Spiegelsäule und Selfidentity

Ich im Spiegel einer Säule im SupermarktSelfidentity im Supermarkt

Zur Lage:
Ich war einkaufen wie ein Mann, sprich „Ich will nicht, aber ich muss …“.

Weil ich jetzt eben nicht so der Typ bin, der Stunden am Regal verbringt, neige ich dazu, Dinge zu fotografieren, die ich mir später noch mal ansehen will.

Das dann eh schon gestresste Männlein in mir scheint in solchen Situationen zur Fehlbedienung des Handys zu neigen, jedenfalls kommt bei der späteren Sichtung der Fotos eine gewisse Dynamik auf.

Warum?

Na, weil der sympathische Mann, der sich da spiegelt, nicht wirklich vorhatte, so ein Heldenfoto zu produzieren, man ist ja eher bescheiden.

Im Laden kenne ich Selfscannerkassen, da scannt man eigentlich nur den Einkauf.
Diesmal habe ich wohl mich selbst erwischt, Selfidentity war mir neu :mrgreen:

   

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Dies und das noch:

Mit Vollgas ins Halbwissen

Selbstdiagnose als VolkssportSelbstdiagnose als Volkssport

Es fällt mir immer öfter auf, dass Wissen heute überall erreichbar ist, nur irgendwie falsch genutzt. (Nicht nur medizinisches …) Wissen ist da, aber effizient verwendet wird es eher selten.

Mal eben schnell eine Krankheit haben

Ein kleiner Huster reicht und schon wird nach einer Diagnose gesucht. Drei Klicks später liefert ChatGPT die ersten Ergebnisse und plötzlich fühlt man sich, als wäre man in einem medizinischen Sonderkapitel gelandet. Vielleicht gibt es sogar völlig neue Symptome, die man erst mal suchen musste, um sie zu haben :shock:

Und falls die Antwort nicht dramatisch genug klingt, fragt man einfach noch einmal. Irgendwann spuckt die KI schon etwas aus, das zum eigenen Kopfkino passt. Und wenn nicht, dann findet sich irgendwo eine Gruppe, die alles bestätigt, was man hören will. Logik ist dabei reine Nebensache, Hauptsache die Geschichte klingt spannend (und nach einem nahenden Ende).

Manchmal hat man ja auch Kollegen, die wirklich eine super Referenz darstellen.

Wenn man nur sagt, dass er heute etwas blass wirkt, sitzt er fünf Minuten später im Wartezimmer. Dort liest er in einer Illustrierten über die Vogelgrippe und in seinem Kopf fängt der Vogel sofort an zu kränkeln (also, der eigene). Er lebt diese Dinge richtig, selbst wenn nichts davon im Ansatz realistisch ist. Aber wenn man schon kränkelt, dann muss man eben auch das volle Leid mitnehmen, kein Weg umsonst!

Andere steigern sich in alles hinein, was sich gerade anbietet. Wer nach sechs Gläsern Rum-Cola wackelig auf den Beinen ist, braucht keine seltene neurologische Erklärung. Das ist simple Logik. Nur scheint Logik in modernen Zeiten so etwas wie eine optionale Zusatzfunktion zu sein.

Auch die Corona-Zeit hat ihr Übriges getan. Manche hatten mehrere Masken übereinander und ein halbes Abo auf Impfungen (Flatrate zum Impfstoff oder so …). Heute erkälten sie sich einmal und sind sicher, dass es eine Langzeitfolge sein muss. Alles ist dramatisch. Alles ist wichtig. Und vor allem muss es kompliziert sein. Aber auf jeden Fall Long Covid! Final: Jedem seine Pille!

Die Mischung aus Halbwissen und kompletter Überzeugung ist der eigentliche Klassiker. Man liest ein paar Zeilen, versteht nichts davon, ist aber sicher, dass man nun im medizinischen Profi-Modus unterwegs ist. Hauptsache, es fühlt sich nach großer Erkenntnis an.

Wissen ist da, es liegt offen herum, am besten einfach das Wahrscheinlichste ignorieren :mrgreen:


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Dies und das noch:

K(l)eine Begegnung am Feldrand

K(l)eine Begegnung am FeldrandWeg ist er!

Ich habe mir heute so gedacht, es wäre vielleicht eine gute Idee, mal nach dem verlorenen Stofftier zu schauen, das ich in der letzten Woche entdeckt habe.

