Wenn der Geräteraum zurückschlägt

Matten: Zeitlose Grundausstattung in Blau.Trauma in Blau?

Ich komme jobbedingt ja durchaus auf, unter und in andere Gebäude, manchmal eben auch in Schulen.

Es ist oft ganz interessant, was man da so (wieder)entdecken kann, ohne, dass der Kopf sich wirklich erinnern will.

Okay, ja, die Schüler sehen das alles wahrscheinlich öfter, aber ich bin da eben schon eine Weile raus, aus dem Kram.

Nur manchmal, aber eben auch nur manchmal, sieht man dabei Dinge aus der Kindheit und Jugend, an die man eigentlich gar nicht mehr denken wollte :mrgreen:

Barren: Folterinstrument für die Oberarme, Baujahr gefühlt 1970.Wiedererkennungswert

Man macht die Tür auf und steht mitten in diesem ganz speziellen Mief aus Bohnerwachs und abgestandener Luft, den scheinbar jede Schulturnhalle der Welt serienmäßig eingebaut hat. Das riecht heute noch exakt so wie damals in den Siebzigern oder Achtzigern, is‘ ja klar.

Ich lasse die Fotos mal für sich sprechen ;-)

 


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Dies und das noch:

Schwer zu bekommen – fast um die Ecke

Diebels Alt von der Jugend bis heuteDa kommt das Bier zu Dir

Zugegeben, ich bin immer noch kein großer Biertrinker, das war und ist bei mir eher eine Gelegenheitszeremonie.

Aber wenn schon, dann gibt es „mein“ Bier. Und das zieht sich wie ein roter Faden durch die Jahre:
Diebels Alt ;-)

Von Voerde bis Fürth

Entdeckt habe ich das Ganze als Teenie in meinem Ort der Jugend, Voerde.
Nach einigen weniger gelungenen Versuchen mit anderen Sorten war es das Alt, das hängenblieb.
Damals an jeder Ecke zu bekommen, oft zusammen mit König Pilsener in der Kneipe.
Natürlich auch mit den passenden „Begleiterscheinungen“ (spätestens am Tag danach … :roll: ) in den wilden Jahren.

Grill oder Grillstube am Markt - Foto von Ende 2022Nur noch in Erinnerung

Die eine oder andere Fete, die legendären Pommesbuden, Campen am Kanal oder am Baggerloch, Mopeds, laute Musik, all das schmeckt irgendwie bis heute noch mit.

Die Pommesbude, die ich eigentlich verlinken müsste, die gibt es schon lange nicht mehr.
Die hieß auch einfach „Grill“ oder „Grillstube am Markt“, nix mit Döner.
Nicht mal das komplette Gebäude drumherum steht noch, da zankt bis heute wohl eine ganze Stadt über die Zukunft.

Neue Orte, alte Gewohnheiten

Hier in Fürth und Umgebung ist es deutlich schwieriger, mal an ein Alt zu kommen.
Ich habe schon so einige Klimmzüge gemacht,
um mir hin und wieder ein paar Flaschen zu sichern.
Mal klappt es, mal nicht, das Altbier ist nun mal kein hessischer Standardimport.

Überraschung

Umso größer die Freude, wenn plötzlich die Tochter ins Wohnzimmer kommt,
mir so eine Flasche auf den Tisch stellt und trocken sagt:

Hier, habe ich bei uns im Geschäft entdeckt. Wir können Dir auch einen ganzen Kasten bestellen.“ :mrgreen:

In solchen Momenten merkt man, dass auch Getränke ein Stück Heimat transportieren können.
Und manchmal reicht eine einzige Flasche, um gleich mehrere
Erinnerungen an alte Genüsse zurückzuholen.

   

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Nicht direkt hessische NRW-Importe

Nicht direkt hessische NRW-ImporteDas Ding mit den Zufällen halt …

Ich bin ein Duisburger mit niederrheinischen Wurzeln, so kann man das wohl sagen.

Natürlich hat so jemand nicht gerade wenige Bilder im Kopf, die aus dieser Region stammen.

Bedingt durch mein Praktikum 2022/2023 in Voerde, bin ich ja nach reichlichen Jahren mal wieder in Kontakt mit und zu dem ganzen persönlichen Kulturkram gekommen.

Okay, an sich bin ich kein großer Biertrinker, aber so gelegentlich ein Diebels-Alt geht durchaus, nur konnte ich das hier in und rund um Fürth in Hessen einfach nicht bekommen. Ja, vielleicht war ich auch nur zu doof zum Suchen, aber final hatte ich die Suppe eben nicht.

Was macht der pfiffige Mensch also?

Richtig!

Er bestellt sich in einer Bierlaune einen Karton voll Dosen! Kann man machen, allerdings fehlte bislang irgendwie mangels der passenden Gläser das Feeling der 80er-Jahre. So Kneipe an jeder Ecke, Kultur, heute nicht mehr zu finden, kaputt regiert, dieses Zeug halt, Ihr versteht schon :roll:

Kurios wird so eine Geschichte allerdings, wenn man zufällig einen neuen Arbeitskollegen bekommt, der so den einen oder anderen Fimmel teilt, den man selber hat.

Diebels GlasErst ist durch einen Umzug bedingt buchstäblich ein Plattenspieler samt Springsteen Album über, dann stellt sich heraus, dass er eine Ladung Biergläser von eben von Diebels hat.

Okay, hatte, denn die habe jetzt ich! ;-)

Dann kommt man eines Tages nach Hause, stehen da zwei Flaschen auf dem Tisch.

Voll!

Mit Bier drin!

Mit Diebels-Alt auf dem Etikett!

Frisch erworben!

Warum?

Weil der Getränkemarkt im Rewe-Center hier um die Ecke in Heppenheim das eben im Sortiment hat und Tochter S. es ganz zufällig entdeckt hat.

Ey, wenn so viele Zeichen darauf hinweisen, dann muss man dem Ruf doch folgen, oder? :mrgreen:

 

   

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Dies und das noch:

Einfach ein paar Bilder

Coole Melone :-)Weil ich sie irgendwie ganz besonders mag :-)

Man hat ja schon so seine Favoriten in der Fotosammlung, gell? Manchmal ist es einfach das Motiv, nicht selten auch die Erinnerung, die ein Bild im Kopf als etwas Besonderes kennzeichnet.

Seien es die Tage, an denen man knapp dem Zorn der Tochter entkommt, die mit Mehl auf dem T-Shirt und Teig an den Händen, nicht das Spülbecken erreicht, weil da jemand mit der Kamera im Weg steht oder auch die Gitarren, die, einmal ins Rutschen gekommen, den halben Tisch abräumen.

Gerne bleiben auch die Augenblicke im Geiste erhalten, in denen man einen Schaden nur knapp verhindern kann. Wenn zum Beispiel bei der Aufnahme eines Artikelbildes das Smartphone nur deshalb nicht in der vollen Kaffeetasse landet, weil man den Pott geistesgegenwärtig aus der Flugbahn des teuren Handys geschubst hat. Wenn anschließend die Sauerei auf dem Tisch der Gattin die Zornesröte ins Gesicht treibt. OK, ich glaube nicht, dass mir das passiert ist, aber garantieren würde ich dafür auch nicht ;-)

Es kann sich auch vielleicht nicht jeder vorstellen, dass drei Leute nötig sind, um eine Wassermelone, wie den guten Jack da oben, zu knipsen. Der Lump bleibt nämlich nur so lange stehen, bis man fast den Auslöser betätigt hat, kippt eine Zehntelsekunde vorher um, schlägt sich antifotogene Macken und will sofort gegessen werden. Nur – ein Bild hat man dann ja immer noch nicht :mrgreen:

All das sind Momente in Bildern, die sich für den Betrachter natürlich nur offenbaren, wenn er live dabei ist oder eben den entsprechenden Blogartikel liest. Was aber immer bleibt, ist das Motiv und zu dem kann man ja eben die Geschichte erzählen, wenn es nicht nur um das geht, was offensichtlich ist.

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Dies und das noch: