Morgendunst
Dafür, dass der Sommer eher nicht angekommen ist, kündigt der Herbst sich recht pünktlich an ![]()
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MorgendunstDafür, dass der Sommer eher nicht angekommen ist, kündigt der Herbst sich recht pünktlich an ![]()
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Da blinzelt sie, die SonneFür einen kurzen Moment Auge in Auge mit dem Sommer ![]()
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Es hat alles gegeben!Ihr kennt ja bestimmt noch das Moralei. Seit es in der Realität angekommen ist, hütet es natürlich auch mein Internatszimmer hier, wenn ich zwischendurch abwesend bin.
Gerade durch die vergangenen Ferien, in denen das Internat schlicht komplett dicht war, hatte das Ei natürlich die volle Verantwortung.
Nun ist mir natürlich klar, dass dieser kleine Blödsinn mit dem Moralei purer Unsinn ist. Es handelt sich eben nur ein Plastikei mit angeklebtem Kleinzeug, wer weiß denn schon, ob es wirklich auch seine Pflicht erfüllt, sobald die Tür hinter mir zugeht? ![]()
Allerdings scheint es doch mehr zwischen Himmel und Erde zu geben, als wir uns im Alltag träumen lassen.
Als ich nämlich gestern erstmalig wieder in meine Räume hier gekommen bin, saß das Ei immer noch so, wie auf dem Foto oben zu sehen, und genau so, habe ich es ende Juli auch mit seinem Wachauftrag hier zurückgelassen.
Gestern Abend nämlich, da schaue ich auf das Regal, in dem es steht und sehe diesen Anblick! ![]()
Wir reden hier über ein offenes Schrankfach, das obendrein eine feste Verbindung zur Wand hat. Da wackelt nichts oder animiert abgestellte Sachen sonst wie zum Umfallen.
Es kann also wirklich nur so sein, dass dieses loyale, zuverlässige und wachsame Moralei in den letzten 4 Wochen alles gegeben hat, quasi bis zur Erschöpfung.
Heidelberger PerspektiveIhr erinnert Euch ja sicher an dieses Gebäude, dass ich immer gerne für die Wetterbestimmung nutze, wenn mein Aufenthaltsort das Internat in Heidelberg ist.
Eine liebe Mitumschülerin, die bis vor Kurzem dort untergebracht war, hat an mich gedacht und mir Fotomaterial zur Verfügung gestellt, das sie von dort aus Richtung Neckar zusammengestellt hat.
Klasse Aussicht, so nach dem Aufstehen oder auch in den Abendstunden, oder? ![]()
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Ist der Straßenname Programm?Meine Frau und ich, sind ja am Samstag aus hochzeitstäglichem Anlass durch Heidelberg gezogen.
Also richtig wie typische Touristen, so mit „Boah, guck mal!“ oder „Wie geil ist das denn?“ Sprüchen. Na ja, ganz so krass vielleicht nicht, wenn dann mehr innerlich, aber nominell schon. ![]()
Jedenfalls habe ich anscheinend wirklich ein gewisses Talent Sachen zu entdecken, von denen man mir nun nachsagt, dass nur ich sie als erster entdecken kann, weil sich Gleiches zu Gleichem gesellt, auch wenn ich das jetzt in dem Zusammenhang gar nicht verstehen kann.
Es gibt noch einen oberen Faulpelz, aber da bin ich nicht langgekommen, das Prädikat wollte ich nicht auch noch …
Tatsächlich hängt das Straßenschild an einem ehemaligen Gefängnis, welches 2015 geschlossen wurde. Es steht unter Denkmalschutz und kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Für die nächste Tour durch Heidelberg steht das Ganze auf der Liste der Dinge, die ich mir mal ansehen werde.
Ein paar Informationen dazu sind auch hier bei “schlosstouren.com“ und natürlich Wikipedia zu entdecken, das kommt meinem Retro- beziehungsweise Nostalgiefimmel ja doch gerade recht.
Ich weiß nicht warum, aber der Name der Straße, ist mir sympathisch ![]()
… darf nicht zu Ende gehen!Ja, ok, viel Zeit für den Einkauf habe ich mir an diesem Wochenende nicht genommen, immerhin war Freitag der 30. Hochzeitstag, gell? ![]()
Aber der Vorrat an Äpfeln, der muss vorhanden sein, der ist Pflicht! Auf das Glück noch mal Beute zu machen, kann und will ich mich nicht verlassen ![]()
Eigentlich haben wir uns aber heute größtenteils Heidelberg als Freizeit- und Sightseeingobjekt genauer angesehen (natürlich ist auch dabei wieder etwas Blogbares entstanden, in den kommenden Tagen mehr dazu), da war die Lebensmittelversorgung gestern nur eine Pflichtübung, ich brauche ja nicht viel. Vier Kilo Äpfel dürften knapp ausreichen, am Ende der kommenden Woche geht es für drei Ferienwochen ab in die heimischen Gefilde. Anschließen erfolgt der Unterricht in der ersten Woche nach dem Urlaub online, was einen satten Monat Internatspause bedeutet ![]()
Der 30. Hochzeitstag – PerlenhochzeitJa, heute bleibt wenig Zeit für den Blog, ich habe Besseres zu tun ![]()
