Drei Monate Desasterkreis, ein ganz kleines Fazit

Ein viertel JahrLass mal drüber reden

Heute vor drei Monaten, habe ich erstmalig auf den Button „Veröffentlichen“ geklickt. Also hier, im Desasterkreis, in WordPress.

Der Starteintrag war ja eigentlich noch gar kein Beitrag, eher ein Test, ob die Datenbank bankt und der Server serviert.

Große Erwartungen? Nein, eher nicht. Da ich ganz bewusst auf einen roten Faden verzichte, habe ich keine bestimmte Zielgruppe und deshalb auch keine Vorstellung, wie viele Menschen sich hierher verirren. Logisch, wenn man einen Blog betreibt, soll der auch gelesen werden, keine Frage. Es ist nur nicht mein Ziel, innerhalb minimaler Zeit, ein Maximum an Besuchern zu generieren. So ganz unerfahren im Web bin ich nicht, mehr als 100 oder 200 Besucher pro Monat, habe ich mir zu Beginn ohnehin nicht ausgerechnet. Mit dem Stand der Statistiken zur jetzigen Minute, haben 4500 Menschen hier vorbei geschaut, grob bereinigt jedenfalls. Ich habe also, glaube ich, keinen Grund zum Meckern.

Man muss das hier nicht mögen, oder?

Nein, garantiert nicht!

Ich bin mir oft selber nicht sicher, ob ein Beitrag jetzt besser vielleicht doch nicht geschrieben worden wäre, lasse ihn dann aber bestehen. Was weiß ich schon, wer was spannend findet?

Ich persönlich mag bestimmte Themen in anderen Blogs auch nicht, das gestehe ich natürlich jedem beim Desasterkeis ebenfalls zu. Ein unpassender Artikel, sagt über eine komplette Seite auch nicht unbedingt etwas aus. Es wird ja niemand gezwungen hier zu lesen, da ich aber zu 95% positive Rückmeldungen erhalte, werde ich nichts ändern.

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Dies und das noch:

Guten Rutsch zur nächsten Etappe oder auch: Jahresende

silvesterwunschWie wahrscheinlich die meisten Leute mitbekommen haben, ist Weihnachten nun vorüber, der Kalender drückt gnadenlos in Richtung Jahresende, heute ist sozusagen Stichtag.

Zeit für einen Rückblick oder gar eine Vorschau auf die Zeit? Ne, genau das schenke ich mir. Wenn mir gerade die letzten Jahre, im Besonderen 2013,2018 und 2019, nämlich eines bewiesen haben, dann die Unvorhersagbarkeit der Geschehnisse. Die nicht zu beeinflussenden Dinge, die trotz aller Planung eintreten.

Der Löwenanteil all dessen, was uns geschieht und begegnet, ist doch nicht von uns selbst bestimmt oder zu bestimmen. Natürlich hat man gewisse Erwartungen und auch Erfahrungen, die manche Entwicklung absehbar machen. Das Ergebnis ist aber oft völlig anders, enthält Kompromisse oder Enttäuschungen, vielleicht sogar angenehme Überraschungen. Wenn man nun doch, ganz kurz nur, über die Schulter in die Vergangenheit blickt, wird wahrscheinlich auch vieles auftauchen, was in keiner Weise geplant oder vorhersehbar war, tatsächlich aber eingetreten ist. Gut, oder schlecht? Man kann es nur im Nachhinein bewerten, nicht mehr verändern.

Das sind für mich (auch) Gründe, welche mich veranlassen, über Vorsätze für das neue Jahr kaum nachzudenken. Änderungen, welche notwendig sind um Unheil abzuwenden, müssen sofort umgesetzt werden, da nimmt der Alltag keine Rücksicht auf den Kalender. Andere Dinge sind dagegen anscheinend ja gar nicht so wichtig, sonst würde Mann oder Frau sie ja nicht in die Zukunft verschieben. Nutzbringend ist das Thema „gute Vorsätze für das neue Jahr“ doch allenfalls für langweilende Nachrichten oder Smalltalk. Nun, was ich davon halte, hab‘ ich ja schon geschrieben. Für mich klingt das alles immer wie Gespräche über das Wetter. Kann man eben machen, muss man aber nicht.

Ich bin auch kein großer Silvesterfeierer, heute nicht mehr. In jüngeren Jahren war das anders, irgendwie habe ich das aber verloren. Ebenso den Drang, einen hinter die Binde zu schütten, weil ja das Jahr endet. Wahrscheinlich liegt das mitunter an den gesundheitlichen Bremsen, die ein Diabetiker anziehen sollte, genau kann ich das nicht sagen. Man wird eben auch älter, unter Umständen reifer.

Ein Wort vielleicht noch zum Thema Verbot, Silvester und Feuerwerk, auch wenn meine schmale Stimme da bestimmt keine Welle bewegt. Ich persönlich habe seit rund 20 Jahren keinen Cent, lieber Pfennig, für die Knallerei ausgegeben. Ebenso geht es mir auch ziemlich auf den Keks, wenn Tage vorher schon geknallt wird, ebenso nach Neujahr. Hier in Fürth ist das aber kaum wahrzunehmen, in Duisburg wurden einem da schon andere Qualitäten an Vor- und Nachböllerei geboten. Auch an die Tiere denke ich, was ebenfalls einer der Gründe für mich ist, nicht mehr mitzumachen.

Mir ist ein Feuerwerksverbot wirklich egal , das Prinzip aber nicht! Bremst diesen Verbots-Irrsinn endlich, da kommt nichts Gutes bei raus!

All together: Guten Rutsch und ein frohes neues 2020!

;-)

 

 

 

 

Ich hoffe, Ihr hattet ein schönes Weihnachtsfest!

SalatVerzeiht mir die kleine Beißerei. Den Impuls, den leckeren Salat zu posten, kann ich jetzt echt nicht unterdrücken :mrgreen:

Der Blick auf die Waage heute morgen hat gezeigt, dass doch nicht alles verloren ist, bei mir jedenfalls. Nach dem kleinen Desaster vom ersten Weihnachtstag, war mir der Spaß an „lassen wir heute mal 5 gerade sein“ auch irgendwie vergangen. Habe gestern Abend allerdings wirklich zum Abendessen einen Griff in die Salatschublade gewagt. Nach all den Festköstlichkeiten, musste einfach was Bodenständiges her.

Ich hoffe aber natürlich wirklich und ohne jeden Sarkasmus, dass Weihnachten für Euch so vergangen ist, wie Ihr es gewünscht habt :-) Ich schreibe jetzt absichtlich nichts in der Art von, „wie Ihr es verdient habt“, das kann ich von hier nicht beurteilen oder gar verantworten ;-)

So what: Bald ist Silvester!

 

 

 

Dies und das noch: