Hagel wie aus dem Schrotgewehr

Hagel macht Dach und Wiese in Minuten weißMännergrippe, Hagelbeschuss und Flutlicht

Viele wissen, ich kämpfe gerade (mehr oder weniger erfolgreich) gegen eine dieser extrem gefährlichen Männergrippen.

Da ist natürlich jeder Angriff von außen noch etwas heikler als das Leiden selbst. :roll:

Blöde nur, dass man ja trotzdem einer gewissen Neugier (Sensationsgeilheit) folgt. Gerade dann, wenn man so etwas wie den Desasterkreis betreibt. Wenn es draußen rummst, kracht und innerhalb weniger Minuten alles weiß wird, bleibt man eben nicht heldenhaft auf dem Sofa liegen. Man schleppt sich ans Küchenfenster und dokumentiert den Irrsinn.

Es hagelte richtig!

Nicht ein bisschen.

Nicht so ein harmloser Frühlingshuster aus der Wetterküche.

Sondern richtig. Erbsengroße Körner, laut, heftig, mit Gewitter. Innerhalb von vielleicht fünf Minuten war alles weiß. Bei der Firma nebenan hörte ich sogar schon die Schneeschaufel, kein Scheiß!

Genau die Sorte Wetter, die in den Medien sofort zum Vorboten des nächsten großen Untergangs verwurstet würde, mit Sondersendung, Warnkarte und betretenem Expertenblick.

Also habe ich Fotos gemacht und direkt noch ein Reel aufgenommen. Wenn das Wetter schon komplett freidreht, soll es wenigstens ordentlich dokumentiert sein, oder? :mrgreen:

Erbsengroßes Hagelkorn nach direktem TrefferBeweise als Zeitzeugen, ein Zeitzeuge als Beweis

Besonders schön war dabei, dass mich der Hagel sogar selbst erwischt hat! :shock:

So ein kleines Geschoss mit Schmackes.

Durch das offene Fenster!

Das tat tatsächlich weh.

Das Projektil liegt sogar im Bild. Raffiniert, gell? Viel länger gibt es diesen Beweis nicht mehr, denn das Ding schmilzt natürlich weg. Das Foto ist also gewissermaßen die letzte amtliche Spur des Angriffs. Tja, wenn man C.S.I. gesehen hat, dann lernt man eben dazu!

Ganz einfach, noch besser, ich zeige es mal bei Instagram:

 

 

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Ein Beitrag geteilt von Michael F. (@sesselphilosoph)

Man kennt das ja inzwischen. Kaum passiert draußen etwas, das mehr ist als Niesel und laues Lüftchen, wird nicht einfach berichtet, sondern gleich expertenüberflutet eingeordnet, dramatisiert und politisch passend gerahmt.

Früher war es Wetter

Heute ist es Material.

Für Schlagzeilen, für Hysterie, für Debatten und irgendwann vermutlich auch wieder für irgendeine neue Idee, wie man dem Bürger noch ein schlechtes Gewissen oder gleich eine Abgabe in die Tasche drücken kann. Feinstaub haben wir, CO₂ sowieso, da fehlt eigentlich nur noch die Grobkornpauschale. Also, bereitet euch wieder auf das Schlimmste vor, kauft genug Klopapier!

Helle Sonne kurz nach dem Hagel am FensterErst Hagelbeschuss, dann Flutlicht

Und weil das alles noch nicht bekloppt genug war, schien rund 30 Minuten später die Sonne so hell ins Zimmer, dass das Rollo runter musste, damit man am Bildschirm überhaupt noch etwas erkennen konnte.

Aprilwetter Mitte März. Da ist er also, der Klimawandel.

Hier im Odenwald, hier schlägt er zu.

Eben noch Schrotgewehr von oben, kurz darauf Sonnenschein, als wolle der Tag so tun, als sei nie etwas gewesen.

Aber, liebes Wetter, so nicht. Ich habe die Beweise. Wofür?

Kurz gesagt: Einfach für’s Wetter ;-)

 


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Ignoriere nicht den Vogel & die Zeichen!

Ein schwarzer Vogel sitzt auf einer Straßenlampe, graue Wolken im Hintergrund, herbstliche Blätter im Vordergrund.Wusste der Vogel mehr?

Ich gehe in der Mittagspause spazieren, Sauerstoff tut not.

Die Ausläufer der eben erlebten Männergrippe sind noch zu spüren, Schwäche und Verletzlichkeit zehren an mir.

Das Wetter, die Landschaft – alles ist grau und feindlich.

War es ein Fehler, die unglaubliche Herausforderung eines Mittagsspaziergangs auf sich zu nehmen?

Was, wenn mitten im Plan die Energie verschwindet?

Immerhin ist es in der Mitte genauso weit hin wie auch zurück. Die Unsicherheit greift um sich …

Man achtet auf Zeichen, schaut in die Umgebung.
Wird gegebenenfalls Rettung oder Hilfe zu erwarten sein?
Ungewissheit.

