Stopp an der Ampel, Blick zum Kiosk

Düstere Ansicht einer maroden Brücke mit defektem Zug und Personen in Schlafsäcken auf staubigem Boden. KI-Hinweis: Dieses Bild wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.Schlagzeilen gelesen, Gedanken erhalten

Wer hier im Blog zurückblättert, findet (m)eine kleine Wolke.

Sie schwebt weit draußen und betrachtet das Ganze hier im Land aus der Distanz.

Sie sieht die Lichter der Städte und fragt sich wahrscheinlich, was die da unten eigentlich treiben. Seit 2021 hat sich die Antwort nicht verbessert; es ist nur noch absurder geworden.

Aus der Ferne betrachtet ergibt das alles keinen Sinn mehr. Da wird Ausharren zum nicht vorhandenen Staatsziel erklärt.

Probleme werden nicht gelöst, sondern vorschriftsmäßig zu Tode verwaltet, im Zweifel kommt ein neues Verbot oder eine Abgabe. Die Wolke sieht zu, wie eine moralische Umverteilungsindustrie den Laden übernimmt. Leute ohne jede echte Wertschöpfung sichern sich den größten Anteil am Kuchen. Mit der moralischen Keule in der Hand greifen sie die Kohle ab, für die andere hart arbeiten müssen.

Der ÖPNV verreckt im Schneckentempo, atomweise wird die Atemluft mit Gebühren belegt und das Maximum an Flexibilität muss vom Bürger kommen, während die woken Polit-Marionetten mehr Einsatz fordern.

Man soll gefälligst eine Stunde mehr arbeiten, nur um diesen einen Punkt mal zu nennen.

Warum?

In Weitfortistan will der Zahnersatz finanziert werden, die eine oder andere Bombe wird mit deutschem Geld friedlich und Steuern auf Steuern sind ja eh immer gut. Die Weltrettung im deutschen Steuerbeutel kennt ohnehin kein Ende.

Wohnen zum Luxusrisiko, Mietpreisbremsen sind nur noch schlechte Witze und  bald planen sie wahrscheinlich die Liegegebühr unter der Brücke ein, vorausgesetzt, das Bauwerk ist nicht längst mitsamt dem verspäteten Zug in die Tiefe gerauscht. Natürlich, während unten die Obdachlosen im Staub hocken, weil das jetzt eben normal ist. Sowas nennt sich dann wohl „modernes Deutschland“, man hätte ja auch später in Rente gehen können.

Ich schaue seit 12 Jahren kein Free-TV mehr. Das war die beste Entscheidung überhaupt. Die Presse bekommt keinen Cent mehr für Blätter, in die man nicht mal mehr Fisch einwickeln mag, aber ab und an bekommt man eben mit, was der Öffentlichkeit eben so als Wahrheit präsentiert wird.

Wer braucht diesen medialen Müll, um den Wahnsinn zu begreifen? Ein Blick auf den Kontoauszug reicht völlig aus. Die Logik ist längst ausgewandert. Sie ist dorthin verschwunden, wo unsere Kohle gerade mit vollen Händen im Sand versenkt wird.

Mein Senf zum aktuellen Zustand. ;-)

(Und ja, ich sollte nicht mehr an der Ampel am Bahnhof vorbeifahren, wenn sie mich vielleicht an der unpassenden Stelle stoppen lässt :mrgreen: )

 

   

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home Realität
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei Bluesky

 

 

 

 

Dies und das noch:

Aufgeschnappt: Schweige einfach eher

AufgeschnapptSprüche, die man sich merkt

„Ich hab dich schon gehört, ich hab nur gehofft, dass du aufhörst zu reden, bevor ich antworten muss.“

Wenn Ignoranz zur ehrlichen Antwort wird ;-)

Ein kurzer Satz über die Kunst, Gespräche einfach auszusitzen. Da braucht man keine Erklärung mehr. Das ist die Endstufe der Kommunikation :mrgreen:

 

 

   

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home Realität
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei Bluesky

 

 

 

 

Dies und das noch:

Ignoriere nicht den Vogel & die Zeichen!

Ein schwarzer Vogel sitzt auf einer Straßenlampe, graue Wolken im Hintergrund, herbstliche Blätter im Vordergrund.Wusste der Vogel mehr?

Ich gehe in der Mittagspause spazieren, Sauerstoff tut not.

Die Ausläufer der eben erlebten Männergrippe sind noch zu spüren, Schwäche und Verletzlichkeit zehren an mir.

Das Wetter, die Landschaft – alles ist grau und feindlich.

War es ein Fehler, die unglaubliche Herausforderung eines Mittagsspaziergangs auf sich zu nehmen?

Was, wenn mitten im Plan die Energie verschwindet?

Immerhin ist es in der Mitte genauso weit hin wie auch zurück. Die Unsicherheit greift um sich …

Man achtet auf Zeichen, schaut in die Umgebung.
Wird gegebenenfalls Rettung oder Hilfe zu erwarten sein?
Ungewissheit.

Und dann sieht man es, das Bild, das schon in unzähligen Filmen die Bedrohung, den Sturz in die Finsternis angekündigt hat:
Der schwarze Vogel auf der Straßenlampe :shock:

Hitchcock, The Walking Dead

Plötzlich ist das alles real, spürbar.

Es war nie Fiktion, es war alles wahr, man hätte auf die Warnungen achten sollen.

Real?

Nun ja, der blöde Geier ist weggeflogen, ehe ich nahe genug für ein besseres Foto war, der dämliche Wind hat mir ununterbrochen ins Antlitz geblasen und ich war froh, wieder im Büro zu sein, scheiß auf Sauerstoff.

Das Beste? Im Büro gibt’s Kaffee!

:mrgreen:

   

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home Realität
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei Bluesky

 

 

 

Social Media – wie Du zu denken hast!

Der Salat der Empörung - aus der KIDer Salat der Empörung?

Irgendwie scheine ich die Woche der Gedankenprüfung in Sachen Social-Media zu haben.

Vielleicht bin ich übersensibilisiert, vielleicht sammelt sich auch nur zufällig aktuell viel „Stoff“ besonders aufgeklärter Accounts in meinen Timelines, ich weiß es nicht :roll:

Jedenfalls zeigt mir der im Folgenden etwas entfremdet zusammengefasste Thread auf einer der bekannten Plattformen mal wieder, dass manche Menschen sich in den sozialen Medien auf Gespräche einlassen, die zumindest ich im realen Leben mit einem Tipper an die Stirn beenden würde, ehe sie begonnen haben … (Ne, ich war außen vor, hab’s nur gelesen!)

So geht das aber nicht!

Ein Mensch, ein Hunger, ein Fertigsalat.

Gekauft, geöffnet, reingeschaut und gedacht:
Ganz schön teuer für so eine Portion welkender Gartenreste.

Ein Satz, wie er im echten Leben irgendwo zwischen Kantine und Kofferraum rausgerutscht wäre – Schulterzucken, Thema erledigt.

Aber Social Media ist kein echter Ort

Social Media ist der Bereich, in dem Nebensätze zum Shitstorm werden.
Sag „welkende Gartenreste“ und du aktivierst das geheime Netzwerk der Alltags-Empörung.

Innerhalb kürzester Zeit sammeln sich Expertinnen und Experten (sind das in woke „Expertenwissenbesitzende? Ich frage für einen Sitzhasen :mrgreen: ), wie sie im echten Leben nie zur selben Zeit am selben Ort stehen würden.

Lebensmittelretter, Preisgefüge-Erklärer, Handwerksromantiker, Moralhüter, Hobby-Philosophen und natürlich: die große Community der Berufsbeleidigten!

Plötzlich geht’s nicht mehr um den Preis.
Nicht um Hunger. Nicht um Alltag.
Sondern darum, ob du überhaupt das Recht hast, dich negativ zu einem Produkt oder Geschehnis zu äußern, das irgendjemand mit Aufwand zusammengestellt bzw. realisiert hat.

Und nein, es interessiert niemanden, wie es wirklich gemeint war.
Ironie? Sarkasmus? Frust über fünf Euro für einen halben Liter Salat mit traurigem Dressing?
Völlig egal.
Im Netz zählt nur noch die Frage: Darf man das sagen?

Und genau da liegt der Punkt:
Diese Art von „Diskurs“ gibt’s nur, weil es Social Media gibt.
In der echten Welt würde man über die Bemerkung lachen oder gar nicht reagieren.
Da fehlt einfach die kritische Masse an Menschen, die sich von einem Nebensatz persönlich angegriffen fühlen.

Aber online?

