Nebel macht auch Technik blind

Nebel macht auch Technik blindEinfach mal nix sehen

Morgens, irgendwas gegen halb sechs Uhr in der Frühe.

Die Straße ist glitschig vom gefrierenden Dunst in der Luft und die Sicht ist mies.

Vor allem immer wieder eher plötzlich dieses „freie Sicht -> Nebel -> freie Sicht -> Nebel“.

Der dämliche NebelWas dann noch dazu kommt?

Dass einem das Auto unterstellt, man wäre schlampig!

Mensch, die Scheiben sind sauber, das ist der dämliche Nebel, ich sehe doch auch nicht mehr :mrgreen:

 

   

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Man muss nicht immer alles anfassen!

Do not touch this! - KI-generiertKennt ihr das?

Ihr sitzt gemütlich am Rechner, Tablet oder Smartphone, genießt den klaren, streifenfreien Blick auf euren Bildschirm und dann kommen ER, SIE oder alle BEIDE.

Die Spezies Mensch, die es nicht schafft, auf einen Monitor zu deuten, ohne ihn gleichzeitig mit Fettfingern zu verzieren.

Es scheint eine Art Reflex zu sein :roll:

Zeigen?

Nur mit direktem Körperkontakt!

Ich schwöre, manche Leute würden einen Screen auch dann antatschen, wenn er aus Stacheldraht bestünde. Und jedes Mal, wenn der Finger sich nähert, sehe ich mein eigenes Spiegelbild im Display, wie es sich vor innerem Schmerz windet.

Wir leben in einer Welt voller Touchscreens!

Ich verstehe das.

Man MUSS sie ja berühren, DAS ist ja das Dumme!

Aber wenn ich höre: „Da, schau mal hier!“ und dann ein Zeigefinger in Zeitlupe auf meinen makellos sauberen Bildschirm zufährt, läuft in meinem Kopf ein Horrorfilm ab. Fingerabdrücke, Schmierstreifen, vielleicht sogar Krümel von was-weiß-ich.

Manchmal frage ich mich, ob manche Menschen vorher noch schnell ein halbes Hähnchen streicheln, bevor sie meinen Bildschirm als Touchpad missbrauchen.

Und von wegen Touch-Screens

Diese Banausen gab es auch schon in der Röhren-Monitor-Steinzeit, da war es nur einfacher, sie zusammenzuscheißen :mrgreen:

Aber ich bin vorbereitet!

Mein Mikrofasertuch ist immer zur Stelle, mein treuer Begleiter im Kampf gegen den Schmierterror.

Einmal drübergewischt, und die Welt ist wieder in Ordnung – bis zur nächsten Fettfinger-Attacke. Okay, gelegentlich hilft auch das nicht mehr, dann muss Flüssigkeit her, sonst gäb’s einen Ölfilm, der jede Kolben-Zylinder-Paarung im Motor neidisch macht.

Also, an alle, die diesen Text lesen:

Bitte, BITTE, haltet eure Finger von fremden Bildschirmen fern! Es sei denn, ihr wollt erleben, wie ein erwachsener Mensch ernsthaft überlegt, ob er jemanden für einen Fettfleck exmatrikulieren kann.

Danke ;-)

 

 

 

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Vom Putzen zum Polieren zum Kahlschlag

Eigentlich wollte ich nur eine Gitarre putzenEigentlich wollte ich nur eine Gitarre putzen

Gestern habe ich kurz erwähnt, dass ich meine E-Gitarren mal wieder einer Reinigung unterziehen wollte.

Ja, ehrlich, eigentlich sollte nur der Strat-Nachbau mal wieder sauber werden, auf dem Hochglanz-Dingens sieht man eben jeden Fingerabdruck und da man so in Instrument nun mal mir den Händen bedient, ist es irgendwann eine Freude für jeden Forensiker.

Was soll ich sagen, am Ende habe ich doch den ganzen Gitarrenpark erst geputzt, dann poliert, neu eingestellt – was man da eben so macht.

