Kurz Winter, lange im Kopf?

Straße im SchneeHat irgendwo Schnee gegeben, das kann nur gefährlich sein

In den letzten zwei Tagen hat’s hier merklich geschneit, so 5 bis 6 Zentimeter, stellenweise dazu Eis durch’s Überfrieren.

Also nicht nur Deko, das war schon ernst gemeint. Und klar, wenn’s glatt ist, wird’s schnell ungemütlich, das Chaos kam dann an einigen Orten auch wie bestellt.

Nur ist eben nicht jeder Tag gleich. Heute ist vieles wieder völlig normal fahrbar.

Ich bin gerade knapp 180 Kilometer gefahren, die großen Straßen und Verbindungen waren absolut okay. Nicht perfekt, aber sehr gut, so wie man’s im Winter halt kennt.

Was dann trotzdem nervt, ist dieses Nachlaufen im Kopf. Es hat mal geschneit, also wird jetzt noch gefahren, als läge überall Glas. Da schleicht dann jemand mit 40 über trockene Strecke, einfach weil irgendwo irgendwann „Schnee“ war. Vorsicht ist gut, keine Frage, aber Angst-Fahren ohne Anlass macht’s am Ende eher schlimmer.

Übel ist es vor allem dann, wenn vorne immer wieder gebremst wird und man permanent darauf achten muss, den Abstand zu halten. Vor allem, damit das Spritzwasser einem nicht im Sekundentakt die Windschutzscheibe einsaut :roll:

Denn genau dadurch entstehen die Kolonnen, die Ungeduld, die hektischen Überholmanöver, das ganze Programm. Nicht weil heute noch überall Eis liegt, sondern weil manche gedanklich noch im Chaos von vorgestern festhängen.

Das Foto zeigt hier unsere Straße mit dem, was zumindest hier das Maximum dargestellt hat, jetzt ist da einfach wieder nasser Asphalt.

Ich bin aber trotzdem einfach froh, wenn der Mist wieder komplett weg ist … ;-)

 

 

 

  

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Wenn Bremsen zum Prinzip wird

0-kmh-Tachometer-DesasterkreisZu langsam für die Vernunft

Ich bin ja wirklich kein Freund davon, hirnlos über die Straßen zu brettern, aber zügig fahren ist eben auch kein rasen.

Schau, was auf der Straße los ist

Es kommt eben darauf an, was um einen herum los ist. Auf einer freien Landstraße, auf der 100 km/h erlaubt und auch machbar sind, da kann man die auch fahren.

Ist das Wetter mies, der Verkehr nicht überschaubar oder mit Wildwechsel zu rechnen, ist eben Vorsicht angesagt.

Was mir aber immer öfter auffällt

Viele fahren nicht vorsichtig, sondern ängstlich.
Da sitzt jemand am Steuer, verkrampft schon beim Geradeausfahren und tastet sich mit 60 dahin, wo 100 erlaubt wären.
Nicht, weil er provozieren will, sondern weil er schlicht überfordert ist.

Diese Art von „Sicherheit“ ist trügerisch!

Sie wirkt ruhig, ist aber in Wahrheit ein ständiger Alarmzustand.
Man merkt es an den kleinen Dingen: zu spät geblinkt, abrupt gebremst, der Blick starr auf die Motorhaube, als wäre dort schon das sichere Ziel, wenn man nur lange genug hinstarrt.

Und hinter solchen Autos passiert das, was jeder kennt

Der Rhythmus ist weg, das Denken auch bald.
Man fährt nicht mehr, man hängt einfach fest.
Dann glaubt einer, er müsste zeigen, dass es auch anders geht, genau dort, wo es keiner braucht.

Ganz schlimm wird es, wenn dann noch ein Traktor, ein Linienbus oder ein Radfahrer vor diesen Helden der Bremsscheibe auftaucht.
Dann entsteht eine Kolonne der Ratlosigkeit, in der irgendwann jemand meint, er müsse die Entscheidung für alle treffen.
Das geht oft gut, aber manchmal eben nur knapp.

Ich glaube, viele wollen gar nicht langsam fahren, sie trauen sich einfach nicht, normal zu fahren.
Und so wird Angst zur Verkehrspolitik auf Rädern.

Vernunft bedeutet nicht, jeden Meter zu fürchten, sondern ihn einzuschätzen.
Das ist der Unterschied zwischen bremsen und wissen, wann man’s sollte.

Gedacht und im Kopf verfasst heute früh, als ich bei LEICHTEM Nebel doch länger zur Arbeit gebraucht habe und das, ohne dass wirklich das Wetter schuld war ;-)

 


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Technik im Auto, die begeistert

ChatGPT: Fotorealistische Innenansicht eines Transporters im Regen, Blick auf Straße und Armaturen. KI-generiert.Fortschritt mit Fragezeichen

Man stelle sich vor, man mietet einen Transporter.