Da ist jede Preisbemerkung eine gesellschaftliche Standortbestimmung.
Da wird jede saloppe Wortwahl zum Angriff auf Werte, Berufe und Würde.
Da kommt man sich vor, als hätte man nicht einen Salat gekauft, sondern ein Attentat geplant.

Nur weil jemand gesagt hat:

Ganz schön teuer für welkenden Kram.

Sei noch erwähnt, dass es nicht wirklich an der Existenz von Social-Media liegt, nein, es sind schon die Charaktere einiger Teilnehmer. Nur, dass die in freier Wildbahn eben nicht alle am selben Ort zu selben Zeit aufschlagen würden … ;-)

 

Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home Realität
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei Bluesky

 

Dies und das noch:

Nur mein Senf: Jammern über Dummheit

KI generierte Zeichen der ZeitEigentlich wechseln nur die Worte 

Nicht zuletzt aus beruflichen Gründen lese ich auf vielen Social-Media-Plattformen auch gelegentlich Postings oder Artikel, die ich normalerweise eher gedanklich ausblenden oder ignorieren würde.

Manchmal ist es aber schon alleine die Überschrift, die mich denken lässt: „Und das wundert Euch?

Das kann dann durchaus dazu führen, dass ich den Text eben doch lese und mit jeder weiteren Zeile möchte ich den Kopf auf die Tischplatte schlagen, weil ich mich frage, ob manche Menschen wirklich so dumm sind, oder ob man einfach, sorry, nur total verarscht werden soll.

Was ich meine?

Na, so Dinge wie:

  • Tausende E-Autos stehen auf Halde
  • Die Deutschkenntnisse in den Schulen sind besorgniserregend
  • Der Respekt vor Ordnungskräften sinkt immer weiter
  • Die Menge an Elektroschrott wird zum Problem

Die Liste könnte man sicherlich noch um einige Zeilen verlängern, aber das lasse ich jetzt.

Nein, zu den einzelnen Punkten werde ich keinen Kommentar abgeben, das übernehmen auf allen möglichen Positionen längst andere und eigentlich ist ohnehin alles gesagt.

Das reine Wunschdenken reicht eben nicht

Man kann nicht Dingen oder Situationen nur deshalb im Vorfeld einen Erfolg garantieren, weil es toll wäre, wenn alles funktioniert.

Enttäuschungen sind eben das, was das Wort beschreibt:

Eine Täuschung endet!

Das passiert immer dann, wenn man sich auf die Ideologie verlässt, statt der Realität zu folgen. Manchmal hilft auch einfaches Nachdenken.

Und nein, das Meiste von diesem woken Einfallsreichtum steckt nicht in den Kinderschuhen, es wird mit Krücken und Haken am Leben gehalten.

Ich denke da nur mal an Lkw mit Oberleitung.

Lasst mich kurz nachdenken. Es gibt da doch ein Fahrzeug, welches nur auf geeignetem Untergrund fahren kann und währenddessen am Strom nuckeln muss …

Ach ja!

Eine Elektrolok!

Hui, damit kann man sogar ganz viel Waggons ziehen!

Toll, oder?

Es kann natürlich auch sein, dass man einfach gedacht hat, die Menschheit ist so verblödet, dass man nur lange genug jubeln muss, damit jede noch so debile Idee ein Erfolg wird.

Kein Fortschritt, keine Veränderung gewünscht?

Doch!

Aber durch Tricksereien vorgaukelte Scheinerfolge verhindern, dass wirkliche Innovationen sich durchsetzen oder sorgen zumindest dafür, dass unnötig Ressourcen und Zeit verschwendet werden.KI generierte Zeichen der Zeit

Das ist wie mit Einhörnern. Man sieht sie in Filmen, liest über sie in Büchern und wahrscheinlich sind es wundervolle Geschöpfe. Manchmal können sie auch zaubern oder Wunder vollbringen.

Nur blöde, dass es sie nicht gibt, die Einhörner ;-)

 


Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Home Realität
Bisschen Desasterkreis & Social Media?

Der Desasterkreis bei Facebook Der Desasterkreis bei Instagram Der Desasterkreis bei Pinterest Der Desasterkreis bei XDer Desasterkreis bei Bluesky

 

Warum ich seit Jahren Nachrichten meide?

Sei mal still, hörst Du was?Wegen solcher Schlagzeilen:

„Wirbel um Hitlers Leibspeise“

„Auch trans Personen sollen zur Bundeswehr“

„Single-Frau erlebt gruseliges Horror-Date“

(Ohne Anspruch auf Vollständigkeit!)

Ne, sorry. Ich weiß nicht, was mich mehr ankotzt … 

Die Tatsache, dass mir das als bedeutend angepriesen wird (werden soll) oder der Umstand, dass es Menschen gibt, bei denen es kriegsentscheidend für den Alltag ist!

Ein bisschen mehr Sinn für die Realität und die echten Hürden wäre schön. Wobei manche Hürden gar nicht existieren würden, gäbe es niemanden, den der Quark da oben echt interessiert.

Ja ja, nur mein Senf …

 

Normalität?

Nur ein paar Cent ...Verrückt

Der Mensch hat Ideen, entwickelt Dinge und treibt sie voran. Wenn sie Gewinn bringen, werden sie zum Ziel und (vor allem) zur erstrebenswerten Normalität erklärt.

Blöderweise kollidieren die Ergebnisse später mit der Physik, der Logik oder einfach dem Leben und “Mensch“ wundert sich, dass die Realität ihm einen großen Haufen schei… schlechte Folgen beschert.

Was macht aber “Mensch“?

Ändert er etwas? Nein! Er biegt so lange an den Umständen herum, bis alles passend wirkt. Wo keine wirklichen Begründungen vorhanden sind, werden sie eben schnell geschaffen. Im Zweifel muss das ganze Konstrukt nur bis zur nächsten Aktionärsversammlung oder den Wahlen halten. Was und wen juckt es denn, dass ein Menschenleben nicht nur 4 Jahre dauert?

Es darf anscheinend nichts mehr einfach gut sein und funktionieren, wenn es sich nicht bis zum Erbrechen steigern lässt und, vor allem, fetten Profit abwirft. Gerne auch, um zum Scheitern verurteile Denk- und Verhaltensweisen, der Masse als unabänderlich zu erklären. Wie soll man es denn auch sonst an die Frau oder den Mann bringen, nicht wahr?

Darf’s noch ein wenig Überschuss sein? ;-)

 

 

Pläne und Erwartungen

flaeche-1kDas Vorhaben, der Plan

Du hast etwas vor, überlegst hin und her, wie das Ergebnis wohl am Perfektesten werden könnte.

Alles liegt gerade und strukturiert beieinander und bereit, nichts sticht hervor oder wirkt unpassend.

Klar, man hat ja auch so seine Erfahrungen, welche Stolpersteine einem begegnen können, diese gilt es gleich im Vorfeld zu beseitigen oder wenigstens zu ebnen. Nichts soll dem Erfolg im Wege stehen – der Plan steht!

Alles soll so schön ordentlich verlaufen, wie die Fugen im oberen Bild. Der Weg ist das Ziel und das soll schön strukturiert und problemlos erreicht werden.

Die Realität und das Leben

Allerdings kann es dann vorkommen, dass der Alltag völlig andere Pläne hat und die Ordnung auf diesem Foto hier für wesentlich schöner hält :mrgreen: So ein richtiges Mitspracherecht, hat man eher nicht.

Nein, nein, keine Sorge oder gar Schadenfreude, ich beziehe mich nicht auf eine aktuelle Situation, die mir diese Gedanken in den Kopf treibt. Ich habe nur eben diese Bilder im Ordner gesehen, das Ergebnis einer folgenden Intuition steht hier in diesem Text.

Das ist allerdings ja auch so ein menschengemachtes Ding, dieses Denken. Effizient, einfach und unübertroffen, so soll am Besten alles sein.

Die Natur ist da doch anders gestrickt

Wenn ich zum Beispiel an unseren Kater zurückdenke, der war nur ergebnisorientiert. Irgendwann hatte er herausgefunden, dass er auf dem Rücken liegend und mit den Beinen zur Decke strampelnd, eine Schranktür unten in der Spüle auf bekommt. Darin war der Mülleimer und an den Inhalt wollte er heran. Das Spiel hat lange gedauert, sah ziemlich bescheuert (aber auch lustig) aus und hat einen Höllenlärm gemacht. Die Folge war oft, dass wir ihn erwischt haben, die Mühe umsonst war. Hat ihn das aber davon abgehalten, es immer und immer wieder zu versuchen? Nein!

