Gattin, Geburtstag und „dumm gelaufen“

Der Wollwickler in Schräglage ....Ärgerlich

Man stelle sich vor, umständehalber ist man schon zum zweiten Mal am Geburtstag der Ehefrau im Internat.

Also, ich im Internat, sie daheim.

Habe ich schon erwähnt, dass ich so auch keine Chance auf den heimischen Käsekuchen habe?

Nein?

Also: Ich habe keine Chance, an den heimischen Käsekuchen zu gelangen! :-(

Weiter stelle man sich vor, das Auspacken der Geschenke passiert per Videocall, was an sich schon irgendwie merkwürdig ist.

Richtig doof wird es aber, wenn die Gattin das auspackt, was man ihr zugedacht hat und das Geschenk dann einfach unbenutzbar ist :roll:

Das Ganze ist ein Wollwickler, mit dessen Hilfe man die Knäuel quasi aufspießt, um mehr Kontrolle über die Dinger zu haben.

Nun ja, schaut Euch das Foto an und ratet, warum ich nun noch das Thema „Reklamation“ auf der Liste habe …

 

 

Dies und das noch:

Schnell früh den Rasen mähen!

Der frühe Vogel …

… kann auch nix erreichen, wenn die Technik nicht mitspielt!

Der Plan:

Mein Sohnemann will früh am Morgen den Rasen mähen. Es ist Sommer und das Ganze soll erledigt sein, ehe die Sonne volle Pulle auf die Wiese scheint.

Leider kommt er nach ein paar Minuten wieder ins Haus, weil der Rasenmäher streikt. Das Gerät ist jetzt sozusagen ein Sportmodell und deutlich tiefergelegt! Blöderweise dermaßen tief, dass das Messer fast auf der Erde liegt.

Fast so, wie bei manchen Auto-Posern, wenn sie nicht begreifen, dass zu tief wie ein Defekt aussieht …

Der Mäher, wie er sein soll!

Nun, so wie auf diesem Foto, sollte eigentlich die Mechanik aussehen, eine Niete verbindet das Einstellgestänge mit dem Hebel an der Achse des Mähers.

Entschuldigt auch bitte die etwas ungelenk wirkenden Fotos, aber das Rad ist direkt vor der Stelle mit der Niete. Rasenmäher halten, die Kamera nicht verdrecken UND Fotos machen, das ist echt ’ne Hausnummer :mrgreen:

Der Mäher, wie er NICHT sein soll!Dummerweise bietet sich mir aber dieser Anblick hier!

Die jahrelang so treu alles verbindende Niete ist sozusagen einseitig kopflos geworden, hat den Dienst quittiert und das Gestänge kurzerhand im Stich gelassen, damit parallel auch jeden, der den Rasen mähen möchte muss.

Was macht man also?

Alles stoppen, Werkzeug organisieren und vor allem anderen erst mal das Rad demontieren. Bei der Gelegenheit feststellen, dass sich einfach keine Schraube passender Größe im Vorrat des Haushaltes befindet und fluchen.

Weiterlesen

Die ist wohl nicht ganz dicht?

flasche_soll_desasterkreis.deDie Flasche meine ich natürlich ;-)

Seit einiger Zeit habe ich beim Füllen meiner E-Zigarette immer wieder mal die herrlichste Sauerei auf dem Gerät, dem Tisch und auch meinen Fingern.

Nun, mit detektivischen Instinkten ausgestattet  (unzählige Jahre C.S.I. schauen zahlt sich eben doch irgendwann aus), muss doch herauszufinden sein, woran das liegt.

Auf dem oberen Foto einfach die Abbildung so einer Tröpfelflasche, wie sie eben beschaffen sein muss, um nur dort Flüssigkeiten austreten zu lassen, wo Frau oder Herr oder wahlweise Benutzer das auch möchten. (Frau oder Herr oder divers Benutzer, habt ihr gesehen? Voll korrekt, gell? ;-) )

flasche_ist_desasterkreis.deTja, die Beweise sprechen immer für sich, hier sogar absolut eindeutig, der Schuldige wird jetzt entsprechend aus dem Verkehr gezogen.

Ungünstigerweise gehört er einer ganzen Gang an, bei der nun wirklich jedes einzelne Mitglied genau unter die Lupe genommen werden muss. Dummerweise befindet sich ein nicht ganz geringer Vorrat an E-Zigaretten in nicht ganz wenigen dieser Flaschen in meinem Vorrat, das ist leicht blöde. In weiser Voraussicht hat aber die Gattin da schon Alternativen aufgetrieben, clever gemacht!

 

Eines noch mit auf den Weg (Falls sich jemand wieder berufen fühlt, mich auf den „richtigen“ Weg zu bringen …):

Falls jemand wieder meint, mir ungefragt zu erklären, was ich in meinem Leben alles falsch mache, weil bunte Zeitungen oder Arbeitskollegen ja genau wissen, wie gefährlich das Dampfen ist, da habe ich schon was zu geschrieben, zu so einer Denkweise.

Das gilt auch dann, wenn man gerne hätte, dass ich so einen Unfug im Schreibstil wie „Dampfer:Innen“ schreibe (oder freiwillig lese). Wenn man sicherstellen möchte, dass ich einen Artikel oder eine Zeitung NICHT lese, dann ist das der Weg. ist schon schlimm genug, wenn es aus irgendeinem Grund nicht zu umgehen ist …

Behandelt andere einfach immer mit dem Respekt, den ihr selber einfordert, dann klärt sich Rest von alleine!

Wem der vorherige Absatz nicht passt, dem lege ich allerdings diesen kleinen Blogpost ans Herz.

Immer dran denken: Lachen hilft, auch wenn etwas oder jemand nicht ganz dicht ist :mrgreen:

 

Dies und das noch:

Chillen am Feiertag vs. Notebook

Lüfter aus HP PavilionUnd täglich grüßt …?

Wenn ich am Feiertag schon mal gar nichts machen will, außer chillen natürlich ;-)

Ihr erinnert Euch?

Genau, im April hatte ich mich endlich aufgerafft und beim Notebook der werten Gattin den CPU-Lüfter gewechselt, was bei ihrem HP Pavilion 17F-258ng echt immer eine Aktion ist, weil das komplette Motherboard ausgebaut werden muss, da bin ich nie und gar nicht besonders scharf drauf, eine blöde Fummelei ist’s halt.

So richtig verarscht kommt man sich aber vor, wenn der Rechner direkt anschließend, also mit dem nagelneuen Bauteil, schon wieder unter hoher Last abschaltet, weil er schlicht zu heiß wird.

Befürchtet hatte ich das seinerzeit allerdings schon, weil der Lüfter einfach nach dem Tausch beim ersten Einschalten nicht so deutliche Luftgeräusche rausgehauen hat, wie ich es bei dem Gerät in Erinnerung habe.

Stillstand

Tja, heute Morgen dann die finale Dienstverweigerung, mit einer Meldung auf einen Stillstand des Ventilators ist die Streikphase plötzlich Realität. Gut, wenn der Ersatzlüfter schon auf Halde liegt, vielleicht sollte ich das Zeug gleich im Zehnerpack … :roll:

Ein neuer Anlauf

Vorteilhaft ist, wenn man im Laufe der Zeit Übung beim Austauschvorgang bekommt und jeder Handgriff sitzt, eine enorme Zeitersparnis.

Jetzt werkelt also Propeller Nummer 4 in diesem Computer, dann mal abwarten, bisher sieht es ganz brauchbar aus, das Ergebnis. *

Irgendwie haben wir ja bisher wenigstens so etwas wie Schwein gehabt, weil ich tatsächlich jedes Mal im Homeoffice war, wenn das Notebook total den Dienst verweigert hat;-)

* Ergänzung:

Noch während ich diese Zeilen gerade schreibe, ist das Pavilion-Notebook wieder mit Übertemperatur ausgestiegen, allerdings erst nach längerer Zeit unter Volllast, was die Sache aber nicht besser macht. Das Problem scheint immer aufzutauchen, wenn die dedizierte Grafikkarte lange „rocken“ muss. Ok, der alte Lüfter ist definitiv im Eimer, ich muss mir da aber mal was einfallen lassen, so leicht gebe ich nicht auf …

 

Dies und das noch:

Das kannste knicken!

messer_kannste_knickenDurchhänger

Einst schnitt ich mit dem Messer die härteste Salami und auch mächtige Käsestücke hat der treue Begleiter bezwungen.

So viele Mahlzeiten haben wir zusammen zubereitet, ein echtes Team eben …

Aber an was scheitert es nun? An einer faulen Stelle eines Apfels :shock:

Ey, nicht lachen! Zu Hause ist das ja alles halb so wild, aber hier im Internat zählt jedes Werkzeug :mrgreen:

 

 

Dies und das noch:

Du kommst hier nicht raus!

automatWieder im Internat

Tja, nach der Prüfung ist vor der Prüfung, gell? ;-)

Wie auch immer, ich bin wieder Nutzer des lernbedingten Zweitwohnsitzes, die Show muss ja weitergehen.

Irgendwie muss die Anreise allerdings auch mit einer kleinen Hürde versehen sein, sonst wär’s ja zu einfach.

Genügte bei der Einfahrt in das Parkhaus noch das Ziehen eines Tickets statt des Einsatzes der üblichen Chipkarte (weil die Schranke sich nicht öffnete), dürfte es bei der Ausfahrt demnächst deutlich schwieriger werden.

Ich darf hier vielleicht nie wieder weg! :oops:

Frei nach den Eagles:

„We are programmed to receive.
You can check-out any time you like,
But you can never leave!“

:mrgreen:

 

 

Dies und das noch:

Die Schnürsenkelfalle oder: Provisorien halten länger

senkel-2Das Original hielt lange!

Das zusammengeknotete Flickwerk hält länger ;-)

Ihr erinnert Euch, dass ich mal meine weltverändernden Erkenntnisse zu (m)einem Schnürsenkelproblem hier beschrieben habe?

Weil mir voll bewusst ist, dass so etwas natürlich jeden interessiert?

Nun, ich will final die Antwort nicht schuldig bleiben, aber das hat echt noch 1 1/2 Jahre funktioniert.

Ja, natürlich geht das jedem am Arsch vorbei, aber mir doch nicht. Ich habe gerade eben mal wieder ein paar Fotos sortiert, bin im Juli 2021 gelandet und kann dieses Kapitel nun endlich abschließen :mrgreen:

 

 

 

Dies und das noch:

Nix mit Sound

headsDenkste

Wisst Ihr, ich bin ja so ein Mensch, der sich mit Kabeln am Kopf echt selbst gefährdet. Ebenso mag ich aber Musik auch laut und unterwegs und überhaupt, man muss irgendwie einen Kompromiss finden.

Glücklicherweise gibt es ja in unserer neuen Welt alles Mögliche mit Akku und Funk, also kann man das auch ausnutzen.

Noch besser wäre es allerdings, wenn nach nur einem Tag Betrieb noch beide Seiten funktionieren würden :roll:

Blöde, der Wumms von den Dingern ist erstaunlich gut.

Klar, ich schicke die Dinger zurück, aber ratet, wer in Heidelberg im Internat sitzt und wo der benötigte Rest liegt. Richtig!

 

 

Dies und das noch:

Manchmal dauert’s halt länger ^^

waterworkJetzt wurde es einfach Zeit

Es gibt ja so Dinge, die müssen erledigt werden, stoßen aber auf unerwartete Hürden und obwohl sie irgendwie doch dringend sind, funktioniert auch der improvisierte Zustand noch eine ganze Weile, irgendwie wenigstens.

Man arrangiert sich eben mit der Situation und gewöhnt sich so ein klein wenig an das schlechte Gewissen, welches einsetzt, wenn man dieser Dauerbaustelle begegnet.

