Ich muss zugeben, dass mich Experimente mit der KI schon faszinieren.
Die Plattformen denken mit, lernen den eigenen Stil und sind schon sehr gut in der Lage, sich an die Person anzupassen, die da am Bildschirm die mehr oder weniger optimalen Prompts verfasst
Erwischt
Spannend wird es, wenn man die eigenen Macken mal in einem Bild zusammenfassen lässt, eben so, wie es die künstliche Intelligenz erkannt hat
Kurzversion für die, die im Geschichtsunterricht lieber Kreide geholt haben:
Man kriegt ein nasses Tuch aufs Gesicht und Wasser drüber, bis das Gehirn meldet: „Jo, wir ertrinken dann jetzt mal.“
Eigentlich eine Foltermethode für Leute, die wichtige Passwörter nicht rausrücken wollen. Absolut mieses Zeug, illegal und unter aller Sau.
Aber hey, warum auf die CIA warten, wenn man das auch ganz alleine hinkriegt? Völlig gratis und unabsichtlich in den eigenen vier Wänden?
Man steht unter der Dusche.
Also, DER Dusche. Das Modell, das seit Äonen auf exakt 38 Grad eingestellt ist, wo man jeden Kalkfleck mit Vornamen kennt. Alles Routine. Man greift zur Duschgelflasche (auch so ein Ding, das man seit Jahren blind bedient) und dann schlägt das Schicksal zu.
Die Flasche flutscht, man drückt im Reflex zu und WUMMS, ein gezielter Schuss Chemie-Apfel-Frische direkt in den Sehapparat. Volltreffer.
Was macht der Mensch?
Er will wischen. Blöd nur, dass an den Händen bereits der Schaum klebt, den man sich gerade noch genüsslich in die Achselhöhle reiben wollte. Also schmiert man sich die brennende Suppe noch tiefer in die Optik. Es brennt, es flucht, es ist, gelinde gesagt, einfach nur scheiße.
Und während man so blind wie ein Maulwurf im Regenschauer umherirrt, passiert die physikalische Meisterleistung: Man dreht sich instinktiv um die eigene Achse, verliert die Orientierung, die Wand ist plötzlich weg, Tür oder Vorhang patschen auf den Hintern und dann… der Gnadenstoß.
Ein einzelner, hartnäckiger Wasserstrahl findet den Weg exakt in den Gehörgang. Nicht so ein bisschen nass, nein. Ein Hochdruckstrahl bis direkt in die Schaltzentrale. Man ist blind, das Ohr gluckert, die Seife brennt Löcher in die Hornhaut und man steht da wie Gott einen schuf! Völlig hilflos in einer Kabine von einem Quadratmeter.
So erlebt die KI übrigens solche Geschehnisse!
Man fragt sich in diesem Moment ernsthaft, wie die Menschheit es bis zum Feuerstein geschafft hat, wenn man schon beim Einseifen fast den Löffel abgibt. Es dauert ewig, bis die Welt aufhört zu rotieren. Manchmal bleibt dieses leichte traumatische Zucken, wenn man nur eine Duschbrause sieht.
Egal. Mund abputzen, Augen ausspülen. Bleibt sauber, gell?
Vorweg sei mir bitte verziehen, dass ich hier wieder das Video direkt von Instagram einbette, aber ich will den Traffic im Blog gering halten.
Jedenfalls habe ich mir gedacht, ich nutze mal NotebookLM und lasse den Desasterkreis hier einfach so betrachten, wie eine künstliche Intelligenz ihn eben sieht.
Aber eben auch Weltmettbrötchentag. Und damit ist die Sache eigentlich geklärt.
Damit ist die Prioritätenliste eigentlich fertig geschrieben.
Kerzen passen übrigens trotzdem. Nicht wegen Stimmung, eher damit man das Mett auch findet, falls der Strom ausfällt. Und das Glas Wein daneben ist kein Candlelight, das ist Begleitschutz.
Fazit: Wer heute Herzchen will, bekommt Herzchen. Wer mich kennt, bekommt Mett
Unter der Woche bin ich früh unterwegs, das Zifferblatt zeigt irgendwas zwischen fünf und sechs Uhr.
Um die Zeit ist es so gut wie immer dunkel, streckenbedingt ist es viel Landstraße. Wer das kennt, weiß, warum man auf freien Abschnitten gern mehr sehen möchte, Fernlicht liegt da nahe.
Nach tausenden Kilometern auf immer denselben Wegen frage ich mich inzwischen trotzdem, ob mit der Reaktionsfähigkeit der Menschheit irgendwas passiert ist.
Gefühlt schafft es mindestens jeder Dritte nicht mehr, bei Gegenverkehr das Fernlicht zeitnah auszuschalten. Manche lassen es gleich komplett an. Das ist kein einzelner Spezialist, das ist eine Disziplin mit Breitenwirkung.
Was steckt dahinter, was passiert da im Kopf?
Ist der Weg vom Auge zum Hirn inzwischen so lang, dass unterwegs noch kurz ein Kaffee gekocht wird?
Hängt es am Weg vom Hirn zur Hand, weil man erst mal den Hebel sucht, den man seit Jahren täglich benutzt?
Wird einfach erwartet, dass das Auto das schon regelt, obwohl die Technik das in der Regel ziemlich gut kann, wenn sie aktiv ist und nicht ignoriert wird?
Lifehack der persönlichen Art?
Dann gibt es noch die ganz besondere Variante, die man irgendwann wiedererkennt, weil sie zuverlässig immer gleich kommt.
Ein Scheinwerfer bleibt beim Abblendlicht ganz aus, weil das Leuchtmittel den Weg alles Irdischen gegangen ist, also wird das mit Fernlicht überbrückt.
Dauerhaft, weil man sonst ja zu wenig sieht. Dass man damit allen anderen die Netzhaut neu kalibriert, wird offenbar als Kollateralschaden verbucht. Selbst im Dunkeln merkt man irgendwann, dass es ziemlich sicher immer das gleiche Auto ist. Neue H4 heißt in dem Fall nicht Luxus, sondern einfach nur „Problem gelöst“.
Ich habe dazu schon mal was geschrieben, damals eher als Versuch, den Blendrekord wenigstens nicht täglich neu zu überbieten. Wer das nachlesen will, hier entlang
Heute ist das eher ein Nachtrag, weil es sich nicht wie ein Ausrutscher anfühlt, sondern wie ein Trend. Überforderung wirkt inzwischen serienmäßig, Reaktionszeit klingt manchmal wie ein theoretisches Konzept, Fernlicht wird von manchen behandelt, als wäre es kein Lichtmodus, sondern eine Lebenseinstellung.
Ich wollte es nur mal sagen, weil ich immer noch geflasht bin von so viel Erleuchtung …
WENN ich 2 Wochen Urlaub vor der Nase habe, nicht fahren muss UND jemand draußen Schnee schippt, DANN ist das okay
Aber egal, darum geht es auch gar nicht.
Worum es geht?
Darum, dass ich festgestellt habe, wie hartnäckig das Zeug sein kann. Regen, immer mal Sonne in den letzten Tagen und trotzdem – ein rebellischer Rest wehrt sich dagegen, wieder ins Grundwasser einzuziehen.
Ich hoffe, seine Verwandten gesellen sich in der nächsten Zeit nicht wieder hinzu … Irgendwie wird’s langsam mal Zeit für Frühling, oder?
Tastachen
Sind wir doch mal ehrlich.
November bis März – es ist einfach arschkalt und man muss mit allem rechnen.
März bis Mai – kann warm sein, muss nicht. Der Grat zwischen „Scheiße, wo ist meine Jacke?“ und „Sonnenbrand Baby, Sonnenbrand!“ ist schmal.
Mai bis August – Sommer. Gefühlt ersäuft man, die Mainstreammedien verkünden den Klima-Weltuntergang, ihr kennt das. Aber: immerhin kein Schnee.
August bis Novemer – Du weißt, es wird kalt werden, nur nich, wann es beginnt.
Das ist eine Holzdochtkerze, oder besser gesagt, eine Holzdocht-Duftkerze.
Ja, genau.
Ich mein‘, die Idee, mal ein Stück Holz in eine Kerze zu stecken und das eben als Docht zu verwenden, die hatte ich schon als Kind.
Nun, der Erfolg ist eher mäßig, irgendwie bleibt das Konstrukt schon am Flämmeln, aber so sichtig hell ist die Geschichte nicht.
Mein Fazit bei der kommerziellen Version?
Genau das gleiche Problem.
Okay, ja, dekorativ ist die Kerze schon, der Geruch ist auch okay, aber man muss eben sozusagen Licht anmachen, damit man etwas sieht
Fairerweise muss ich dazusagen, dass vielleicht auch noch ein gewisser Bedienfehler vorliegt, das wird sich wahrscheinlich heute am Abend zeigen.
Richtig spannend wird es aber erst, wenn man parallel auch noch die Räucherkegel nutzt, denn plötzlich ist der Wunsch mal ordentlich zu lüften, recht groß …