Fluchtinstinkt – Wer reagiert verliert!

Mit Hilfe der KI - Der Sozial-SniperWenn Smalltalk zur Geiselnahme wird

Kennt ihr das?

Ihr steht irgendwo herum – Haltestelle, Supermarkt, Bahnhof – einfach nur kurz warten, vielleicht ein paar Gedanken sortieren.

Dann passiert es

Der Sozial-Sniper schlägt zu.

Es beginnt harmlos. „Schönes Wetter heute!“ oder „Die Bahn hat mal wieder Verspätung, nicht wahr?“

Dann, ehe man sich versieht, steckt man bis zum Hals in einem Gespräch, das man niemals führen wollte.

Reden ist Silber, Flucht ist Gold

Diese Spezialisten haben Erkennungsmerkmale:

  • Sie reden ohne Punkt und Komma
  • Sie stellen keine Fragen, weil sie eh nur sich selbst hören wollen
  • Sie haben zu allem eine Meinung – oft haarsträubend, immer ausführlich
  • Sie fixieren einen so, als gäbe es kein Entkommen

Am Anfang denkt man noch: „Okay, der Mensch braucht halt ein Ohr.
Nach ein paar Minuten: „Mist, ich bin das Ohr.
Spätestens nach zwei Minuten: „Ich will kein Ohr mehr sein!

Fluchtstrategien für Fortgeschrittene

Die Zeitbombe:

Hektischer Blick auf die Uhr, genervtes „Oh Mist!“, und dann einfach loslaufen. Wohin? Egal.

Der Phantom-Anruf:

Handy ans Ohr, konzentriert nicken, leise murmeln und mit entschlossener Miene das Weite suchen.

Der Mitredner:

Rückfragen stellen, aber richtig absurd. „Ach, das war vor oder nach deiner Alien-Entführung?“  (Wenn sie dann stocken -> Abhauen!)

Die plötzliche Erleuchtung:

„Oh, ich hab vergessen, den Sittich zu füttern!“  (Funktioniert auch, wenn man keinen Vogel hat :mrgreen: )

Der Spiegeltrick:

Einfach jedes zweite Wort wiederholen. „Ja, das Wetter, Wetter ist schon, schon echt schlimm, schlimm heute, heute.“ Meist verstummen sie irritiert.

Und wenn alles schiefgeht?

Dann hilft nur noch: Blick ins Leere, leichtes Nicken, auf Durchzug schalten. Das Gehirn schaltet irgendwann aus Selbstschutz ab.

Ganz schnell löst man das Problem natürlich mit einem lauten: „Halt die Fresse!„, aber man ist ja gut erzogen :mrgreen:

Ihr kennt’s, oder? ;-)

 

   

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Nicht ganz ein Märchen oder: Roll over Lebkuchen!

lebkuchenEine kleine Warnung zu Beginn

Das ist jetzt kein Beitrag, den man von meinem Blog hier erwartet.
OK, vielleicht doch. Hier muss man mit allem rechnen (Meinung der Frau, nicht meine), aber ich schwöre, es war nie geplant, so etwas zu schreiben.
Dummerweise war die Idee nun in meinem Kopf, wollte raus und Ihr seid meine Opfer. Jedenfalls für den Fall, dass Ihr das Ding bis zum Ende durchsteht.

Inspiriert ist der Text durch ein Märchen nach den Gebrüdern Grimm. Allerdings nur inspiriert, mehr auch nicht.

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass Ihr die Geschichte von den beiden nicht kennt:

Es geht im Original um ein Geschwisterpärchen, das aus Geldnot von den Eltern im Wald ausgesetzt wird und dort ein Haus entdeckt. So ein schickes Teil, völlig aus Lebkuchen gebaut, was zur damaligen Zeit wohl ziemlich krass gewesen sein muss. Jedenfalls knabbern Bruder und Schwester da so locker dran rum, bis die Besitzerin die Zwei entdeckt und ins Innere lockt. Blöderweise ist die Inhaberin der Lebkuchenimmobilie eine Hexe mit kannibalistischen Ambitionen und möchte nun ihrerseits, die Geschwister mampfen. Ziemlich heftige Geschichte, so ein Märchen.
Allerdings sind Hänsel und Gretel recht fit im Köpfchen und killen die Hexe. Die landet final im Ofen und das war es, im Großen und Ganzen jedenfalls.

Irgendwie hat mich die Story aber gerade dazu animiert, auch mal so etwas zu schreiben. Bei mir heißen die Geschwister allerdings Kevin und Gretchen, 15 und 14 Jahre alt. Irgendwie muss das so sein, ich kann es nicht ändern. Ach ja, und die Hexe, die ist eher ein Hexerich, das aber nur am Rande. Lange Rede, kurzer Sinn, ich gebe mal Gas und erzähle Euch das nun.

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