Kaffee ist Stadtplanung

Coffee-to-go-Becher in Offenbach während eines Baustelleneinsatzes.So sieht perfekte Stadtplanung aus

Ich bin ja eher einer, der nicht viel braucht, denke ich wenigstes ;-)

Kaffee gehört allerdings nicht in diese Kategorie. Ohne werde ich zickig, mit zu viel wird auf längeren Fahrten irgendwann die Blase zum Reiseleiter :roll:

Deshalb drossele ich an Tagen, an denen ich im Job direkt zu einer Baustelle fahre, die Zufuhr aus blasentechnischen Gründen, man muss schließlich nicht jeden Rastplatz persönlich kennenlernen.

Sobald das Auto vor Ort steht und eine Toilette realistisch erreichbar ist, darf die Versorgungslage natürlich wieder hochgefahren werden.

Wenn dann direkt ein Coffee-to-go-Dealer in Fußreichweite auftaucht, fühlt sich das jedes Mal ein bisschen wie eine gewonnene Schlacht an.

Zwischenstand: Edeka liegt klar vorn!

Ob Hamburg, Zellhausen oder heute Offenbach, jedes Mal stand ein Edeka mit Backdingens und Kaffee praktisch neben der Baustelle.

DAS, Freunde, ist perfekte Planung im Stadtbild. Über Parkplätze, Bäume und irgendwelche gestalterischen Konzepte kann man streiten. Ein brauchbarer Kaffee in Laufweite schafft dagegen sofort (inneren) Frieden.

Duisburg-Walsum zählt allerdings nur bedingt. Dort wusste ich vorher, wo ich hinmusste, der berühmte Heimvorteil eben. :mrgreen:

Man kann schließlich nicht alles dem Zufall überlassen, Kaffee schon gar nicht!

 

 

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Zeit am Wasser – anders als gedacht

Spiegelungen und Fußspuren in einer großen Wasserfläche auf einem Flachdach in Hamburg.So war das nicht gedacht

Was macht man an einem Samstag, wenn man ohnehin viel am Computer sitzt, weil das eine oder andere erledigt werden muss?

Richtig: Zwischen ein paar Updates, dem Warten auf die Cloud-Synchronisierung (habt ihr schon einmal 1,8 TB ins Google Drive geschoben? Nein? Ich auch nicht. Das Ganze ist nämlich seit gestern Nacht dran und immer noch nicht fertig … :roll: ) und einem gepflegten Mittagsnickerchen sortiert man Fotos.

Dabei fiel mir dieses Bild von einem beruflichen Trip mit der Firma nach Hamburg wieder in die Hände.

Zeit am Wasser verbringen?

Grundsätzlich gerne. Nur hatte ich mir das für Hamburg nicht unbedingt auf einem Flachdach vorgestellt. :mrgreen:

 

 

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Sind da Fremde im Badezimmer?

Eine Rabenkrähe genießt ihr Vollbad auf einem Hamburger Dach ;-)Offenbar waren wir Eindringlinge

Während der Montage in Hamburg standen wir irgendwann vor einer ziemlich klaren Erkenntnis:

Das Dach war gar kein Arbeitsplatz, sondern ein Badezimmer! :shock:

Zumindest aus Sicht der Rabenkrähe, die sich von unserer Anwesenheit allerdings nicht groß beeindrucken ließ. Was für die einen einfach eine riesige Wasserfläche nach dem Regen darstellt, ist für andere scheinbar Badewanne, Dusche und Wellnessbereich in einem. ;-)

Einmal gründlich durchs Gefieder

Kopf ins Wasser, Flügel auseinander, ordentlich schütteln und gleich noch einmal. Der Vogel badete mit einer Selbstverständlichkeit, als hätte er den Bereich persönlich reserviert.

Vermutlich hatte sie das sogar, nur ohne Schild und Absperrband. Na, da hätten wir aushelfen können :mrgreen:

Schaut es euch an ;-)

Wobei man sagen muss, ein bisschen vorwurfsvoll haben seine Blicke schon gewirkt …

Nebenbei habe ich auch gelernt, dass Rabenkrähe tatsächlich der offizielle Name ist. Rabe oder Krähe? Man hat bei der Benennung offenbar einfach beide Kästchen angekreuzt. :roll:

 

      

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Hamburg, Currywurst, Haifischbar & Kult

Die Haifischbar in Hamburg, außen eher unscheinbar, innen voller Geschichte.Eine Currywurst mit ziemlich viel Geschichte

Wir waren in der vergangenen Woche ja für die Firma in Hamburg unterwegs. Mein Kollege kannte die Gegend bereits etwas besser und hatte die gute Idee, in der Haifischbar eine Currywurst zu essen.

Haifischbar klang interessant, Currywurst sowieso, also musste man mich nicht lange überreden ;-)

Dass die Wurst zwar wirklich toll war, am Ende aber trotzdem nur einen Teil dessen ausmachte, was von diesem Besuch hängen blieb, wurde allerdings schon beim Betreten des Ladens ziemlich deutlich.

Mein Kollege und ich in der Haifischbar, Arbeitsklamotten inklusive ;-)Direkt von der Arbeit an den Tresen

Wir kamen direkt von der Arbeit und sahen entsprechend aus, was in der Haifischbar allerdings weder besonders auffiel noch irgendeine Rolle spielte.

Dieser Laden wirkte einfach nicht wie ein Ort, an dem erst geprüft wurde, ob Kleidung, Auftreten und Getränk zum gewünschten Gesamtbild passten.

Wir gingen hinein, setzten uns hin und schauten uns erst einmal um.

Wobei „umschauen“ fast schon zu harmlos klang. An den Wänden, unter der Decke und eigentlich überall hingen Schiffsmodelle, Netze, Rettungsringe, Lampen, Bilder, Mützen und unzählige andere Dinge. Irgendwie wurde sofort klar, dass sie nicht irgendwann gesammelt bestellt worden waren, weil ein Innenausstatter gerade maritime Wochen gehabt hatte.

Die Haifischbar war nicht auf alt gemacht, sie war einfach alt geworden, und zwar, ohne sich zwischendurch für irgendeinen modernen Trend komplett verbogen zu haben.

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Hamburg im Rückspiegel

Hamburger Hafen nach einer langen Woche, schön anzusehen, aber heute bitte nur noch im Sitzen.Zurück daheim mit Restakku unter Null

Als Hamburg rief, habe ich bekanntlich brav geantwortet. Kurz vor fünf Uhr früh los, Firma, Montage, Hotel, und irgendwo dazwischen der Versuch, den Blog nicht völlig verhungern zu lassen.

Heute war es dann umgekehrt

Hamburg liegt wieder hinter mir, der Koffer steht daheim, die Fahrt steckt noch in den Knochen, und mein Kopf hat ungefähr die Verarbeitungsgeschwindigkeit eine Sanduhr mit feuchtem Inhalt.

Der Hafen durfte noch mit aufs Bild, weil Hamburg sowas eben kann. Wasser, Wolken, Schiffe, Kräne, Licht auf der Elbe und im Hintergrund dieses typische „hier passiert mehr, als dein müder Kopf gerade sortieren kann“. Sehr schön anzusehen, keine Frage, nur eben nicht mehr heute ;-)

Also ja, ich bin wieder daheim. Der Blog ist nicht vergessen, nur heute nicht der stärkere Gegner. Heute gewinnen Koffer, Dusche, Sofa und der Zustand, in dem Kaffee zwar noch helfen könnte, aber vermutlich nur aus Prinzip.

Zu Hamburg kommt noch etwas

Vielleicht sogar einiges, nur nicht mehr heute. Heute darf der Hafen erst mal Hafen bleiben :mrgreen:

 

      

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(K)ein lärmender Punkt am Himmel

Vermutlich ein Airbus Beluga über Hamburg, diesmal nicht nur als Punkt am Himmel ;-)Ein Ausblick mit Konturen

Wir sind immer noch in Hamburg auf Montage und machen unser Ding vor allem auf dem Dach.

Da schaut man zwangsläufig mal nach oben. Wetter, Licht, Bewegung am Himmel, das übliche Baustellenpanorama vor Augen. Startende oder landende Maschinen gehören hier offenbar zum Hintergrundrauschen, meistens nimmt man das als (sehr) lautes Hintergrundrauschen wahr.

Nur blieb eine davon eben nicht einfach ein ferner Punkt mit Motor, die wurde einfach immer deutlicher.

 

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Ein Beitrag geteilt von Michael F. (@sesselphilosoph)

Im Reel sieht man tatsächlich noch Form. Flügel, Rumpf und diese auffällige Wölbung oben drauf, bei der man kurz denkt: „Oh, zu lange aufgeblasen?

Vermutlich Beluga

Nach dem Foto und dem kurzen Video würde ich sagen: vermutlich ein Airbus Beluga.

Festnageln will ich mich nicht, ich stand schließlich auf einer Baustelle und nicht im Tower. Aber ein ganz normaler Linienjet sieht anders aus. Diese Wurstform hat schon Wiedererkennungswert :mrgreen:

Stellt sich die Frage: Waren wir so hoch, oder das Flugzeug so tief? :shock:

Gestern alte Straßenbahn im BAUHAUS, heute vermutlich Beluga über der Baustelle.

Hamburg liefert gerade zuverlässig :mrgreen:

 

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Schrauben, Schlüssel, Straßenbahn

Linie 2 nach Schnelsen, gefunden zwischen Werkzeug, Baustelle und Baumarktlogik ;-)Wenn der 24er Ringschlüssel auf Linie 2 trifft

Eigentlich wollten wir nur einen 24er Ringschlüssel kaufen.

Baustelle, Werkzeug, normaler Vorgang. Nichts, was nach Blog ruft, sofern man nicht gerade über Preise, Regale oder Baumarktlogik philosophieren möchte, und dafür war an dem Tag nun wirklich kein Bedarf.

Dann stehst du im BAUHAUS Hamburg-Lokstedt und schaust plötzlich auf eine alte Hamburger Straßenbahn :shock:

Nicht als Deko auf einer Blechdose oder als Foto, ne! Sondern richtig groß, rot-beige und, so viel Zeit muss sein, Linie 2 mit Ziel Schnelsen.

Mitten im Baumarkt, zwischen Leihgeräten, Bilderrahmung, Material und diesem üblichen „eigentlich brauchst du noch drei Sachen, von denen du vor fünf Minuten nichts wusstest“.

Altes Blech findet mich eben

Wer hier öfter liest, ahnt das Problem.

Ich kann an alten Fahrzeugen schlecht vorbeigehen. Das hat (nicht erst) mit dem VW Bulli bei Edeka angefangen, beziehungsweise da war es zumindest schon gut sichtbar. Man will einkaufen, und plötzlich lächelt einen ein T1 an. Ja, ich bleibe dabei, manche Fahrzeuge lächeln. Wer das nicht sieht, hat vermutlich auch bei Gitarren nur Holz mit Saiten vor Augen.

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Wenn Hamburg ruft, muss man folgen

Hamburg ruftHeute nur noch mit Restakku

Seit heute bin ich mit der Firma in Hamburg, wahrscheinlich bis Freitag. Abfahrt war kurz vor 5 Uhr früh, also zu einer Uhrzeit, bei der selbst der Kaffee erst mal fragt, ob das wirklich dein Ernst ist.

Jetzt im Hotel

Inzwischen bin ich im Hotel. Tasche abstellen, kurz durchatmen, feststellen: Der Tag war lang, der Kopf eher leer, der Blog guckt trotzdem erwartungsvoll.

Also, beste Grüße aus HH, bis morgen ;-)

 

 

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Persönlicher Wochenrückblick – KW 08/09 2020 – Meine Top-5

Persönliche Top-5 der Nachrichten, SymbolfotoZeit für meinen persönlichen Wochenrückblick!

Gefühlt, gehört oder erlebt, ohne Garantie auf Richtigkeit, aus dem Bauch heraus.

 

KW 08/09 2020 – Meine Top-5:

Platz 1: Volkmarsen

Platz 2: Hanau

Platz 3: Corona

Platz 4: Hamburg

Platz 5: Wahlen und Nachfolger

Ohne Wertung, ohne Kommentar, einfach nur notiert :!: