber hübsch.

Inzwischen sieht die Sache schon wieder anders aus. Weniger Knalleffekt, mehr Wucht. Alles voller Grün, die Bäume dichter, das Gras höher, die ganze Ecke irgendwie breiter, voller, lebendiger.

Man geht da entlang, kennt den Blick, denkt im ersten Moment vielleicht gar nichts Besonderes, und dann fällt es eben doch auf.

Da hat schon wieder jemand umgebaut :mrgreen:

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Mittagspause mit Fußbad

Betrachtet aus dem Desasterkreis: Frühlingsspaziergang mit Gratis-Fußbad.Wenn der Frühling unten nass ist

Im Frühling scheint immer die Sonne, da muss man in der Mittagspause einfach spazieren gehen. Irgendwas in der Richtung sagt man ja so, richtig?

Also raus, frische Luft, ein bisschen Bewegung, Kopf lüften, vielleicht ein paar Meter Frühling einsammeln und dann wieder halbwegs menschlich zurück an den Rechner.

Die Theorie ist wirklich hübsch

Die Praxis sieht dann ungefähr so aus wie auf dem Bild. Nasser Weg, grauer Himmel, Randstreifen mit Schlammdeko und Option auf einen natürlichen Kneippkurs.

Und wer braucht schon Sonne, wenn er in der Mittagspause auch kostenlos testen kann, ob die Schuhe noch dicht sind? :mrgreen:

 

 

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Proviantdose der Gier

Proviantdose der GierDose offen, Essen weg

Das ist meine Proviantdose für die Arbeit.

Oder anders gesagt: ein durchsichtiges Mahnmal menschlicher Schwäche.

Man packt morgens etwas ein, fühlt sich kurz wie ein vernünftiger Erwachsener und denkt: So, damit komme ich sauber durch den Arbeitstag.

Theoretisch

Praktisch steht diese Dose dann irgendwo in Reichweite. Das ist der erste Fehler. Der zweite Fehler ist, sie während der Arbeit zu öffnen. Nicht, weil gerade Pause ist. Nicht, weil der Magen laut genug knurrt, um eine Betriebsversammlung zu stören. Sondern einfach so.

Aus Esslust.

Gedankenverloren.

Weil der Kopf gerade beim Job ist und die Hand offenbar ein eigenes kleines Parallelleben führt.

Dann langst du einmal rein, natürlich nur kurz. Dann noch einmal, weil es ja kaum auffällt und wieder, weil der erste Griff offiziell nur ein Test war. Irgendwann ist aus „für später“ ein „war wohl eben“ geworden.

Das Problem merkt man natürlich nicht sofort.

Man merkt es erst rund 1,5 Stunden bevor man den Inhalt eigentlich gebraucht hätte.

Dann guckt man in die Dose.

Die Dose guckt zurück.

Leer.

Gedankenlose Gier hat eben manchmal einen Deckel. :mrgreen:

 

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Eben noch Feld, jetzt Frühling

Im März wirkt die Landschaft noch eher wie Wartemodus.März guckt, April liefert

Zwei Fotos, fast derselbe Blick.

Eines im März, eines im April. Dazwischen nur ein paar Wochen, ein paar Mittagspausenspaziergänge und offenbar genug Zeit, damit die Landschaft einmal den Schalter umlegt.

Im März sieht das noch nach normaler Runde aus. Feld, Weg, Bäume, blauer Himmel. Nett, ruhig, alles okay. Nichts, worüber man groß stolpert, wenn der Kopf gerade mit Arbeit, Hunger, Wetter oder sonstigem Alltagsgedöns beschäftigt ist.

Ein paar Wochen später steht der Frühling plötzlich ziemlich deutlich da.Dann April

Gleiche Ecke, anderer Auftritt. Plötzlich steht da dieses gelbe Feld, als hätte jemand über Nacht beschlossen, dass „ein bisschen Frühling“ wohl zu langweilig wäre.

Ich mag solche Vergleiche. Nicht, weil da jetzt die große Lebensweisheit aus dem Acker wächst. Man muss nicht aus jedem Rapsfeld direkt ein Seminar machen.

Es fiel mir einfach auf

Gleiche Stelle, kurzer Abstand, komplett anderer Eindruck und als bloggenswert befunden.

Also Foto gemacht, fertig, manchmal reicht das völlig :mrgreen:

 

 

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Knack und nix mehr mit Stereo

Bluetooth-Headset mit BruchschadenUnfassbar

Ich gehe in der Mittagspause gerne eine Runde spazieren.

Dafür hatte ich seit Jahren so ein Bluetooth-Headset, mit Bügel hinterm Ohr. Diese reinen Stöpseldinger sind nicht meins. Ich will, dass das Teil da bleibt, wo es hingehört, statt bei jedem Schritt über einen Abgang nachzudenken.

Das Ding hat mich über Jahre begleitet. Spaziergänge, Telefonate, Musik, Podcasts, alles dabei. Kein Luxus, kein Wunderwerk, einfach ein kleiner Alltagshelfer, der still seinen Job gemacht hat.

Heute dann das Geräusch, das man bei Plastik und Elektronik nicht hören will -> Knack! :shock:

Immerhin stand hier schon seit Monaten Ersatz bereit. Einfach irgendwann mal gekauft, noch gar nicht wirklich gebraucht und nun doch genau zur richtigen Zeit da.

Ich will ja nichts sagen, aber hellseherische Fähigkeiten scheinen vorhanden zu sein. Leider beschränken die sich bisher auf sterbende Bluetooth-Geräte statt auf gewinnbringendere Themen :mrgreen:


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Ein Blatt mit Sonderrechten?

Ein einzelnes Herbstblatt liegt auf trockenem Pflaster, darauf glitzern mehrere Tautropfen, rundherum ist der Gehweg trocken.Tau auf dem Gehweg

Mittags um halb eins, Sonne draußen, alles trocken, kurzer Spaziergang gegen 12:15.

Der Gehweg war total trocken, die Sonne ausnahmsweise da, sozusagen alles normal.

Da springt was ins Auge

Mitten auf dem Weg lag ein Blatt, komplett mit Tautropfen. Nicht „leicht feucht“, sondern richtig sichtbar. Der Kontrast war so krass, dass es mir eben aufgefallen ist und wenn im Alltag etwas (nicht) auffällt, dann muss es in den Blog! ;-)

Das Schräge daran?

Rundherum war alles trocken. Wirklich alles. Keine feuchten Stellen, keine Ahnung wo das herkommen soll.

Das Blatt lag da, als hätte es Hausrecht. Niemand trat drauf, nichts hat es weggeschoben, nicht mal der Wind hatte Lust da irgendwie einen Laubbläser zu simulieren.

An der Stelle ist nicht die Hölle los, klar, aber „seit Stunden unberührt“ wirkt trotzdem seltsam.

Ja, auch ich habe dieses Fotomodell nicht berührt.

Mikroklima, Schattenrest, globale Überfeuchtung – wer weiß es schon … :mrgreen:

   

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