Tja, es ist nicht mehr da, mehr werde ich wahrscheinlich auch nicht erfahren ;-)


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Die laute Minderheit und der stille Rest

Grünes Gras am gegenüberliegenden Ufer als Symbol für vermeintlich bessere Seiten.Wenn Betroffenheit zum Beruf wird

Es gibt Menschen, die scheinen beruflich betroffen zu sein.

Nicht von echten Dingen, sondern von allem, was man möglichst laut empört verkünden kann.

Ein falscher Ton, ein normaler Satz oder einfach nur ein stinkgewöhnlicher Tag und schon wird der Alarmknopf gedrückt. Danach heißt es, man müsse sich jetzt aber bitte sehr aufregen, denn irgendjemand hätte irgendjemanden irgendwie gekränkt.

Das Kuriose daran ist die Unsichtbarkeit dieser Fachleute für Betroffenheit.

Im echten Leben trifft man sie nie

Nicht im Supermarkt, nicht beim Bäcker, nicht im Büro, nicht beim Spaziergang.
Aber im Netz und in den Medien werden sie plötzlich zu den Menschen, die entscheiden, was fünfundneunzig Prozent der anderen bitte zu denken und zu vermeiden haben (zumindest hätten sie es gerne so).

Und dann wundern sie sich später, warum keiner mehr spontan ist, warum vieles verkrampft wirkt und warum jede Kleinigkeit wie ein Stolperdraht behandelt wird, obwohl der Rest der Welt einfach nur leben möchte.

Der Neid ist natürlich oft mit im Gepäck.
Denn viele dieser selbsternannten Aufpasser schauen nie zuerst auf sich selbst.
Stattdessen wird lieber auf das vermeintlich grünere Gras auf der anderen Seite gedeutet, obwohl man das eigene Stück Erde nur mal ein wenig pflegen müsste.

Unterm Strich bleibt alles wie immer

Die Lauten sind nicht die Mehrheit.
Die Mehrheit lebt, arbeitet, lacht und versucht, ihren Alltag in Frieden zu meistern.
Die Bedenkenträger dagegen sitzen bereit, um aus jedem Fliegenschiss eine kleine Staatsaffäre zusammenzubasteln.

Manchmal hilft nur ein Kaffee und die Erkenntnis, dass es so ist … :roll:

(Geschrieben, nachdem ich vielleicht ein bisschen zu lange in den sozialen Medien unterwegs war :mrgreen: )


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Kleine Begegnung am Feldrand

Gefundener Stoffhund in Ober-Ramstadt, schmutzig und nass, angelehnt an einen gelben Pfosten im hohen Gras am Feldrand. Rundherum liegen Blätter und trockenes Gras.Fundhund im Gras

Gestern auf meiner Mittagsrunde in Ober-Ramstadt, in der Nähe der Röhrstraße.

Da lag im Gras etwas, das erst nach Müll aussah, dann aber ein ziemlich mitgenommener Stoffhund war. Nass, schmutzig, etwas verloren, aber irgendwie hatte er trotzdem diesen Blick, als hätte er schon einiges erlebt.

Welche Geschichte er wohl erzählen könnte? Vielleicht war er auf Abenteuerreise, vielleicht wurde er vergessen, vielleicht wird er sogar vermisst.

So oder so, da draußen sollte er nicht allein in den Winter starten. Für’s Erste habe ich ihn mal dort angelehnt, das ist besser, als im Schlamm zu liegen.

Vielleicht findet ihn jemand wieder, der ihn kennt :-)


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Wenn er selbst im November noch hüpft

Ein sattgrüner Grashüpfer sitzt auf der glänzenden Motorhaube eines dunklen Autos, im Lack spiegelt sich der graue Novemberhimmel.Sie geben einfach keine Ruhe

Kalt, trüb, kaum noch Blätter an den Bäumen und trotzdem sitzt da wieder einer auf meinem Auto:

Ein Grashüpfer, grün wie im Juli, völlig unbeeindruckt von Wetter, Kalender und Logik.

Langsam glaube ich, ich betreibe so etwas wie einen Fahrdienst für Insekten.
Vielleicht bin ich das Uber für Grashüpfer, wer weiß das schon.

Wo kommen die alle her, und noch spannender, wo wollen sie hin?
Fahrgastziel unbekannt, Sprungbereitschaft jederzeit vorhanden :mrgreen:

Und wer meint, das sei Zufall, sollte mal im Blog nach Hüpfer suchen, das sind nämlich sozusagen Serientäter!