Hier ist es (war es, bis heute) (unter anderem) der Wasserkran in der Küche. Die Funktion war zwar immer gegeben, nur konnte man nicht wirklich mehr von einer komfortablen Lösung sprechen. Eigentlich hat das Ding nur noch digital gearbeitet: voll auf oder total zu ;-)

Der halbe HahnVielleicht erinnert sich noch jemand an die kleine Panne, die mir im Januar (2021) passiert ist, also sozusagen kürzlich?

Erst waren seinerzeit aber die Baumärkte geschlossen, Corona und so, dann habe ich schlicht kein neues Exemplar bekommen, das dem Preis nach nicht besser im Tresor zu lagern wäre und dann, ja dann, kam die Umschulung, und ein Großteil meines Alltags besteht eben aktuell und demnächst aus dem Internatsleben in Heidelberg.

Einfach „alt raus – neu rein“ war auch nicht möglich, da musste schon etwas gemessen, markiert, gefräst und verlegt werden, ehe der neue Wasserhahn seine Arbeit aufnehmen konnte.

Tipp am Rande: Wer auch so ein Modell mit Teleskopschlauch wählt, sollte schauen, wie das mit der bisherigen Bohrung hinkommt … :roll:

Nun, wieder mal lange Rede und kurzer Sinn

Dem miesen Wetter und auch Ferien sei Dank, ist dieses Kapitel nun endlich abgehakt :mrgreen:

 

 

Dies und das noch:

Eine Brille in Reserve

Brillenbruch ...Alte Schätze

Brillenträger kennen sie bestimmt, die alte Brille.

Ich meine das Teil, welches wegen total falscher Werte, verlorenen Schrauben oder auch aus Designgründen durch einen Nachfolger ersetzt wurde.

Natürlich wirft sie kaum jemand weg, immerhin könnte der neuen Sehhilfe ja etwas zustoßen, und wenn man dann nicht die Fähigkeiten eines Maulwurfes besitzt, ist im schlimmsten Fall ohne Führungshund die Umwelt nur noch ein Nebel.

Jetzt hat die alte Brille aber nach einiger Zeit eine Magie an sich gebunden, die das aktuelle Modell nicht besitzen kann, noch nicht jedenfalls. Diese Magie zeigt sich nämlich immer in dem Moment, wenn die alte Brille irgendwo in einer Schublade, dem Werkzeugkasten oder sonst wo gefunden wird. Ein ungeschriebenes Gesetz verlangt dann, dass sofortige Aufsetzen und Ausprobieren, was auch immer man erwartet, nun zu erkennen. Vielleicht sichtet man die vergessenen Geister vergangener Szenen, welche man durch ihre Gläser sah, manchmal geht es auch nur um Sätze wie: “Guck mal Schatzi, meine alte Brille, so blind bin ich ja noch gar nicht!“.

Jedenfalls stellt sie etwas Besonderes dar, “die alte Brille“. Ich nehme mich da nicht aus, im Gegenteil. Damit ich nicht immer meine aktuelle Version ständig bei mir haben muss, so dringend brauche ich sie nicht, ist ihr Vorgänger mit ins Internat eingezogen, weil ich in ganz seltenen Momenten eben doch kurz auf dieses nützliche Werkzeug angewiesen bin. Ich mein‘, irgendwas kann man bestimmt noch erkennen, was soll auch in den 15 Jahren seit dem Erwerb dieser Brille auch schon an den Augen verändert sein? (…) Sei’s drum, sie hilft noch. Allerdings muss ich wohl sagen, sie half, bis gestern :-( Ich möchte jetzt nicht in meinen offenen Wunden stochern, vermutlich spricht das Foto für sich.

Eines aber ist auch sicher, hier in meinem Internatszimmer scheine ich die Neigung zu entwickeln, Objekte aus Glas in den Recyclingkreislauf einbringen zu müssen.

Mach’s gut, alte Brille …

Realistisch muss ich leider eingestehen, dass sie neben dem Glasschaden, der nun wirklich den Weg in die Entsorgung einleitet, auch schon mit Schrumpfschlauch und Sekundenkleber wiederbelebt wurde, mehrfach sogar :mrgreen: Was soll ich sagen, irgendwann ist es einfach vorbei.

 

 

Dies und das noch: