Techniktreff Küche, Disco?

Techniktreff Küche?Nur eben schnell …

… noch einen Kaffee holen.

Also, so dachte ich wenigstens.

Was aber passiert?

Du triffst auf den Sohn, der irgendwie die gleiche Idee hatte, sich aber auch neue Bluetooth-Jubeldosen gekauft hat und eben zeigen wollte, was die Teile so können.

Nun ja, so entstehen 10 Minuten Party in der Küche, beim Kaffee holen :mrgreen:

 

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Die nächste Stufe der Peanut Wars

Zwei weiße Schüsseln mit Erdnüssen auf buntem Holztisch.Zwei Schüsseln, eine Versuchung

Wer gestern die Peanut Wars Büroedition gelesen hat, ahnt vielleicht, in welcher Lage ich mich befinde.

Neuer Tag, neues Level

Ich komme früh in den Pausenraum, so gegen 6 Uhr, will eigentlich nur Wasser holen und kurz ankommen.

Da stehen zwei Schüsseln.
Mit Erdnüssen.
Zwei.

Gestern noch der mühsame Kampf mit meiner Beherrschung (den ich am Ende glorreich verloren habe) heute steht da Verstärkung, sauber aufgereiht, beide randvoll mit Nachschub für die Gier ;-)

Natürlich könnte man jetzt sagen, ich sei erwachsen und müsste mich einfach nur zusammenreißen. Wer meine Erdnussvergangenheit kennt, weiß, wie lustig dieser Satz ist.

Im Moment halte ich noch durch. Ich rede mir ein, dass das nur ganz normale Pausenraumdekoration ist, schaue tapfer weg und tue so, als wäre da nichts.

Ich weiß noch nicht, ob mein Stolz es zulassen wird, zu berichten, wie DAS weitergeht … :mrgreen:

 

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The Peanut Wars – Büroedition

Erdnüsse, Kaffeebecher und Tastatur auf einem Schreibtisch.Der gute Stoff im Pausenraum

Dass ich ein kleines Thema mit Erdnüssen habe, steht schon in Einkaufen, Erdnüsse und Gedächtnis und den Peanut Wars.

Ganz klar Suchtverhalten

Eine Zeit lang waren die Dinger praktisch Dauerbegleiter, bis es dann irgendwann einfach zu viel war. Man bemerkt, so geht es nicht, lebt nur für dieses Zeug, an jeder Ecke Reste der Schalen, unglaublich, wie wenig man über die Gefahren von Erdnüssen hört! :shock:

Die Folge?

Abstinenz, Abstand, Vernunft, all diese unangenehm sinnvollen Sachen eben.

Jetzt hat hier in der Firma jemand Schüsselchen in den Pausenraum gestellt, gefüllt mit Erdnüssen. Einfach so, als wäre das völlig harmlos.

Die ersten zwei, drei Runden war ich tapfer. Reingehen, Wasser holen, Nüsse sehen, so tun, als wären sie nur Dekoration.

Beim nächsten Mal war es dann vorbei mit der Disziplin :roll:

Man nimmt eine Hand voll und geht wieder an die Arbeit.
Kommt später am Pausenraum vorbei und weiß ganz genau:
Da drin liegt er, der gute Stoff!

Also wieder kurz rein, wieder eine Hand voll, ist ja nur eine Kleinigkeit.
Bei Runde Nummer drei schaut dich der Kollege an und meint trocken:
„Nimm doch einfach die Schüssel mit …“

Nein, habe ich natürlich nicht gemacht.
Nun, die Schüssel steht immer noch da, wo sie war … :mrgreen:

 

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Auge in Auge mit (k)einer Gefahr

Braune Wanze an heller PutzwandEs hätten ja auch 8 Beine sein können

Das Szenario:

Dezember, Firma, kurz draußen und beim Labern mit den Kollegen mal eben an die Wand gelehnt.

Nichts Besonderes, einmal durchatmen, bisschen Quatsch reden, fertig.

Dann, es geschieht!

Alarm

Eine Bewegung aus dem Augenwinkel, nahe, sehr nahe, gefährlich nahe!

Ich drehe den Kopf und stehe quasi Auge in Auge mit diesem dunklen Punkt an der Wand. Mein inneres Warnsystem, freundlich unterstützt von einer sehr gesunden Arachnophobie, meldet sofort:

Spinne, klarer Fall :shock:

Der Körper reagiert schneller als der Verstand!

Also:

Erst mal ein Paniksprung nach hinten, kurz sortieren, ob noch alles dran ist und ob ich eventuell kreischend flüchten muss. (Natürlich nur sinnbildlich, der tapfere Krieger in mir hätte das Monster besiegt, das steht wohl außer Frage!)

