Wochenend-Rechnung: Wo ist die Zeit?

Das Wochenende als chronologische Mogelpackung.Chronologische Insolvenz

Ich muss das jetzt mal anprangern. Diese Geschichte mit den zwei freien Tagen ist doch die größte Mogelpackung seit der Erfindung der CO2-Steuer, gell?

Schauen wir uns das Elend doch mal nüchtern an, der Freitag wird uns immer als Startschuss verkauft.

Von wegen!

Es ist ein ganz normaler Arbeitstag. Der Wecker macht morgens seinen Job, gnadenlos wie eh und je. Man zieht seine Stunden durch, und wenn man dann endlich die Haustür hinter sich zuschlägt, ist man einfach k.o. Der Akku ist leer.

Immerhin muss man nicht früh ins Bett, aber die Sache mit der Restenergie muss man schon im Auge haben ;-)

Und dann?

Samstag kurz die Welt retten und schon rutschen wir in den Sonntag.

Kaum ist der Nachmittag erreicht, setzt diese seltsame Zeitkrümmung ein.
Man blinzelt einmal kurz und PENG, Schicht im Schacht.
Es fühlt sich an, als wäre man nie weg gewesen. Das Wochenende ist kein Zeitraum, sondern ein Wimpernschlag mit eingebautem Montag-Aroma. Da wird einem die Erholung einfach gnadenlos weggesteuert.

Eigentlich besteht das Ganze nur aus einem einzigen Tag, der von zwei Erschöpfungsphasen eingerahmt wird. Nun ja, ich geh dann mal wieder die Sekunden zählen, bevor ich wieder aus dem Bett muss.

Man hat’s ja nicht leicht, gell? :mrgreen:

 

 

   

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Vor 6 Uhr früh geht alles

Das Bild wurde mit einer KI erstellt, weil ich morgens um kurz vor sechs beim Blindflug keine Hand frei hatte, um auch noch die Kamera zu zücken. Es trifft die Situation aber ziemlich genau: Viel Licht, null Sicht und das Auto irgendwo im Nirgendwo.Lass ruhig alles an, ist ja noch früh

Man lernt ja nie aus, vor allem morgens.

Da denkt man, man hätte den Straßenverkehr schon komplett durchgespielt, inklusive Bonuslevel „Dunkelheit“ und dem Klassiker „Fernlicht als Lebenseinstellung“, prompt kommt da was Neues.

Stehendes Licht, fahrende Menschen

Es ist doch ein nettes Szenario, mit dem sich wunderbar ein früher Tag im Winter erhellen lässt.

Da steht ein Auto.
Motor aus oder an, ist egal.
Abblendlicht ist an, das ist wichtig.
Und es steht entgegen der Fahrtrichtung.

Warum?

Warten auf irgendwen, Zeitung austragen, kurz „nur mal eben“, was man halt so macht, wenn das Zifferblatt noch nicht entschieden hat, ob es Nacht oder Morgen sein möchte.

Das Ergebnis ist jedenfalls zuverlässig: Man fährt nicht mehr in eine Kurve oder auf eine Einmündung zu, sondern in eine Wand aus Licht. Nicht dieses „hach, wie hell“, sondern eher „wo ist hier eigentlich der Rest der Straße hin“ :roll:

Bonuspunkte für den normalen Verkehr

Das Beste daran ist ja, dass das nicht allein passiert. Parallel fährt noch normaler Gegenverkehr. Hinter einem hängt vielleicht auch noch jemand. Und irgendwo am Rand läuft noch einer mit Stirnlampe, weil man ja inzwischen alles tragen muss, um gesehen zu werden.

Kurz gesagt: alle geben sich Mühe.
Man sieht trotzdem nichts.

Und natürlich ist es „nur Abblendlicht“. Also quasi harmlos. So harmlos wie ein Baustrahler, der zufällig genau auf Augenhöhe steht ;-)

Kleiner Vorschlag aus der Kategorie „Verrückt, ich weiß“

Wenn das Auto entgegen der Fahrtrichtung steht, könnte man das Licht vielleicht ausmachen. Oder wenigstens nur Standlicht, so rein aus Spaß. Nur, damit die anderen wieder erkennen, wo die Straße ist (das is‘ echt besser, glaubt mir!).

Aber gut. Vor 6 Uhr früh geht eben alles, also, bei Licht besehen :mrgreen:

 

   

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Reaktion, Verwirrung, Überforderung?

Fernlicht, das unheimliche WesenFernlicht, das unheimliche Wesen

Unter der Woche bin ich früh unterwegs, das Zifferblatt zeigt irgendwas zwischen fünf und sechs Uhr.

Um die Zeit ist es so gut wie immer dunkel, streckenbedingt ist es viel Landstraße. Wer das kennt, weiß, warum man auf freien Abschnitten gern mehr sehen möchte, Fernlicht liegt da nahe.

Nach tausenden Kilometern auf immer denselben Wegen frage ich mich inzwischen trotzdem, ob mit der Reaktionsfähigkeit der Menschheit irgendwas passiert ist.

Gefühlt schafft es mindestens jeder Dritte nicht mehr, bei Gegenverkehr das Fernlicht zeitnah auszuschalten. Manche lassen es gleich komplett an. Das ist kein einzelner Spezialist, das ist eine Disziplin mit Breitenwirkung.

Was steckt dahinter, was passiert da im Kopf?

Ist der Weg vom Auge zum Hirn inzwischen so lang, dass unterwegs noch kurz ein Kaffee gekocht wird?
Hängt es am Weg vom Hirn zur Hand, weil man erst mal den Hebel sucht, den man seit Jahren täglich benutzt?
Wird einfach erwartet, dass das Auto das schon regelt, obwohl die Technik das in der Regel ziemlich gut kann, wenn sie aktiv ist und nicht ignoriert wird?

Lifehack der persönlichen Art?

Dann gibt es noch die ganz besondere Variante, die man irgendwann wiedererkennt, weil sie zuverlässig immer gleich kommt.
Ein Scheinwerfer bleibt beim Abblendlicht ganz aus, weil das Leuchtmittel den Weg alles Irdischen gegangen ist, also wird das mit Fernlicht überbrückt.
Dauerhaft, weil man sonst ja zu wenig sieht. Dass man damit allen anderen die Netzhaut neu kalibriert, wird offenbar als Kollateralschaden verbucht. Selbst im Dunkeln merkt man irgendwann, dass es ziemlich sicher immer das gleiche Auto ist. Neue H4 heißt in dem Fall nicht Luxus, sondern einfach nur „Problem gelöst“.

Ich habe dazu schon mal was geschrieben, damals eher als Versuch, den Blendrekord wenigstens nicht täglich neu zu überbieten. Wer das nachlesen will, hier entlang ;-)

Heute ist das eher ein Nachtrag, weil es sich nicht wie ein Ausrutscher anfühlt, sondern wie ein Trend. Überforderung wirkt inzwischen serienmäßig, Reaktionszeit klingt manchmal wie ein theoretisches Konzept, Fernlicht wird von manchen behandelt, als wäre es kein Lichtmodus, sondern eine Lebenseinstellung.

Ich wollte es nur mal sagen, weil ich immer noch geflasht bin von so viel Erleuchtung … :roll:

 

 

   

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Warten, aber bitte mit Rollen

Bürostuhl am Gleis, draußen, nass, Zotzenbach Haltepunkt.Setz Dich, das kann dauern

Gestern in Zotzenbach am Bahnhof der Anblick vom Foto.

Wobei, Bahnhof ist schon wieder zu groß gedacht, das ist eher ein Haltepunkt mit Wartehäuschen und ein Bisschen Natur drumrum ;-)

Erster Gedanke: „Na guck, jetzt wird das Warten endlich bequem. Vielleicht hat da jemand den Servicegedanken entdeckt.“

Zweiter Gedanke: „Ne, kann nicht, ist ja die Bahn“ :mrgreen:

  

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(Weihnachts)Trödel im Desasterkreis

Flohmarkthalle der Tierschutzinitiative Odenwald e.V.Man wird gegangen werden wollen sein

Es ist Samstag, richtig?

Was macht man also?

Man geht mal wieder zum (Hallen) Flohmarkt.

Weihnachtströdel im Desasterkreis.

Korrekt: Man wird gegangen werden wollen sein, weil man davon ungefähr eine Stunde vorher noch gar nichts wusste.

Heute war ich jedenfalls mit der werten Gattin und Tochter S. bei der Tierschutzinitiative Odenwald e.V. in unserem schönen Fürth im Odenwald. Der Flohmarkt dort ist ja schon fast Tradition hier und irgendwie ein Stück Kulturgut für mich geworden.

Während die beiden direkt zwischen Weihnachtsdeko, Glitzerzeug und geheimnisvollen Kartons verschwunden sind, hab ich mich erst mal treiben lassen. Ich mag das. Dieses ruhige Durcheinander, das Klappern von Porzellan,
irgendwo riecht’s nach Kaffee, und alle sind irgendwie gut drauf.

Man merkt, dass hier Herz drinsteckt. Die Menschen dort machen das alles freiwillig,
für den guten Zweck, für die Tiere. Ohne großen Wirbel, einfach weil’s richtig ist.
Dafür hab ich echten Respekt. Ich mag den Laden sehr, ehrlich gesagt, ich liebe ihn.

Ich komme da selten ohne irgendwas raus. Manchmal schon, aber selten.

Heute war’s wieder soweit

Ein paar festliche Kleinigkeiten haben den Besitzer gewechselt,
und das Zuhause vom Desasterkreis ist jetzt ein bisschen weihnachtlicher.

Und ganz ehrlich, da lagen noch so ein paar Sachen,
die ich mir vielleicht doch noch mal ansehe. Vielleicht. ;-)

Wer wissen will, warum ich da überhaupt immer wieder lande,
findet unter Trödel und Tierschutz noch mehr dazu.

Weihnachtliche Beute – XMAS inklusive ;-)Fundstücke

Auf dem ersten Bild sieht man die Quelle der Versuchung,
auf dem zweiten das Ergebnis:

Ganz ohne Reue, dafür mit einem zufriedenen Grinsen ;-)

 

 


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Fünf Uhr fünfzehn und der Winter grüßt

Vereistes Autodach im frühen Morgenlicht, gefrorene Scheibe, erster Frost im Odenwald.Eiskalt erwischt

Gegen 5:15 Uhr aus der Tür, wie fast jeden Tag.

Früh aufstehen ist für mich kein Problem, aber damit ist es ja nicht getan, gell?

Spätestens wenn ich draußen bin, weiß ich wieder, dass der gemütliche Teil vorbei ist :mrgreen:

Heute dann:

Kalt :shock:

Einfach kalt!

Hab ich das gefühlt?

Nein.

Aber das Auto schon.

Eis auf dem Dach und auf den Scheiben, ganz klar:

Es MUSS kalt sein, geht ja gar nicht anders.

Fahrzeugtacho im Dunkeln, zeigt 0 km/h und eine Temperaturanzeige von 2 °C, Hinweis auf Kälte am frühen Morgen.Ab da war’s vorbei

Frostmodus on!

Eisbären, Pinguine, Schneeleoparden, alles ist plötzlich denkbar.

Da stehst’e dann, mitten im Odenwald, und merkst, es ist Zeit zu frieren.

Ja, okay, vielleicht war’s gar nicht so schlimm, aber, ey, da war Eis, also MUSS es schlimm sein.

Ich bin Deutscher, ich MUSS über das Wetter jammern!

Und final,  manchmal reicht der Anblick, um zu wissen:
Der Sommer ist endgültig Geschichte ;-)

 


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Kaum weg – schon wieder da!

Das war's dann mit dem RuhrpottDas war’s dann mit dem Ruhrpott

Tja, eigentlich wollte ich heute direkt einiges von dem in den Blog bringen, was sich in den letzten Tagen bei meiner Tour in den Ruhrpott so ereignet hat.

Ich stelle allerdings fest, dass ich nach ein paar hundert Kilometern in ordentlich warmen Sommerwetter nur noch eines bin:

Total k. o. :mrgreen:

Also, was immer auch zum Ruhrgebiet, zu Bruce Springsteen oder auch dem Duisburger Zoo zu schreiben wäre, muss noch etwas warten ;-)

 

 

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Webcam: Live-Blick über Rimbach

Symbolische Webcam aus der KISchau in die Nachbarschaft

Wer mal sehen will, wie es bei uns so aussieht, inklusive leicht verschneiter Bäume und dunstigem Horizont, kann sich die Webcam auf dem Trommturm anschauen.

 

Kleiner Rundumblick ;-)



Webcam Rimbach

Auf dem Trommturm in Rimbach hier im Odenwald steht auch eine Webcam, mit der man sich unsere Ecke hier anschauen kann. Ein Klick auf den Link im vorherigen Satz führt übrigens (im Moment jedenfalls) direkt zur Kamera.

Ein paar Informationen zum Trommturm gibt es auch auf der Homepage der Gemeinde Rimbach, ich selber war allerdings noch nie da oben, obwohl das nur ein paar Autominuten von hier entfernt ist.

Doch, ja, auf meiner To-do-Liste steht’s schon länger, aber … das Übliche halt … :roll:

Bei dem aktuellen Wetter draußen sieht man über die Kamera übrigens einen perfekt dunstigen Horizont mit ein paar leicht verschneiten Bäumen, DAS Wahnsinnspanorama, aber da kann ja die Cam nix für. Ich hoffe ohnehin auf einen baldigen Sommer, aber ein bisschen wird’s wohl noch dauern ;-)

 

  

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Lokale Wortspiele: Notenbank

Wortspiele: NotenbankWas man eben so entdeckt

Menschen, die mich kennen, wissen, dass ich ein großer Fan von Wortspielen bin.

Wenn man dann bei einem Weihnachtsspaziergang an den Steinbachwiesen neue Bänke zum Sitzen entdeckt, die von der Idee her genau da Futter bieten, dann muss das natürlich in den Blog ;-)

Bank als SymbolEinfach eine nette Idee

Ich finde es auf jeden Fall ziemlich gut, wenn die Bank als Symbol für Banknoten mit einer Bank ein Symbol für Noten auf einer Bank in die Gegend stellt :mrgreen:

 


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Da jagen die doch den Geldautomaten hoch

Da jagen die doch den Geldautomaten hochHammerhart

Da fährst’e morgens Richtung Arbeit und wunderst Dich noch, warum jenseits der Kreuzung die Alarmlampe der Bank blinkt und es auch sonst irgendwie umtriebig wirkt.

Ich mein‘, Fürth im Odenwald ist jetzt nicht soooo die Metropole, da geht es in den frühen Morgenstunden eher beschaulich zu, sage ich mal so.

Wenn man dann aber eine Weile später liest, dass heute Nacht eben an der erwähnten Stelle der Geldautomat in die Luft gejagt wurde, dann wird einiges klar.

Ja, scheint ja ein neues Hobby von manchen Leute zu sein … :roll:

 

   

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