Früher war das einfach: Schlüssel rein, starten, losfahren.

Heute dagegen:

Erst einmal sucht man am Lenkrad oder irgendwo sonst den Knopf, der das absolut drehreglerlose Radio leiser macht.
Was auch immer der Vormieter da für eine Party gefeiert hat, die Musik war jedenfalls scheiße. :mrgreen:

Dann willst du starten, musst aber erst die bereits geschlossene Seitentür erneut öffnen und wieder schließen, das Auto möchte das so.

Regen ist auch fein

Du findest den Schalter, das Auto meldet freundlich „Regensensor ON“ und das Wunder beginnt: Der Wischer macht nichts mehr. Kein Problem, die Alternative ist Dauerwischen.
Richtig schön, auf halb nasser Scheibe, mit Quietschen in allen Frequenzen, die es nur gibt.

Man wird aber doch schnell wieder auf das Wesentliche fokussiert, wenn im Kombiinstrument ein Alarm startet, weil die Beifahrer (die absolut nichts gemacht haben) angeblich nicht mehr angeschnallt sind.
Oder nur einer?
Oder ich?
Wer weiß …

Macht aber nix, zwischen Wischerlärm und renitenten Anschnallverweigerern muss man ja auch noch darüber nachdenken, dass die Seitentür angeblich wieder offen ist.

Aber irgendwann kommt man an, sogar sehr sicher, weil der Abstand zur Wand ausreichend ist. Immerhin hatte die Rückfahrkamera ja schon bemängelt, dass man längst in der Mauer steht, was der Blick nach hinten aber irgendwie nicht so erkennen wollte.

Nun ja, zum Glück gibt es aber noch die guten alten Rückspiegel, ihnen sei gedankt.

Aber

Meckern auf hohem Niveau, seinen Zweck hat der Transporter erfüllt ;-)

   

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Plötzlich war da eine Autobahn

Plötzlich war da eine AutobahnEine wilde A49 erscheint

Ich bin jedenfalls sicher, dass bei meiner Springsteen-Tour nach Hannover 2024 diese Asphaltsammlung noch nicht da war, oder zumindest nicht befahrbar.

Heute aber führte uns die Navi ganz entspannt über die A49, so frisch, dass man fast glauben könnte, irgendwo hinge noch ein Stück Verpackungsfolie dran.

Und was soll ich sagen, sowas kann glatt die Fahrt um 30 Minuten verkürzen ;-)


   

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Stehen, wo sonst keiner stehen kann

Orte, die im Normalbetrieb nicht für jeden zugänglich sindDas muss man doch ausnutzen

Gelegentlich führt einen der Job ja an Orte, die im Normalbetrieb nicht für jeden zugänglich sind.

Oder, ne, eher:

An Orte, die man besser im Normalzustand nicht betreten sollte ;-)

Wäre ich jetzt größenwahnsinnig, würde ich sagen, man hat mir extra Platz geschaffenMomentaufnahmen

Aber wenn man denn schon die Chance hat, von der rechten Spur der A8 in einem Tunnel aus ein Foto zu schießen, dann muss das auch machen, oder?

Wäre ich jetzt größenwahnsinnig, würde ich sagen, man hat mir extra Platz geschaffen :mrgreen:


 

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Noch ein bisschen was mit Nostalgie

Bisschen was mit NostalgieAuf jeden Fall steckt Geschichte drin

Da steht er, am Straßenrand, offensichtlich schon länger nicht mehr bewegt.

Ein paar Blätter haben es sich auf der Motorhaube gemütlich gemacht, die Scheiben tragen den Staub wie ein graues Kleid und trotzdem: die Plakette verrät, er ist noch angemeldet.

Und dann fängt das Kopfkino an

Warum blieb der Schlüssel draußen? War es eine spontane Entscheidung?

„Ach, ich laufe heute mal!“, und aus dem einen Tag wurden Wochen?

Oder hat der Besitzer längst einen neuen Wagen, aber das Herz hängt noch an diesem alten Gefährten, sodass man ihn nicht endgültig abmeldet?

Vielleicht steckt auch eine ganz andere Geschichte dahinter?

Eine Panne, eine Reise, ein geplatzter Plan – man weiß es nicht.

Man weiß nur: seit geraumer Zeit hat hier niemand mehr den Motor gestartet, das Radio eingeschaltet und den ersten Gang eingelegt.

Und doch, so ein Transporter ist wie ein Buch, das aufgeschlagen irgendwo auf dem Tisch liegt. Jeder Kratzer, jeder Schmutzstreifen, jedes verwaiste Blatt unter dem Scheibenwischer erzählt etwas. Vielleicht sogar mehr, als wir jemals erfahren werden.

Bis dahin bleibt er einfach stehen.
Und sammelt weiter Geschichten … und Laub … und Steuern und Versicherung :mrgreen:

 

   

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Geschwindigkeit ist tatsächlich relativ

Geschwindigkeit ist tatsächlich relativAlles ist besser als null

Da ich heute gefühlt den größten Teil des Tages hinter dem Lenkrad verbracht habe, ist meine Energie viel Text in den Blog zu packen, tatsächlich eher gering.

Eine kleine Erkenntnis

Eines ist aber sicher – wenn man sich mal wieder aufregt, wie langsam es gelegentlich auf der Autobahn vorwärtsgeht, dann bedenke man: Langsamer als stehen bleiben geht nicht :mrgreen:

Eigentlich wollte ich heute ein paar Zeilen dazu schreiben, dass mein Job mich aktuell tatsächlich nach Duisburg geführt hat, aber das verschiebe ich jetzt einfach ;-)

 


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Eine Stunde später, eine andere Welt

Wild(er)wechsel muss nicht nur Tiere betreffenUnterwegs im ganz eigenen Straßenkino

Normalerweise fahre ich meine Strecke zur Arbeit immer etwa zur gleichen Zeit. Heute war wegen einer Veranstaltung in der Firma aber alles anders, ich war exakt eine Stunde später unterwegs.

Das allein reichte offenbar schon, um in eine völlig andere Verkehrswelt zu geraten. Ich habe gleich die Strecke gewählt, die ich sonst eher meide, weil mir schon bei den ersten Kilometern merkwürdig vorkam, was die Mitfahrer auf dem Asphalt so veranstalten.

Da blinkt einer links beim Einbiegen in den Kreisverkehr, aber nicht mehr bei der Ausfahrt. Auf der Landstraße tuckern andere mit 75 durch die 100er Zone, während gleichzeitig jeder Ampel mit übertriebenem Bremsen begegnet wird, es könnte ja irgendwann rot werden.

Und wenn am Straßenrand ein Auto steht, muss sofort die Rettung in Form eines hektischen Schlenkers in Richtung Fahrbahnmitte erfolgen. Ganz egal, ob der Gegenverkehr noch einen Kilometer entfernt ist oder nicht, anhalten scheint jedenfalls die bessere Lösung zu sein.

Alles nur, weil ich mal eine Stunde später unterwegs war. Manchmal reicht eben schon ein kleiner Schubser am Zeitrad, und die ganze Szenerie wirkt wie ein anderes Universum. :mrgreen:

 


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Tankstelle – voll schwierig da?

Wenn tanken zum Stress wird ...Man liest die Überschrift und staunt

Manchmal is‘ komisch.

Irgendwo im Netzt ploppt eine Schlagzeile auf und man bleibt für den Bruchteil einer Sekunde daran hängen.

Jetzt eben:

Das sind die Fallen beim Tanken, irgendwie ein Beitrag bei T-Online.

Klar, im ersten Moment habe ich wieder daran gedacht, dass bestimmte Uhrzeiten oder auch die Ferien bei den Benzinpreisen für Änderungen sorgen.

Erster Gedanke: „Ja, DAS sollte mittlerweile aber doch jeder mitbekommen haben!

Wenn aber die Bedienung des Zapfhahnes oder das unfallfreie Heranfahren an die Zapfsäule schon eine Hürde darstellen, DANN .. ja … ich mag da jetzt nichts zu sagen … :roll:

 


 

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Wenn die Routine gestört wird!

Hürden im Alltag - Gesperrte Straße in Fürth Odw.So was macht man aber nicht!

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, ich denke, diese Aussage kann man so stehen lassen, oder?

Hürden im Alltag

Es gibt nicht viele Menschen, die sich freuen, wenn Dinge, die eher von alleine nebenher abspulen, plötzlich nach aktiver Aufmerksamkeit schreien.

So richtig fies ist das aber früh um kurz nach 5 Uhr, wenn Du noch im Halbdelirium den Weg zur Firma beschreitest, dieser Weg aber, nun ja, nicht verfügbar ist.

Frei nach einer Szene in Herr der Ringe: „Der Weg ist versperrt …“ (Den Rest des Satzes aus der Szene lasse ich mal weg, so weit isses zum Glück noch nicht :mrgreen:

Verpeiltheit

Ich könnte an dieser Stelle jetzt erwähnen, dass ich das ja schon seit gestern weiß, blöderweise aber vergessen habe.

Nun, ich behalt’s für mich ;-)

 


 

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