Guten Morgen
Noch 13 Tage bis zur Prüfung, also heute (wahrscheinlich) nur ein kurzer Gruß an meine Leserschaft, die Zeit ist knapp ![]()
Lass Dich mal prüfen!Ein Teil der Leserschaft hier wird es mitbekommen haben, dem Rest erzähle ich es jetzt einfach noch mal:
Ich befinde mich in einer Umschulung zum Kaufmann im E-Commerce.
Das Ganze dauert zwei Jahre, findet bei der SRH in Heidelberg statt und endet eigentlich im Sommer 2023. Ich bin, um der Fahrerei zu entkommen, meist im Internat untergebracht und kann Euch eines sagen: Der Corona-Zirkus hat die Sache bisher echt nicht einfacher gemacht ![]()
Das nur mal so am Rande, nebenbei ist aber auch erschreckend, wie die Zeit rennt …
Kurz nach Ausbildungsbeginn wird bekannt, dass eine der anfallenden Prüfungen vorgezogen stattfindet. Tja, was soll ich sagen? Am 5. Mai, also in genau 14 Tagen, da ist es so weit. Das Ergebnis macht 25 % der Endnote aus, also sollte man vielleicht ein paar Punkte holen, um sich am Ende nicht die Abschlussnote zu versauen. Minimales Ziel sollte das Bestehen der Prüfung an sich sein, ist ja auch irgendwie wichtig ![]()
Powerlernen in den nächsten zwei Wochen! Blog und andere Dinge werden also etwas heruntergefahren, der Frustlevel steigt und mehr weiß ich auch noch nicht. Das Foto sieht chillig aus? Bequem = Ja, entspannend = Nein!
Heute ist zunächst eine Gesamtübersicht auf meinem persönlichen Lernplan, ich will erst mal eingrenzen, wo ich noch dringend was machen muss. Nebenbei, ist „überall“ eigentlich viel? ![]()
In Wallungen kommenTja, am 5. Mai darf ich das erste Mal zu einer Prüfung in Sachen Vertragsanbahnung und Sortimentsbewirtschaftung antreten, da heißt es auf Drehzahl kommen.
Leider müssen dafür auch der Blog und die Gitarren etwas in den Hintergrund treten, alles gleichzeitig ja leider nicht.
Noch bin ich nicht im Internat, die Sonne lacht, der Garten ist da und ich muss zugeben, ich habe schon unter schlimmeren Bedingungen gelernt ![]()
Einzig der Wind nervt, wenn er einem das Papier unter dem Stift umblättert …
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PremiereDas soll mal einer sagen, man erlebt nichts Neues mehr!
Wie die meisten hier ja schon mitbekommen haben dürften, befinde ich mich aktuell in einer Umschulung.
Bedingt durch die Pandemiewirren, sind wir seit März 2020 allerdings immer wieder gezwungen, in den Onlineunterricht auszuweichen, um die Ausbildung überhaupt zu realisieren. In der Regel findet der Unterricht wechselseitig statt, immer eine Woche jeweils zu Hause und die nächste wieder im Präsenzunterricht auf dem Campus.
Immer wieder nach den Ferien oder wenn größere Heimaufenthalte angestanden haben, ist es aus organisatorischen Gründen notwendig, mehrere Onlinewochen am Stück zu praktizieren.
Nun ist es ja so, dass man während einer Ausbildung auch des Öfteren seinen Wissensstand abfragen (lassen) muss, es stehen die heiß geliebten Klausuren, etwas billiger ausgedrückt: Klassenarbeiten auf dem Plan.
Bisher war es uns planungstechnisch immer möglich, diese Klausuren während der Präsenzphasen zu erledigen, da dies für alle Beteiligten im Regelfalle der einfachere Weg ist. Leider hat sich dabei aber in der Vergangenheit gezeigt, dass die teilweise sehr kurzfristig angesetzten Onlinephasen dafür sorgen, dass viele dieser kleinen Lernstandserhebungen immer wieder aufgeschoben werden müssen, um somit dann in der nächsten Präsenzphase geballt aufzutreten, was weder für die auszubildende Truppe noch für die Dozenten eine besondere Freude darstellt.
Natürlich fühlt sich zu Beginn alles relativ fremd an, weil man sehr auf die Technik angewiesen ist, die in den letzten Monaten durchaus bewiesen hat, dass sie auch gerne mal ihre eigene Vorstellung vom Unterrichtsablauf aufzeigt und uns Pausen durch Aussetzer gönnt. Während einer Klausur ist so was aber, gelinde gesagt, scheiße ![]()
Da ich von Natur aus wohl doch ein Online- und Technikjunkie bin, muss ich zugeben, dass mir die neue Möglichkeit, in Jogginghose und Hausschuhen die kleine Prüfung im privaten technischen Umfeld abzulegen, durchaus sehr zugesagt hat.
Und auch wenn der Druck und Stress durch die Vorbereitung und die eigentliche Durchführung der Klausur dadurch nicht unbedingt weniger worden ist, kam mir die heutige Klausur doch ein klein wenig entspannter vor und man kommt auch nicht wirklich in die Versuchung zu mogeln, weil erstens der digitale Klassenlehrer einem auf die Finger schaut und zweitens die Zeit auch einfach viel zu gering wäre, um großartig andere Wissensquellen anzuzapfen.