Beim zweiten, deutlich vorsichtigeren Blick dann die Entwarnung.
Keine acht Beine, kein Horrortier, einfach nur eine Wanze, die völlig tiefenentspannt an der Firmenwand sitzt und den Dezember mitnimmt.

Ich habe ein Foto gemacht, sie in Ruhe gelassen und mir gedacht:

Es hätten ja wirklich auch 8 Beine sein können. :mrgreen:

 

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2025 – Sonntag, der 1. Advent

Rote Adventskerzen mit Deko, eine Kerze brennt im warmen Licht.Und plötzlich sind wir im Advent

Eben noch T-Shirt, Sonne und Springsteen auf der Bühne, jetzt erzählt mir der Kalender, heute sei der erste Advent.

Ganz ehrlich, ich weiß nicht so genau, wo die Monate dazwischen geblieben sind :shock:

Trotzdem mag ich diese Zeit. Ein bisschen Deko, ein warmes Licht in der Wohnung, Kaffee dazu, kurz hinsetzen und durchatmen. Der Rest vom Jahr rennt schon schnell genug, da muss man nicht jeden Sprint mitlaufen.

In diesem Sinne

Einen ruhigen ersten Advent 2025 wünsche ich, egal ob mit Konzert-Erinnerungen, Plätzchen oder einfach nur ein paar Minuten Pause. ;-)

 

   

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Weihnachtsdeko: Batterie-Terror?

Weihnachtsbär vor Lichterbogen & BatterienLED-Gefunkel ja, Batterielager nein

Weihnachten naht, ich möchte es funkelnd und leuchtend haben, ein paar Lichterketten, vielleicht ein Vorhang, etwas blinkendes Gedöns für die Stimmung.

Soweit der Plan

In der Praxis sieht es allerdings etwas anders aus:

Regale voll mit Lichterkram, alles LED, alles bunt, alles angeblich super sparsam. Man könnte meinen, wir leben im Lichtparadies. LED – die geilste Erfindung seit der Einführung des aufrechten Gehens!

Und dann kommt der Haken

Batteriebetrieb. Fast überall.

Ganz ehrlich, wozu?

Die meisten stellen den Krempel ins Wohnzimmer, ins Fenster, aufs Regal. Also in Räume, in denen Steckdosen wohnen. 230 Volt, uralter Standard, funktioniert seit Jahrzehnten ganz gut. So mit rein, raus, bleibt stecken, ist stabil.

Aber nö.
Statt Stecker gibt es Klappen, Schräubchen, Batteriefächer und die freundliche Empfehlung, doch AA oder AAA zu kaufen, gern auch gleich drei Stück auf einmal.

Draußen im Garten ohne Stromanschluss kann man darüber reden, aber im Wohnzimmer? Im Fenster? Ernsthaft?

Parallel dazu wird endlos über Nachhaltigkeit geredet. CO₂ hier, CO₂ da, alles muss effizienter, grüner, besser werden. Hauptsache, die Leute fahren mit dem Fahrrad zur Arbeit (was sind im November schon 30 Kilometer einfache Fahrt?) und fühlen sich gut.

Aber bei der Weihnachtsbeleuchtung sind Einwegbatterien offenbar total okay.

Teuer, schnell leer, jede Menge zur Entsorgung, Sondermüll je nach Typ, aber egal. Hauptsache, die Lichterkette hat noch einen Timer und irgendeinen Plastikschalter in der Strippe.

Ich bin wirklich durch etliche Läden gelaufen und habe ganz gezielt nach 230 Volt Lichterkram gesucht. Also Stecker, Netzteil, irgendwas, das man einfach einsteckt.

Rate mal, wer fast nichts gefunden hat

Packung in die Hand, umdrehen, lesen, Batterien.
Nächste Packung, wieder Batterien.
Noch eine, Überraschung, schon wieder Batterien.

Vielleicht bin ich altmodisch, aber ich hätte gern Licht, das ich einstecke und es leuchtet. Ohne vorher einen Vorrat an Batterien anzulegen, der aussieht wie die Energieabteilung im Baumarkt.

Ich will Weihnachtsdeko, kein Chemielager im TV Schrank. :mrgreen:

Geschrieben nach echtem Aufwand, LED Lichter ohne Batterien aufzutreiben. :mrgreen:

 

   

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Mal wieder ein Gruß am Morgen

Kaffeebohnen im gefüllten Bohnenbehälter eines Vollautomaten, bereit für den ersten Kaffee des Tages.Es kann losgehen

Ich dachte mir, es ist mal wieder Zeit für ein „Guten Morgen“ hier.

