Eiskalt erwischt im Archiv
Der Desasterkreis ist jetzt über sechs Jahre alt. Da haben sich inzwischen etliche Beiträge angesammelt, mal mehr, mal weniger sinnvoll, is’ ja klar. Was macht man also in einer ruhigen Stunde am Abend? Wenn es für einen Kaffee schon zu spät ist, man sich für die Falle aber noch viel zu wach fühlt?
Richtig!
Man geht auf Zeitreise durch die eigene digitale Müllhalde. Über sechs Jahre Desasterkreis – da hat sich ordentlich was angesammelt. Manche Beiträge sind ja fast schon sinnvoll, andere … nun ja, die fallen eher unter die Kategorie „Was hat er sich dabei nur gedacht?“, gell?
Man hockt also vor dem Rechner und schaut mal nach, was man der Onlinewelt in den letzten Jahren eigentlich so zugemutet hat. Und, ja … was soll ich sagen? Ich habe entdeckt, dass da echte Grausamkeiten bei sind. Dinge, die sich direkt gegen das Maskottchen hier im Blog wenden, mitten ins Zentrum und ohne Rücksicht auf Verluste! ![]()
Man muss sich das mal vorstellen
Da stolpert man über das eigene How-to für den nicht ganz Präzisionseierschneider. Ich habe das damals eiskalt als „Service am Leser“ verkauft. Dass ich dabei eine Hochsicherheitsspannungsdraht-Schneideeinheit angepriesen habe, die quasi das Fallbeil für alles Rund-Weiße ist – nun ja, heute würde ich das wohl unter „jugendlicher Leichtsinn“ verbuchen. Passend dazu gab es natürlich auch direkt das Troubleshooting beim Präzisionseierschneider, falls die Hinrichtung nicht auf Anhieb geklappt hat. Man will ja professionell bleiben, gell?
Die absolute Krönung der Skrupellosigkeit war aber Das Grauen in der Küche. Während das Moralei im Hintergrund wahrscheinlich schon die Koffer gepackt hat, habe ich die nackte Wahrheit über die Eizerteilung in Bildern dokumentiert. Ein echtes Drama in mehreren Stufen – und ich habe seelenruhig daneben gestanden und auf den Auslöser gedrückt.
Wenn ich heute sehe, wie das Moralei und der Schritt in die Realität damals Hand in Hand gingen, habe ich echt ein mieses Gefühl in der Magengegend. Der kleine Kerl ist ja eigentlich als Der kleine Admin angetreten, um hier im Laden aufzupassen. Dass er dabei zusehen musste, wie sein Schöpfer Tipps zur „Einzeleizerteilung“ gibt, grenzt schon an psychologische Kriegsführung im Odenwald.
Ich glaube, ich muss die nächsten Tage mal ganz kleine Brötchen backen.
Denn wenn das Moralei irgendwann mal den Dienst quittiert, dann gibt es hier gar kein Halten mehr, ei ei ei …! ![]()
Übersicht im Blog verloren? Hier bist Du!
Bisschen Desasterkreis & Social Media?