Die B-Garnitur

Was mich schon lange ein bisschen gestört hat, ist die Tatsache, dass die ältere E-Gitarre zusammen mit dem seinerzeit angeschafften Verstärker immer so ein bisschen ungerecht behandelt wird.

So nach dem Motto „Für zwei Jahre Internat in Heidelberg war sie gut genug, aber daheim gewinnt immer das neuere Zeug„.

Gleiches Recht für alle, gell?So geht’s ja nun nicht!

Gleiches Recht für alle, gell? ;-)

Es liegt also nahe, all den Kram zusammenzusuchen, der dieses Schicksal teilt und daraus einfach sozusagen die zweite Garnitur zu bauen.

Praktisch bedeutet es so gesehen eine Sprengung des Zimmers, weil ich wirklich alles aus den Ecken und Winkeln gezogen und radikal Raum für die Sachen geschaffen habe.

Final

Ich brauche jetzt in jeder Ecke des Wohnzimmers nur die Hand auszustrecken und habe eine Gitarre zur Verfügung.

Netter Nebeneffekt:
  • Drei wiederbelebte Stimmgeräte
  • Die Patchkabel, die ich kaufen wollte, habe ich schon – hatte ich glatt vergessen
  • Das seit Jahren vermisste Klinkenkabel ist wieder da
  • Sämtliche Pickups aus den akustischen Gitarren sind wieder in Freiheit
  • Ein Mikrofon ist aufgetaucht, dass ich gar nicht vermisst habe
  • Das PE100 hat endlich einen festen Platz
  • Die Klampfen sehen ein paar Tage lang echt geil aus

:mrgreen:

 

   

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Am Anfang war das Putzen!

Am Anfang war das Putzen!So geht’s ja nun nicht!

Stellt Euch mal vor, plötzlich kommt sie, die Zombie-Apokalypse oder man will aus sonst einem Grund die Flucht ergreifen.

Was muss dann also schnell griffbereit sein?

Das Zeug, an dem man hängt!

Was dann aber gar nicht geht?

Dass der Kram NICHT glänzt :shock:

Okay, vielleicht möchte man auch eigentlich in seiner Musikecke etwas umbauen, wer weiß … ?

Jedenfalls möchte man bestimmte Anblicke nicht so lassen und beginnt dementsprechend zu putzen. Dann ist hier noch ein Fingerprint, dort ein Stäubchen und ehe man sich versieht, sitzt man mitten in einem Berg aus Bürsten, Lappen und Politorzeugs.

So geht's ja nun nicht!Kurz gesagt:

Es war mal wieder Zeit, die E-Gitarren vorzeigbar zu machen.

Eigentlich kann man direkt nach so einer Aktion wieder von vorne anfangen, aber die Ausrede lasse ich in diesem Moment einfach nicht zählen ;-)

Die akustischen kommen auch noch, aber nicht jetzt :mrgreen:

 

 

   

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Sei zärtlich zum Eis!

Nur kein Druck Baby ...Nur kein Druck Baby …

Speiseeis ist ja eigentlich eine schöne Sache im Sommer, vor allem ist’s lecker.

Wenn man aber darauf achtet, sich (oder die Umgebung) nur nicht irgendwie einzusauen, dann kann das Waffelhörnchen als Griff scheinbar spüren, dass JETZT ein günstiger Moment für Unfug ist.

Eigentlich sollte man ja schon gewarnt sein, wenn um unteren Ende die Spitze der Waffel fehlt, ein Garant dafür, dass es tropft … :roll:

Vielleicht bin ich ja auch nur nicht feinfühlig genug, aber SO habe ich das auch noch nicht hinbekommen.

Ich schwöre, das ist völlig von alleine passiert! :shock:

Noch vorsichtiger jetzt!Noch vorsichtiger jetzt!

