Springsteen, live, 5.7.2024 in Hannover

Bruce Springsteen, 5.7.2024 in HannoverBruce Springsteen live

Für einen Springsteen-Fan, der live beim einzigen Deutschlandkonzert in 2024 dabei sein durfte, reicht das als Überschrift eigentlich schon aus.

Aber eben nur „eigentlich“, denn ich kenne nicht wenige Menschen (jetzt wieder ein paar mehr), die diese Stunden ebenfalls gerne noch etwas nachwirken lassen.

Ich zelebriere das eben jetzt für meinen Teil, indem ich ein paar Zeilen zu dem Spektakel hier in meinen Blog packe ;-)

Okay, Hockenheim im vergangenen Jahr war toll, gar keine Frage!

Aber am Freitag in Hannover, da haben der Boss und die E-Street-Band einfach noch ’ne Schüppe draufgelegt.

Ich weiß nicht, ob es an der Atmosphäre im Stadion lag, an den 43.000 statt 78.000 Besuchern oder einfach der Band selbst, jedenfalls ist der Funke bei diesem Konzert jetzt noch stärker übergesprungen.

Springsteen-my POVBisschen weit weg?

Dabei war es im Vorfeld schon nicht leicht, an Karten zu gelangen. Klar, auch dieses Mal wäre es möglich gewesen, auf diversen privaten Wegen noch direkt vor Ort an Karten zu gelangen, aber wer will sich darauf schon verlassen?

Eben!

Ich persönlich war nicht so der Freund von dem Gedanken, eine Ferienwohnung von Donnerstag bis Samstag zu mieten, um dann eben doch ohne Karten dazustehen. Obendrein waren wir zu dritt, dann lieber auf Nummer sicher und dafür dann etwas weiter weg.

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Kaum beim Konzert, schon wieder daheim

Kaum bei Springsteen, schon wieder daheimSo schnell ist es dann vorbei

Tja, da freut man sich wochenlang auf das Bruce-Springsteen-Konzert in Hannover, da ist es auch schon wieder nur noch eine Erinnerung.

Diese Zeilen schreibe ich schon wieder vom heimischen Sofa aus, ein paar Eindrücke vom Boss kommen morgen, ich bin einfach zu kaputt.

Fahren, laufen und ein Open-Air-Konzert, das schlaucht :mrgreen:

 

   

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Autofahren 2024 in „D“ – fast politisch?

Autofahren 2024 in "D" - fast politisch ...Das Autofahren macht fast keinen Spaß mehr

Es ist halt so eine Sache, das Autofahren. Man kommt meist nicht wirklich drumherum und das eigene Verhalten trifft ungefiltert auf das der Mitmenschen, so etwas offenbart den nackten Charakter.

Okay, vielleicht ist das jetzt auch so ein „Auto-Boomer“ und „früher war eh alles besser“-Ding, aber wenn das so ist, dann stehe ich dazu.

Jedenfalls habe ich den Eindruck, dass nicht die wachsende Zahl der Autos auf den Straßen, das Alter der Fahrer oder auch vielleicht das Wetter schuld sind, wenn die Fahrt mit dem Auto einfach nervt.

Kennt Ihr das, wenn man ungläubig am liebsten mit dem Kopf auf das Lenkrad schlagen möchte, weil eines der vorausfahrenden Fahrzeuge einfach nur scheiße fährt?

Wenn man nur zu gerne diesen oder jenen Wagen stoppen möchte, um selber das Lenkrad zu übernehmen und den Herren oder die Dame persönlich nach Hause zu fahren, weil es dann einfach schneller geht?

Ich liebe sie, die Menschen, die bei jeder neuen Geschwindigkeitsbegrenzung auf die Bremse latschen, weil ein ausgeglichener Umgang mit dem Gaspedal einfach für sie unvorstellbar ist …

Die bei Gegenverkehr fast stehen bleiben, weil Autos ja dazu neigen, urplötzlich auf die eigene Fahrspur zu hüpfen …

Die ihr Auto für mindestens einen Meter breiter halten, als es ist und mal lieber stehen bleiben, um den Radfahrer im Gegenverkehr vorbeizulassen. Dieser ist gelegentlich allerdings so weit entfernt, dass man noch nicht mal sehen kann, ober er steht, rollt oder ob es nicht vielleicht nur ein Fahrradständer ist …

Ein schöner Sport ist wohl auch das massive Unterschreiten der maximalen Geschwindigkeit an Blitzern. Hey, klar, wenn da 70 ist, dann kann man ja mit 50 nichts falsch machen und 20 statt 30, DAS kann nur der totale Burner sein. Natürlich nicht, ohne die Chance zu nutzen, gleich bei dieser Geschwindigkeit zu bleiben, die nächste Kontrolle kommt bestimmt irgendwie, irgendwo, irgendwann.

Überhaupt 30 km/h Zonen …

Keine Frage, an ganz vielen Stellen sind sie wichtig. Punkt.

Autofahren muss sinnvoll geregelt sein, aber die Betonung liegt auf dem Wort SINNVOLL!

Aber sehr oft (sehe ich gerade hier in Fürth) wird einfach nur eine Ideologie per Schild durch die Hintertür umgesetzt, fertig.

Im Hochlastbetrieb der Strecke würde man sich freuen, wenn 30 km/h überhaupt möglich wären und außerhalb der Stoßzeiten führt die Bremserei höchstens dazu, dass neue Stauphasen entstehen.

Ziemlich scharf ist auch das Verhalten mit der „Ahnung“!

Ja, das passiert immer dann, wenn jemand „ahnt“, dass die 30er-Zone schon begonnen hat oder gleich beginnt und lieber doch schon mal nicht schneller fährt. Richtig geil wird es, wenn da am Ende gar kein entsprechender Bereich kommt … :roll:

Klar fährt man langsamer, aber man ist eben auch länger in dem Straßenabschnitt und damit sind zwangsweise auch mehr Fahrzeuge im entsprechenden Bereich. Die Strecke wird halt nicht länger und wenn der Abfluss langsamer läuft, muss der Zufluss ja irgendwo hin, gell? ;-)

Mal ganz davon abgesehen, dass nicht wenige Leute dann eben 30 im 2. Gang fahren statt 50 im 3. Gang.

Umgekehrt ist’s aber auch nicht besser

Da wird dann auch schon mal schnell der Irrsinn umgesetzt (gerade morgens um kurz vor 6 Uhr, wenn z. B. die uhrzeitgeregelten Geschwindigkeitsbegrenzungen bald enden), wie ein Irrer an einem vorbeizupreschen, weil man selbst sich eben an diese 30 km/h hält, eher knapp unter 40 bleibt.

Gerne gesehen sind auch die Sprintpiloten, die vor einer Kurve unbedingt noch an einer ganzen Kolonne vorbeimüssen. Sie haben mindestens Radar an Board, weil sie ja genau (nicht) wissen, was der Grund für die langsame Fahrt ist, sich verschätzen und dann zwangsweise VOR DIR einscheren müssen, weil es eng wird.

Das zwingt einen selbst dann natürlich dazu, auf die Bremse zu treten und spätestens 100 Meter weiter hinten steht alles. Genau so ein Verhalten führt übrigens nicht selten dazu, dass mehrere Fahrzeuge am Stück „schleichen“, was dann wieder geeignet ist, Sprintpiloten zu generieren – eine never ending Story!

Ja, Freunde, Schleichfahrt passt mir auch nicht, aber zahlt ihr mein Ticket?

Nein?

Merkst‘ selber, oder?

Final meinen scheinbar nicht wenige unter den autofahrenden Verkehrsteilnehmer, dass eine Schleichfahrt die Lösung aller Probleme ist. Nun, vielleicht bei U-Booten im Krieg, mal ganz sicher nicht auf der Straße.

Und nein, ich bin kein Raser, es geht einfach um effizientes fahren und wenn ich auf einer Strecke von rund 34 Kilometern Länge statt rund 35 Minuten jeden Tag auch nur 10 Minuten pro Weg länger unterwegs bin durch solchen Unfug, können das 100 Minuten mehr in der Woche werden. Das sind etwas überspitzt 400 Minuten im Monat, an denen der böse, böse Benzinmotor läuft. Unglaublich, gell?

Behauptungen

Gerne wird ja auch behauptet, Raser (…) sind an allem schuld.

Nun, wenn jemand wirklich total hirnlos durch die Gegend kachelt und dabei keinerlei Rücksicht auf das Wohl anderer nimmt, dann stimmt das wohl und ich bin dafür, in solchen Fällen mit der Bestrafung nicht zu geizen.

Viel mehr erlebe ich aber deutlich häufiger, dass bestimmte Leute einfach nur überfordert sind mit der Fahrerei.

Ich äußere mich jetzt mal nicht zu Alter oder Geschlecht, damit würde ich ja auch nur verallgemeinern, aber die Erfahrung aus über 35 Jahren Teilnahme am Straßenverkehr zeigt, dass die Vorurteile nicht selten berechtigt sind.

Egal, wenn also jemand mit 60 auf der Landstraße ohne Geschwindigkeitsbegrenzung vor einem schleicht, bei jeder kleinen Kurve seine Bremslichter präsentiert und obendrein ewig braucht, bis er wenigstens bei diesen 60 km/h angekommen ist, dann schwillt einfach der Kamm. Ich kann schon verstehen, dass man in solchen Fällen auch dort überholt, wo es gerade passt und vielleicht gar nicht so erlaubt ist.

Wenn es dann blitzt, ist man der Depp, obwohl jemand anderes sich fragen sollte, ob er oder sie auf der Straße wirklich zurechtkommen, weil das Autofahren mit einer gemütlichen Sitzung auf dem Sofa verwechselt wird …

Wer weiß, vielleicht ist es auch einfach ein Zeichen der Zeit.

Gefühlt kann man im Moment jeden Unfug veranstalten, man muss nur die edlen und höheren Ziele als Motiv präsentieren. Spätestens wenn das menschliche Geschlecht, Nachhaltigkeit oder Toleranz auf der Liste der Argumente stehen, kann es ja gar nicht falsch sein.

Sorry, aber vielleicht bin auch gerade nur etwas genervt und Ihr wisst schon, mein Senf eben …

Und wisst Ihr was? Meistens rollt es einfach vor sich hin :mrgreen:

Ach ja, nur um das erwähnt zu haben … Wenn jemand nun meint, mir erklären zu müssen, wie sehr richtig planlose 30er-Zonen sind – schenkt es Euch!

Denn:

Sicherer als früher das Autofahren aktuell garantiert nicht, es sind nur bessere Bedingungen geschaffen worden, um blanken Unsinn zu rechtfertigen ;-)

   

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Auf dem Strampelpfad

auf-dem-strampelpfadMach’s doch einfach wieder!

Egal wie ich mein Hirn auch anstrenge, ich kann mich nicht erinnern, seit 1994 ein Fahrrad benutzt zu haben.

Mein Exemplar hier steht jetzt auch schon seit 2013 in der Garage. Ich habe es damals etwas reparaturbedürftig von einem lieben Bekannten bekommen, weil ich in meinen ersten Tagen in Fürth absolut nicht mobil war. Seinerzeit war unser Wohnsitz ja zum Teil noch in Duisburg, und als klar war, dass Fürth und der Odenwald das neue Domizil werden, kam ganz schnell mein 50ccm Roller her. Damit verlor das neue alte Fahrrad schon seinen Job, ehe es ihn auch nur einen Meter weit hätte antreten dürfen.

Nun, mittlerweile ist viel Zeit vergangen, und nicht zuletzt durch den Verlust von rund 48 kg Körpergewicht, hat sich bei mir schon vor einigen Monaten ein gewisser Bewegungsdrang eingestellt, der wirklich befriedigt werden will. Da ich aber nicht völlig irre bin, darf sich das Ganze gerne in einem eher moderaten Rahmen halten. Durchtrainierte Menschen haben auch nicht das ewige Leben, sie werden beim Jammern nur seltener kritisiert, weil sie in jüngeren Jahren gefährlicher wirken :mrgreen:

Nebenbei und auf das Abnehmen bezogen, ist aber immerhin jeder einzelne Schritt oder eben Pedaltritt sinnvoller, als eine Minute auf dem Sofa zu sitzen, dies aber nur so nebenbei (und als Ermahnung Motivation für mich).

auf dem weg zum strampelpfadWas liegt also näher, als mein eigentlich noch gutes Rad endlich aus der Garage zu holen, das der Frau gleich daneben zu stellen und alles wieder in Schuss zu bringen? Klar, NICHTS! :-)

Jetzt muss man dazusagen, dass das Tretfahrzeug meiner Gattin sogar schon in Duisburg im nicht geringen Einsatz war, es hat also ein gewisses Alter und auch einige Kampfspuren, die es zu beseitigen gilt.

Mit neuen Reifen und Schläuchen, ein paar Lämpchen, vielen neuen Einstellungen und etwas Öl, kann man allerdings schon einiges erreichen, unser Fuhrpark rollt wieder.

Die ersten Testfahrten haben allerdings beweisen, dass unsere Räder immer noch eine bessere Kondition besitzen, als die Fahrer (noch) ;-)

Kurz noch ein Wort

Ergänzend möchte ich erwähnen, dass ich kein brennender Verfechter des aktuellen Trends bin, alles dem Erdboden gleichzumachen und nur für Radfahrer die Welt neu zu gestalten, aber den Begriff „Strampelpfad“ habe ich, glaube ich, doch instinktiv richtig gewählt. Die Radwegsituation, nicht nur hier in Fürth, ist gelinde gesagt scheiße. Gerade was die Hauptstraßen angeht, kann mir niemand erzählen, dass die Risikos, denen Radfahrer hier ausgesetzt werden, wirklich unvermeidlich sind. Ich glaube, dazu schreibe ich in den nächsten Tagen noch einen eigenen Beitrag, weil ich gerade merke, dass ich dazu einfach ein paar Zeilen mehr loswerden muss …

 

6 Uhr und irgendwas… – Variante 2

Das Desaster mit dem FahrenErinnert Ihr Euch?

Da war doch vor ein paar Wochen schon mal…

Heute Tochter S., der Bus kommt nicht, kannst Du?

Natürlich kann ich, natürlich will ich lieber… Gähn! Ach ja, andere müssen auch mit 4 Stunden Schlaf auskommen, was soll’s.

Das 3. Mal, dass der liebe ÖPNV das hier durchzieht, ohne jede Ankündigung. Bei der Beschwerde wird es wieder heißen: „Der muss gekommen sein, Fahrer XYZ, steht doch im Dienstplan.“ Ja sicher, ist klar…

 

In diesem Sinne auf eine Neues: GUTEN MORGEN! Auch nen‘ Tässchen Kaffee?

 

 

6 Uhr und irgendwas…

Das Desaster mit dem FahrenEs ist Sonntag, 6 Uhr und eine unbekannte Anzahl an Minuten.

Im Halbschlaf höre ich Tochter B.verzweifelt: „Meine Fahrgelegenheit hat mich versetzt, kann mich bitte wer nach Heppenheim zur Arbeit bringen?“

Was für eine Frage, klar kann ich. Will ich denn? Gähn!

Na, wenn man eh erst irgendwann nach 2 Uhr eingschlafen ist, kommt’s da auch nicht mehr drauf an und man lässt ja die Seinen nicht hängen.

In diesem Sinne: GUTEN MORGEN! Auch nen‘ Tässchen Kaffee?