Wenn selbst die Regenwürmer abhauen

Nasser Pflasterparkplatz mit vielen Regenwürmern bei Regen am frühen Morgen.Weg, einfach nur weg?

Heute früh auf dem Parkplatz der Firma, siehe (leider schlechtes) Bild.

Es regnete, ich wurde nass, das Foto ist also eher Beweismittel als Kunstwerk, und trotzdem lässt sich denke ich ziemlich gut erkennen, dass dort gerade etwas im Gange war.

Überall Regenwürmer

Wirklich überall :shock:

Bei ungefähr 40 habe ich aufgehört zu zählen, auch deshalb, weil es weiterhin von oben kam und ich nicht vorhatte, für eine vollständige Wurmstatistik komplett durchzuweichen, zumal auf dem Bild natürlich längst nicht alle zu sehen sind.

Nun kann man jetzt sicherlich sagen, bei Regen seien Regenwürmer nun nicht die sensationellste Entdeckung aller Zeiten, stimmt schon.

Wenn allerdings eine gefühlte Massenflucht über den Firmenparkplatz läuft, dann darf man sich schon fragen, ob da mehr im Busch ist. Oder eher unter dem Pflaster.

Und nein, ich denke auch an der Firma liegt es nicht ;-)

Vielleicht wissen die kleinen Schleimer einfach mehr als wir.

Und wenn inzwischen schon die Regenwürmer bei Regen das Weite suchen, dann ist es wohl wirklich bald so weit.

Sie kommen :mrgreen:

 


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Eigentlich wollte ich nur arbeiten …

Ungeplanter Schnappschuss im Arbeitsalltag, Blick aufs Smartphone inklusive.Wenn der Falsche fotografiert wird

Eigentlich ist die Sache klar:

Normalerweise bin ich eher der, der solche Momente festhält, nicht der, der selbst im Bild auftaucht.

Ich stehe hinter der Kamera, halte drauf und sorge dafür, dass andere im richtigen (passenden) Augenblick im Bild landen.

Diesmal war die Rollenverteilung wohl neu

Kaum schaut man selbst mal aufs Smartphone, landet man plötzlich genau in so einer Szene, die man sonst eher bei anderen festhält. Okay, ja, wenigstens nicht auch noch beim Essen :mrgreen:

Typisch für unsere Zeit ist das allerdings schon. Der Horizont wird inzwischen ja nicht selten von der Displaygröße bestimmt …

Jerry, falls Du das hier mal lesen solltest, beste Grüße ;-)

 


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Wenn Gefühle an Metall gehängt werden

Hunderte Liebesschlösser an einer Fußgängerbrücke, bunt, verrostet und voller unbekannter Geschichten.Liebesschlösser und rostige Restlaufzeit?

Manche Orte zeigen sehr deutlich, was Menschen mit Symbolen anstellen, wenn Worte allein offenbar nicht reichen.

In diesem Fall, eine Fußgängerbrücke, vollgehängt mit Liebesschlössern (auf dem Foto sind längst nicht alle …).

Tausendfach befestigte Zuneigung, in Metall gegossen, zugeklappt und mit mehr oder weniger Pathos der Öffentlichkeit übergeben.

Die Idee dahinter ist schnell erzählt

Zwei Menschen bringen ein Schloss an, werfen den Schlüssel weg und erklären ihre Verbindung damit praktisch zur Sache ohne Rückgaberecht. Romantisch gedacht, dauerhaft gemeint, gern mit Herzchen, Datum und eingeritzten Namen, die damals vermutlich sehr sicher klangen.

Und dann steht man davor und denkt unweigerlich weiter

Wie viele dieser Schlösser hängen da noch, obwohl die zugehörige Liebe längst im Neckar schwimmt?
Wie viele Namen lesen sich heute eher wie ein Kapitel, das man lieber nicht noch einmal aufschlägt?
Wie viele dieser eingeklickten Versprechen waren schon beim Zuschnappen eher eine Luftnummer mit Dekoration?

So ein Schloss ist schließlich technisch erst mal nur eine Verbindung aus Metall.
Es hält zu, solange Material, Mechanik und Umgebung mitspielen.
Das ist mehr, als man über manche große Worte sagen kann.

Ein Teil davon dürfte noch aus Zeiten stammen, in denen man gemeinsam Selfies mit schlechtem Handy gemacht hat, statt Beziehungsstatus in fünf Plattformen gleichzeitig zu posten.
Manche Schlösser sind neu, bunt, geschniegelt und bereit für die Ewigkeit, andere haben schon sichtbar Rost angesetzt und sehen eher nach „War wohl mal wichtig“ aus.

Das Schöne und gleichzeitig Schräge daran ist ja, dass hier hunderte Geschichten nebeneinander hängen, ohne Erklärung, ohne Update, ohne Schlusswort.
Nur Name, Datum, vielleicht ein Herz.
Der Rest ist Spekulation.

Die Variablen

Sind die beiden noch zusammen?
War das der Anfang von etwas Großem, oder nur ein sehr öffentlich befestigter Irrtum?
Hat einer inzwischen längst jemand anderen geheiratet, während das Schloss noch tapfer so tut, als wäre 2014 nie zu Ende gegangen?

Und dann kommt noch der technisch reizvolle Gedanke dazu:
Was, wenn jemand den Zweitschlüssel hat?
Oder den Drittschlüssel?
Oder wenn die ewige Verbindung zwar symbolisch verriegelt wurde, aber organisatorisch von Anfang an erstaunlich offen gebaut war? :mrgreen:

Romantik hat eben oft einen Hang zur großen Geste.
Metall verstärkt das nur. Es klackt schön, wirkt verbindlich und macht aus Gefühl kurzzeitig fast schon ein Bauprojekt. Ach ja, ölen nicht vergessen, falls man das Ding noch mal öffnen möchte, weil es jemand anderes braucht, der Spind auf der Arbeit zum Beispiel …

Am Ende bleibt genau das, was solche Orte interessant macht.
Nicht das Schloss selbst. Nicht das Herzchen. Nicht der Name in krakeliger Gravur.
Spannend ist das, was nicht dabeisteht.

Was aus den Menschen wurde.
Was gehalten hat.
Was gebrochen ist.
Und was heute nur noch als kleine rostige Erinnerung an einem Gitter hängt, während das Leben der Beteiligten längst ganz woanders weitergelaufen ist.

Romantisch ist das schon

Aber eben auch mit einem leichten Beigeschmack von Materialermüdung. ;-)

 


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Was genau will uns dieses Schild sagen?

Aufzugtür mit Schild Lastenaufzug nur für MitarbeiterWenn der normale Aufzug wohl nicht mehr reicht

Es gibt Schilder, die regeln einfach nur irgendwie irgendwo irgendwas.

Es gibt aber on top noch Schilder, die machen sofort ein kleines Gedankenkino auf.

„Lastenaufzug, nur für Mitarbeiter“ gehört ziemlich eindeutig zur zweiten Sorte.

Auf der Suche nach dem Sinn

Bei so einem Schild kommt unweigerlich die Frage auf, was man den Mitarbeitern dort eigentlich unterstellt.

Besonders viel zu tragen, besonders viel Gewicht, oder einfach nur besonders viel Vertrauen in stabile Technik? Vielleicht ist es sogar der diskrete Hinweis auf eine längst fällige Diät, nur eben in besonders charmanter Verpackung, ungesagte Dinge sind ja zuweilen viel deutlicher, gell?

Aber: Man weiß es nicht!

Natürlich ist der wahre Grund am Ende vermutlich völlig unspektakulär.

Kisten, Ware, Rollwagen, Logistik, sowas eben, nur möchte mein Kopf da einfach mehr Show hinter vermuten :mrgreen:

So oder so, wir werden es vermutlich nie erfahren, weil es jedem klar ist … oder? ;-)

 


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Kulinarische 20k Schritte?

Smartwatch zeigt 19.531 Schritte nach langer EssenssucheWenn die Essensfrage zur Stadtwanderung wird

An diesem Wochenende gab’s ein bisschen 1-Städte-Tour auf dem Plan. Freizeit, Hotel und so Kram.

Heute ist Sonntag, die Rückreise steht am Vormittag an, und rückblickend lässt sich festhalten, dass der Samstag erstaunlich laufintensiv war.

Nicht, weil plötzlich der Sportsgeist ausgebrochen wäre. Auslöser war im Grunde nur eine einzige Frage:

Was kann man wo essen?

Klingt erst mal überschaubar, gell?

Wird in einer großen Stadt mit riesiger City und drölfzig Fresstempeln aber schnell zu einer Aufgabe, die mehr Einsatz verlangt als gedacht. Überall gibt es etwas, überall sieht es gut aus, überall könnte man sein Geld lassen. Nur, das macht die Sache am Ende nicht leichter, sondern eher anstrengender.

Vor allem dann, wenn gar kein echter Hunger da ist ;-)

Es ging also nicht darum, dass dringend irgendwas her musste, der Gedanke war eher „Irgendwas muss man ja essen, aber wenn schon, dann bitte etwas, das man sonst nicht ständig vor der Nase hat“.

Genau da fängt das Elend an

Man schaut hier, läuft da weiter, überlegt noch mal um, findet wieder irgendwas Interessantes, verwirft es erneut und marschiert weiter.

Am Ende standen am Samstag 19.531 Schritte auf der Uhr. Eigentlich nur für die Frage, wo man denn nun am besten etwas (nicht) essen könnte.

Der Vorteil an der Sache

Einen Teil der Leckerchen-Kalorien habe ich damit dann gleich schon wieder abgerannt, zumal das am Freitag auch nicht viel besser aussah, mit ebenfalls über 17.000 Schritten. (Ja, auch da kam schon gut was zusammen.)

Und natürlich bleibt bei solchen Unternehmungen immer noch die kleine Zusatzgefahr, sich beim Essen nicht nur satt machen, sondern auch gleich ein bisschen einsauen kann, DAS Thema hatten wir ja schon. :mrgreen:

Unterm Strich bleibt also:

Freizeit kann manchmal erstaunlich viel Bewegung erzeugen.

 


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Warum? Weil es das kann!

Warum? Weil es das kann!Darum gibt es den Desasterkreis

Pommes (und Artverwandtes) sind fettig, heiß und nicht selten überschüttet man die mit Ketchup oder Majonaise, so weit, so gut.

Um die Konsequenzen für die Finger möglichst gering zu halten, hat irgendjemand die Pommesgabel erfunden.

Die kann man nutzen, um eben vor allem die Finger sauber zu halten.

Die Hürden

Was wieder niemand planen kann?

Dass diese dämliche Majo-Tüte falsch aufreißt, man nachfassen muss, dabei eben auf diesen Minibeutel drückt und der Schei…lamassel spritzt raus :shock:

Wohin?

Genau!

Auf den Griff der Gabel!

An die Stelle, and der man das Ding in der Regel anfasst.

Ja, vor solchen Gefahren warnt einen niemand …  :roll:

(Und, kein Scheiß jetzt, der letzte Fissel Majo, da noch zu retten war, ist mir samt Pommesstück erst auf den Pullover und dann auf die Hose geklatscht, soviel dazu :mrgreen: )

 


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Sackweise Leckerchen, nur nicht für mich

Großpackung „Leckerchen“, bis man liest, was drin istWenn Gier und Kurzsichtigkeit zusammenkommen

Im Regal sah das Zeug da aus, wie der absolute Traum jedes Spontankäufers. Jedenfalls dann, wenn man mal wieder hungrig einkaufen geht … :roll:

Der Blick bleibt hängen

Nicht an zarten Tütchen, nicht an höflichen Portionsgrößen, sondern gleich sackweise Gier! Das ist der Moment, in dem der Kopf kurz Pause macht und der Impuls übernimmt, übernehmen will.

Oh, Leckerchen

Gleich im Vorrat. Für schlechte Tage, für gute Tage, für Tage, an denen man einfach beidhändig zuschlagen könnte!

Dann der Klassiker, zehn Schritte näher ran, einmal hinschauen, einmal lesen.

Getrocknete Mehlwürmer!

Und plötzlich wird aus „oh, lecker“ ein sehr klares „oh, nee, verzichte“ :shock:

Nicht, weil das Zeug nicht seinen Job hätte. Es hat sogar mehrere.

Für Tiere, für Hobby, für Menschen mit deutlich robusterem Snackverständnis. Nur eben nicht für mich. Ich bin da altmodisch, ich mag mein Knuspern ohne das Gefühl, dass man gleich eine Terrarium dazukaufen muss.

Das Lustige ist ja nicht das Produkt. Das Lustige ist dieser Mini Moment im Kopf, in dem Gier und Kurzsichtigkeit kurz Händchen halten. Erst mal wollen, dann erst gucken. Erst mal „sackweise“, dann erst „was eigentlich“.

