Auge in Auge mit (k)einer Gefahr

Braune Wanze an heller PutzwandEs hätten ja auch 8 Beine sein können

Das Szenario:

Dezember, Firma, kurz draußen und beim Labern mit den Kollegen mal eben an die Wand gelehnt.

Nichts Besonderes, einmal durchatmen, bisschen Quatsch reden, fertig.

Dann, es geschieht!

Alarm

Eine Bewegung aus dem Augenwinkel, nahe, sehr nahe, gefährlich nahe!

Ich drehe den Kopf und stehe quasi Auge in Auge mit diesem dunklen Punkt an der Wand. Mein inneres Warnsystem, freundlich unterstützt von einer sehr gesunden Arachnophobie, meldet sofort:

Spinne, klarer Fall :shock:

Der Körper reagiert schneller als der Verstand!

Also:

Erst mal ein Paniksprung nach hinten, kurz sortieren, ob noch alles dran ist und ob ich eventuell kreischend flüchten muss. (Natürlich nur sinnbildlich, der tapfere Krieger in mir hätte das Monster besiegt, das steht wohl außer Frage!)

Beim zweiten, deutlich vorsichtigeren Blick dann die Entwarnung.
Keine acht Beine, kein Horrortier, einfach nur eine Wanze, die völlig tiefenentspannt an der Firmenwand sitzt und den Dezember mitnimmt.

Ich habe ein Foto gemacht, sie in Ruhe gelassen und mir gedacht:

Es hätten ja wirklich auch 8 Beine sein können. :mrgreen:

 

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