Vor 6 Uhr früh geht alles

Das Bild wurde mit einer KI erstellt, weil ich morgens um kurz vor sechs beim Blindflug keine Hand frei hatte, um auch noch die Kamera zu zücken. Es trifft die Situation aber ziemlich genau: Viel Licht, null Sicht und das Auto irgendwo im Nirgendwo.Lass ruhig alles an, ist ja noch früh

Man lernt ja nie aus, vor allem morgens.

Da denkt man, man hätte den Straßenverkehr schon komplett durchgespielt, inklusive Bonuslevel „Dunkelheit“ und dem Klassiker „Fernlicht als Lebenseinstellung“, prompt kommt da was Neues.

Stehendes Licht, fahrende Menschen

Es ist doch ein nettes Szenario, mit dem sich wunderbar ein früher Tag im Winter erhellen lässt.

Da steht ein Auto.
Motor aus oder an, ist egal.
Abblendlicht ist an, das ist wichtig.
Und es steht entgegen der Fahrtrichtung.

Warum?

Warten auf irgendwen, Zeitung austragen, kurz „nur mal eben“, was man halt so macht, wenn das Zifferblatt noch nicht entschieden hat, ob es Nacht oder Morgen sein möchte.

Das Ergebnis ist jedenfalls zuverlässig: Man fährt nicht mehr in eine Kurve oder auf eine Einmündung zu, sondern in eine Wand aus Licht. Nicht dieses „hach, wie hell“, sondern eher „wo ist hier eigentlich der Rest der Straße hin“ :roll:

Bonuspunkte für den normalen Verkehr

Das Beste daran ist ja, dass das nicht allein passiert. Parallel fährt noch normaler Gegenverkehr. Hinter einem hängt vielleicht auch noch jemand. Und irgendwo am Rand läuft noch einer mit Stirnlampe, weil man ja inzwischen alles tragen muss, um gesehen zu werden.

Kurz gesagt: alle geben sich Mühe.
Man sieht trotzdem nichts.

Und natürlich ist es „nur Abblendlicht“. Also quasi harmlos. So harmlos wie ein Baustrahler, der zufällig genau auf Augenhöhe steht ;-)

Kleiner Vorschlag aus der Kategorie „Verrückt, ich weiß“

Wenn das Auto entgegen der Fahrtrichtung steht, könnte man das Licht vielleicht ausmachen. Oder wenigstens nur Standlicht, so rein aus Spaß. Nur, damit die anderen wieder erkennen, wo die Straße ist (das is‘ echt besser, glaubt mir!).

Aber gut. Vor 6 Uhr früh geht eben alles, also, bei Licht besehen :mrgreen:

 

   

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Dies und das noch:

Von Autofahrten und Unerklärlichem

Von Autofahrten und UnerklärlichemWTF?

Das Thema:

Der Versuch, zu verstehen, was in den Köpfen anderer Autofahrer vorgeht.

Die Szene

Heute früh, irgendwas um und gegen 5:30 Uhr, leichter Regen, es ist noch dunkel.

Ich fahre zur Arbeit, der Weg führt nur über Landstraße, rund 30 Kilometer. Ich sehe in der Ferne Rücklichter, offensichtlich fährt da vorne irgendwo ein Auto, was an sich jetzt nicht so spannend ist.

Allerdings schließe ich recht schnell auf, „Oh ne, nicht wieder so ein Schleicher!„, denke ich.

Wir fahren kurz darauf durch die erste Ortschaft, das Auto vor mir gibt Gas, zischt regelrecht los – scheinbar war meine Sorge unbegründet, dass die Fahrt wieder eher im Schleichgang endet.

Dann wird’s seltsam

Eben in der Ortschaft ist mir dieses Fahrzeug regelrecht weggefahren und ich hätte ein Blitzer-Ticket riskiert, bei dem Versuch, die Lücke zu schließen.

Danach aber wieder, außerorts, auf der Landstraße der gleiche Gag, die Karre da vorne wird zum Hindernis. Augenscheinlich kein Bremsvorgang oder so, einfach „schneller wird hier nicht gefahren!

Plötzlich gibt der uns entgegenkommende Linienbus Lichthupe und ich hatte schon vorher den Eindruck, dass das auch andere Auto schon taten, wenn sie nahe genug dran waren.

Erkenntnisse

Natürlich wird man dann neugierig, was wohl der Auslöser solche Aktionen ist. Man achtet gezielt auf das, was vor einem geschieht und stellt fest:

Dieser Mensch, der ha hinter dem Lenkrad vor einem sitzt, schaltet außerhalb der geschlossenen Ortschaften das Abblendlicht aus! :shock:

Da ist in den letzten Jahren nun schon das zweite Mal, dass ich das erlebe, nur bei der Situation damals, war gleich ganz duster – im Ort Licht an – draußen Dunkelkammer.

So, ja, jetzt sitze ich da und überlege, wer mir das wohl erklären kann …


 

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Eine Idee für ein neues Verkehrszeichen

Wild(er)wechsel muss nicht nur Tiere betreffenWild(er)wechsel muss nicht nur Tiere betreffen

Manchmal hat man den Eindruck, dass bestimmte Tage im Straßenverkehr unter einem ganz besonderen Stern stehen – einem sehr verwirrten, leicht aggressiven, definitiv nicht nüchternen Stern :roll:

Es ist nämlich nicht so, dass sich verschiedene Arten von Verkehrs-Absurditäten gleichmäßig über die Woche verteilen würden.

Nein

Sie kommen in Schüben!

Wie Mücken nach Regen oder neue beste Freunde bei Freibier …

Da ist Montag zum Beispiel „Ich blinke links und fahre rechts„-Tag, Dienstag hat dann das „Ich fahre mit dem Fahrrad einfach über den Zebrastreifen, obwohl ich gar nicht absteige oder es ankündige„-Motto.

Und wenn Mittwoch ist, fahren plötzlich alle mit exakt 43 km/h durch die 100er-Zone, weil… keine Ahnung, vermutlich Angst vor Luftveränderung? Fahrtwind, weil keine Windschutzscheibe mehr da ist?

Donnerstags? Da wird dann „Rechts vor links“ – kreativ neu interpretiert, gerne auch im Kreisverkehr. Und freitags blinken alle so, als gäbe es Sonderzeichen für „Ich hab’s selber noch nicht entschieden“.

Man fragt sich irgendwann wirklich

Wo werden diese Leute programmiert?
Ist das irgendein Cloud-Update? Kommt da eine neue Firmware für „Verkehrsteilnehmer mit Störungen“ per OTA rein?

Das kann doch nicht mehr Zufall sein, wenn einem auf einer einzigen Fahrt gleich mehrfach auffällt, dass da draußen kollektiver Funktionsausfall herrscht.

Das ist wie Wildwechsel, nur nicht mit Rehwild.

Deshalb meine Idee

Ein neues Verkehrszeichen!

Wer weiß, vielleicht hilft’s ja.

Oder es ist wenigstens ein kleiner Trost, wenn man wieder einmal denkt:

Ich bin nicht irre – das passiert wirklich gerade.

:mrgreen:


 

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