Und dann sieht man es, das Bild, das schon in unzähligen Filmen die Bedrohung, den Sturz in die Finsternis angekündigt hat:
Der schwarze Vogel auf der Straßenlampe :shock:

Hitchcock, The Walking Dead

Plötzlich ist das alles real, spürbar.

Es war nie Fiktion, es war alles wahr, man hätte auf die Warnungen achten sollen.

Real?

Nun ja, der blöde Geier ist weggeflogen, ehe ich nahe genug für ein besseres Foto war, der dämliche Wind hat mir ununterbrochen ins Antlitz geblasen und ich war froh, wieder im Büro zu sein, scheiß auf Sauerstoff.

Das Beste? Im Büro gibt’s Kaffee!

:mrgreen:

   

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Wenn das Leiden um sich greift!

Wenn das Leiden um sich greift!Krankheit im Desasterkreis

Also, kurzum:

Tödliche Männergrippe.

Mehr muss man eigentlich nicht sagen, oder? :roll:

Wie gut, dass man das bloggen kann!

Mit letzter Kraft reicht es gerade noch, der Menschheit mitzuteilen, dass hier ein Exemplar der Gattung tapfer kämpft.

Zwischen Tee, Tabletten und Taschentüchern wird der Ernst der Lage klar:
Es ist schlimm. Sehr schlimm. Vielleicht sogar das Ende. Oder auch nur eine kleine Erkältung, aber wer will schon etwas riskieren? Man muss schließlich auf sich achten, gell? :mrgreen:

Und, jetzt wird’s spannend, irgendwo da draußen gibt es tatsächlich wissenschaftliche Hinweise, dass Männer wirklich stärker unter Grippe leiden könnten, ich bitte um Beachtung!

Testosteron soll das Immunsystem bremsen, während Östrogen angeblich schützt., so schreibt es zum Beispiel TIME – und wenn’s im Internet steht, muss es ja stimmen. ;-)

Aber mal ehrlich, wer braucht schon Fakten, wenn die Nase läuft und das Leben kurz vor dem Ende steht? Eben!

Ich bleibe dabei

Die Männergrippe ist echt. Vielleicht nicht für die Medizin, aber ganz sicher für die, die sie durchleiden müssen.

Jetzt bitte Ruhe, Tee nachgießen und abwarten, ob ich das hier überstehe ;-)

   

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Dies und das noch:

Irgendwas mit Diamond-Painting

Diamond-Painting DingensDiamond-Painting Dingens

Sorry, eine bessere Überschrift fällt mir nicht ein, Diamond-Painting ist echt schwer in Worte zu fassen.

Ist ja ähnlich wie beim Puzzle. Da kauft man etwas, was andere absichtlich kaputt gemacht haben, um es wieder zusammenzusetzen. Merkwürdiges Vorgehen … :oops:

Das Szenario:

Ich liege mit der bereits erwähnten Männergrippe flach, habe kaum noch die Energie, vom Bett auf’s Sofa zu kommen, Ihr versteht das bestimmt.

Der Sohnemann hat Urlaub und sitzt ebenfalls im Wohnzimmer, wenigstens einer, der mein Leiden verstehen kann (hoffe ich …).

Unglaubliche Vorgänge

Wahrscheinlich um sich mein Siechtum nicht länger mit ansehen zu müssen, bastelt sich die Gattin plötzlich so eine Art mobilen Bastelplatz im Zimmer.

IN MEINER MUSIKECKE :shock: (Zitat: „Du kannst da jetzt eh nix machen!“ und packt gigantische Mengen an Diamond-Paint-Zeugs aus.

Da wird sortiert, gekippt, geschnippst und all sowas. Natürlich begleitet von einem gelegentlichen Stöhnen von mir (leidensgerecht!) und vielleicht dem einen oder anderen blöden Kommentar vom Sohn, ich würde so etwas ja niemals machen.

Also, blöde kommentieren meine ich natürlich. Bin ja ein seröser Charakter, gell? Okay, ja, manchmal bin ich ganz gut zu gebrauchen, wenn es sonst zu einfach wäre.

Oh, ja, Diamond-Painting würde ich aber auch niemals, nie und never machen wollen, das ist mir zu fuzzelig. Ich würde einfach die Folie abziehen, damit die ganze Klebefläche frei ist und die Steine drüberkippen. Dann alles glattziehen – Voilà -Kunst!

So nach und nach kommt allerdings der Verdacht auf, dass die Gattin uns irgendwie ausblenden kann, wahrscheinlich legt sie auf unsere fachlichen Anregungen nicht sooo viel Wert, nun ja, was soll man machen :mrgreen:

Okay, dann werde ich wohl irgendwann das Ergebnis bloggen, jetzt leide ich einfach noch ein bisschen vor mich hin ;-)

 

 


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