Büroapotheke mit Fluchtpotential

Betrachtet aus dem Desasterkreis: Büroapotheke mit Material für falsche Schlüsse ;-)Hast du was gegen Kopfschmerzen?

Man hat ja in seinem Schrank in der Firma, im Büro oder im Spind irgendwo so eine Ecke, in der die Dinge für den Fall der Fälle liegen.

Ein paar Ibus oder Aspirin, Pflaster, Binden, Kleinkram eben. Sachen, die man irgendwann mal brauchte, eine Zeit lang griffbereit haben wollte und die jetzt nur noch für „falls mal was ist“ dort herumliegen.

Wenn man mit Kollegen im Büro auch noch irgendwann Liquids für E-Zigaretten gemixt hat, kann vielleicht sogar die eine oder andere Spritze dabei sein. Natürlich völlig harmlos, aber erklär das mal in genau dem Moment, in dem jemand nur eine Kopfschmerztablette wollte.

Denn wenn ein Kollege reinkommt und fragt: „Hast du was gegen Kopfschmerzen da?“, und du sagst „Ja klar, warte“, dann sollte es im Idealfall relativ schnell gehen.

Blöd wird es nur, wenn du erst diesen Kram aus dem Schrank ziehen musst, um überhaupt an die Pillen zu kommen.

Dann liegt plötzlich genug Material für falsche Schlüsse auf dem Tisch. Ich habe ja nie behauptet, dass ich es einsetzen wollte. ;-)

Vielleicht wirkt das Zeug also doch.

Nur eben anders als gedacht. :mrgreen:

 

 

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Proviantdose der Gier

Proviantdose der GierDose offen, Essen weg

Das ist meine Proviantdose für die Arbeit.

Oder anders gesagt: ein durchsichtiges Mahnmal menschlicher Schwäche.

Man packt morgens etwas ein, fühlt sich kurz wie ein vernünftiger Erwachsener und denkt: So, damit komme ich sauber durch den Arbeitstag.

Theoretisch

Praktisch steht diese Dose dann irgendwo in Reichweite. Das ist der erste Fehler. Der zweite Fehler ist, sie während der Arbeit zu öffnen. Nicht, weil gerade Pause ist. Nicht, weil der Magen laut genug knurrt, um eine Betriebsversammlung zu stören. Sondern einfach so.

Aus Esslust.

Gedankenverloren.

Weil der Kopf gerade beim Job ist und die Hand offenbar ein eigenes kleines Parallelleben führt.

Dann langst du einmal rein, natürlich nur kurz. Dann noch einmal, weil es ja kaum auffällt und wieder, weil der erste Griff offiziell nur ein Test war. Irgendwann ist aus „für später“ ein „war wohl eben“ geworden.

Das Problem merkt man natürlich nicht sofort.

Man merkt es erst rund 1,5 Stunden bevor man den Inhalt eigentlich gebraucht hätte.

Dann guckt man in die Dose.

Die Dose guckt zurück.

Leer.

Gedankenlose Gier hat eben manchmal einen Deckel. :mrgreen:

 

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Dies und das noch: