Hamburg, Currywurst, Haifischbar & Kult

Die Haifischbar in Hamburg, außen eher unscheinbar, innen voller Geschichte.Eine Currywurst mit ziemlich viel Geschichte

Wir waren in der vergangenen Woche ja für die Firma in Hamburg unterwegs. Mein Kollege kannte die Gegend bereits etwas besser und hatte die gute Idee, in der Haifischbar eine Currywurst zu essen.

Haifischbar klang interessant, Currywurst sowieso, also musste man mich nicht lange überreden ;-)

Dass die Wurst zwar wirklich toll war, am Ende aber trotzdem nur einen Teil dessen ausmachte, was von diesem Besuch hängen blieb, wurde allerdings schon beim Betreten des Ladens ziemlich deutlich.

Mein Kollege und ich in der Haifischbar, Arbeitsklamotten inklusive ;-)Direkt von der Arbeit an den Tresen

Wir kamen direkt von der Arbeit und sahen entsprechend aus, was in der Haifischbar allerdings weder besonders auffiel noch irgendeine Rolle spielte.

Dieser Laden wirkte einfach nicht wie ein Ort, an dem erst geprüft wurde, ob Kleidung, Auftreten und Getränk zum gewünschten Gesamtbild passten.

Wir gingen hinein, setzten uns hin und schauten uns erst einmal um.

Wobei „umschauen“ fast schon zu harmlos klang. An den Wänden, unter der Decke und eigentlich überall hingen Schiffsmodelle, Netze, Rettungsringe, Lampen, Bilder, Mützen und unzählige andere Dinge. Irgendwie wurde sofort klar, dass sie nicht irgendwann gesammelt bestellt worden waren, weil ein Innenausstatter gerade maritime Wochen gehabt hatte.

Die Haifischbar war nicht auf alt gemacht, sie war einfach alt geworden, und zwar, ohne sich zwischendurch für irgendeinen modernen Trend komplett verbogen zu haben.

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Zu heiß gebadet oder: Aus 2 mach 0,5

Nicht in die Spülmaschine oder: Eine Art Magie 😁Zwei Liter rein, halber Liter raus

Da kauft man eine neue Trinkflasche mit zwei Litern Inhalt, freut sich über ausreichend Flüssigkeit für den Tag und stellt das gute Stück vor der ersten Benutzung natürlich in die Spülmaschine.

Man weiß schließlich nie, was die Flasche während Herstellung, Verpackung und Versand schon alles erlebt hat.

Danach war sie sauber

Vermutlich jedenfalls :roll:

Dafür allerdings auch deutlich kleiner, ziemlich verformt und ungefähr so brauchbar wie ein Regenschirm mit eingebautem Loch. Aus der Zwei-Liter-Flasche wurde innerhalb eines Spülgangs eine Art Trinkgefäß für sehr durstige Zwerge.

Schaut es euch an ;-)

 

 

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Nun, es stand nirgends, dass sie spülmaschinengeeignet sei, das stimmt schon. Es stand allerdings auch nirgends, dass sie es nicht ist. Man könnte so etwas natürlich auf die Verpackung schreiben, aber dann wäre die Überraschung dahin.

Immerhin hat sie ihren ersten und letzten Zaubertrick tadellos hingelegt, oder frei nach Queen: It’s a kind of magic. :mrgreen:

Der Nebeneffekt?

Zumindest haben wir jetzt einen Deckel als Ersatz, der hat das nämlich schadlos überstanden …

 

      

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Ein Pott für den Desasterkreis

Wenn sich die Basics treffen: Moralei, Blog und Kaffeepott ;-)Es gibt Dinge, die muss man einfach machen

Kennt ihr das?

Ihr werdet morgens wach und denkt: „Ich muss eine Tasse für meinen Blog machen!“

Nein?

Okay, ich auch nicht ;-)

Aber irgendwann im Laufe des Tages starrt man auf seine Kaffeetasse, auf die unzähligen Fotos, die mit diesen Dingern mittlerweile entstanden sind, und dann ist sie plötzlich da, die große Vision. :shock:

„Der Desasterkreis braucht einen eigenen Kaffeepott!“

Also, zusätzlich zu den bestimmt 20 Tassen, die hier eh schon herumstehen. Aber das ist wie mit Gitarren: Eine fehlt immer. IMMER!

Jo, gut, der Rest ist dann ein Selbstläufer. :roll:

 

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Natürlich könnte man jetzt fragen, ob ich wirklich noch eine Tasse brauche.

Die ehrliche Antwort?

Nein!

Aber mal ehrlich, seit wann hat mich so etwas bei Kaffee, Gitarren oder irgendwelchen kleinen Einfällen aus dem Alltag zuverlässig aufgehalten?

Eben!

Eigentlich passt das also ganz gut:

Dinge aus dem Alltag, die man gerne übersieht, nur diesmal mit Henkel. :mrgreen:

(Übrigens absichtlich aus Blech, also absolut outdoorgeeignet ;-) )

 

 

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Zeit für noch etwas Opium?

Opium in Fürth: Bühne an, Alltag kurz aus ;-)Ein kleiner Nachschlag aus Fürth

Ich hatte ja schon im Beitrag Fürther Nacht statt Sofa gesagt, dass ich da noch etwas machen will.

Nun, hier ist es.

Ein bisschen Material vom Rest des eigenen Clans, ein bisschen Gefummel mit Video, ein paar eingefangene Minuten und am Ende eben ein kleiner Nachschlag zu Opium fürs Volk.

 

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Das war jetzt natürlich kein Hollywood, kein Festivalfilm und vermutlich auch nichts, womit Netflix morgen früh vor der Tür steht. Es war einfach ein Abend, der Spaß gemacht hat, eine Band, die geliefert hat, und genug Material, um das Ganze nicht einfach nur in irgendeinem Handyordner langsam verstauben zu lassen.

Außerdem habe ich ja gesagt, dass da noch was kommt

Und wenn ihr mal eine Band braucht, die nicht nur „Toten Hosen Tribute“ irgendwo hinschreibt, sondern auf der Bühne auch wirklich rüberbringt, warum Menschen bei solchen Songs nicht einfach nur brav herumstehen, dann hätte ich da einen Vorschlag :mrgreen:

Mehr zur Band findet ihr direkt bei Opium fürs Volk, und falls es um Booking geht, gibt es auch eine eigene Seite für Anfragen und Buchungen.

So gesehen war das kein großer Plan, eher ein kleiner musikalischer Nachschlag. Aber hey, Opium wirkt eben manchmal nach. Mit Gruß und einer sehr starken Option darauf, dass wir uns noch mal sehen. ;-)

 

 

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Wenn Stefan Werkzeug mit Wumms braucht

Der Moment, in dem aus Feierabend plötzlich Werkzeugdienst wird ;-)Werkzeug raus, Sofa später

Irgendwie scheint das gerade so eine Woche mit direkter Anbindung an Arbeitskollegen zu sein ;-)

Erst ruft beziehungsweise schreibt mich am Samstag unser Sascha aus der Firma an und schon landet man mitten in der Fürther Nacht, obwohl der Plan vorher eigentlich ziemlich eindeutig auf Sofa, Ruhe und bloß nicht rausgehen stand.

Hat ja hervorragend geklappt. :mrgreen:

Gestern Abend dann wieder Telefon.

Hi, hier ist dein Lieblingskollege Stefan, sag mal, du wohnst doch in Fürth, oder?

Ich so:

Jepp, tu’ ich.

Dann kam sinngemäß die Lagebeschreibung. Stefan steht da und da mit einem Kumpel, der will die Lichtmaschine wechseln, aber es fehlt Werkzeug mit Wumms. Also nicht dieses „ich habe da noch irgendwo einen kleinen Kasten im Kofferraum“-Werkzeug, sondern eher die Abteilung: Wenn die Schraube nicht freiwillig will, wird eben höflich nachdrücklicher gefragt, eine Drecksschraube ist ja immer dabei.:roll:

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Hornisse & Social Media

Betrachtet aus dem Desasterkreis: Hornisse auf Stippvisite, groß, laut und mit eigener Fluglogik ;-)Wenn ein Brummer Reichweite macht

Ihr erinnert euch an die Hornisse in meinem Schlafzimmer?

Falls nicht:

Das war die Dame, die mein Schlafzimmer kurz für betreutes Wohnen hielt, das Fenster nur als grobe Empfehlung verstand und die Gardine offenbar sehr gemütlich fand.

Kleine Rückblende

 

 

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Schau mal einer an

Als ich das kleine Video gepostet habe, war es so ein „Ach, ich halte mal die Kamera drauf, irgendwer schaut’s vielleicht an …“-Moment.

Betrachtet aus dem Desasterkreis: Eine Hornisse macht fast 9.000 Aufrufe, Instagram schaut offenbar doch hin ;-)Nun, ein paar Leute mehr waren es schon, jedenfalls für meine Verhältnisse bei Instagram, wobei das natürlich nur eine Momentaufnahme ist.

In dem Augenblick, in dem der Screenshot entstand, waren es knapp 9.000 Aufrufe für eine Hornisse, die eigentlich nur aus dem Schlafzimmer sollte, das aber scheinbar anders sah.

Mir ist schon klar, dass so manches Influencerlein da nur mitleidig lächelt, aber ich bin eben ich. Man mag, was ich poste oder eben nicht, feddich.

Ich bin halt nicht bereit, zusätzlich zu der Werbung, die einem auf den diversen Plattformen sowieso vor die Nase geklebt wird, auch noch Geld für Reichweite in diese Maschinerie zu werfen. Ich poste meinen Kram, freue mich, wenn jemand hinschaut, und wenn nicht, dann ist das eben so. Umso kurioser ist es, wenn so ein spontanes Brummvideo dann doch sichtbar mehr Reaktionen hervorruft, als man beim Hochladen erwartet hätte.

Wie ging das nun aus?

Wie dem auch sei, da offenbar nicht jeder Mensch auch die Kommentare liest, die andere schon geschrieben haben, bevor man selbst kommentiert:

Wir haben an dem Tag einfach das Fenster komplett geöffnet, dem Insekt mit einer flatternden Gardine das bequeme Sitzen etwas unmöglich gemacht und die Hornisse zog es vor, wieder den Weg in die Fürther Außenwelt zu wählen. ;-)

Ich finde es allerdings schon erstaunlich, dass so ein kleiner Brummer die Leute doch scheinbar aufmerksam werden lässt, wobei Überhören natürlich auch schlecht möglich wäre. :mrgreen:

 

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Niemand zwingt dich zum Vollgas!

Betrachtet aus dem Desasterkreis: 130 als Lösung für alles, nett zurechtgebogen mit der KI ;-)Dann fahre halt 130!

Ich scrolle irgendwo durch die sozialen Plattformen und entsprechend dem Zeitgeist ist gefühlt jeder fünfte Post jetzt bei dieser Gleichung angekommen:

Tankrabatt fällt weg, Sprit wird wieder teurer, also zückt man bei bestimmten Parteien sofort die Universalwaffe:

Tempolimit!

(Hilft gegebenenfalls scheinbar auch bei Fußpilz, man muss nur die richtigen Leute fragen … ;-) )

Es geht also mal wieder um das generelle Tempolimit auf Autobahnen. Genauer gesagt um diese Diskussion, bei der man manchmal meinen könnte, jeder Autofahrer müsse ohne Verbot automatisch Vollgas fahren, sobald am Straßenrand kein Schild mit erhobenem Zeigefinger steht.

Du willst maximal 130 fahren? Mach!

Du willst nur 120 fahren? Mach!

Jetzt kommt nämlich der Teil, den manche offenbar kaum glauben können: Das Auto explodiert dabei nicht. Du kannst einfach 120 fahren. Das klappt, glaube mir.

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Fürther Nacht statt Sofa

Fürther Nacht 2026Wenn Nicht-Hingehen ziemlich laut wird

Es gibt Abende, die plant man, und es gibt Abende, die treten einem einfach freundlich in den Hintern.

Gestern, 30.05.2026, war in Fürth im Odenwald die Fürther Nacht. Offiziell also dieser Abend mit Bühnen, Musik, offenen Geschäften, Feuerwerk und allem, was man braucht, damit eine Bundesstraße für ein paar Stunden vergisst, dass sie eigentlich Bundesstraße ist.

Ich hatte das auch alles auf dem Schirm, also, irgendwie jedenfalls.

Nur war Regen angekündigt, und Regen plus Menschen plus Bühne plus „ach komm, wir gehen mal durch“ ist für mich ungefähr so verlockend wie ein lauwarmer Kaffee ohne Süßstoff. Also war mein Plan sauber, klar und erwachsen:

Ich gehe nicht hin.

Hat gut funktioniert. Ungefähr bis 18 Uhr.

Eine WhatsApp später

Dann kam von meinem Arbeitskollegen Sascha per WhatsApp die völlig harmlose Frage:

Seid ihr auch auf der Fürther Nacht?

Ich weiß bis jetzt nicht genau, was danach passiert ist. Es gibt in solchen Momenten offenbar eine Lücke im Raum-Zeit-Gefüge, direkt zwischen „nee, heute nicht“ und „warum stehe ich eigentlich schon auf dem Marktplatz?“, jedenfalls war ich gegen 18:30 Uhr auf der Fürther Nacht, obendrein eine ganze Weile vor dem guten Sascha :mrgreen:

Noch seltsamer wurde es dadurch, dass plötzlich mein ganzer Clan dort auftauchte. Nicht geplant, nicht sauber abgestimmt, nicht vorher groß organisiert. Einfach da. Offenbar funktioniert Familienlogistik manchmal besser, wenn keiner sie versteht, vielleicht auch besser so ;-)

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Hornisse mit Wohnrecht

Betrachtet aus dem Desasterkreis: Hornisse auf Stippvisite, groß, laut und mit eigener Fluglogik ;-)Was ist das denn bitte?

Es ist fast so lang wie mein kleiner Finger, laut genug, um einen Hubschrauber zu übertönen und schon von der Zimmertür aus am Fenster zu erkennen.

Außerdem versteht es Frau Hornisse wunderbar, permanent in die falsche Richtung zu fliegen.

Also gut, Fenster ganz auf, damit die Dame raus kann.

Sie fliegt hinter die Gardine.

Gardine angehoben, freie Bahn, bitte sehr.

Sie setzt sich in die Gardine.

Ich scheuche sie vorsichtig von der Gardine weg, damit sie endlich den Ausgang nimmt, den ich ihr inzwischen wirklich recht großzügig eingerichtet habe.

Sie umfliegt die Gardine und setzt sich von der anderen Seite wieder drauf.

Man muss ja auch nicht immer gleich übertreiben mit dieser ganzen Freiheit, gell? ;-)

Betrachtet aus dem Desasterkreis: Hornisse am Fenster, groß genug für eigene Hausordnung ;-)Dann wohnt sie jetzt halt hier

Irgendwann gibt man auf.

Nicht aus Angst, eher aus dieser stillen Erkenntnis heraus, dass man gerade gegen ein Tier mit Flügeln, Brummton und offenbar sehr eigenem Grundrissverständnis diskutiert.

Also habe ich gefilmt und fotografiert, wenn sie schon hier wohnt, kann sie wenigstens Material liefern. So viel Teamgeist muss drin sein.

 

 

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Dann, wirklich genau dann, fliegt sie raus, einfach so. Kaum will man sie im sicheren Haus endgültig begrüßen, so auf Dauer, da flieht sie in die Ungewissheit.
Undankbare Verräterin. :mrgreen:

War wohl doch nur zum Fotoshooting da.

Für gute Aufnahmen leider etwas zu flatterhaft, das habe ich ihr aber auch gesagt :roll:

 

 

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Wenn Sparen durstig macht

Zäher Kolonnenverkehr auf nasser Landstraße, ein unruhiger Vordermann zerlegt den Fahrfluss, Bild KI-generiert.Schleichen spart nicht automatisch Sprit

Langsam fahren spart Treibstoff!„, das hört man gerade im Moment recht oft.

Klingt auch erst mal logisch, solange man daraus nicht macht:

Ich bewege mein Auto jetzt wie eine Kuh auf Glatteis„, und jeder Meter Asphalt ist eine neue Prüfung für Pedal, Puls und Geduld.

Mein Auto ist bei solchen Dingen recht auskunftsfreudig. Verbrauch, Durchschnitt, Strecke, alles da. Ich fahre den Wagen jetzt seit über zwei Jahren, nicht gerade wenig, und inzwischen weiß ich ziemlich gut, was auf meiner Strecke normal ist und was nicht.

Morgens gegen 5:15 Uhr bin ich oft ziemlich allein unterwegs. Genau dann lässt sich das schön beobachten, weil nicht jeder zweite Kreisverkehr zum Feldversuch für betreutes Autofahren wird.

Wenn ich meinen Rhythmus fahren kann, eher zügig, aber ohne zu rasen, lande ich ziemlich stabil bei 5,1 Litern Super auf 100 Kilometer. Das funktioniert auch dann, wenn jemand vor mir fährt, der den Wagen einfach sauber rollen lässt. Abstand passt, keine hektischen Bremsaktionen, Tempozonen werden normal mitgenommen, das Auto darf einfach fahren.

So kann Verkehr sogar fast entspannend wirken.

Fast …

Dann gibt es aber diese andere Sorte. Die Liga „Ich fahre ökonomisch“, bei der man von hinten zusehen kann, wie jemand offenbar aktiv jeden einzelnen Meter kontrolliert. Nicht fahren, eher verwalten, nicht gleiten, eher beaufsichtigen. Als säße da vorne jemand im Cockpit eines Space Shuttle, mitten im Meteoritensturm, und jede Kurve könnte gleich die letzte sein, spätestens bei Gegenverkehr aber garantiert.

Da wird nicht einfach früh genug vom Gas gegangen. Da wird korrigiert, gezögert, gebremst, wieder leicht beschleunigt, wieder gebremst, wieder geprüft, ob die Straße wirklich noch Straße ist, natürlich alles im Namen der Sparsamkeit, wenn man so einen Menschen denn mal fragen kann, was wohl der Auslöser für diese Art von Fortbewegung sein KÖNNTE.

Das Ergebnis sieht man dann nicht nur an den Nerven, sondern auch im Display. Aus den gewohnten 5,1 Litern werden schnell 5,4 oder 5,5. Wenn das öfter passiert, pendelt sich der Schnitt eben nicht mehr bei 5,1 ein, sondern eher bei 5,3 oder 5,4.

Glückwunsch, Mission erfüllt

Mehr Verbrauch, weniger Fluss, mehr Puls.

Ich hatte das Thema ja in der Rubrik „Der liebe Straßenverkehr“ schon mal in ähnlicher Form, und offenbar bleibt es ein Dauerbrenner. Manche glauben wirklich, langsam sei automatisch sparsam. Dabei ist flüssig oft viel entscheidender als demonstrativ bedächtig.

Es reicht meistens, wenn man vorausschauend fährt, den Verkehr liest und nicht bei jedem Blatt am Straßenrand reflexartig den rechten Fuß neu verhandelt.

Schleichen alleine spart gar nichts, schon gar nicht die (MEINE!) Nerven. :mrgreen:

 

 

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