Kaffee gibt es. Irgendwie.

Kalter Latte Macchiato aus dem Kühlregal im Auto als Kaffee-Notlösung unterwegs.Hauptsache, es erinnert an Kaffee

Wenn ich mit den Monteuren unterwegs bin, wird die Kaffeeversorgung gelegentlich zur Herausforderung.

Vor der Fahrt lieber etwas weniger, weil nicht jeder Rastplatz meiner werden muss, vor Ort darf der Pegel dann aber möglichst schnell wieder steigen.

Edeka liegt bei meiner persönlichen Baustellen-Kaffeestatistik bisher ziemlich klar vorne.

Hamburg, Zellhausen und Offenbach haben schließlich zuverlässig geliefert, sowas schafft Hoffnung.

Auch diesmal gab es einen in der Nähe. EDEKA Langer (Insta-Account) in Ahorn-Eubigheim ist dabei ein recht spezieller Markt, über mehrere Etagen auf engstem Raum untergebracht, aber wirklich gut gemacht. Vermutlich optimale Nutzung unter Raumnot, jedenfalls wurde dort kein Platz sinnlos mit Platz verschwendet :mrgreen:

Einen Coffee to go habe ich allerdings entweder nicht entdeckt oder es gab schlicht keinen.

Also, was macht man?

Richtig, man nutzt Alternativen.

Für solche Fälle gibt es Cold Latte aus dem Kühlregal, weniger süß und ohne Zuckerzusatz. Der Diabetiker in mir nickt dazu recht zufrieden, während der Kaffeetrinker kurz prüft, ob das wirklich als Kaffee durchgehen darf.

Jeden Tag muss ich das nicht haben. Wenn die Alternative allerdings gar nichts ist, was auch nur entfernt an Kaffee erinnert, sinken die Ansprüche erstaunlich schnell.

Zwischen kaltem Ersatzkaffee und keinem Kaffee ist die Entscheidung ohnehin ungefähr so offen wie die Frage, ob ich ohne Kaffee zickig werde. ;-)

 

 

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Kaffee ist Stadtplanung

Coffee-to-go-Becher in Offenbach während eines Baustelleneinsatzes.So sieht perfekte Stadtplanung aus

Ich bin ja eher einer, der nicht viel braucht, denke ich wenigstes ;-)

Kaffee gehört allerdings nicht in diese Kategorie. Ohne werde ich zickig, mit zu viel wird auf längeren Fahrten irgendwann die Blase zum Reiseleiter :roll:

Deshalb drossele ich an Tagen, an denen ich im Job direkt zu einer Baustelle fahre, die Zufuhr aus blasentechnischen Gründen, man muss schließlich nicht jeden Rastplatz persönlich kennenlernen.

Sobald das Auto vor Ort steht und eine Toilette realistisch erreichbar ist, darf die Versorgungslage natürlich wieder hochgefahren werden.

Wenn dann direkt ein Coffee-to-go-Dealer in Fußreichweite auftaucht, fühlt sich das jedes Mal ein bisschen wie eine gewonnene Schlacht an.

Zwischenstand: Edeka liegt klar vorn!

Ob Hamburg, Zellhausen oder heute Offenbach, jedes Mal stand ein Edeka mit Backdingens und Kaffee praktisch neben der Baustelle.

DAS, Freunde, ist perfekte Planung im Stadtbild. Über Parkplätze, Bäume und irgendwelche gestalterischen Konzepte kann man streiten. Ein brauchbarer Kaffee in Laufweite schafft dagegen sofort (inneren) Frieden.

Duisburg-Walsum zählt allerdings nur bedingt. Dort wusste ich vorher, wo ich hinmusste, der berühmte Heimvorteil eben. :mrgreen:

Man kann schließlich nicht alles dem Zufall überlassen, Kaffee schon gar nicht!

 

 

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