Eine Currywurst mit ziemlich viel Geschichte
Wir waren in der vergangenen Woche ja für die Firma in Hamburg unterwegs. Mein Kollege kannte die Gegend bereits etwas besser und hatte die gute Idee, in der Haifischbar eine Currywurst zu essen.
Haifischbar klang interessant, Currywurst sowieso, also musste man mich nicht lange überreden ![]()
Dass die Wurst zwar wirklich toll war, am Ende aber trotzdem nur einen Teil dessen ausmachte, was von diesem Besuch hängen blieb, wurde allerdings schon beim Betreten des Ladens ziemlich deutlich.
Direkt von der Arbeit an den Tresen
Wir kamen direkt von der Arbeit und sahen entsprechend aus, was in der Haifischbar allerdings weder besonders auffiel noch irgendeine Rolle spielte.
Dieser Laden wirkte einfach nicht wie ein Ort, an dem erst geprüft wurde, ob Kleidung, Auftreten und Getränk zum gewünschten Gesamtbild passten.
Wir gingen hinein, setzten uns hin und schauten uns erst einmal um.
Wobei „umschauen“ fast schon zu harmlos klang. An den Wänden, unter der Decke und eigentlich überall hingen Schiffsmodelle, Netze, Rettungsringe, Lampen, Bilder, Mützen und unzählige andere Dinge. Irgendwie wurde sofort klar, dass sie nicht irgendwann gesammelt bestellt worden waren, weil ein Innenausstatter gerade maritime Wochen gehabt hatte.
Die Haifischbar war nicht auf alt gemacht, sie war einfach alt geworden, und zwar, ohne sich zwischendurch für irgendeinen modernen Trend komplett verbogen zu haben.