Ende vom Lied

Es blieb im Regal. Sollen andere das mal naschen :mrgreen:

 


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Immer wieder samstags – wann sonst?

Blick aus dem Auto auf rotierende Bürsten in der Waschanlage.Weg mit dem Dreck!

Was ist die Folge vom Winter, von Straßen voller Streugut und nassen Schuhen?

Richtig!

Ein total versifftes Auto.

Nun, manchmal muss man da eben ein bisschen Zeit investieren.

Im Gegensatz zu früher habe ich das mal nicht an der Tanke gemacht, sondern dort, wo man chillig im Fahrzeug sitzt und zuschaut, wie andere mit Hochdruckreinigern und Schaumbürsten für einen rotieren, während man chillig Musik hört ;-)

Schwarzer Ford Fiesta mit offenen Türen beim Aussaugen im Hof.Unterdruck muss her!

Nur das mit dem Saugen, DAS habe ich dann doch selber machen müssen … :mrgreen:

Symbolisch habe ich eben einfach den Winter weggespült!

   

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Vitamin D: Das Original gegen den Ersatz

Vitamin D: Das Original gegen den ErsatzZweimal im Bild, einmal bevorzugt

Wer errät, welche Version mir da wohl lieber ist? ;-)

Auch wenn sich die eine Variante heute mal wieder ziemlich konsequent hinter Wolken versteckt, man bemerkt sie schon ganz ordentlich, die Sonne.

Und ja, ich freue mich, dass es endlich mal wieder möglich ist, ohne Jacke und Schirm draußen sein zu können :mrgreen:

   

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Vor 6 Uhr früh geht alles

Das Bild wurde mit einer KI erstellt, weil ich morgens um kurz vor sechs beim Blindflug keine Hand frei hatte, um auch noch die Kamera zu zücken. Es trifft die Situation aber ziemlich genau: Viel Licht, null Sicht und das Auto irgendwo im Nirgendwo.Lass ruhig alles an, ist ja noch früh

Man lernt ja nie aus, vor allem morgens.

Da denkt man, man hätte den Straßenverkehr schon komplett durchgespielt, inklusive Bonuslevel „Dunkelheit“ und dem Klassiker „Fernlicht als Lebenseinstellung“, prompt kommt da was Neues.

Stehendes Licht, fahrende Menschen

Es ist doch ein nettes Szenario, mit dem sich wunderbar ein früher Tag im Winter erhellen lässt.

Da steht ein Auto.
Motor aus oder an, ist egal.
Abblendlicht ist an, das ist wichtig.
Und es steht entgegen der Fahrtrichtung.

Warum?

Warten auf irgendwen, Zeitung austragen, kurz „nur mal eben“, was man halt so macht, wenn das Zifferblatt noch nicht entschieden hat, ob es Nacht oder Morgen sein möchte.

Das Ergebnis ist jedenfalls zuverlässig: Man fährt nicht mehr in eine Kurve oder auf eine Einmündung zu, sondern in eine Wand aus Licht. Nicht dieses „hach, wie hell“, sondern eher „wo ist hier eigentlich der Rest der Straße hin“ :roll:

Bonuspunkte für den normalen Verkehr

Das Beste daran ist ja, dass das nicht allein passiert. Parallel fährt noch normaler Gegenverkehr. Hinter einem hängt vielleicht auch noch jemand. Und irgendwo am Rand läuft noch einer mit Stirnlampe, weil man ja inzwischen alles tragen muss, um gesehen zu werden.

Kurz gesagt: alle geben sich Mühe.
Man sieht trotzdem nichts.

Und natürlich ist es „nur Abblendlicht“. Also quasi harmlos. So harmlos wie ein Baustrahler, der zufällig genau auf Augenhöhe steht ;-)

Kleiner Vorschlag aus der Kategorie „Verrückt, ich weiß“

Wenn das Auto entgegen der Fahrtrichtung steht, könnte man das Licht vielleicht ausmachen. Oder wenigstens nur Standlicht, so rein aus Spaß. Nur, damit die anderen wieder erkennen, wo die Straße ist (das is‘ echt besser, glaubt mir!).

Aber gut. Vor 6 Uhr früh geht eben alles, also, bei Licht besehen :mrgreen:

 

   

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