Das Ding mit der Planung Version X

no_emergencyMan plane einfach: Gar nicht!

Es hieß (mal wieder …), wir wären bis mindestens Anfang Mai in Dauerpräsenz hier in der Umschulung.

Also sortiert man sein Familienleben um, packt Zeugs ein, dass es fast eines Transporters bedarf und richtet sich eben auf ein längeres Internatsleben ein.

Tja, und dann kommt er, der Stundenplan für die folgende Woche – Alles online :shock:

Warum? Keine Ahnung …

Was ich aber weiß? Koffer packen ist angesagt, ich „sehe“ Euch dann wahrscheinlich irgendwann vom heimischen Sofa aus …

Chuck Norris wird 82, herzlichen Glückwunsch!

moralei-norris-82-1kAlles Gute erneut!

Wer würde sich auch schon trauen, ihm NICHT zu gratulieren? ;-)

Chuck Norris wird heute 82 Jahre alt.

 

 

 

 

Dies und das noch:

Manchmal dauert’s halt länger

aufzugWenn einem etwas bewusst wird…

Ich sitze hier in meinem Zimmer im 5. Obergeschoss, in der Regel benutze ich den Aufzug, weil das einfach bequemer ist ;-)

Ich habe mich gerade echt gefragt, wie viele Stunden ich am Ende der Umschulung da wohl vorgestanden habe und auch, welche Strecke ich final mit den Teilen gefahren bin.

Ich glaube, wenn ich irgendwann diese Wand mit den Türen nicht mehr sehe, fehlt mir glatt etwas :mrgreen:

 

 

Dies und das noch:

Campushase

campushaseAllerlei Getier

Es ist schon interessant, welche Tiere einem hier auf dem Campus fast vor die Füße laufen. Klar, die sind an Menschen gewöhnt, aber faszinierend finde ich das schon.

Der Genosse mit den langen Ohren vom Foto ist noch nicht mal wirklich geflüchtet, eher gelangweilt abgezogen, es hatte anscheinend niemand ein Leckerchen für ihn dabei. Ok, wer trägt auch schon ständig Möhren mit sich herum  ;-)

Sorry für das etwas grottige Foto, aber das hat ein Mitschüler mit seinem Smartphone für mich aufgenommen, ich konnte mit meinen kalten Fingern das Ding nicht benutzen.

 

Dies und das noch:

Ein sonniger Sonntag auf dem Campus

wieder_sonne_auf_dem_campusMit Sonne ist’s einfach netter :-)

Da ich bei dem Wetter ungern nur am PC sitzen mag, wünsche ich Euch allen einfach nur einen schönen Sonntag, macht was draus!

PS: Kalt ist es trotzdem ;-)

 

 

 

 

 

Dies und das noch:

Aus dem Internatsleben: Die erste Nacht …

internatsbettDer Mensch ist ein Gewohnheitstier!

Wie die meisten Leser hier wissen, befinde ich mich momentan in einer beruflichen Vollzeitumschulung.

Fragt mich nicht, wie man mit zarten 52 (fast 53) Jahren dazu kommt, ich weiß es auch nicht mehr so genau, es ist halt so ;-)

Mal hier mal dort

In den letzten nicht ganz 12 Monaten hat es sich durch Corona (und auch noch einige andere Umstände) immer wieder ergeben, dass einige Wochen des Unterrichts im Internat, andere von zu Hause aus durchgeführt werden konnten oder mussten.
Rein vom Lerneffekt her ist das Verbleiben im Internat eigentlich bisher immer die bessere Wahl gewesen, wenn man jedoch mehrere Wochen am Stück wieder im heimischen Bett verbringen kann, hat das natürlich durchaus auch seinen Reiz, sodass sich das immer wieder mal im Wechsel ausgenutzt habe.
Die Umgewöhnung ist meist nicht sehr schwierig, schließlich hat man sich im Laufe der Zeit an jedem seiner Aufenthaltsorte einigermaßen eingerichtet, zu Hause ist ohnehin irgendwie die Referenz für den Rest.

Die erste Nacht

Woran ich mich bei dem Ganzen jedoch wahrscheinlich nie gewöhnen werde, ist die jeweils erste Nacht, wenn man seinen Aufenthaltsort mal wieder geändert hat.
Das beginnt bei ganz banalen Dingen, wie, dass ich hier im Internat rechts aus dem Bett aussteige, zu Hause dagegen linksherum. Was natürlich zur Folge hat, dass, wenn man gerade angereist ist, in der ersten Nacht der Geist noch nicht so ganz auf die neuen Zustände reagieren will und mal prompt in die falsche Richtung startet.
Im Internat ist es bestenfalls schmerzhaft, wenn ich vor die Wand trete, die sich eben auf der linken Seite befindet. Wesentlich schlimmer ist dies zu Hause, wenn man beim Aussteigen nachts aus dem Bett anstatt des Fußbodens seine eigene Ehefrau unter den Füßen vorfindet!

Leute, glaub mir, das kann Ärger geben :oops:

Weiter geht es mit diesen kleinen Problemchen dann, wenn nachts mal wieder der Weg zum Klo angesagt ist. Hier hat allerdings das Internat klar die Nase vorne, nicht ganz 6 Meter aus dem Bett heraus einmal um die Ecke – schon bin ich dort.
Im trauten Heim Nummer 1, muss ich durch den Flur und eine kleine Treppe herunter, was im verpeilten Zustand des Nachtschlafes gelegentlich schon zu einem Drahtseilakt werden kann, wenn man das ignoriert. Nun, man gewöhnt sich an alles, aber mit Schmerzen lernt man doch schneller.

Lange Rede kurzer Sinn:

Die erste Nacht ist immer Mist :mrgreen:

 

 

Eine Art Hürde

rampe-dichtÜberraschung

Nun, da ab Montag für mich in der Umschulung der Dauer-Präsenzunterricht beginnt (mal abwarten … :mrgreen: ) und noch einiges vorzubereiten ist, habe ich mich entschlossen, schon heute ins Internat zu fahren.

Da dieses Mal die Heimreise sozusagen zeittechnisch im Unbekannten liegt, hat sich entsprechend viel Gepäck angesammelt.

Alles kein Problem, die Taschen haben so weit alle Rollen, das kriegt man in zwei oder drei Laufrunden vom Parkhaus, in dem das Auto eben steht, recht entspannt ins Gebäude.

Nun, ja, so war es bisher jedenfalls. Man schaut schon etwas dämlich aus der Wäsche, wenn sich einem der Anblick vom Foto bietet. Dort hinten an der Wand, wo der Pfeil zu sehen ist, wäre EIGENTLICH die Rampe. Ne, da ist sie auch, man kommt nur nicht hin …

Links ist die Treppe im Ansatz zu sehen, über die ich meinen Kram dann mal alternativ hochgewuchtet habe :roll:

Ne, kein unlösbares Problem, aber wieder so ein Ding mit der Planung. Hätte ich das gewusst, hätte ich anders gepackt …

 

Dies und das noch:

Ich bin ja sowas von durchschnittlich

statistikStatistik eben

Tja, da scheint der in Hessen zugezogene Ex-Duisburger wohl der klassische Durchschnittsdeutsche zu sein, den man nach den Lebenseckdaten fragt ;-)

Dann werde ich beizeiten mal wieder eine Unmenge an Fragen beantworten, ich kenn’s ja schon aus Teil eins vom vergangenen Jahr.

Erst war es online eine Runde unzählige Fragen im Internet beantworten, übrigens für jeden im Haushalt einzeln, dann später ein telefonisches Interview. Der Gesprächspartner war seinerzeit allerdings ein echt sympathischer Mensch. Nun, ohne großen Aufwand kann man auch nicht einfach sagen „mach‘ ich nicht“ und so dramatisch sehe ich das Ganze auch nicht.

Ich frage mich allerdings schon, ob wir fünf Leutchen hier im Haushalt nicht doch den Schnitt verfälschen. So ganz der Norm entsprechen wir wohl dich nicht, jedenfalls höre ich des Öfteren „Du bis‘ doch nicht mehr normal!:mrgreen:

 

 

 

 

 

Dies und das noch:

55

Zu tief

Tja, plötzlich wird man etwas unruhig, sieht irgendwie schlecht und überhaupt ist’s komisch.

Nach einigen Minuten Verwunderung kommt dann die Idee: „Messe doch mal den Blutzucker!“

Jo, 55 mg/dl sind bei mir einfach zu tief. Alles unter 85 fühlt sich an wie besoffen, nur ohne die Vorteile :mrgreen:

 

 

 

Im Internat wäre es ruhiger gewesen ;-)

Erst da, dann weg …

Diese Woche ist voraussichtlich auf lange Sicht die letzte, in der ich den Luxus habe, von zu Hause aus am Onlineunterricht teilnehmen zu können.

Die Überlegung, trotzdem vom Internat aus teilzunehmen, habe ich verworfen, dort bin ich in den kommenden Wochen noch lange genug. Immerhin, ich bin hier gut ausgestattet und ruhig ist es im Allgemeinen auch. Meistens jedenfalls, also bisher.

Es sein denn …

ein Baum, von dem seit Längerem klar ist, dass er langsam, aber sicher zu einer Gefahr wird, muss weg und absolut kurzfristig ergibt sich der Moment, in dem das geschieht.

Ok, die Stürme in den vergangenen Tagen haben gezeigt, dass es langsam dringend wird, aber irgendwie war wieder klar, dass das ausgerechnet am vielleicht letzten Montag im Unterricht von daheim aus geschehen muss.

Die Töne der Säge sind aber immer eine nette Untermalung der eigenen Beiträge am Mikrofon und auch der Anblick der Holzfällertruppe in > 15 Meter Höhe beim Abtragen haben doch bei mir für eine gewisse Kurzweiligkeit gesorgt  ;-)