Der Bohnenvorrat ist gesichert, die Maschine wartet, also können Tag und Job jetzt in Ruhe anlaufen.

(Was einem beim Warten an der Maschine eben so einfällt, wenn sich langsam die Tasse füllt :mrgreen: )

 

   

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Spiegelsäule und Selfidentity

Ich im Spiegel einer Säule im SupermarktSelfidentity im Supermarkt

Zur Lage:
Ich war einkaufen wie ein Mann, sprich „Ich will nicht, aber ich muss …“.

Weil ich jetzt eben nicht so der Typ bin, der Stunden am Regal verbringt, neige ich dazu, Dinge zu fotografieren, die ich mir später noch mal ansehen will.

Das dann eh schon gestresste Männlein in mir scheint in solchen Situationen zur Fehlbedienung des Handys zu neigen, jedenfalls kommt bei der späteren Sichtung der Fotos eine gewisse Dynamik auf.

Warum?

Na, weil der sympathische Mann, der sich da spiegelt, nicht wirklich vorhatte, so ein Heldenfoto zu produzieren, man ist ja eher bescheiden.

Im Laden kenne ich Selfscannerkassen, da scannt man eigentlich nur den Einkauf.
Diesmal habe ich wohl mich selbst erwischt, Selfidentity war mir neu :mrgreen:

   

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Mit Vollgas ins Halbwissen

Selbstdiagnose als VolkssportSelbstdiagnose als Volkssport

Es fällt mir immer öfter auf, dass Wissen heute überall erreichbar ist, nur irgendwie falsch genutzt. (Nicht nur medizinisches …) Wissen ist da, aber effizient verwendet wird es eher selten.

Mal eben schnell eine Krankheit haben

Ein kleiner Huster reicht und schon wird nach einer Diagnose gesucht. Drei Klicks später liefert ChatGPT die ersten Ergebnisse und plötzlich fühlt man sich, als wäre man in einem medizinischen Sonderkapitel gelandet. Vielleicht gibt es sogar völlig neue Symptome, die man erst mal suchen musste, um sie zu haben :shock:

Und falls die Antwort nicht dramatisch genug klingt, fragt man einfach noch einmal. Irgendwann spuckt die KI schon etwas aus, das zum eigenen Kopfkino passt. Und wenn nicht, dann findet sich irgendwo eine Gruppe, die alles bestätigt, was man hören will. Logik ist dabei reine Nebensache, Hauptsache die Geschichte klingt spannend (und nach einem nahenden Ende).

Manchmal hat man ja auch Kollegen, die wirklich eine super Referenz darstellen.

Wenn man nur sagt, dass er heute etwas blass wirkt, sitzt er fünf Minuten später im Wartezimmer. Dort liest er in einer Illustrierten über die Vogelgrippe und in seinem Kopf fängt der Vogel sofort an zu kränkeln (also, der eigene). Er lebt diese Dinge richtig, selbst wenn nichts davon im Ansatz realistisch ist. Aber wenn man schon kränkelt, dann muss man eben auch das volle Leid mitnehmen, kein Weg umsonst!

Andere steigern sich in alles hinein, was sich gerade anbietet. Wer nach sechs Gläsern Rum-Cola wackelig auf den Beinen ist, braucht keine seltene neurologische Erklärung. Das ist simple Logik. Nur scheint Logik in modernen Zeiten so etwas wie eine optionale Zusatzfunktion zu sein.

Auch die Corona-Zeit hat ihr Übriges getan. Manche hatten mehrere Masken übereinander und ein halbes Abo auf Impfungen (Flatrate zum Impfstoff oder so …). Heute erkälten sie sich einmal und sind sicher, dass es eine Langzeitfolge sein muss. Alles ist dramatisch. Alles ist wichtig. Und vor allem muss es kompliziert sein. Aber auf jeden Fall Long Covid! Final: Jedem seine Pille!

Die Mischung aus Halbwissen und kompletter Überzeugung ist der eigentliche Klassiker. Man liest ein paar Zeilen, versteht nichts davon, ist aber sicher, dass man nun im medizinischen Profi-Modus unterwegs ist. Hauptsache, es fühlt sich nach großer Erkenntnis an.

Wissen ist da, es liegt offen herum, am besten einfach das Wahrscheinlichste ignorieren :mrgreen:


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K(l)eine Begegnung am Feldrand

K(l)eine Begegnung am FeldrandWeg ist er!

Ich habe mir heute so gedacht, es wäre vielleicht eine gute Idee, mal nach dem verlorenen Stofftier zu schauen, das ich in der letzten Woche entdeckt habe.

Tja, es ist nicht mehr da, mehr werde ich wahrscheinlich auch nicht erfahren ;-)


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