OK, final hat er damit nur erreicht, dass er am Ende einen Riegel an der Tür vorgefunden hat … ;-)

 

Dies und das noch:

Das Ding mit der Planung

Erleuchtung SymbolDu hast früh einen Behördengang ohne festen Termin und startest dementsprechend zeitig in den Tag. Wer eher kommt, ist auch schneller fertig. Alle anderen haben dummerweise die gleiche Idee.

Du planst mit der Frau ein einfaches und schnelles Mittagessen, der Tag ist ungewöhnlich eng getaktet. Einfach Grillwurst in die Pfanne und ins Brötchen, so passt es auch für den Rest der Familie, da ist heute ebenfalls ein unüblicher Rhythmus drin. Nur, du bekommst keine Grillwurst, es ist einfach keine da. In beiden Läden, die sich zeit- und wegtechnisch ideal anbieten.

Du willst eine Glühlampe mitbringen, weil im Bad anlässlich einer defekten solchen, nur noch Kuschelbeleuchtung herrscht. Wegen Würstchenfrust, vergisst du das Teil.

Wir haben aber eine neue Küchenwaage angeschafft, auf der sich bestimmte Teller und Gefäße besser positionieren lassen. Es scheppert in der Küche, jetzt kannst du noch wiegen, allerdings nichts mehr ablesen. Nie mehr …

Du hoffst, dass die frühestens für die kommende Woche erwartete Heizöllieferung terminlich keine Herausforderung wird, legst deswegen alles andere Planbare schon auf den morgigen Tag. Das Telefon klingelt 10 Minuten später, dein Öl könnte unerwartet schnell geliefert werden, gleich morgen.

Ich werde bei Angelegenheiten, an denen viel zu viele Menschen und Dinge beteiligt sind, auf die man gar keinen Einfluss hat, zukünftig auch nicht mehr von Planung sprechen. Nur noch von Erwartung und Möglichkeiten ;-)

 

 

Dies und das noch:

Rückgängig machen!

Symbol Rückgängig WiederholenRückgängig machen oder Undo?

Wer hat es im Leben nicht schon erlebt? Man hat einen Fehler gemacht, einfach Scheiße gebaut. Ja, er ist unfein, der Ausdruck, beschreibt es aber immer noch ziemlich treffend. Es ist etwas geschehen, was man mit dem Wissen des Augenblicks nicht verursacht hätte. Blöderweise kann dieser Augenblick sowohl Millisekunden- wie auch erst Jahre später eintreten.

Aus der digitalen Welt kennen wir wohl alle den unauffälligen, aber feinen Kopf mit der Funktion „Rückgängig machen„, welcher schon so manches Projekt gerettet hat. Blöderweise gibt es den im echten Leben nicht.

Manchmal habe ich den Eindruck, dieser Umstand wird verdrängt. Bei vielen Dingen, welche sorgfältig überlegt sein sollten, kann man eher „Try & Error“ als Entscheidungsgrundlage vermuten. In der aktuellen Zeit zudem bei Angelegenheiten, die zunächst andere betreffen, wo Verantwortung zu übernehmen wäre.

Genau die digitale Welt übrigens, die dieses schöne „Rückgängig machen“ ermöglicht, sorgt nämlich im Ausgleich dafür, dass Fehler und Irrtümer in einer Geschwindigkeit Folgen haben können, die man gar nicht abschätzen kann. Würde ich beim Schreiben einer Nachricht am PC noch einen Schritt zurückgehen, ist spätestens nach dem Senden Schluss. Klar, manchmal kann man auch Gesendetes wieder zurückziehen, die Gefahr, dass der Adressat es doch noch lesen konnte, ist aber groß.

Vielleicht führt ein virtuelles Leben, in dem man in einem Moment alles zurücksetzen kann, auch zu einer gewissen Oberflächlichkeit. Die Natur bietet diesen Komfort nicht, sie ist es allerdings, die letztendlich den Lebenstakt bestimmt. Auch dann, wenn Konsumjunkies oder Illusionisten meinen, mit menschengemachten Schnellschüssen alles an ihre Vorstellungen anpassen zu können.

Das Leben hat eben diese eine Funktion nicht: „Rückgängig machen!“

PS: „Wiederholen“ funktioniert auch nicht ;-)

 

 

 

 

Dies und das noch: