Frohe Ostern, was denn sonst?

Ostern im Desasterkreis 🥚Heute ist Ostern

Ostersonntag um genau zu sein ;-)

Also nicht einfach nur irgendein freundlicher Frühlingstag mit ein bisschen Deko, Schokolade und bunten Eiern, sondern eben Ostern.

Das Fest, das hier seit langer Zeit zu diesem Land, zu diesem Glauben und zu diesem Kalender gehört, auch wenn man inzwischen manchmal den Eindruck haben könnte, man müsse sich dafür fast schon entschuldigen.

Ist aber nicht nötig

Ostern ist Ostern.

Mit allem, was für viele dazugehört.

Auferstehung, Glaube, Familie, Essen, Eier, Schokolade, vielleicht ein Gottesdienst oder all das eben nicht, sondern einfach nur ein paar Tage frei.

Ja gut, bis auf die, für die es beruflich gar keine freien Ostertage gibt. Ich habe das selber jahrelang erlebt. Das soll jeder mit sich selbst ausmachen, aber trotzdem muss man an die denken, die jetzt auch einfach nur ihren Job machen.

Vielleicht sind es auch einfach nur Tage mit den Menschen, die einem etwas bedeuten (sollten).

Okay, ja, manche verbringen diesen Tag auch mit Menschen, bei denen eher nur die Erwartung im Raum steht, ganz ähnlich wie an Weihnachten. Das ist zwar nicht direkt der Gedanke dahinter, aber auch da bedeuten einem diese Menschen etwas, nur gegebenenfalls nichts Gutes :mrgreen:

Man muss daraus weder ein Event machen, noch es auf irgendein belangloses Frühlingsgedöns herunterkochen, nur weil sich bloß keiner von irgendwas empört fühlt, das hier schon deutlich länger existiert als der nächste Zeitgeistquatsch.

Habt schöne Feiertage, etwas Ruhe, etwas Anständiges auf dem Tisch und, je nach Lebenslage, entweder gute Gespräche oder endlich mal Ruhe davor.

Mehr muss ich dazu gar nicht sagen, nur:

Frohe Ostern euch allen!

 

 

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Paprika mit Identitätsproblem?

Außen rot, innen offenbar noch in der Findungsphase.Jetzt also auch Gemüse

Nun, ich weiß jetzt nicht, ob es da einen Zusammenhang gibt, aber in unserer neuen und besten aller Zeiten kommt es ja vor, dass manche Leute sich nicht mehr als das identifizieren möchten, was sie ganz offenbar sind.

Nun ja, jedem das Seine oder so, gell? ;-)

Aber es scheint abzufärben

Man kauft eine rote Paprika, jedenfalls dem äußeren Eindruck nach, und stellt dann fest, dass in ihrem Inneren offenbar noch etwas ganz anderes unterwegs ist.

Da steht man dann in der Küche, will eigentlich nur was zu essen machen und fragt sich plötzlich, ob das jetzt Biologie, Kannibalismus oder schon gelebte Neuzeit ist.

Vielleicht lag das Ding im LKW zu dicht neben einer anderen Frucht, die mit ihrer Einordnung ebenfalls so ihre Probleme hatte. Vielleicht wollte die große Paprika aber auch einfach nur zeigen, was heute alles in ihr steckt.

Ich will ja keinem Gemüse zu nahe treten, aber normal ist das alles auch nicht mehr.

Nun ja, was einem beim Blick in das Innere einer Paprika eben so durch den Kopf geht :mrgreen:

 

 

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Wieder Osterpost von „X“

Osterkarte mit der Aufschrift „Frohe Ostern“ auf einem Umschlag.Wenn Social Media wieder im Briefkasten liegt

Ja, da ist wieder so ein Post, den wohl nur meine inzwischen ziemlich langjährige Twitter bzw. X-Bubble wirklich einordnen kann, aber egal, hier gehört das hin, in den Blog.

Gestern lag wieder eine Osterkarte im Briefkasten. Also echte Post. Papier, Umschlag, Briefmarke, Handschrift. Kein schneller Gruß auf dem Bildschirm, sondern etwas, das ganz klassisch seinen Weg gemacht hat.

Genau das gefällt mir daran

Social Media ist oft laut, hektisch und schnell wieder weg. Umso schöner, wenn von dort auch mal etwas kommt, das nicht nur digital vorbeifliegt, sondern ganz altmodisch im Briefkasten landet.

Darum gehört das hier auch wieder in den Blog. Einfach als Dank. Und auch als kleiner Hinweis darauf, dass hinter Profilbildern und Benutzernamen eben manchmal doch noch ganz normale Menschen stecken, die sich echte Mühe machen.

Also kurz und ehrlich: Vielen Dank an Frau Knüppelkuh für die schöne Osterpost. Ich habe mich sehr darüber gefreut. :-)

 

 

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Ich, Parken und B&B Duisburg-Nord

Blick auf das B&B HOTEL Duisburg Hbf-Nord am Hauptbahnhof in DuisburgWer suchet, der findet

Also, ihr kennt das vielleicht:

Man bucht ein Hotelzimmer, in dem Fall im B&B HOTEL Duisburg Hbf-Nord, hat ein paar Stunden Autofahrt von Hessen nach NRW hinter sich und will eigentlich erst mal nur ankommen, das Auto abstellen, aufs Zimmer, Ruhe.

Dazu ist der Parkplatz sogar mitgebucht. Eigentlich also eine Sache, über die man sich gar keine großen Gedanken mehr machen müsste.

Eigentlich…

Klar, vielleicht hätte mein sicherheitshalber erledigter Anruf vorher mich schon seelisch darauf vorbereiten müssen, dass es da einen kleinen Trick gibt. Ich frage am Telefon nämlich nicht nach Quantenphysik, sondern nach eher naheliegenden Dingen. Wie komme ich auf den Parkplatz, wo ist der genau, brauche ich einen PIN oder etwas Ähnliches, wann bekomme ich den und wie läuft das dort überhaupt?

Gerade bei B&B ist das ja nicht immer überall gleich. Mal ist es simpel, mal braucht man irgendeinen Code, mal muss erst jemand öffnen, mal steht der Wagen halbwegs geschützt, mal eher so mittel. Also fragt man lieber einmal sauber nach.

Antworte wie Du willst, nicht, wie Du sollst

Nur hilft das begrenzt, wenn die Reaktion sinngemäß eher in Richtung geht: „Ich weiß jetzt nicht so ganz, was Sie von mir wollen.“ Nun, die Frage war: „Wo genau ist der Parkplatz und kann ich einfach so reinfahren?

Am Ende bleibt als Erkenntnis ungefähr dies hier übrig: Fahre hin und klingel irgendwo. Weil, das war das Einzige, was das Telefonat ergeben hat: Es MUSS eine Klingel geben.

Das Problem ist nur, dass man nach so einem Gespräch zwar weiß, dass es wohl irgendwo eine solche Vorrichtung gibt, aber eben noch nicht, wo genau sie ist, wie man da mit dem Auto vernünftig hinkommt und ob das Ganze nach normalem Menschenverstand oder eher nach Schnitzeljagd funktioniert.

Also fährt man los, nutzt Maps, folgt schön der Adresse und landet in einem Bereich, bei dem erstmal nicht sofort der Gedanke aufkommt: Ach ja, herrlich, hier geht es jetzt ganz entspannt auf den Hotelparkplatz.

Immerhin habe ich 44 Jahre in und um Duisburg herum gelebt und weiß:

B&B HOTEL Duisburg Hbf-Nord, Portsmouthplatz 5, 47051 Duisburg“, diese Adresse ist eher der Bahnhofsplatz als eine Straße.

Aber erstmal hin, der Adresse folgen und dann schauen. Vielleicht ist das Ganze ja ausgeschildert. Könnte man denken, hoffen … Ja …

Stattdessen ist man gefühlt fast schon am Hauptbahnhof selbst. Dort, wo man nicht gemütlich stehenbleibt. Dort, wo man erstmal sortieren muss, was nun Hotel ist, was Tor ist, was Einfahrt ist und was einfach nur Verkehrsraum, in dem man besser nichts falsch macht.

Irgendwann sieht man den Parkplatz dann auch. Genauer gesagt das Tor dazu. Seitlich am Gebäude, vergitterte Einfahrt, Schild dran, also grundsätzlich schon vorhanden. Nur hilft einem das in dem Moment noch nicht sofort weiter, weil da vorne absolutes Halteverbot ist und man trotzdem genau dort kurz Orientierung braucht.

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Dies und das noch:

Eine Geschichte in 4 Bildern ;-)

Einfach mal wieder chinesisch essen gehen.Logische Folgen

Am Wochenende in Duisburg haben die Gattin und ich einen gar nicht mal kleinen Teil der Zeit damit verbracht zu überlegen, was wir wo, wann und zu welchem Kurs essen. Ja, zugegeben, das kommt öfter vor :roll:

Bei der Suche fiel uns auf der Königstraße ein Laden auf, bei dem schon über der Tür recht klar war, wohin die Reise geht: nach Asien.

Rein ging es aber nicht einfach ebenerdig, sondern erst mal eine Treppe runter, also genau die Sorte Eingang, bei der man kurz guckt und dann natürlich wissen will, was da unten los ist. An sowas läuft man nicht vorbei, nur weil außenrum die übliche Einkaufsmeile da anderen Regeln folgt.

Also runter da, rein da, und schon saßen wir im China-Restaurant Nan. Das Essen war gut und auch bezahlbar, nur das Ambiente vom Restaurant wirkte eher leicht nüchtern und funktionell.

Für mich war das okay, Romantiker mit Hang zum Plüschigen könnten vielleicht knapp ihre Erwartungen verfehlen. Vermutlich ist das aber auch gar nicht so die Zie(h)(l)gruppe, die das Geschäft ansprechen will, keine Ahnung ;-)

Erst mal die wichtigste Grundlage

Bevor es philosophisch wird, muss erst mal gegessen werden, siehe das Bild oben. Reis, Soße, Gemüse, Huhn, alles da, alles richtig. Wer hungrig irgendwo einkehrt, will an der Stelle keine Weltdeutung, sondern etwas Vernünftiges auf dem Teller. (Jedenfalls das, was ICH darunter verstehe).

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Dies und das noch:

Heute Nacht ist wieder Stundenklau

Sommerzeit, heute Nacht!Sommerzeit, der jährliche Unsinn

Heute Nacht ist es mal wieder so weit.

Aus 2 Uhr wird 3 Uhr, und morgen wundern sich dann wieder genug Leute, warum sie etwas matschig unterwegs sind.

Jedes Jahr dieselbe Nummer, jedes Jahr derselbe Quatsch.

Abends länger hell klingt erstmal nett. Blöd nur, dass morgens erstmal wieder eine Stunde fehlt. ;-)


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Da muss ich gucken, immer!

Modellbahn mit Münzeinwurf im Duisburger Hauptbahnhof hinter Glas, ich davor ;-)Sie kommt durch, die Prägung aus Kindertagen

Wer hier mitliest weiß, ich stecke gerade wieder mal in Duisburg, so eine Art Abstecher über ein verlängertes Wochenende.

Ist man dann unter anderem am Hauptbahnhof unterwegs, wird natürlich geguckt, ob sie noch da ist, die Modellbahn mit Münzeinwurf.

Ja, genau die!

Sie begleitet mich seit rund 50 Jahren. Im Laufe meiner Kindheit ist da nicht wenig reingewandert. Für ein bisschen Fahren im Kreis konnte man schon früher zuverlässig Geld versenken. Manche Dinge ändern sich eben nie :mrgreen:

Solche Sachen setzen sich fest. Einmal sauber im Kopf verankert, und Jahrzehnte später prüft man ganz automatisch, ob das Teil noch an seinem Platz steht.
Andere achten auf Geschäfte, Ausgänge oder den nächsten Kaffee (ja, doch, ich auch, Kaffee, ja klar), aber eben auf eine Bahn hinter Glas. Es gibt würdevollere Macken, ich weiß, diese hier ist aber immerhin ehrlich ;-)

Noch mehr kassiert hat früher allerdings die im Oberhausener Hauptbahnhof. Die ist ja leider weg. Wobei man fair bleiben muss, das Geld kam streng genommen nicht von mir, eher durch mich, sponsored by Oma.
Ich war gewissermaßen nur der kleine Vermittler zwischen kindlicher Begeisterung und rentnertauglicher Kleingeldvernichtung :cool:

Persönliche Macken

Schon erstaunlich, was hängenbleibt. Man wird älter, zieht irgendwann in den Odenwald, lebt sein Leben und hält sich im Alltag für halbwegs sortiert (manchmal). Dann steht da so ein Ding im Bahnhof, und sofort fährt einem ein Stück Kindheit durchs Hirn.

Manche Prägung sitzt eben tiefer, die hier gehört offenbar dazu.

Info am Rande

Zur leider verschwundenen Modellbahn im Oberhausener Hauptbahnhof habe ich so gut wie nichts gefunden.

Laut einigen Hinweisen aus Social-Media-Postings fuhr die kleine Anlage dort schon kurz vor Weihnachten 1969 los und war wohl bis etwa 2023/24 vorhanden. Mehr als dieses grobe Zeitfenster war öffentlich für mich nicht sauber zu finden.

Wenn also jemand etwas weiß, würde ich mich über Informationen freuen :-)

    

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Danke, Kuchen, Duisburg

Duisburg-Montage mit Geburtstagsdank, Kuchen und Autobahn Richtung alte HeimatHeute geht es zu den alten Wurzeln

Was ein Geburtstag am Abend des 25.3. so mit sich bringen kann?

Nun, dass man am Morgen des 26. mit gepackten Koffern dasitzt und das Auto startklar ist :cool:

Bevor ich mich später hinter das Lenkrad klemme, dann weiter pflichtbewusst faul bin und vielleicht noch mal mehr Kuchen bereue esse, noch kurz das hier:

Vielen Dank für die ganzen Geburtstagsglückwünsche gestern!

Egal ob Anruf, WhatsApp, SMS, E-Mail, persönlich oder irgendwo auf den Plattformen, das hat mich wirklich sehr gefreut. :-)

Fazit

Kaum ist das neue Lebensjahr da, landet man plötzlich wieder bei den alten Wurzeln. Heute geht es noch in den Pott, in die alte Heimat nach Duisburg. So jedenfalls die Planung. Vor dem Geburtstag wusste ich selbst noch nicht, dass das so endet.

Uiuiui, und das in meinem Alter :roll:

Und ja, es KÖNNTE sein, dass der Desasterkreis in den kommenden Tagen wieder etwas ruhrpottlastig wird ;-)


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Da war ja noch was …

KI-generiertes Bild mit Geburtstagskäsekuchen auf einem festlich dekorierten Tisch.Heute gelten andere Prioritäten

Wenig Zeit heute …

… für den Blog ;-)

Warum?

Es gibt so ein paar Tage im Jahr, da diskutiert man Prioritäten besser gar nicht erst aus.

Heute ist so einer.

Ich muss faul sein und Kuchen essen. :mrgreen:


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Knack und nix mehr mit Stereo

Bluetooth-Headset mit BruchschadenUnfassbar

Ich gehe in der Mittagspause gerne eine Runde spazieren.

Dafür hatte ich seit Jahren so ein Bluetooth-Headset, mit Bügel hinterm Ohr. Diese reinen Stöpseldinger sind nicht meins. Ich will, dass das Teil da bleibt, wo es hingehört, statt bei jedem Schritt über einen Abgang nachzudenken.

Das Ding hat mich über Jahre begleitet. Spaziergänge, Telefonate, Musik, Podcasts, alles dabei. Kein Luxus, kein Wunderwerk, einfach ein kleiner Alltagshelfer, der still seinen Job gemacht hat.

Heute dann das Geräusch, das man bei Plastik und Elektronik nicht hören will -> Knack! :shock:

Immerhin stand hier schon seit Monaten Ersatz bereit. Einfach irgendwann mal gekauft, noch gar nicht wirklich gebraucht und nun doch genau zur richtigen Zeit da.

Ich will ja nichts sagen, aber hellseherische Fähigkeiten scheinen vorhanden zu sein. Leider beschränken die sich bisher auf sterbende Bluetooth-Geräte statt auf gewinnbringendere Themen :mrgreen:


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