Aber vielleicht ist es einfach nur ein kleiner Gruß aus dem Sommer, oder auch eine Erinnerung daran, dass manches nicht aufhört, nur weil der Kalender es so will.
Oder er wollte schlicht mitfahren, weil es auf der Motorhaube wärmer war als auf dem Asphalt ;-)

 

 


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Momente im Job: Einfach nur Golf

Ein altes, blaues Golfbag mit Schlägern steht auf grauen Pflastersteinen, umgeben von etwas Grün und Baugerüstteilen. Es wirkt benutzt, aber noch intakt, wie vergessen oder aufgegeben.Geschichten ohne Antwort

Gefunden in einem Müll- oder Bauschuttcontainer auf einer Baustelle, als ich im Job unterwegs war.

Man stellt sich da schon Fragen, wer hat das da hineingeworfen, und warum?
War es das alte Set eines Bauleiters, ein geplatzter Vorsatz, ein Ende nach einem Streit?

Man weiß es nicht.

Aber irgendwie steckt in so einem Fundstück mehr Geschichte als in manchem Buch :mrgreen:

 

 


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Manchmal wundert man sich einfach

Eine einsame Baustellen-Warnbake steht auf einem Dach zwischen Solarmodulen und Nebel, als hätte sie sich dorthin verirrt 😁Die Bake im Nebel

Ich war heute im Job mal wieder auf einem Dach bei unseren Monteuren, so rund 20 Meter über dem Boden schätze ich mal.

Die Aussicht war eher Nebel als Panorama, die Luft feucht und kühl, November live eben :roll:

Ich mein‘, da oben rechnet man ja mit so einigem,
aber eine Warn-Bake hätte ich da jetzt eher nicht vermutet :mrgreen:

 

 


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Einfach mal halbe Sachen machen

Halbierter Stutenkerl mit Rosinenauge auf einem Schneidebrett.Am Stück war er mir zu viel

Also habe ich den Stutenkerl oder Weckmann oder wie man das nun auch regional nennt, eben halbiert.

Du bist ein Barbar„, haben sie gesagt :shock:

Und, na ja, so ein bisschen seltsam sieht er schon aus …

(Hey, ich habe es mit der Waage kontrolliert!  So mit +/- 1 Gramm, war das genau die Mitte :mrgreen: )

 

 


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(Weihnachts)Trödel im Desasterkreis

Flohmarkthalle der Tierschutzinitiative Odenwald e.V.Man wird gegangen werden wollen sein

Es ist Samstag, richtig?

Was macht man also?

Man geht mal wieder zum (Hallen) Flohmarkt.

Weihnachtströdel im Desasterkreis.

Korrekt: Man wird gegangen werden wollen sein, weil man davon ungefähr eine Stunde vorher noch gar nichts wusste.

Heute war ich jedenfalls mit der werten Gattin und Tochter S. bei der Tierschutzinitiative Odenwald e.V. in unserem schönen Fürth im Odenwald. Der Flohmarkt dort ist ja schon fast Tradition hier und irgendwie ein Stück Kulturgut für mich geworden.

Während die beiden direkt zwischen Weihnachtsdeko, Glitzerzeug und geheimnisvollen Kartons verschwunden sind, hab ich mich erst mal treiben lassen. Ich mag das. Dieses ruhige Durcheinander, das Klappern von Porzellan,
irgendwo riecht’s nach Kaffee, und alle sind irgendwie gut drauf.

Man merkt, dass hier Herz drinsteckt. Die Menschen dort machen das alles freiwillig,
für den guten Zweck, für die Tiere. Ohne großen Wirbel, einfach weil’s richtig ist.
Dafür hab ich echten Respekt. Ich mag den Laden sehr, ehrlich gesagt, ich liebe ihn.

Ich komme da selten ohne irgendwas raus. Manchmal schon, aber selten.

Heute war’s wieder soweit

Ein paar festliche Kleinigkeiten haben den Besitzer gewechselt,
und das Zuhause vom Desasterkreis ist jetzt ein bisschen weihnachtlicher.

Und ganz ehrlich, da lagen noch so ein paar Sachen,
die ich mir vielleicht doch noch mal ansehe. Vielleicht. ;-)

Wer wissen will, warum ich da überhaupt immer wieder lande,
findet unter Trödel und Tierschutz noch mehr dazu.

Weihnachtliche Beute – XMAS inklusive ;-)Fundstücke

Auf dem ersten Bild sieht man die Quelle der Versuchung,
auf dem zweiten das Ergebnis:

Ganz ohne Reue, dafür mit einem zufriedenen Grinsen ;-)

 

 


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