Da liegt doch (k)ein Tor

Straße am Hang, in der Ferne wirkt ein Schatten wie ein umgestürzter Zaun oder ein TorViel Sonne, wenig Scharfblick

Ich gehe spazieren, Sonne von vorn, der Weg schön steil, also alles dabei, was man unterwegs nicht zwingend braucht.

Ein Stück weiter vorne denke ich plötzlich, da liegt doch irgendwas auf der Straße.

So sah es jedenfalls aus.

Ein Stück Zaun vielleicht.
Oder gleich das Tor dazu.
Also genau die Sorte Fundstück, auf die man beim Laufen eher nicht hofft.

Ich kenne die Strecke, deshalb war kurz eher die Frage, seit wann da plötzlich halber Gartenbau herumliegt.

Ein paar Schritte näher dran kam dann die eher unspektakuläre Wahrheit.

Nur ein Zaun .... Setz' die Brille auf Da lag gar nichts

Nur Schatten.

Mehr nicht.

Die Straße frei, der Zaun da, wo er hingehört, und ich hatte mal wieder die eine geniale Maßnahme vergessen, die solche Erkenntnisse deutlich früher möglich macht.

Brille mitnehmen! :mrgreen:

    

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Dies und das noch:

Perfekt, bis man richtig hinsieht

Ei mit harter Schale und matschigem Inneren als Symbol für heile Welt, Fassade und Perspektivwechsel.Sieht doch gut aus, oder?

Manchmal reicht ein einziges Bild, und der Rest erklärt sich fast von selbst, gell? (Gerade zu Ostern passt das Motiv natürlich doppelt gut, hier im Desasterkreis echt recht :mrgreen: )

Ein Ei wirkt erst mal simpel

Harte Schale, runde Sache, alles ordentlich. Blöd ist nur, dass eine sauber wirkende Hülle rein gar nichts darüber sagt, wie es innen aussieht.

Genau deshalb taugt das Bild so gut als Symbol. Außen geschniegelt, beim kleinsten Riss wird aus dem Inneren aber ganz schnell nur noch Matsch.

Und genau so läuft es

Irgendjemand hat irgendeinen Vorteil davon, dass eine Situation perfekt wirkt, obwohl sie im Inneren stinkt. Gezeigt wird gern die glatte Seite, die ordentliche, die beruhigende, die, die man glauben soll, um jeden Preis. Eben die Perspektive, bei der alles (halbwegs) sauber wirkt und niemand nervös werden muss.

Das betrifft Bilder, Menschen, Firmen, Politik, Medien, eigentlich alles, was nach außen irgendwas darstellen will. Immer dann, wenn massiv manipuliert werden soll.

Nur ist eine ordentliche Oberfläche eben noch keine Wahrheit!

Wer nur auf das Intakte schaut, erkennt den Schaden oft erst dann, wenn der Mist schon unaufhaltsam aus dem Inneren quillt und der Schaden real ist, also einfach nicht mehr zu verhindern. Kleine Risse wirken harmlos, solange man sie nicht sehen will. Ein anderer Blickwinkel reicht manchmal völlig, und aus der schönen Behauptung von Stabilität wird plötzlich eine ziemlich matschige Angelegenheit. Ja, hätte man mal vorher die Augen aufgemacht.

Zeichen gab es wahrscheinlich genug, aber warum sollte man denn hinter die Fassade schauen, gell?

Das ist ja das Problem mit heiler Welt

Sie sieht oft nur deshalb heil aus, weil man konsequent auf die richtige Seite schauen soll. Nicht zu genau. Nicht zu lange. Bitte einfach die Schale bewundern und den Rest in Ruhe lassen. Kann man machen. Ist halt nur eher Selbstverarschung als Erkenntnis.

Gerade deshalb lohnt sich der zweite Blick

Nicht alles, was geschniegelt daherkommt, ist stabil. Nicht alles, was sauber erklärt wird, ist sauber. Und wer einem ständig erzählen will, alles sei rund, ruhig und völlig in Ordnung, hat nicht selten genau dort die größte Baustelle, wo keiner hinschauen soll.

Das gilt im Kleinen wie im Großen

Im Privaten.
Im Beruf.
In den Medien.
Überall da, wo eine Perspektive reicht, um aus einem Problem eine Präsentation zu machen.

Nur reicht das eben nicht

Bis man eben genauer hinsieht, und genau das sollte man öfter tun. Nicht nur einmal, immer wieder. Richtig übel wird es, wenn man es nicht bemerkt oder, noch schlimmer, es sich schönredet.

Warum?

Weil es dann funktioniert. Und was funktioniert, wird wiederholt, immer wieder.

Darum ist dieses Motiv so schön ehrlich, so schön unwiderruflich bei den Folgen, so schön osterhaft :mrgreen:

Was mich am meisten an all dem ärgert, ist die Tatsache, dass einem Scheiße vorgekauelt wird und man offensichtlich denkt, man schluckt das einfach. Nun, nur weil man zu etwas nichts sagt, heißt das noch lange nicht, dann man es nicht merkt.

KI Spielereien

Und weil ich am Sonntag nichts Besseres zu tun hatte, als mich mit dem Thema „Vorgaukeln und hinterfragen“ zu beschäftigen, kam da die eine oder andere Kuriosität mit diversen künstlichen Intelligenzen zum Vorschein.

Wer mag, kann sich das ja mal ansehen … ;-)

 

 

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Ein Beitrag geteilt von Michael F. (@sesselphilosoph)


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Dies und das noch:

Verzerrte Wahrnehmung durch einen Virus?

Repariere nichts, was nicht kaputt ist!Soll sein oder ist so?

Kann es eigentlich sein, dass die Darstellung der Realität in Zeiten von Corona, erheblich verbogen wird? Ich meine, noch mehr als sonst? Vielleicht ist ja eine verkannte Nebenwirkung von Covid-19, dass Luxusprobleme, nun auch unbedingt existenzbedrohend werden.

Ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, dass gerade (mal wieder…) durch die Medien eine Belastungssituation geschaffen werden will, die so nicht existiert?! Ich meine, nicht das wir keine Probleme durch die aktuelle Lage haben, dass garantiert nicht. Ich sehe aber im Alltag andere Sorgen als die, von denen mir im Radio und auch auf diversen größeren Websites berichtet wird.

In Zeile eins leuchtet die Warnung vor Panik und Überreaktionen, fünf Absätze weiter, wird aber zeitgleich auch jedes noch so unwahrscheinliche Szenario heraufbeschworen. Egal ob diffuse Gefahren durch Verzögerungen beim Trimmen des Pudels vom Nachbarn oder verstärkte Abnutzung der privaten Kochtöpfe bei erhöhter, quarantänebedingter, Kochfrequenz in der eigenen Küche, jetzt muss alles ans Licht.

Nebenbei gibt es auch so einige Erkenntnisse, die einem ohne Erklärung völlig überraschend erscheinen. Ich finde es zum Beispiel erstaunlich, dass die Einnahmen beim Personennahverkehr so stark zurückgehen, immerhin fährt ja kaum jemand mit. Wirklich eine super Erkenntnis!

Merkwürdiges Verhalten…

Ich mein‘ ja nur ;-)