Noch blöder ist es aber dann, wenn man nun noch vorsichtiger sein will, um die Lage nicht noch zu verschlimmern …

:mrgreen:

 

 

Das war klar, so klar …

Erdnussschalen ...Wahrscheinlich war das einfach fällig …

Beim letzten Mal hatte ich ja noch Glück, da waren es nur einige Erdnussschalen.

Eigentlich hätte ich mir aber auch denken können, dass eine gewisse Unachtsamkeit dann die volle Ladung zur Folge hat.

So etwas muss natürlich dann passieren, wenn man eigentlich anderen Kram auf dem Schirm hat .

Aber genau dann will man „mal eben schnell“ mit der Schüssel voller Schalen den Müll erreichen, bleibt hängen und die Sauerei ist perfekt.

Ich bin nur froh, dass das Zeug wenigstens nicht klebt :mrgreen:

 

 

Immer mittwochs ist alles sauber

erdnuesseKleine Ursache, große Sauerei

Ich kann auf dem Foto nur unzureichend darstellen, welche Sauerei ein nicht umsichtiger Umgang mit Erdnussschalen anrichten kann …

Schon gar nicht dann, wenn man vielleicht sogar noch durch so ein Chaos hindurchläuft!

Sie sind schon nicht harmlos, diese Dinger.

Kurz zur Erklärung:

Immer mittwochs, am Vormittag, werden hier im Internat die Zimmer auf meinem Flur gereinigt.

Ratet mal, an welchem Wochentag einem bestimmte Dinge passieren, natürlich NACH dem Putzen … :roll:

Ne, ne, nicht, dass ich so etwas einfach liegen lassen würde, aber meine eigenen Werkzeuge hier zum Reinigen sind eher von bescheidener Natur und die Beseitigung, die ist dann doch mit etwas mehr Aufwand verbunden. Natürlich ohne, dass die Mühe auch wenigstens eine erhöhte Wirkung hätte.

Natürlich nur theoretisch, das ist gar nicht passiert :oops:

:mrgreen: ;-)

 

Karfreitag = Feiertag = Instrumentenpflegetag

clean_the_soundEndlich Zeit!

Das Internat ist für eine Weile kein Thema für mich und endlich liegen ein paar Tage vor mir, an denen ich mich zu Hause um meinen Kram kümmern kann.

So schön das mit den Gitarren auch ist, sie haben schon einige Stellen, an denen sich (nicht nur) Staub absetzt und gerade wenn, wie heute, die Sonne alles gnadenlos buchstäblich ans Tageslicht bringt, da nervt mich das. Vor allem bei der dunklen Ibanez E-Gitarre fällt wirklich jedes Staubkörnchen auf, und da man so ein Instrument ja nun mal mit den Händen spielt, sind auch noch andere Spuren zu sehen, geht gar nicht! ;-)

Was liegt also näher, als die Ruhe des Karfreitages zu nutzen und mal ein paar pflegende Handgriffe zu tätigen? :-)

 

 

Fred & das Kaffee-Desaster

Fred-3-1000-Titel-SizedDa muss der Fachmann ran!

Tja, manchmal macht es „PATSCH“ und es ist eine, mehr oder weniger große, Sauerei angerichtet.

Eigentlich entsorge ich den Gammel im Bio-Müll, aber manchmal öffnen sich Dingel halt zu einem Zeitpunkt, der eher ungünstig ist …

Wie gut, wenn dann jemand anwesend ist, dessen Lebensinhalt das Beseitigen solcher Folgen eines Zwischenfalls ist, Fred ist in solchen Fällen ja kaum zu stoppen ;-)

Eine Reinigungsaktion 

Steinigt mich nicht, das war so eine „Ich muss das jetzt machen“ – Idee :mrgreen:

 

 

Am Wochenende…

Natur Garten SymbolDer Plan

Mir ist völlig klar, dass nicht jeder Mensch am Wochenende frei hat, ich weiß das aus eigener Erfahrung. Aber gerade wenn es eine Ausnahme darstellt, bekommt das liebe freie Weekend, doch eher einen besonderen Stellenwert. Wie auch immer, irgendwie sind Samstag und Sonntag, andere Tage.

Man plant also verschiedene Aktivitäten, gerne auch zum Thema „Rund um Wohnung, Haus und Garten“. So sollen es am Samstag mal ein wenig Grünpflege, ein Frühjahrscheck am Auto und ein erster Schritt in Richtung „ordentlicher Keller“ werden.

Der Start

Natürlich kann man nicht alles bekommen, was gewünscht wird. In der Früh sind es noch -1° C draußen, da gehe ich weder in den Garten, noch ans Auto und im Keller ist es auch nicht gerade kuschelig oder gemütlich. Am Besten wird es sein, sich bei einer zusätzlichen Tasse Kaffee mal anzusehen, was sich so entwickelt. Nun, eigentlich sollte das Notebook heute früh noch ausgeschaltet bleiben, aber was kann ich denn auch für das Wetter? Überhaupt, mal kurz in die E-Mails sehen und ein ganz schneller Blick auf die Twitter-Timeline, was soll denn da falsch dran sein? Immerhin muss man ja nicht interagieren, also geht auch keine Zeit verloren.

Prioritäten

Ach, schau mal an. Auf die Nachricht warte ich schon lange, lieber mal antworten, ehe ich das vergesse. Ach so, ja, da muss ich auch noch das passende Foto suchen, geht ja ganz schnell. Vorher aber noch das Rollo ein wenig tiefer ziehen, die Sonne blendet doch etwas zu stark. Oh, Sonne, dann wird es bestimmt gleich wärmer, ich habe ja noch was vor. Alles werde ich aber nicht mehr schaffen, es ist ja auch schon wieder so spät, blödes Wetter.

OK, das Foto. Wo hab ich denn das? Was ein Chaos auf der Festplatte, wer soll denn da was finden? Ne, bis es wirklich angenehm draußen ist, sortiere ich den Kram eben schnell. Dann ist es beim nächsten Mal sogar einfacher, Vorbereitung ist eben alles. Noch ein Kaffee geht bestimmt auch, immerhin sitze ich ja sowieso am Computer. Dann aber gleich direkt zum Auto.

Die Frau braucht den Wagen, stimmt, hatte sie gesagt. Na, so schlimm ist das jetzt auch nicht, ein paar Tage wird er auch ohne Durchsicht auskommen, geht ja eh eher nur um ein paar Flüssigkeiten und den Reifendruck.

Aber ne, so wird das alles nichts! Jetzt geht es erst mal in den Keller. OK, wo fang ich an? Was ist denn in der Kiste? Hm, nicht mein Zeug, muss ich das Eheweib fragen. Blöde, dass die jetzt nicht da ist. Vielleicht mal in den anderen Karton da schauen. Oh ja, meine Computerteile. Müssten eigentlich noch funktionieren, aber nach der langen Zeit? Ich lass‘ das mal da drin, irgendwann habe ich bestimmt Zeit, alles zu testen. Vielleicht kann auch einiges entsorgt werden, der alte Kram ist doch eh nichts mehr wert. Außerdem steht da immer noch das Zeug, bei dem nur die Frau des Hauses entscheiden kann, was damit gemacht wird. So kommt hier keine Ordnung rein! Muss die denn ausgerechnet heute loswollen? So kann ich nicht arbeiten. Wenn der Keller nicht aufgeräumt werden soll, dann lass ich das eben! Ich kann ja auch nicht alles wissen, richtig?

Nun, dann ab in den Garten, wenigstens mal eine Übersicht verschaffen. Mähen lohnt noch nicht, irgendwie ist es auch immer noch lausig kalt. Immerhin bin ich aber jetzt sicher, dass da im Grünen noch viel zu machen ist, da sollten wir nicht zu lange mit warten. Wird ja auch bestimmt bald wärmer, da geht doch alles leichter von der Hand. So richtig stabil, wirkt der Sonnenschein im Augenblick jedenfalls nicht, ich gehe wieder rein.

Aha, ich höre das Auto kommen. Allerdings… Es ist schon recht spät und wenn die Einkäufe verräumt sind, gibt es doch auch schon bald Essen. Da lohnt es jetzt auch nicht mehr, was Neues zu beginnen. Außerdem, bei Eile, fehlt die Sorgfalt.

Sieh da, ich hatte recht! Das Essen ging schnell und nach der Rennerei heute früh, mache ich jetzt erst mal ein Nickerchen, das muss gerade am Samstag ja wohl möglich sein. Außerdem ist morgen auch noch ein Tag, in den Keller kann man bequem auch sonntags und heute Nachmittag beziehungsweise abends, wollten wir ja ein bisschen abgammeln, muss schließlich auch mal sein. Netflix ist nicht kostenlos und wenn man nie schaut, kann das ja gleich gekündigt werden.

Sonntag

Die Frau hat gesagt, dass nur weil ich gestern nicht in die Pötte gekommen bin, es keinen Grund gibt, dass ich sie heute in den Keller schleife. Schließlich will ich ja wissen was das für Zeugs ist und nicht sie.

Das muss man sich mal vorstellen! Als wenn ich was für das Wetter kann! Immerhin ist es Sonntag und auch ich würde an diesem Tage lieber gar nichts machen. Nun gut, dann passe ich mich eben an und kümmere mich um meine eigenen Sachen. Mal sehen, was bei Twitter & Co so los ist und den Blog hier, gibt es ja auch noch.

Scheiß Wetter am Wochenende, wieder nichts geschafft! Obendrein hat oft die Sonne dermaßen geblendet, dass man das Display kaum erkennen konnte.

:mrgreen:

 

 

 

 

 

Fimmel & Macken: Modell-Auto-Klassiker

2CV ModellZeit

Eigentlich liegen hier richtig wichtige Angelegenheiten, um die sich gekümmert werden muss. Leider ist es in der aktuellen Sondersituation aber auch so, dass vieles nicht seinen gewohnten Gang geht und schlicht nicht erledigt werden kann oder zumindest deutlich länger dauert. Was wieder dazu führt, dass man sich um ein paar Kleinigkeiten kümmern kann, die sonst gerne auf die lange Bank geschoben werden (müssen). Ich für meinen Teil werde ein wenig Pflege betreiben. Sowohl bei den Modellen, als auch bei meinen „Macken“.

Ob so ein Fimmel auch im Maßstab 1:24 vorliegt, kann ich aber nicht mit Sicherheit sagen ;-)

Kaefer Modell

Die Kraft der Nase

Hatschi - GesundheitEs bahnt sich etwas an

Man muss noch nicht mal erkältet sein, um es zu kennen: Das Gefühl, dass sich in der Nase etwas vorbereitet. Etwas, das hinaus möchte, mit Kraft und Energie.

Manchmal merkt man es schon lange vorher, gelegentlich kommt es plötzlich, aufhalten lässt es sich nicht. Wovon ich rede? Vom Niesen!

Richtig lohnenswert ist es allerdings erst, wenn man gerade etwas im Mund hat. Wenn man keine Gelegenheit bekommt, dieses „was auch immer“ auszuspucken, ehe es zu spät ist.

Das Geschoss

Nehmen wir mal das berühmte Hustenbonbon beim Autofahren. Neben der Gefahr, durch einen Nieser einige Meter quasi im Blindflug zu fahren, ist die Chance, eine körpereigene Kanone zu bilden, ja sehr real. Es macht kurz „Hatschi“, und das Geschoss donnert, als ballistische Waffe, in Richtung Front. Nun ist alles möglich! Im harmlosen Fall, trifft es irgendwo das Armaturenbrett, prallt noch einen Moment wie eine Flipperkugel hier und da ab, bis es irgendwo als eklig-klebrige Masse eine Verbindung mit dem Material eingeht. Wohl dem, der hier auf zuckerfreie Munition gesetzt hat. Allerdings ist durchaus davon auszugehen, dass die zuckrige Variante weniger gefährlich ist, immerhin verliert das Bonbon durch das Kleben beim Aufprall mehr Energie.

