Dann muss es eben so gehen
Wenn die Gebäckpresse schlapp macht, muss eben die Frikadellentechnik herhalten ![]()
Hauptsache Weihnachtsplätzchen ![]()
Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Bisschen Desasterkreis & Social Media?
Ich hab da mal was vorbereitetAlso, alle werben ja mit kostenlos und so, also will ich da auch mal mitspielen ![]()
Ich habe mir mit KI Hilfe ein paar Weihnachtssmileys gebaut.
Nicht, weil die Welt darauf gewartet hat, sondern weil ich mich kenne. Nächstes Jahr stehe ich sonst wieder da und suche wie blöd nach genau diesen Dateien, die ich „ganz sicher“ irgendwo sauber abgelegt habe. ![]()
Eile mit Weile?Irgendwas ändert sich wohl doch im Kopf, wenn der Alltag seine immer größer werdenden Runden dreht.
Früher hätte das dafür gesorgt, dass ich wie ein Irrer den Karton aufreiße, die SIM-Karte quasi schon durch die Packung drücke und sofort loslege. Nach zehn Minuten hätte ich dann so getan, als wäre ich jetzt offiziell ein anderer Mensch, nur weil der Bildschirm neu ist.
Ja, früher …
Ich guck‘ drauf und denke nur: „Oh, ja, das neue Handy ist da, okay. Muss ich über die Feiertage mal schauen (also, vielleicht)…“
Eigentlich ist es ein Wunder, dass ich nicht (wieder) komplett verpasst habe, dass überhaupt eine neue Mobilbüchse fällig ist. Überhaupt bin ich erstaunt, wie lange das letzte private Telefon schon hier im Einsatz ist.
Früher war das ein Ereignis, heute ist es eher so eine Art Haushaltsware. Nützlich, aber nicht mehr wirklich aufregend.
Wen es interessiert: Es ist ein Samsung Galaxy S25, dürfte recht brauchbar sein. Und ich werde damit am Ende wieder genau das tun, was ich mit dem alten auch gemacht habe, nur eben in neu.
Was mich gerade wirklich bremst, ist nicht das Gerät, sondern das, was dranhängt.
Ich habe absolut keine Lust, den ganzen Kram neu einzurichten. Apps, Logins, Banking, irgendein Authenticator, der natürlich genau dann Theater macht, wenn man einfach nur fertig werden will.
Das ist nicht „Vorfreude“, das ist eher so ein Punkt auf der inneren To-do-Liste, der sich schon beim Lesen genervt anfühlt.
Vielleicht ist das das eigentliche Zeichen, dass sich die Prioritäten verschoben haben: Früher war neue Technik ein Kick, heute ist es eine Aufgabe.
Und Aufgaben stapeln sich gerade schon genug. ![]()
Ein ungewohnt aktiver AdventVorweihnachtszeit, das Treiben im Advent eben …
Bei mir war das in den letzten Jahren eher so „kurz auf einen Weihnachtsmarkt, da gewesen, Haken dran, fertig.“
Tja, die Spielregeln scheinen sich zu ändern
Manche Dinge schleichen sich langsam ein, aber ich werde offenbar Stück für Stück zum Weihnachtsmarktpilger.
Nicht geplant, nicht als neues Hobby beantragt, es passiert einfach.
Gestern ging’s dann eher aus dem Stehgreif (na ja, nicht ganz) sogar zum zweiten Mal nach Darmstadt, Wiederholungstäter und so. ![]()
Das erste Mal in diesem Jahr war ja schon Thema, inklusive „mal gucken, was da so ist (eher: was man so isst), was man so sieht, und wie sehr man bei den Preisen kurz die Existenz hinterfragt“. Wer’s nachlesen will: Momente: Weihnachtsmarkt DA 2025.
Gestern war dann die logische Fortsetzung, nicht nur, weil knapp ein Monat dazwischen ja praktisch schon eine neue Saison ist, sondern auch, weil man natürlich all das essen muss, was bei der letzten Runde nicht mehr reingepasst hat. Oder was damals bei den Preisen direkt mit dem Budget kollidiert wäre … ![]()
Wenn man dann eh wieder da ist, schaut man automatisch, was sich im Vergleich zum Vorjahr geändert hat.
Der fehlende Wagen mit gebackenem Fisch fällt da zum Beispiel auf, und ja, ich höre die Gattin-Kommentierung dazu gedanklich schon im Hintergrund. Der Weihnachtsmarkt Darmstadt war 2024 schon Thema, also lässt sich das gut vergleichen und sie hat recht – Nix mit Backfisch ![]()
Witzig ist halt, dass Darmstadt auch nur eine Etappe markiert. Am Sonntag war es eigentlich eher ein richtiges Event, der Markt eher Beiwerk, aber der zählt trotzdem, weil es eben genau diese Adventstage sind, die plötzlich mehr sind, als nur irgendwo herumstehen. So zum Beispiel: Weihnachten neu erleben, mit VW Käfer.
Die Woche davor ab nach Bad Wimpfen, und das war erst richtig entspannt, schöne Atmosphäre, einfach mal gucken, ohne Stress. Und dann, zack, irgendwann wurde es doch so voll, dass aus Schlendern eher „mitgeschoben werden“ wurde. Man merkt, ich bin anfällig. ![]()
Wenn ich dann noch weiter zurückscrolle, waren da in den Vorjahren auch schon ein paar Stationen. Ludwigsburg zum Beispiel: Momente: Weihnachtsmarkt Ludwigsburg.
Heilbronn war auch so ein Ding, und ich ärgere mich immer noch, dass ich da keine von den Mini-Gitarren gekauft habe. Das ist genau mein Level an „wichtigen Lebensentscheidungen“ in der Vorweihnachtszeit.
Siehe Wenn man schon mal in Heilbronn ist.
Oberhausen, Centro, auch erlebt, auch abgespeichert: Momente im Bild: Weihnachtsmarkt Centro.
Und Voerde ist sowieso ein Kapitel für sich, auch weil der Markt dort für mich irgendwie mit umgezogen ist, erst Marktplatz, dann Wasserschloss, dann wieder zurück, und ich stehe dazwischen und wundere mich, wie sehr sich Orte verändern können, ohne dass man es im Alltag sofort merkt. Das war Momente im Bild: Weihnachtsmarkt Voerde und später dann noch mal Auch erledigt: Voerde Weihnachtsmarkt.
Unterm Strich ist es dieses Jahr einfach ungewohnt viel Advent in echt, nicht nur „ach ja, Kerze, ja gut“, sondern tatsächlich unterwegs, gucken, riechen, essen, meckern, lachen, fertig. Und ich hätte vor ein paar Jahren nicht gedacht, dass ich das so mitnehme.
Heute in einer Woche ist Heiligabend. Ich traue mich gar nicht zu sagen, „mit den Märkten 2025 bin ich durch“, sind ja noch ein paar Tage. ![]()
Tau auf dem GehwegMittags um halb eins, Sonne draußen, alles trocken, kurzer Spaziergang gegen 12:15.
Der Gehweg war total trocken, die Sonne ausnahmsweise da, sozusagen alles normal.
Mitten auf dem Weg lag ein Blatt, komplett mit Tautropfen. Nicht „leicht feucht“, sondern richtig sichtbar. Der Kontrast war so krass, dass es mir eben aufgefallen ist und wenn im Alltag etwas (nicht) auffällt, dann muss es in den Blog! ![]()
Rundherum war alles trocken. Wirklich alles. Keine feuchten Stellen, keine Ahnung wo das herkommen soll.
Das Blatt lag da, als hätte es Hausrecht. Niemand trat drauf, nichts hat es weggeschoben, nicht mal der Wind hatte Lust da irgendwie einen Laubbläser zu simulieren.
An der Stelle ist nicht die Hölle los, klar, aber „seit Stunden unberührt“ wirkt trotzdem seltsam.
Ja, auch ich habe dieses Fotomodell nicht berührt.
Mikroklima, Schattenrest, globale Überfeuchtung – wer weiß es schon … ![]()
So, aktiver Advent im DesasterkreisGestern ging’s nach Karlsruhe zu „Weihnachten neu erleben„, klingt doch gut, oder?
Was übrigens aus dem Odenwald heraus schon eine ordentliche Fahrt ist.
Da sind die Erwartungen dann automatisch eher hoch, weil man ja nicht losfährt, um am Ende mit einem müden „Joah, war ganz nett“ wieder heimzurollen.
Nun, ich nehme es mal vorweg, die Erwartungen wurden klar erfüllt. ![]()
Die Vorstellung lief am Nachmittag. Mit Anfahrt, Ankommen, Markt und Heimweg war das aber kein kurzer Programmpunkt, sondern ein kompletter Ausflug, der den Tag sauber gefüllt hat und ganz nebenbei bis in den Abend reichte.
Was mich wirklich überzeugt hat, war nicht nur die Show selbst, sondern das komplette Paket außenrum.
Anfahrt, ankommen, reinkommen, alles verständlich, alles entspannt. Es war bestens organisiert, ohne dass man es ständig merkt. Genau so fängt Abschalten an, bevor überhaupt auf der Bühne was passiert.
Zur Show, ohne Euch den Inhalt kaputt zu erzählen: Das Ganze läuft in der dm-arena Karlsruhe, vom 11. bis 14.12.2025, insgesamt 10 Shows.
Die Story 2025 ist die Geschichte einer Werkstattgemeinschaft, Motto: „Was kaputt ist, kann man reparieren„, inklusive Oldtimer, Schrott, zweite Chancen, und dem Moment, wo plötzlich jemand mit Macht dazwischenfunkt.
Musikalisch ist das kein leises Glöckchen, da stehen Live-Band, 400-köpfiger Chor und Orchester, plus bekannte Nummern von Queen, Adele, Pink, Robbie Williams, sozusagen alles dabei.
Und ja, das ist schon ’ne Hausnummer. Die Berichte sprechen von rund 80.000 Besuchern über die Shows hinweg.
Das ist eine Charity-Veranstaltung, der Erlös geht an regionale Kinderhilfsprojekte, 2025 werden Kinder & Jugend ARCHE Karlsruhe, Hanne-Landgraf-Stiftung und Villa Kunterbunt Bruchsal genannt. Dazu kommt die Größenordnung hinter den Kulissen, die Show wird laut Pressemappe von über 2.000 Ehrenamtlichen gestemmt, aber das wirklich professionell im Ergebnis.
Alte BekannteZum Drumherum gehört auch ein Weihnachtsmarkt. Und da stand dann auch mein persönlicher Nebenrollen-Star, der rote VW Käfer vom Foto.
Der hat auf dem Markt natürlich sofort alle Retro Sensoren getriggert, und wenn man diese Werkstattwelt der Show im Hinterkopf hat, passt der Käfer da hin wie bestellt ![]()
Super Show, klasse organisiert, und genau die richtige Nummer, um mal ein paar Stunden auszusteigen.
Drei Kerzen an, eine wartet nochDritter Advent, drei Kerzen brennen, die vierte steht noch daneben und tut so, als wäre das noch nicht ihr Job ![]()
Plötzlich ist es Dezember, alles rennt, und sonntags versucht man kurz, die Drehzahl runterzunehmen. Muss ja nicht gleich Besinnlichkeit sein, es reicht schon, wenn es ein paar Minuten ruhig ist.
Also, Kerzen an, Licht im Dunkeln, Sofa dazu und fertig ist der kleine Wochenendmoment. Wenn die letzte Kerze nächste Woche kommt, dann reden wir nochmal über Tempo und Kalender.
Ich wünsche euch einen entspannten 3. Advent 2025, mit Wärme, Licht und so wenig Stress wie möglich ![]()
Kleine Karte, große WirkungEs gibt so Dinge, die passieren hier nicht oft, aber oft genug, dass man sie irgendwann als kleine Tradition wahrnimmt ![]()
Dieses Mal wieder Frau Knüppelkuh, sozusagen eine echte Konstante bei X. Kein Drama, kein Rätselroman, einfach nur dieser Moment, wenn im Alltag plötzlich etwas im Briefkasten liegt, das nicht nach Rechnung aussieht. ![]()
Ich mag das. Nicht, weil ich jetzt der große Romantiker wäre, sondern weil es irgendwie aus der Zeit gefallen wirkt. Jeder tippt, jeder mailt, jeder klickt. Und dann kommt da jemand, der sich hinsetzt, eine Karte nimmt, was schreibt und sie losschickt. Fertig.
Schöne ResonanzGestern wurde die Seite hier ja sechs Jahre alt, ist noch nicht so lange her.
Ich fand es echt nett, dass mir doch wirklich Glückwünsche dazu übermittelt wurden.
Herzlichen Dank, bleibt einfach weiter dabei ![]()
Raus aus dem KindergartenalterDa soll mal jemand sagen, Unsinn hat keinen Bestand.
Heute vor 6 Jahren habe ich das erste Mal hier auf „Veröffentlichen“ geklickt, ohne wirklich zu wissen, ob der Kram überhaupt jemanden interessiert.
Einfach auf den Knopf gedrückt, Text raus, Bild dazu, fertig. Mehr Plan war da nicht.
Seither jeden Tag mindestens ein Artikel (wer sagt, dass sie auch gut sind?
).
2281 veröffentlichte Beiträge (+ 1 heute).
Es sind ein paar Beiträge zusammengekommen, die eine oder andere Bildidee, diverse Alltagsbeobachtungen, Kaffeeerlebnisse, Nonsens, kleine Ausraster und ein paar ernstere Themen zwischendurch.
Eben das, was im Kopf so herumspukt, wenn man nicht rechtzeitig aufräumt.
Millionenreichweite ist es nicht, muss es aber auch gar nicht sein, aber ein bisschen was Sechsstelliges kommt zusammen. Entscheidend ist ja, dass das hier kein leeres Echo verhallt.
Es lesen tatsächlich Menschen mit, regelmäßig sogar und manche von euch kommen immer wieder, kommentieren, schreiben Mails oder sprechen mich im echten Leben darauf an.
Ganz ehrlich, das ist schon ziemlich viel.
Diese Seite ist im Grunde so etwas wie ein Langzeitexperiment. Ein öffentliches Notizbuch, in dem man Jahre später nachsehen kann, was man sich damals eigentlich gedacht hat. Manchmal motivierend, manchmal peinlich, meistens irgendwo dazwischen.
Und jetzt, nach 6 Jahren, fühlt sich das Ganze nicht mehr nach spontanem Versuch an, sondern nach einer ziemlich stabilen Gewohnheit. Der Blog ist damit offiziell aus dem Kindergartenalter raus. Schulreif sozusagen, nur ohne Hausaufgaben, höchstens mit gelegentlichem Tippfehler ![]()
An alle, die hier hereinschauen, mitlesen, reagieren, grinsen, den Kopf schütteln oder einfach nur kurz vorbeiscrollen:
Ohne euch wäre das hier nur Text im leeren Raum. Mit euch macht es Spaß.