Technik im Auto, die begeistert

ChatGPT: Fotorealistische Innenansicht eines Transporters im Regen, Blick auf Straße und Armaturen. KI-generiert.Fortschritt mit Fragezeichen

Man stelle sich vor, man mietet einen Transporter.

Früher war das einfach: Schlüssel rein, starten, losfahren.

Heute dagegen:

Erst einmal sucht man am Lenkrad oder irgendwo sonst den Knopf, der das absolut drehreglerlose Radio leiser macht.
Was auch immer der Vormieter da für eine Party gefeiert hat, die Musik war jedenfalls scheiße. :mrgreen:

Dann willst du starten, musst aber erst die bereits geschlossene Seitentür erneut öffnen und wieder schließen, das Auto möchte das so.

Regen ist auch fein

Du findest den Schalter, das Auto meldet freundlich „Regensensor ON“ und das Wunder beginnt: Der Wischer macht nichts mehr. Kein Problem, die Alternative ist Dauerwischen.
Richtig schön, auf halb nasser Scheibe, mit Quietschen in allen Frequenzen, die es nur gibt.

Man wird aber doch schnell wieder auf das Wesentliche fokussiert, wenn im Kombiinstrument ein Alarm startet, weil die Beifahrer (die absolut nichts gemacht haben) angeblich nicht mehr angeschnallt sind.
Oder nur einer?
Oder ich?
Wer weiß …

Macht aber nix, zwischen Wischerlärm und renitenten Anschnallverweigerern muss man ja auch noch darüber nachdenken, dass die Seitentür angeblich wieder offen ist.

Aber irgendwann kommt man an, sogar sehr sicher, weil der Abstand zur Wand ausreichend ist. Immerhin hatte die Rückfahrkamera ja schon bemängelt, dass man längst in der Mauer steht, was der Blick nach hinten aber irgendwie nicht so erkennen wollte.

Nun ja, zum Glück gibt es aber noch die guten alten Rückspiegel, ihnen sei gedankt.

Aber

Meckern auf hohem Niveau, seinen Zweck hat der Transporter erfüllt ;-)

   

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Modern, schlauer und besser! Oder?

scooterSchöne neue Zeit?

Ihr wisst ja, ich bin durchaus ein Retro-Fan, der gewissen Neuerungen unserer aktuellen Zeit oft skeptisch gegenübersteht.

Ich bin aber auch so egoistisch, dass ich die Bequemlichkeiten gerne annehme und nicht einen Fetzen schlechtes Gewissen heuchele, weil ich mir ein kleines Stückchen der Bequemlichkeit gönne, die jeder andere auch genießt.

Aber wisst ihr was?

Ich stehe dazu und es tut mir nicht ein Stückchen leid. 😉

Natürlich ist nicht alles schlecht, was wir seit der Zeit unserer Jugend erreicht oder auch verwirklicht haben, nur leider scheint es doch oft so, als wenn bestimmte Menschen einfach nicht wissen, wann es gut ist.

Oberflächlich und auf den ersten Blick betrachtet, ist es natürlich der einfachste Weg hinzugehen und allen vorhergehenden Generationen eine gewisse Schuld an Missständen anzuhängen, die derzeit tatsächlich vorhanden sind oder von manchen Leuten als vorhanden gekennzeichnet werden. Dass vielleicht gerade die Kritiker auch von den Sünden der „alten weißen Männer“ immer wieder profitieren, lassen mir thematisch mal unberührt.

Witzigerweise erlebt aber sehr oft, dass von eben den Leuten, die mahnend den Finger erheben und auf Missstände hinweisen, außer Vorwürfen nichts zu erwarten ist, realistische Lösungen schon gar nicht.

Vielmehr ist es doch so, dass eben die vorhergehenden Generationen zu Hilfe gerufen werden, weil man selber offensichtlich nicht mehr in der Lage ist, Probleme zu lösen!
Dabei ist es natürlich extrem bequem, einfach so mit Vorwürfen um sich zu werfen, anstatt das eigene Unvermögen offen zuzugeben.

Natürlich haben frühere Generationen Fehler gemacht und die Folgen derer und dieser, sind oftmals auch heute zu begutachten. Allerdings sind, bzw. waren, viele Fortschritte, die heute gerne genutzt werden, genau nur deshalb möglich, weil gewisse Folgen ignoriert oder in Kauf genommen wurden.

Ich möchte als Beispiel nur einmal anführen, wie bequem es doch heute ist, per Mausklick einen Artikel zu sich nach Hause zu bestellen, der dann schon am nächsten Tage eintreffen kann. Ohne die Entwicklung der KFZ Technik, wäre heute im Ansatz nicht an so einen Luxus zu denken und ich möchte zusätzlich wetten, dass ganz viele von den Menschen, die heute in jedem zweiten Satz die Worte Bio, Öko oder Nachhaltigkeit benutzen, nicht darüber nachdenken, warum sie diesen Luxus überhaupt nutzen können, aber ebenso davon profitieren.

Ich weiß, Ausnahmen bestätigen die Regel, aber in der Regel sind Ausnahmen selten! 😉

Dabei wird heute genau mit dem Denken fortgefahren, dass alle Innovationen, die auf den ersten Blick toll und wahnsinnig fortschrittlich wirken, wieder in ihren Folgen nicht bedacht werden.

Nun, genau das, symbolisiert für mich das Foto oben, welches ich heute morgen aufgenommen habe.

Kleine Anmerkung am Rande:

Der Campus ist zeitweise gespickt von diesen Dingern am Wegesrand, da währen mir Blumen schon lieber …

Dies und das noch: