Der WLAN-Sonnenschirm

wlansonnenschirmManchmal muss man eben improvisieren

Problemecken

Ich weiß nicht warum, aber, trotz meiner doch recht guten WLAN-Abdeckung hier im Haus und ums Haus herum, ist ausgerechnet an meinem Platz im Garten und am Tisch dort der Empfang meiner Funknetzwerke eher mies.

Zumindest mit der internen Lösung des Notebooks ist der Empfang eher durchwachsen. Nicht, dass die eigentliche Feldstärke schlecht wäre, in der Regel gibt es 3 von 4 Balken, aber so alle paar Minuten, sackt das Ganze ab. Beim WLAN-Symbol erscheint dann nur dieser gefürchtete Punkt, an dem man erkennt, dass man mit einem Netzwerk verbunden ist, das aber nutzlos ist.

Das Merkwürdige an der Sache ist die Tatsache, dass ausgerechnet dieses genutzte Notebook, mit dem ich eben outdoor unterwegs bin, auf dem Campus der SRH in Heidelberg noch eine brauchbare Verbindung in Winkeln herstellt, in denen andere Geräte noch nicht mal ein Netzwerk sehen. Verrückt …

Die Lösung?

Man besorge sich einen gescheiten USB-WLAN-Stick, packe diesen an eine USB-Verlängerung und bastle sich einen WLAN-Sonnenschirm ;-)

Ich bin übrigens erstaunt, wie gut dieser WLAN-Stick seinen Dienst verrichtet, ist vielleicht auch dem USB 3 geschuldet, keine Ahnung. Jedenfalls sind meine Erfahrungen mit USB und WLAN in der Summe eher so semi … :roll:

 

 

Nur eben ein Kabel holen, vielleicht auch nur einen Stecker?

gitarre_mit_amp_perspektiveDer Zahn der Zeit nagt!

Nun, wie ich gestern ja schon geschrieben habe, bin ich in meiner Freizeit ein wenig mit der Gitarre beschäftigt.

Lange Jahre habe ich die Instrumente, nicht zuletzt auch gesundheitsbedingt, nicht in der Hand gehabt und gestern hat sich gezeigt, dass meine 6,3 mm Klinkenkabel langsam aber sicher sozusagen Mottenfraß bekommen, auch die Lötstellen sind nicht mehr die besten. Auch die Potis beim Verstärker krachen zuweilen nicht wenig, da müssen mittelfristig neue rein.

Klar, im Prinzip und alles zusammen, sind das keine großen Probleme, spielen kann ich noch und solange die Strippen noch halbwegs ok sind, könnte ich auch nur neue Stecker anlöten. Irgendwie nervt mich das aber schon, irgendwann muss ich da ohnehin eingreifen, warum also nicht sofort? Irgendwie müssen Einzelteile oder auch kompletter Ersatz her.

Alles online bestellen?

Man schaut also mal im weltweiten Netz, was der Kram so kostet und überhaupt mittlerweile so auf dem Markt existiert, aber wenn man gegebenenfalls Versandkosten addiert und auch Versandzeiten berücksichtigen muss, hält sich mein Drang, den virtuellen Warenkauf zu füllen, doch etwas in Grenzen.

Da ich bald wieder in Richtung Internat unterwegs sein dürfte, geht der Kauf beim lokalen Notenzubehör-Dealer einfach schneller. Nebenbei haben auch in den letzten Jahren dermaßen viele Läden aus der Branche endgültig die Türen geschlossen, dass es keine schlechte Idee ist, für den Service dort ein paar Euro mehr auf den Tisch zu legen. Zusätzlich verfüge ich über den Luxus, dass ich „meinen“ Laden hier in 15 Minuten zu Fuß erreichen kann, also hin. So viel teurer werden die Teile dort auch nicht sein und gerade bei den Kabeln und Steckern checke ich die Qualität doch gerne mit meinen eigenen Händen.

blackstar_id_10_v3Das Ergebnis?

Am Ende kann ich es jetzt kurz halten. Das Kabelproblem ist gelöst und auch dank guter, kompetenter und netter Beratung, habe ich nun auch noch einen nagelneuen Blackstar ID:Core 10 V3 Amp vor mir stehen, in den ich bis auf Weiteres garantiert keine neuen Potis einlöten muss. Dabei möchte ich die Funktionen, die ich nun nicht mehr mit externen Effektgeräten realisieren brauche, auch nicht missen.

Einen herzlichen Dank und auch lieben Gruß an die Soundfabrik hier in Fürth :-)

 

Ehe wieder wer meckert: Das ist kein Sponsoring oder sonst etwas, das ist einfach ein zufriedener Kunde, der anmerken möchte, dass man manche Dinge vor Ort kaufen sollte! Nebenbei, ich bin sonst auch eher der Onlinekäufer, aber in solchen Fällen eben nicht ;-)

 

 

War ja klar, oder: wieder so ein Ding mit der Planung

USB StrippeDamit Ruhe ist

Jeder kennt wohl mittlerweile das Gewühl an Strippen, das unsere schöne mobile Digitalwelt so mit sich bringt. Alles Mögliche will aufgeladen oder mit Strom versorgt werden. Zusätzlich kommen alle paar Jahre neue Stecksysteme in die Geräte, es würde ja sonst auch langweilig werden.

Jetzt gibt es obendrein so Leute wie mich, bei denen all die transportablen Kisten einen nahezu festen Standort haben. Zumindest, wenn der Akku neue elektrische Nahrung wünscht. Die Kabel werden also mit einem gewissen Aufwand verlegt, müssen gelegentlich auch dementsprechend in besonderen Längen vorhanden sein und alles zusammen, bietet einen gewissen Aufwand.

Also wird alle paar Jahre ein gewisser Rundumschlag der Erneuerung fällig, frei nach dem Motto „einmal Arbeit und Kosten, dann ist wieder Ruhe“, Planung eben. Wenn dann alles fertig ist, hängt man zwei Tage später sein Headset zum Aufladen an die Strippe, es pikst leicht im Finger und die Suche nach dem Schmerzauslöser, offenbart die Situation auf dem Foto :shock:

Aber wisst Ihr was? Das Mistdingen bleibt jetzt so lange da dran, bis entweder kein Strom mehr durchkommt oder der Stecker komplett abreißt, je nachdem, was zuerst passiert.

Ist doch schön, so etwas, oder?

:mrgreen:

 

 

Die Zeitmaschine im Kopf: eine kurze Reise durch Erinnerungen

bmw-323i-e21-cockpitIch wurde gerade getriggert!

In einem Tweet bei Twitter ging es irgendwann um das Anschauen von alten TV-Sendungen, vornehmlich aus den 80er und frühen 90er Jahren.

Irgendwie hat dies bei mir etwas ausgelöst. In meinem Kopf wurde ein, sich in Echtzeit selbst erstellender, Film gestartet.

Keine große Reise, nein!

Ein ganz gewöhnlicher Tag, für ganz normale Erledigungen. Nur, dass eben der größte Teil davon für immer Erinnerung bleibt, es existiert vieles aus der Zeit schlicht nicht mehr.

Die Autos sind längst als etwas anderes unterwegs, die Musik Kult oder vergessen. Die meisten Orte haben heute andere Bedeutung, vor allem sind leider auch viele der Menschen aus der Zeit, nicht mehr in der Gegenwart zu erleben.

Los geht es:

Ich steige für einen kurzen Moment noch einmal in meinen BMW 323i. Den E21, der E30 ist noch zu neu, für mich unbezahlbar.

Radio an, Kassette rein, die „Sisters of Mercy“ hämmern den „Temple of Love“ in mein Gehör. Wahrscheinlich schüttelt meine Mutter schon wieder den Kopf, weil sie die Musik bis in die Wohnung hört. Nun, es ist wirklich etwas dolle mit der Lautstärke, mal leiser drehen.

Im 323iDer erste Weg führt zur BP-Tankstelle, ich muss verbleites Benzin tanken. Vielleicht wieder teurer heute, wahrscheinlich um 1.15 DM der Liter.

Den Tankwart kenne ich schon lange, zum Sprit noch zwei Raider und eine Flasche Cola, das kennt er schon. Beim Bezahlen lese ich auf der Bildzeitung eine Schlagzeile, irgendwas mit Helmut Kohl und Genscher.

Ich fahre auf den Parkplatz der Firma, es ist 6 Uhr früh, der Job ruft. Heute ist wieder ein Montageeinsatz fällig. Das ist gut, vor allem ruhig.

Wenn man den Hof verlassen hat, kann einen niemand mehr erreichen, bis der Tag auf der Baustelle vorbei ist. Sollte die Arbeit schneller von der Hand gehen, kann man immer noch an einer Telefonzelle stoppen und Rücksprache halten. Hab ich eigentlich noch was auf der Telefonkarte? Egal, ein paar Groschen liegen bestimmt im Handschuhfach.

Nichts Außergewöhnliches auf der Arbeit heute, endlich Feierabend. Anschließend geht es nach Allkauf, ich brauche eine paar leere VHS- und auch Audiokassetten.

Für den Ton werden es wohl wieder BASF Chromdioxid, bei den Videobändern ist mir die Marke relativ egal.

Blöde, die VHS-Tapes sind da, nur keine für die Musik. Wohin nun? Vielleicht bei Divi? Ne, nicht mehr heute, um 18:30 machen die den Laden ja dicht. Außerdem will ich nach Hause, da gibt es vielleicht etwas Neues.

Es kann nämlich sein, dass endlich die Fernsehantenne aufgerüstet ist, ich will auch mal RTL schauen, mit Sat-1 wird’s höchstwahrscheinlich ohnehin wieder nichts, die senden ihren Kram hier einfach zu schwach aus.

Klar, ich könnte auch noch einen Filmvorrat in der Videothek holen, langsam wird das aber auch teuer. Nebenbei kenne ich das Spielchen mit dem Ausleihen, der Rückgabe und dem Zurückspulen. Vergessen als Ausrede zieht bei beidem nicht und ich zahle wieder eine 1 DM „Erinnerungsgeld“.

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