Mal eben schnell? Eher nicht …

Was ist schon Zeit ...Was ist schon Zeit …

Die Situation:

Du stellst fest, das Smartphone ist recht voll.

Die Galerie braucht beim Einlesen nicht nur lange, sondern ewig und überhaupt sind da noch Bilder drauf, bei denen Schnee auf der Straße liegt. Welcher? Der aus Januar 2025 … :shock:

Also denkst Du dir: „Ich kopiere das Zeug mal eben schnell auf den PC, kann ja nicht sooo lange dauern…“

Nun ja, „lange“ ist eben relativ :mrgreen:

Dabei ist die Zeit, in der Du alle möglichen Bilder anschaust und irgendwie eine Zeitreise im Kopf machst, noch außen vor ;-)

 

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Fenster vom Smartphone auf Kipp

Huawei-Smartphone mit angehobenem Rückdeckel, verursacht durch einen sichtbar aufgeblähten Akku.Wenn der Akku mal durchlüftet

Ich habe irgendwann ein Buch gelesen, eher durch Zufall, in dem jemand aus dem Ausland beschrieben hat, was an Deutschland so besonders ist. Ich meine, es war ein Engländer, aber nagelt mich nicht darauf fest. Dafür ist der Gedanke zu alt und mein Kopf kein sauber sortiertes Bücherregal.

Es ging dabei unter anderem um diese sehr deutsche Eigenart, Fenster nicht einfach nur zu öffnen oder zu schließen.

Nein, wir machen Fenster „auf Kipp“.

Nicht ganz auf, nicht ganz zu, einfach schräg einen Spalt öffnen, damit ein bisschen Luft reinkommt, ohne dass gleich die ganze Welt im Wohnzimmer steht. Ihr wisst schon. Deutsche Fensterlogik. Irgendwo zwischen Frischluft, Vorsicht und „mach bloß nicht zu weit auf, es zieht“ :mrgreen:

Nun, Smartphones scheinen international schon etwas weiter zu sein.

Die machen bei Hitze offenbar gleich den Gehäusedeckel auf Kipp, damit der Akku mal ordentlich lüften kann.

Besser gesagt: Der Akku macht dicke Backen und drückt den Rest auseinander.

Auf dem Foto liegt ein Huawei, das seinen Rückdeckel schon ziemlich deutlich angehoben hat. Von außen betrachtet sieht das erst einmal fast lustig aus. So ein bisschen wie ein Handy, das beleidigt den Mund aufmacht.

Nur ist das eben kein lustiges Klappfeature, sondern ein aufgeblähter Akku.

Die Sache mit dem Garten

Bei mir landet sowas, wann und wenn es irgendwie geht, draußen auf dem Tisch. Nicht, weil ich jetzt aus jedem Akkutausch einen Gefahrguttransport mit Sirene machen möchte, sondern weil ein Lithium-Akku mit Laune im Wohnzimmer ungefähr so viel Charme hat wie ein Toaster in der Badewanne.

Der Garten ist bei mir ja inzwischen ohnehin eine Art Außenstelle der Elektronikabteilung. In Strom aus Sonne, Powerbank und fünf Volt lag schon Solarkram, Powerbank, Spannungswandler und Notebook herum, als hätte jemand Camping mit Werkbank verwechselt.

Davor gab es schon mobile Elektronik, USB-Lötkolben, Spannungswandler und den ganzen Kram, bei dem andere Leute den Grill anschmeißen und ich erst einmal prüfe, ob irgendwo fünf Volt rausfallen.

Die Smartwatch hatte ja auch schon den kleinen Elektronikbausatz gespielt. Display, Gehäuse, Akku, Platine, alles da, nur eben nicht mehr da, wo es vorher war. Man könnte fast meinen, Geräte lesen hier mit und wollen irgendwann auch mal einen eigenen Auftritt. Nun, jetzt also mal wieder ein Smartphone.

Ein Gerät, das man täglich in der Hand hat, in die Tasche steckt, lädt, wieder lädt, liegen lässt, benutzt und irgendwann sagt es nicht etwa freundlich Bescheid. Es hebt einfach den Deckel.

Kleiner ernster Einschub

Ein aufgeblähter Lithium-Akku ist kein Feature. Nicht weiterladen, nicht drücken, nicht lochen, nicht „ach, geht noch“ sagen und schon gar nicht in den Hausmüll werfen.

Das Umweltbundesamt sieht das ziemlich ähnlich, nur natürlich ohne meine charmante Fenster-Theorie. Defekte, verformte oder aufgeblähte Akkus sollen nicht weiterverwendet werden und gehören sauber zur Sammelstelle, bei sichtbarer Beschädigung am besten mit Hinweis an das Personal.

Heißt übersetzt: Wenn das Handy von selbst auf Kipp geht, ist das kein Lüftungskonzept, sondern ein Hinweis.

Nicht der Reparaturfilm

Der wirkliche Technikteil kommt später auf michael-floessel.de, denke ich, da gehört er thematisch absolut hin, hier bleibt erst einmal der Moment.

Ein Smartphone liegt da, hebt den Deckel und tut so, als hätte es die deutsche Fensterkultur verstanden.

Hat es aber nicht.

Es will nicht lüften.

Es meldet sich ab. ;-)

(Der Vollständigkeit halber: Das ist nicht mein „täglich Handy“, das ist eines von den Geräten, mit dem ich hier meine Experimente veranstalte, eines von zwei identischen Exemplaren. Seit 2024 wiederholt sich das Spiel jeden Sommer recht pünktlich zwischen Juni und August :mrgreen: )

 

 

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Display mit Selbsterkenntnis

Dein Tablet zeigt die schonungslose WahrheitSchonungslose Wahrheit

So sieht dich dein Tablet samt Smartphone, wenn du siehst, wie dein Smartphone das Tablet sieht, während du dich auf dem Tablet mit Smartphone siehst. :cool:

Klingt komisch, beschreibt das Foto aber ziemlich gut.
Eigentlich wollte ich nur zeigen, wie dämlich ein spiegelndes Display draußen sein kann. Bekommen habe ich mich selbst, das Handy, ein bisschen Himmel, ein bisschen Garten und die stille Erkenntnis: Technik zeigt einem manchmal mehr Wahrheit, als man bestellt hat.

Man sitzt also draußen, Tablet vor sich, will kurz etwas lesen, schreiben oder prüfen.

Dann kommt Licht

Schon wird aus dem Display ein kleiner Beichtspiegel mit Prozessor. Man sieht nicht den Inhalt, sondern erst mal sich selbst. Das Gesicht, den Blick, die Frage, ob Rasieren mal wieder nötig wäre, und je nach Winkel auch gleich noch die eigene Seele in Full HD.

Kann man positiv sehen. So ein Tablet hilft beim Reflektieren des eigenen Seins. Bei passender Sonne kann man vermutlich sogar den Nachbarn mit Lichtreflexen irritieren. Ein Gerät für Arbeit, Unterhaltung, Selbstprüfung und optische Kriegsführung, wow, echt stark.

Nur sehen will man halt auch was

Ich kapiere es nicht.

Wer zum Geier baut spiegelnde Displays in Geräte, die draußen genutzt werden? Tablets, Smartphones, Notebooks. Alles mobil, alles überall dabei, alles angeblich für den Alltag gemacht, nur offenbar nicht für Tageslicht.

Bei Fernsehern ist es kaum besser. Tagsüber sieht man Fenster, abends Lampen und Kerzen. Also Dinge, die eigentlich zur Wohnung gehören und nicht mitten ins Bild.

Ja, ich weiß, es gibt matte Folien und genau so eine kommt da jetzt auch drauf.

Bleibt trotzdem die Frage: Warum?

Warum muss man ein Gerät mit spiegelndem Display kaufen?
Weil es zu dem Zeitpunkt nichts anderes gab.

Warum braucht man danach Zubehör, damit dieses Display nicht seine zweite Karriere als Spiegel startet?
Weil irgendwer nicht nachgedacht hat :roll:

Moderne Geräte können heute alles Mögliche und glänzen können sie auch.

Ich hätte nur gern etwas gesehen ;-)

 

 

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Eigentlich wollte ich nur arbeiten …

Ungeplanter Schnappschuss im Arbeitsalltag, Blick aufs Smartphone inklusive.Wenn der Falsche fotografiert wird

Eigentlich ist die Sache klar:

Normalerweise bin ich eher der, der solche Momente festhält, nicht der, der selbst im Bild auftaucht.

Ich stehe hinter der Kamera, halte drauf und sorge dafür, dass andere im richtigen (passenden) Augenblick im Bild landen.

Diesmal war die Rollenverteilung wohl neu

Kaum schaut man selbst mal aufs Smartphone, landet man plötzlich genau in so einer Szene, die man sonst eher bei anderen festhält. Okay, ja, wenigstens nicht auch noch beim Essen :mrgreen:

Typisch für unsere Zeit ist das allerdings schon. Der Horizont wird inzwischen ja nicht selten von der Displaygröße bestimmt …

Jerry, falls Du das hier mal lesen solltest, beste Grüße ;-)

 


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Wenn sich die Prioritäten verschieben

Offener Versandkarton, darin ein schwarzer Samsung Galaxy S25 Karton zwischen Magenta Telekom Unterlagen.Eile mit Weile?

Irgendwas ändert sich wohl doch im Kopf, wenn der Alltag seine immer größer werdenden Runden dreht.

Mein neues Smartphone ist da

Früher hätte das dafür gesorgt, dass ich wie ein Irrer den Karton aufreiße, die SIM-Karte quasi schon durch die Packung drücke und sofort loslege. Nach zehn Minuten hätte ich dann so getan, als wäre ich jetzt offiziell ein anderer Mensch, nur weil der Bildschirm neu ist.

Ja, früher …

Heute?

Ich guck‘ drauf und denke nur: „Oh, ja, das neue Handy ist da, okay. Muss ich über die Feiertage mal schauen (also, vielleicht)…

Eigentlich ist es ein Wunder, dass ich nicht (wieder) komplett verpasst habe, dass überhaupt eine neue Mobilbüchse fällig ist. Überhaupt bin ich erstaunt, wie lange das letzte private Telefon schon hier im Einsatz ist.

Früher war das ein Ereignis, heute ist es eher so eine Art Haushaltsware. Nützlich, aber nicht mehr wirklich aufregend.

Wen es interessiert: Es ist ein Samsung Galaxy S25, dürfte recht brauchbar sein. Und ich werde damit am Ende wieder genau das tun, was ich mit dem alten auch gemacht habe, nur eben in neu.

Was mich gerade wirklich bremst, ist nicht das Gerät, sondern das, was dranhängt.

Ich habe absolut keine Lust, den ganzen Kram neu einzurichten. Apps, Logins, Banking, irgendein Authenticator, der natürlich genau dann Theater macht, wenn man einfach nur fertig werden will.

Das ist nicht „Vorfreude“, das ist eher so ein Punkt auf der inneren To-do-Liste, der sich schon beim Lesen genervt anfühlt.

Vielleicht ist das das eigentliche Zeichen, dass sich die Prioritäten verschoben haben: Früher war neue Technik ein Kick, heute ist es eine Aufgabe.

Und Aufgaben stapeln sich gerade schon genug. :mrgreen:

   

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Gartenarbeit mal wieder anders

Gartenarbeit mal wieder andersMuss ja auch gemacht werden

Wenn man im Urlaub eher weniger Zeit für alltägliche Kleinreparaturen (die man genau da machen wollte), muss eben das Wochenende danach genutzt werden.

Ich weiß, hier im Blog habe ich das schon erwähnt, das war im August 2024. Gleiches Zeug, gleiche Geräte, anderes Jahr.

Es ist, wie es ist

Arbeit im Garten ist Gartenarbeit, auch, wenn man bequem im Sitzen schrauben kann :mrgreen:

Schrauben im Grünen ;-)Auffällig unauffällig

Nebenbei stelle ich fest, dass jetzt schon mehrfach bei zwei identischen Smartphones zur gleichen Zeit die Akkus dicke Backen bekommen.

Sie sind beide zeitgleich in Betrieb, hängen aber an unterschiedlichen Netzteilen und befinden sich an getrennten Orten.

Okay, ja, sie sind eher netzwerktechnisch im Einsatz, weniger als Telefon in dem Sinne, aber – es fällt auf … ;-)

 

 

 

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Warum man 2 Smartphones braucht!

Warum man 2 Smartphones braucht!Ist doch logisch!

Damit man mit dem Smartphone ein Foto von dem Smartphone machen kann, mit dem man ein Foto macht.

Also ein Fotosmartphone-Smartphonefoto!

Leuchtet ein, oder? :mrgreen:

 

 

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Update verfügbar! Für wen eigentlich?

Neues Telefon? (Natürlich KI-generiert, echte Urzeitmenschen sind echt schwer zu bekommen!)Es fängt meist harmlos an

Das Smartphone, einst der stolze Begleiter für alles von Katzenfotos bis Steuerbescheid, wird langsam… zäh.

Apps brauchen plötzlich zwei Atemzüge länger. Der Akku? Hält noch zuverlässig – bis zur nächsten roten Ampel.

Okay, dafür ist er aber auch in 10 Minuten wieder aufgeladen (und nach weiteren zehn wieder leer).
Und wehe, du öffnest Navi und Messenger gleichzeitig – dann brauchst du eine Ladestation und einen Gebetsteppich.

Aber woran liegt’s?

Spoiler: Das Gerät selbst ist nicht schlechter geworden.
Die Welt drumherum ist einfach gieriger geworden.

Die gleiche App, die früher locker auf ein paar hundert Megabyte lief, kommt heute als aufgepumpter 2-Gigabyte-Koloss daher – mit animiertem Menü, Voice-KI, Augmented-Werbung und einem Startsound in Dolby Atmos.

Der Inhalt? Der gleiche wie früher. Nur jetzt mit Ressourcenhunger auf Industrieniveau.

Dazu gesellen sich Sicherheits-Updates, die sich anfühlen wie eine höfliche Einladung zur Selbstabschaffung.

So à la:

„Dieses Update schützt Sie – vor der weiteren Nutzung Ihres Geräts.“

Und ganz plötzlich laufen Dinge nicht mehr flüssig, der Speicher ist voll, und in jeder Ecke deines Alltags erscheint der Hinweis: „Bald ist’s vorbei mit deiner Vorkriegs-Kiste!“

Und die, die bei jeder Gelegenheit das Klima retten wollen, stehen trotzdem mit dem neuesten Glanzgerät vorm Café – natürlich nachhaltig verpackt in veganer Korkhülle.

Weil: das neue Modell hat ein Feature, das niemand braucht, aber alle haben müssen. Und das alte? Wird per Update gleich mal vorsorglich entschleunigt. Schleichend. Ganz „natürlich“ – „I like Marketing …“

Dabei würde es das Gerät noch locker zwei, drei Jahre schaffen.
Aber halt nicht mit dem neuen App-Design, dem ultraharten Kamera-Filter (den eh keine Sau konfiguriert) und dem Betriebssystem, das sich alle paar Monate hochzählt wie ein Kilometerzähler im Taxi.

Es geht längst nicht mehr darum, was das Ding kann.
Sondern nur noch, wie neu es wirkt.

Und so wird aus jedem Gerät irgendwann ein alter Hut. Nicht weil es nichts mehr kann – sondern weil man es ihm einredet.

Die Ironie?

Mein Sony-Tablet von 2012 funktioniert wie am ersten Tag. Der Speed ist noch okay – nur: Kaum noch Apps, die darauf installierbar sind, Betriebssystem zu alt.

Und mein Smartphone von vor fünf Jahren? Auf jeden Fall untragbar!

Ich denke, man sollte vielleicht nicht die Technik updaten, sondern die Konsumgeilheit … Aber klar – Hauptsache, wir retten das Klima. Mit 5 Watt Ladegerät. Und 3 neuen Geräten pro Jahr.

Ihr wisst schon, nur mein Senf … ;-)

 

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Irgendwas muss man halt machen!

Nutze Deine Zeit sinnvoll!Nutze Deine Zeit sinnvoll!

Ich bin so ein Mensch, dem es schwerfällt, einfach mal gar nichts zu machen.

Das geht immer eine Weile lang gut, dann beginnt der Kopf, eine virtuelle Liste von dem zu erstellen, was man an diesem Ort zu genau dieser Zeit jetzt machen könnte ;-)

Ausgebremst

Wenn dann noch so Dinge hinzukommen, die den Frust-Level einfach nur nach oben treiben, wird’s noch schlimmer.

Kurz, nachdem ich am Samstag das Notebook weggepackt hatte, kam genau dieses Gefühl des unproduktiven Leerlaufs auf, das ging gar nicht :mrgreen:

Bastelrunde ;-)Muss ja mal gemacht werden

Der Kopf hatte längst schon die erwähnte Liste produziert, auf der alle Punkte standen, deren Abarbeitung am Gartentisch möglich waren.

Lange Rede, kurzer Sinn – Hier gab es mal ein Reserve-Smartphone, dem der aufgeblähte Akku schon die hintere Abdeckung weggedrückt hat, das ist jetzt wieder so, wie es sein muss.

Das kann man ja schließlich nicht so lassen ;-)

 

 

   

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(Schreck)Momente im Bild: So is‘ besser

(Schreck)Momente im Bild: So is' besserKonnte man so nicht lassen!

Habe ja gestern von meiner Schrecksekunde mit dem Schutzglas auf der Handylinse erzählt.

Das war mir dann doch zu riskant, so ist es wieder so, wie es soll ;-)

Andere PerspektiveAndere Perspektive

Gestern konnte man es auf Foto vielleicht nicht sehr gut sehen, deshalb hänge ich einfach noch ein Foto vom „Urzustand“ dran :mrgreen:

 

 

 

   

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