Kritischer ist es da schon, wenn das Zielsystem auf die Windschutzscheibe eingestellt ist. Was da alles passieren kann. Vom Rückprall unter Beschädigung des Fahrers, bis hin zum Glasbruch – alles scheint möglich! Ich weiß nicht, ob es Statistiken zu den Reparaturfällen bei Hustenbonbonbeschuss gibt, es würde mich aber durchaus interessieren. Vielleicht sollte man mal eine Anfrage bei der Firma, mit der kaum aufdringlichen Radiowerbung stellen.

Glücklicherweise verlaufen die meisten Zwischenfälle eher harmlos und schließen sich, unter Bildung eines Patsch-Matsch-Fleckes, selbst ab. Viel Spaß beim Wischen.

Die Fontäne

Was sich auch wirklich lohnt, sind Getränke. Wenn man es richtig ausnutzen will, empfiehlt sich da der Computer oder auch eine Fensterscheibe, in maximal 50 Zentimeter Abstand zum Mund. Du hast was auch immer im Mund, es kitzelt und zuckt im Riechorgan und „Pflotsch“, ist nichts mehr so, wie es vorher war. Im besten Falle wieder wischen, ansonsten sind Tastaturen und Monitore manchmal auch günstig gebraucht zu bekommen.

Im Kreise der Lieben

Dies ist nur ein besonders kritischer Bereich. Am Esstisch zum Beispiel, kann man völlig neue Seiten an den Menschen kennenlernen, mit denen man vielleicht schon seit Jahrzehnten zusammenlebt. Das ist vor allem schon deshalb ein Erlebnis, weil alles immer wieder neu ist.

Ein mit Druck verteiltes Kotelett, vor dem endgültigen Ende des Kauvorganges, ist doch etwas völlig anderes, als ein Schokopudding. Was da alles möglich ist, was man mit einem einzigen Niesen, nicht alles erreichen kann! Neue Muster auf den Möbeln und auch den Gesichtern. Nie liegen doch Faszination und Abscheu, so nahe beieinander. Vor allem ja auch, weil das eine Sache des Standpunktes ist. Was man selber aus sich herauskatapultiert hat, kommt doch beim Gegenüber völlig anders an. Das ist eine wirkliche Ansichtssache, eine Momententscheidung! Eines ist es aber Gewiss: ein anmaliger Anblick! Dann kommt wieder das Wischen, ohne wird es nicht gehen. Wie allerdings von nun an die Stimmungslage ausschaut, sollte nicht hinterfragt werden.

Hatschi

Das Wort ist ja doch der Inbegriff, des Niesens.

Ich glaube nicht, dass es irgendwem im Sprachraum gibt, der „Hatschi“, nicht zuordnen kann. Allerdings ist das doch völliger Blödsinn. Wenn man nicht gerade einen romantischen Film aus den frühen Jahren der Kinogeschichte schaut, in dem das holde unschuldige Fräulein ein zartes Nieserlein rauslässt, klingt’s doch im Allgemeinen eher härter, brutaler und Schmerzhafter. Wer kennt ihn nicht, den Nachbarn oder Arbeitskollegen, der selbst am Flughafen Lärmbeschwerden auslöst, wenn er seine Schleimhäute entlädt. Oder der automatisierte Schnupfer, der, wenn er erst begonnen hat, nicht unter 5 Runden, das Match beendet? Gerne auch in Kombi mit dem Urknalltyp, es soll sich ja schließlich auch lohnen!

Gesundheit ;-)