30 Jahre verheiratet, das ist doch schon was, oder?
Da ich aktuell noch in Heidelberg im Internat stecke, kommt die Angetraute aus diesem Anlass zu mir, irgendwie hat das Ganze dann auch einen etwas außergewöhnlichen Charakter, einfach nur, um irgendwie den Tag zu würdigen.
Immerhin kann ich so auch mit gutem Gewissen behaupten, der Liebsten einen Tag in Heidelberg zum Hochzeitstag aufgezwungen geschenkt ermöglicht eingebrockt zu haben ![]()
Ne, im Ernst, nach dem Desaster im vergangenen Jahr und unserer kleinen Tour, die wir zur Silberhochzeit gedreht haben (da gab es noch keinen Desasterkreis), hat sich Heidelberg für die “runden“ Jubiläumsjahre wohl unbewusst zum Standard entwickelt.
Ich bin dann mal beschäftigt ![]()
Schau doch mal rüberIch hatte zufällig die Gelegenheit, auch mal einen Blick aus einem Fenster jenes Gebäudes zu werfen, welches mir immer so nette Lichteffekte beschert. Für mich ist es deshalb so interessant, weil die Zimmer in diesem Gebäude für unsere Ausbildungsteilnehmer eigentlich nicht zur Verfügung stehen und dies nur durch die Coronamaßnahmen befristet möglich ist, beziehungsweise war, so langsam geht es für die dort untergebrachten Leutchen nämlich ans Umquartieren.
Das Haus da rechts oben auf dem Foto eben, Ihr erinnert Euch vielleicht an den Blogbeitrag.
Da ich direkt auf “meine“ Behausung schauen konnte, habe ich mir so gedacht, ich zeige das auch mal hier im Blog.
Wäre da nicht eine Baumkrone vor, könnte ich glatt direkt in mein eigenes Zimmer im Internat schauen.
Neuer Merker: Immer Vorhänge zu oder anständig angezogen durch die Bude laufen ![]()
Falls alle, die schon mal gefragt haben bzw. es interessiert:
Da unten an der Pfeilspitze, da entstehen diese merkwürdigen Blogartikel zum- und aus dem Internatsleben älterer Herren, wenn ich nicht gerade zu Hause bin ![]()
Einfach mal anders machen Aus organisatorischen Gründen, bin ich bereits heute am Freitag, wieder in Heidelberg in meinem Internatszimmer eingetrudelt.
Die aktuelle Woche bestand durchweg aus Onlineunterricht, da habe ich sozusagen vom heimischen Herd aus teilgenommen, was sich allerdings manchmal als etwas problematisch erwiesen hat. Alleine schon das Hin und Her mit den Lernmaterialien ist oft hinderlich, irgendwas liegt garantiert immer dort, wo man gerade nicht ist, was man aber braucht.
Wie auch immer, wenn man dann am Freitagmittag hier auf dem Campus eintrifft, begegnen einem ja einige bekannte Gesichter, die dann eine gute Heimfahrt wünsche, schließlich ist ja Wochenende.
Die Mimik des Gegenübers, wenn man dann mit „Ne, von da komme ich gerade, ich will über das Wochenende hier sein!“ antwortet, ist unbezahlbar! ![]()
Ernsthaft schütteln manche Leute ja den Kopf über mich. Ich sehe das aber so, dass wenn man mit 52 Jahren noch einmal die Chance bekommt, mit dem Rest an Gesundheit neu zu starten, dann sollte man das auch bestmöglich nutzen. Für mich ist das beste Lernumfeld im Moment eben hier “vor Ort“.
Bis auf Weiteres wechselt der Unterricht wöchentlich zwischen Präsenz und Online, da gibt es noch genügend Möglichkeiten, die eigene Couch als Klassenzimmer zu nutzen. Gäbe es den ganzen Coronakram nicht, müsste ohnehin jeder täglich hier sein, also kann man auch mal Wochenendurlaub im eigenen Internatszimmer machen, ab Montag ist eh Anwesenheitspflicht ![]()
(Ach ja, das Foto ist mehr oder weniger symbolisch, mein Bereich ist auf der hinter mir liegenden Seite. Die Gebäude dort spielen für mich nur beim Coronatest eine Rolle!)