Das Gleiche ist nicht dasselbe
Noch mitten im Garten, also da, wo ich mich mal wieder mit dem Rasenmäher herumärgern durfte, kommt die Gattin raus und fragt mich:
„Wolltest Du heute Quark essen?“
Man hält in so einem Moment kurz inne.
Nicht wegen der Frage an sich. Quark ist ja jetzt nichts, wovor man grundsätzlich Angst haben müsste. Eher wegen des Tons. Da war schon dieses kleine Detail drin, das sagt: Gleich kommt noch was.
Also sage ich sinngemäß, dass wir doch eben erst welchen gekauft haben und ein Mangel an Quark im Hause derzeit eher nicht das Problem sein dürfte.
Darauf sie:
„Egal, aber WENN du das willst, musst du einen bestimmten nehmen.“
Da weiß man dann schon, dass drinnen offenbar etwas zu feinden sein wird, das mit der handelsüblichen Vorstellung von „ein Becher Quark“ nur noch lose verwandt ist. ![]()
Erwartung
Ich gehe also rein und denke mir, dass mich da ungefähr das erwartet, was auf so einem Becher eben außen drauf versprochen wird.
Deckel zu.
Inhalt unten.
Weltordnung intakt.
Also, ja.
Nicht ganz. ![]()












